Raum- und personenbezogene Rhein-Main-Geschichten werden hier in lockerer Folge ohne direkten Bezug untereinander dargestellt. Der Informationscharakter solcher Notizen steigt, wenn dargestellte Sachverhalte gebündelt werden. 

Oder könnte sich der Homo sapiens mit dem Vorantreiben des Maschinendenkens vielleicht selbst in eine Abhängigkeit manövrieren und den menschlichen Geist zum Auslaufmodell werden lassen? 

Do

02

Feb

2023

J. Becker Coaching - Schulwelten Arbeitswelten

„Reformwellen ohne Ruhepausen?“

„Scheint so, als hätten Schulen und ihre Schüler nicht schon nicht genug Probleme.“

„Ja, und nun stehen sie auch noch unter dauerhaft anhaltendem Reformstress.“

„Schon lange wird die eigentliche Kerntätigkeit von Schulen überlagert von Belastungen durch „schulinadäquat erziehende Familien“ und einmischungsfreudige „Helikopter-Eltern in Bildungspanik“.

„Dieser für sich alleine schon riesige Problemberg wird noch zusätzlich überspült von immer schneller heranrauschenden politischen Reformwellen.“

„?“

„Mit hoher Frequenz wird geändert, rückgängig gemacht und erneut geändert.“

„Kaum einer der Beteiligten, Außenstehende schon gar nicht, blickt noch durch.“

?“

„Welchen Stand bestimmte Einzelglieder dieser Dauer-Testreihen an einem bestimmten Ort nun gerade jeweils haben.“

„Die schriftliche Aufzählung aller Änderungen der letzten vierzig Jahre könnte Bände füllen:“

„Das G8 – G9 Wechselspiel ist hiervon ja nur die Spitze eines riesigen Eisberges.“

Beispiel Abitur: feste Pflichtfächer, Hauptfachwahl mit starken oder schwachen Limitationen, Kurswahl, Noten oder Punktesystem, Abwahlmöglichkeiten und ihre Rücknahme, vorgezogenes Abitur, Modellversuche mit fächerweisem Frühstudium, Dezentrales und zentrales Abitur.

 

„Als Lehrer müsste man sich eigentlich fragen, ob es überhaupt noch lohnend ist, sich laufend auf neue Reformen und Reförmchen einzustellen.“

„Wenn diese vielleicht demnächst schon wieder nicht mehr gelten oder erneut geändert werden?“

 

Coaching-Szenen eines agilen Übergangs

Auf Schulwelt folgt Arbeitswelt plus Restwelt

 

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Mi

01

Feb

2023

J. Becker Rhein Main - Coaching

Die Kosten von Umweltnutzung müssen endlich in jedes Geschäftsmodell und Haushaltsbudget einfließen, so wie es schon für Müllentsorgung, Abwasser und Brandschutz angelegt ist. Jene sollen bezahlen, die übermäßig viel Kohlendioxyd erzeugen und damit das Risiko irreversibler Schäden nach oben treiben. Denn zahlen werden wir sonst später immer mehr – zum Beispiel im Katastrophenschutz, Umbau und Wiederaufbau von Infrastruktur zur Anpassung an Klimawandel“. So könnte der Erhalt von Regenwäldern, Korallenriffen, Wildblumenwiesen oder menschlichen Lebensräumen zu einem nicht mehr finanzierbaren Luxus werden. Ein Trend, der sich durch Billig-Fliegen, Billig-Fleisch, Panzer-Autos, Wegwerfmentalität und Überkonsum unaufhaltsam weiter verstärkt.

