6 Voraussetzungen, um das Informationspotenzial einer Mitarbeiterbefragung auszuschöpfen

 

Für wen sind Mitarbeiterbefragungen geeignet? 

Mitarbeiterbefragungen kommen nicht nur für große Unternehmen in Betracht, sondern eignen sich für alle Organisationen mit mehr als fünfzig Beschäftigten .  

 

Wie sollte man eine Mitarbeiterbefragung planen? 

Die Investitionen in eine Befragungsaktion sollten ebenso sorgfältig wie im Anlage- und Umlagevermögen geplant und vorbereitet werden. Für die gesamte Aktion einer Mitarbeiterbefragung sollte eine Projektgruppe eingesetzt werden.  

 

Wie umfangreich sollte eine Mitarbeiterbefragung sein? 

Der Umfang eines Mitarbeiter-Fragebogens sollte ca. 60-80 Fragen nicht übersteigen, die zu rund 90 Prozent an Mitarbeiter und Führungskräfte und zu etwa 10 Prozent ausschließlich an Führungskräfte gerichtet werden sollten.  

 

Wer sollte an einer Mitarbeiterbefragung teilnehmen? 

Die Teilnahme an der Mitarbeiterbefragung muss auf freiwilliger Basis erfolgen. Die Anonymität muss garantiert werden. Alle Beteiligten haben ein Recht darauf, über die Ergebnisse informiert zu werden. Feedback und Aktionspläne müssen von „unten nach oben“ und von „oben nach unten“ laufen.  

 

Was bringt eine Mitarbeiterbefragung? 

Mit den Umfragen erhält die Geschäftsleitung ein effizientes Frühwarnsystem, das ihr mögliche Problembereiche signalisiert. Die Durchführung einer Mitarbeiterbefragung, die beim Betriebsrat auf Ablehnung stößt, ist nicht empfehlenswert, weil sie sich negativ auf Beteiligung und Akzeptanz auswirken würde. Die Mitarbeiterbefragung ist somit auch ein Marktforschungsinstrument für den Kunden „Mitarbeiter“, um subjektive Stimmungen in der Belegschaft aufspüren und ihnen gegensteuern zu können.  

 

Welche Informations- und Aufklärungsvoraussetzungen sollte man schaffen? 

Die Fragen sollten so gestellt werden, dass sie von jedem ohne Schwierigkeiten beantwortet werden können. Trotz aller positiven Veränderungsimpulse sind Mitarbeiterbefragungen aber kein Allheilmittel und können nicht die Fehler ausbessern, die möglicherweise über Jahre hin begangen wurden. Vor der eigentlichen Befragung ist noch eine entsprechende innerbetriebliche Informations- und Aufklärungsarbeit zu leisten.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0