„Unternehmen sitzen, auch ohne dem Google-Geschäftsmodell anheimgefallen zu sein, ja auf ganzen Bergen von Daten.“

„Solche Ansammlungen sind aber noch keine Gewähr dafür, genau zu wissen, was man weiß.“

„Das Konzept der Wissensbilanz lässt grüßen!“

„Mit Hilfe von ungeheuren Rechenleistungen lassen sich zwar beliebig Korrelationen finden.“

„Computer alleine können aber oft die zugrunde liegende Datenqualität nicht erkennen.“

„Der alte Spruch aus dem Beginn des Computerzeitalters vom „Garbage in – garbage out“ hat also nach wie vor seine Gültigkeit?“

„Unbedingt, denn sinnfrei gesammelte Daten sind meistens unsauber oder inkonsistent und können im unbehandelten Zustand leicht zu falschen und/oder irreführenden Ergebnissen führen.“

„Dazu wäre vielleicht mal zu fragen, ob einfachere Methoden nicht auch kompliziertere Methoden schlagen können.“

„Bestimmt, vieles basiert doch ohnehin nur auf der relativ simplen Methode der Durchschnitt-Rechnung.“

„Einfache Methoden haben in jedem Fall den Vorteil, gegen strukturelle Veränderungen robuster zu sein.“

„Vielleicht ist es trotz allem Big Data noch nicht altmodisch, gründlich nachzudenken, auf Sachkunde und Erfahrung zu setzen.“

„Und auch Fragen zu stellen und Überlegungen anzustellen.“

„Und zu strukturieren, um aus der schieren Datenflut wirklich benötigtes Wissen herauszufiltern.“

 

Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

 

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Di

31

Jan

2023

"Make or Buy" Coaching

Mo

30

Jan

2023

Denkstudio - Wissensmanagement Coaching

Eine radikale Änderung von Wirtschafts- und Lebensgewohnheiten scheint nicht nur naturwissenschaftlich und ökonomisch rational, sondern insgesamt unvermeidlich. Denn: zunehmender Konsum, Wirtschaftswachstum auf Basis fossiler Energieträger und Übernutzung von natürlichen Ressourcen verschlechtern immer weiter den Zustand der Ökosysteme. Die derzeitige Entwicklung droht aus dem Ruder und damit über Kipppunkte des Erdsystems zu laufen, die der Mensch seit Beginn seiner Siedlungszeit nicht erlebt hat. Eine der vielen Ursachen hierfür sind auch Preise, die nicht den ökologischen Kosten entsprechen.  „Denn ohne dass Preise an die Schöpfung und Zerstörung objektiver Werte gekoppelt sind, können Wachstum und unternehmerische Bilanzierung auch nicht Fortschritt anzeigen und Konsumenten keine informierten Entscheidungen treffen.

„Auch der Arbeitsalltag der Beschäftigten sieht nicht immer rosig aus.“

„?“

„Statt gesteigerter Selbstbestimmung gibt es eher die „verdichtete Kontrolle eines digitalen Taylorismus.“

„Das heißt?“

„Sämtliche Arbeitsabläufe werden minutiös vorgegeben und aufgezeichnet.“

„Und zur Realität der digitalen Ökonomie gehört auch, dass nunmehr Privatpersonen, die nicht als Arbeitende klassifiziert werden, bestimmte Leistungen erbringen müssen.“

„Also macht der Megatrend Digitalisierung mit selbstlernenden Systemen, kommunizierenden Maschinen, automatisierten Prozessen und Algorithmen vor kaum einem Arbeitsplatz halt?“

„Nein, zwar gab es schon immer Automatisierung.“

„Aber?“

„Neu ist, dass von ihr auch Wissensarbeiter wie beispielsweise Mediziner, Juristen, Wirtschaftsprüfer, Journalisten in einem solchen Umfang betroffen sind.“

„Immer mehr lassen sich also auch akademische Tätigkeiten automatisieren?“

„Es scheint so.“

 

Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

 

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Sa

28

Jan

2023

J. Becker - Coaching Wirtschaftwissen

Mitten auf seinem Schreibtisch breitete sich vor Sven ein Meer aus Notizen und noch zu unterschreibenden Briefen aus, die in chronologischer Reihenfolge und nach Dringlichkeit sortiert waren. Erst einmal aber wollte Sven noch seinen Kaffee austrinken, und zwar in Ruhe und ohne Druck. So saß er an seinem Schreibtisch und starrte ins Leere. Irgendwann kam ihm der Gedanke, nicht immer nur den Marktwert von Unternehmen sondern stattdessen auch seinen eigenen Kompetenzlevel zu testen. Seine individuelle Kompetenz umfasst netzartig Facetten wie Wissen, Fähigkeit, Verstehen, Können, Handeln, Erfahrung und Motivation.

 

„Dies alles sind Eigenschaften, die eine Person befähigen, konkrete Anforderungssituationen eines bestimmten Typs zu bewältigen“.

„Und?“

„Ergänzende übergreifende Faktoren sind unteranderem Denkvermögen, Argumentationsfähigkeit, Präsentationsfähigkeit oder Problemlösungsfähigkeit.“

„Und was ist mit der Befähigung und Bereitschaft, eigene Begabungen und Fähigkeiten zu erkennen und zu entfalten?“

„Identität und durchdachte Wertvorstellungen zu entwickeln?“

„Ja, sowie Lebenspläne zu fassen und zu verfolgen.“

„Das heißt, Eigenschaften wie beispielsweise Selbständigkeit, Kritikfähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Selbstvertrauen, Zuverlässigkeit, Leistungsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein?“

Sozialkompetenz: Befähigung und Bereitschaft, soziale Beziehungen aufzubauen und zu gestalten sowie sich mit anderen rational und verantwortungsbewusst auseinander zu setzen und zu verständigen, d.h. Eigenschaften wie beispielsweise Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, Bereitschaft zu Toleranz und Solidarität, Gemeinschaftssinn, Hilfsbereitschaft, Kommunikationsfähigkeit.

 

Methodenkompetenz: Befähigung und Bereitschaft zu ziel-gerichtetem, strukturiertem und effektiven Vorgehen bei der Bearbeitung von Aufgaben und Problemen. Dazu gehört es,

Denkmethoden,

Arbeitsverfahren,

Lösungsstrategien,

Lernstrategien

selbständig reflektieren und anwenden zu können.

 

Sach- und Fachkompetenz: Befähigung und Bereitschaft, Aufgaben und Probleme mit Hilfe fachlicher Kenntnisse und Fertigkeiten zielorientiert, sachgerecht und selbständig zu bewältigen sowie das Ergebnis zu beurteilen.

Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

 

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Fr

27

Jan

2023

Wissenscoaching - J. Becker Denkstudio

Eine Erweiterung des menschlichen Körpers kam ihm in den Sinn. Menschen, deren Körper durch künstliche Bauteile ergänzt wurden, sind Cyborgs. Und diese sind nicht mehr ein Zukunftsthema, sondern näher, als man denkt.

„Technik unter der Haut, wie beispielsweise Herzschrittmacher, erweitert den Menschen.“

„Der nächste Schritt dieser Entwicklung: wenn die Technikerweiterungen des Körpers mit dem Handy gesteuert werden können.“

„?“

„Nachdem Sportarmbänder und Wearables viele Körperdaten wie Herzfrequenz oder zurückgelegte Schritte erfassen, wandern die Sensoren jetzt direkt in den Körper.“

„Trotzdem sollte man noch nicht von einer sinnvollen Erweiterung des Körpers sprechen.“

„Stimmt, die Maschinengötter der Science-Fiction-Literatur sind noch weit entfernt.“

„Menschen träumen trotzdem davon, ihren Körper zu optimieren.“

„?“

„Und wollen Schnittstellen zwischen Körper und Computer einzubauen.“

„Um so unsterblich zu werden?“

„Vielleicht reicht es ja auch schon, dass der Mensch immer stärker mit seinem Smartphone verwächst.“

Wissen ist aber nicht nur irgendein Produktionsfaktor.“

„So ist es, ein plan- und zielloser Umgang mit Wissen und Fähigkeiten würde Ressourcen vergeuden.“

Erfolg hängt auch davon ab, wie effizient man seinen Rohstoff Wissen nutzen kann. Die Organisation von gespeichertem Wissen ist die Basis für Innovationen aller Art. Server, Datenautobahnen und Datenbanken ermöglichen den permanenten Zugriff auf Informationen. Informationen alleine haben weder einen besonderen Wert, noch einen Zweck an sich. Sie dienen lediglich als Mittel der Wissenserweiterung. Gleichzeitig aber muss dieses Wissen archiviert und nachvollziehbar kategorisiert werden.

Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

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Di

24

Jan

2023

J. Becker - Coaching

Mo

23

Jan

2023

J. Becker Denkstudio - Coaching

In einer Pandemie sieht man sich urplötzlich gezwungen, gewohnte Schemata zu vergessen, um einzelne Facetten -so unterschiedliche, aber eng zusammenhängende Aspekte wie Gesundheit, Arbeit, Schule, Geld, Sicherheit, Beziehungen zu anderen- in ein neues Verhältnis zueinander zu bringen. Was ist notwendig, was ist verzichtbar? Wie wirken die einzelnen Teile aufeinander ein?

 

„Wissen ist die einzige Ressource, die sich durch Gebrauch vermehren lässt.“

„Ja und?“

„Nur wer schnell und einfach auf Vorhandenes zurückgreifen kann, gewinnt Freiräume für kreative neue Lösungswege.“

„Das heißt?“

„Je besser es gelingt, Wissen zu lokalisieren und gezielt einzusetzen, desto mehr kann man sich gegenüber den weniger wissensbewussten Anderen absetzen.“

„Das benötigte Wissen sollte aber auch zur richtigen Zeit am richtigen Ort verfügbar sein.“

„Unbedingt, aber trotz zahlreicher Einzelaktivitäten im Zusammenhang mit dem Zukunftsrohstoff „Wissen“ gibt es oft noch Lücken, die eine bestmögliche Ausschöpfung der in ihm steckenden Entwicklungspotentiale behindern.“

„?“

„Insbesondere fehlt vielfach noch ein in sich schlüssiges Konzept und Instrument, mit dem sich alle Einzelkomponenten des Intellektuellen Kapitals vollständig und mit einheitlicher Systematik abbilden lassen.“

 

Auch die Gesellschaft als Ganzes muss plötzlich Prioritäten setzen, an sie gerade noch nicht denken zu müssen meinte und die vieles vermeintlich Selbstverständliche in Frage stellen. Wie beim Klimawandel kommt es darauf an, die Natur als eine Wirklichkeit jenseits von Denkschablonen zu akzeptieren und das Leben neu darauf einzustellen.

 

Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

 

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So

22

Jan

2023

Denkstudio - Wissenscoaching

Der Mensch gestaltet die Erdoberfläche nicht nur durch Wälder, Städte, Straßen, Äcker, Brücken oder Gebäude, sondern ganz profan und klein auch direkt vor der Haustür durch Gärten. Wie kommen die mit Veränderungen wie dem Klimawandel zurecht? Nach einem nassen Winter ist der Boden vollgesogen, der Rasen verwandelt sich in Matsch. Doch nicht mehr lange, dann brennt die Sonne und verwandelt bis dahin grüne Halme in Stroh.

„Die Welt wird sich aber kaum dadurch retten lassen, indem eine Informatikerkolonie laufend neue Apps gegen Alltagsprobleme programmiert.“

„Und warum nicht?“

„Es scheint ein Punkt erreicht, an dem verschiedenste Thesen aufeinanderprallen.“

„Zum Bespiel?“

„Beispielsweise erdachte Szenarien von übermorgen, die man erst nach Jahrzehnten widerlegen könnte.“

„Das heißt erst dann, wenn es zu spät ist, an den Entwicklungen noch etwas zu ändern.“

„Vor solchem Hintergrund wären manche Nostalgie und Rückbesinnung eher von Vorteil.“

 

Angesichts ihrer Smartphones hätte es für Sven und Jutta ganz einfach sein müssen, miteinander in Verbindung zu bleiben. Doch in ihrer Ehe war nichts einfach. Gegen neun Uhr telefonierten sie schließlich miteinander. Jutta war erschöpft von einem Arbeitstag, der vielleicht noch anstrengender war, als der von Sven es je hätte sein können. Es war ein Spiel, das beide bis an die Grenze ausreizten: Meine Arbeit in der Redaktion ist wichtiger, nein, meine Arbeit in der Firma ist noch wichtiger.

Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

 

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Fr

20

Jan

2023

Denkstudio - Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

Sven hängt seinen Gedanken nach und denkt, dass sich überall immer mehr Anzeichen für eine Durchökonomisierung aller Lebensbereiche zeigen,  mit Geschmeidigkeit und Mainstream-Denken.

„Von Nostalgie spricht man, wenn in der Erinnerung alles schöner und besser war.“

„Also vergangene Zeiten idealisiert und verklärt reflektiert werden?“

„Eben das sogenannte Golden Age“.

„Nostalgie muss aber nicht heißen, dass man sich ein Leben ohne Apple-Uhr vorstellen kann?“

„Ohne eine Uhr: die Schritte zählt, Termine organisiert, Nachrichten verschickt, Wege findet, Grüße per Druck aufs Handgelenk sendet oder den Herzschlag ihres Trägers aufzeichnet?“

„Genau, und Nostalgie muss auch nicht heißen, dass man sich kein Leben mehr mit Bargeld vorstellen kann.“

„Echt, ohne mobiles und kontaktloses Bezahlen?“

 

Dinge der digitalen Revolution schleichen sich immer nach dem gleichen Muster in das tägliche Leben: es beginnt mit einigen Technik-Freaks, wird dann zum Statussymbol für wohlhabende Fortschrittsfreunde und macht dann selbst Kinder süchtig. Niemand möchte in den Verdacht geraten, mit dem rapiden „Fortschritt“ nicht im reinen zu sein. 

 

Ein Schwarzer Schwan lässt sich am besten ausschalten, wenn man für alle Möglichkeiten offen ist. Je mehr man zusammenfasst und mehr Ordnung man hineinbringt, desto niedriger wird die Zufälligkeit. Was dazu verführt, zu denken, dass die Welt nicht so zufällig ist wie in Wirklichkeit.

 

„Dann ist der Schwarze Schwan das, was man im Rahmen einer systematischen Vereinfachung glaubt, weglassen zu können.“

„Wenn man so will, wird die Schwärze des Schwans jeden Tag neu vermessen.“

 

Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

 

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Fr

20

Jan

2023

Denkstudio - Coaching

Do

19

Jan

2023

Denkstudio - Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

Der menschliche Geist ist eine zweischneidige Waffe. Er hat gleichzeitig den Himmel und die Hölle auf Erden geschaffen. Vom mit Röhren betriebenen Computergerät ENIAC, das nicht weniger als 27 Tonnen wog, hat es bis zum Smartphone („das rund tausendmal schneller arbeitet und zwei Millionen Mal mehr Speicherplatz besitzt als der Computer, der die amerikanische Apollo-Rakete samt deren Besatzung zum Mond und wieder zurück begleitet hat) gerade einmal siebzig Jahre gedauert. Roboter erledigen anstelle von Menschen immer mehr Aufgaben. Ob künstliche Intelligenz dem Menschen einst über den Kopf wächst, muss sich noch zeigen.

„Eine dem Menschen weit überlegene Denkmaschine würde sich daranmachen, den Urgrund allen Seins zu ergründen und das Universum mit Bewusstsein zu fluten“.

„Jedenfalls sind im Zeitalter des Internet als globales Kommunikationsmittel Informationen zum wichtigsten Rohstoff geworden.“

„Signale, die man erst aus dem Rauschen der Umgebung herausfiltern muss.

 

Nach drei Jahren in der Firma hatte es Sven zum Manager-Titel gebracht und stand vor der Beförderung zum Senior Manager, steuerte vielleicht sogar irgendwann auf eine Partnerschaft zu. Allerdings würde er dann noch härter arbeiten müssen als bisher. Auch Jutta ging in ihrer Arbeit auf, und so gaben sich beide einer jetzt schon als extrem zu nennenden Arbeitssucht hin. Sie hörten auf, sich zu streiten, trieben aber immer weiter auseinander.

Umwelt-, Kompetenz- und Wissenscoaching

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So

15

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Decision Support

Sa

14

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Ökonomie

Bioökonomie nach der Digitalisierungswelle: Bei der Bioökonomie geht es um eine Form des Wirtschaftens, die auf der effizienten Nutzung von biologischen Ressourcen wie Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen basiert. Bioökonomen sollen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Politik und Technik den Wandel begleiten. In der Ausbildung stehen Volkswirtschaftslehre und Kreislaufwirtschaft auf dem Programm, ergänzt durch Grundlagen in Chemie, Biologie und Ingenieurwissenschaften.

„Also viel lernen, interdisziplinär arbeiten und global denken.“

„Genau, auch wenn aktuell vielleicht die Digitalisierung im Mittelpunkt stehen mag, danach wird wahrscheinlich die Bioökonomie als Nächstes kommen.“

„?“

„Wenn zum Beispiel immer mehr Biomasse für die Plastikproduktion benötigt wird, entsteht ein Wettbewerb um die Landnutzung, der aber nicht zu Lasten der Artenvielfalt gehen darf.“

„Das heißt?“

„Man braucht dafür Menschen, die sich nicht mit dem zufriedengeben was ist, sondern die in Systemen denken.“

„Und dabei letztlich auch planetare Grenzen nicht aus dem Blick verlieren?“

„Ja, die nämlich auf dieser Grundlage Konzepte für Ernährungssicherheit, Klimaschutz oder die Erzeugung erneuerbarer Ressourcen entwickeln. Die darüber nachdenken warum es für die CO2-Bilanz am besten ist, die Wälder zu bewirtschaften und in langlebige Produkte zu verwandeln, statt nur Naturschutzgebiete zu errichten.“

„Auf die Grunddisziplin der Bioökonomie kommt somit zusätzlich noch ein breites Dach aus interdisziplinären Kompetenzen, System- und Nachhaltigkeitswissen.“

„Was sich dann aber am Ende am Markt durchsetzen wird braucht jedenfalls einen langen Atem.“

„Und Leute mit hoher Schnittstellenkompetenz.“

„Vielleicht bringt Corona ja nicht nur eine Digitalisierungswelle sondern stärkt auch danach die Bioökonomie.“

 

 

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Fr

13

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Kommunikation

Zu den mit Szenariotechniken realisierbaren Vorteilen zählen: Reduktion der Komplexität, Szenarien unterstützen das Ziel das Wesentliche vom Unwesentlichen zu trennen, durch die Reduktion der Informationsvielfalt auf relevante Szenarien kann mehr Entscheidungsfähigkeit hergestellt werden, Verdeutlichung der Zusammenhänge und Beziehungen, das Unternehmen lernt die Ursachen seiner Zukunft besser verstehen, Integration von quantitativen und qualitativen Informationsarten, Entwicklungen schwacher Signale die sich u.U. einer Quantifizierung entziehen können in Szenario-Denkmodelle aufgenommen werden, mehrdimensionales Denken in Alternativen wird gefördert, Abbau der eindimensionalen Zwangsläufigkeit der Zukunft, Ausbau der Entscheidungsbasis/-optionen, Einbeziehung von Störfällen, Robustheit und Eintrittswahrscheinlichkeit unterschiedlicher Zukunftspfade kann beurteilt werden, Nachprüfbarkeit ob aufgrund von Ereigniswahrscheinlichkeiten bestimmte Szenarien überhaupt noch als relevant anzusehen sind, Monitoring d.h. Szenarien ermöglichen das Überwachen von Signalen und Frühwarnindikatoren.

 

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Do

12

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Entrepreneurship

„Während in den Strukturen der Gegenwart Störereignisse meist noch keine Rolle spielen, nehmen mit zunehmender Erweiterung dieses Zukunfts-/Zeittrichters gleichzeitig die Ungewissheit von Informationen und damit auch die Unsicherheit hinsichtlich des Eintreffens von Voraussagen zu.“

„Das heißt, in der ganz weiten Zukunftsferne wird nahezu alles möglich.“

„Die wirkliche Entwicklung wird sich zwischen den Randpunkten des Möglichkeitsraumes einstellen.“

„Also zwischen optimistischen und pessimistischen Extremszenarien liegen.“

„Als zweites könnte deshalb ein wahrscheinliches Szenario als Trendverlängerung der heutigen Sicht fortgeschrieben werden.“

„Zur Abrundung sollte dann noch mindestens ein Szenario mit möglichen Störereignissen für ein neues Zukunftsbild aufgenommen werden.“

„Je umfassender sich ein Unternehmen mit diesen möglichen Informationsszenarien auseinandersetzt, desto größer ist der zu erwartende Nutzen für die Meinungsbildung hinsichtlich zukünftiger Potenziale.“

„Hierbei entwickelte Szenarien stellen keine unumstößlichen Voraussagen der Zukunft auf.“

„?“

„Vielmehr liefern sie auf der Basis der erfassten Einflusskräfte in sich stimmige Bilder denkbarer Möglichkeiten.“

„Das heißt?“

„Gegenseitige Wechselbeziehungen zwischen Einflussfaktoren werden klarer.“

 

 

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Do

12

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Briefpost

Mi

11

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Informationen

Decision Support Informationen: Entscheidungen basieren zunächst auf unternehmensinternen Informationen (Kunden, Produkte, Zulieferer). Zunehmend immer mehr müssen aber auch externe Informationen (Konjunktur-, Markt-, Konkurrenzdaten, demographische und geographische Daten) mit einbezogen werden.

„Das System muss somit „Informationslager“ für alle Arten analyse- und entscheidungsrelevanter Daten bereitstellen.“

„?“

„Die Funktion lässt sich mit einem Zwischenlager in einem produzierenden Betrieb vergleichen.“

„?“

„Analog bis zur Weiterverarbeitung der zwischen den Produktionsstufen gelagerten Halbzeuge liefern die in den operativen/ transaktionsorientierten IV-Systemen gespeicherten Daten den Rohstoff zur „Endmontage“ der entscheidungsunterstützenden Informationsverarbeitung.“

„?“

„Kennzeichnend hierfür ist die ganzheitliche, stärker nach außen gerichtete und kundenorientierte Datensicht.“

„?“

„Dabei werden Daten in verständliche entscheidungsorientierte Informationseinheiten transformiert, Aggregationen vorgenommen und zugleich Unternehmensdaten aus mehreren heterogenen und inkonsistenten Datenquellen zusammengespielt.“

„Damit werden also sowohl Qualität als auch Aussagekraft des Analyse-Datenmaterials verbessert?“

„Ja, da die operativen Datenbestände vergangenheitsorientiert sind, können sie allenfalls statische Prognosen auf zukunftsorientierte Szenarien unterstützen.“

„Umgangen werden kann diese Restriktion durch Korrelation externer Datenpools.“

„?“

„Wie beispielsweise Adressen, demographische Daten oder Verbraucherstatistiken mit operativen, unternehmensinternen Datenbeständen.“

 

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Di

10

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Finanzkonzept

Das betriebliche Finanzkonzept ist als eine Strategie zur jederzeitigen Sicherung einer optimalen Finanzierung zu verstehen. Es hilft gleichermaßen Engpässe wie unrentable Überfinanzierungen zu vermeiden. Eine Finanzplanung kann nur dann den Forderungen an eine gute Finanzierung gerecht werden, wenn sie neben der Zusammenstellung von finanziellen Anforderungen auch Möglichkeiten zu einer Bedarfslenkung beinhaltet, also beispielsweise: Begrenzung oder zeitliche Verteilung von Investitionen, Beschaffungs- und Lagervolumen, Mindestumsatz und evtl. Maximalumsatz (wegen Vorfinanzierung), Umfang und Zeitpunkt von Desinvestitionen.

 

 

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Mo

09

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Kompetenz

Strategische Kernkompetenzen bilden die Wurzel für den Geschäftserfolg. Für den praktischen Alltag kommt es darauf an, die vorhandenen Kernkompetenzen nicht nur zu beschreiben und zu analysieren, sondern aus diesen Ergebnissen auch Konsequenzen für das konkrete Geschäft zu ziehen.

„Das Umfeld fährt mit auf dem Karussell des Wandels.“

„Eben, insofern ist es auch hilfreich, wenn beim Strategie-Check mit der Wissensbilanz gleichzeitig die hierin eingebauten Beziehungsfaktoren zwischen Unternehmen und Umfeld mit einbezogen werden.“ Von einem Strategie-Check auf Basis einer Wissensbilanz wird besonders die Entwicklung von Filter- und Selektionsfunktionen zu erwarten sein, damit die Zunahme der Informationsschwemme nicht zu isolierter Kompliziertheit, sondern stattdessen zu entscheidungsrelevanten Informationen führt. Im Strategie- Check werden dynamische, ansonsten kaum überschaubare Wirkungsbeziehungen erfasst und danach gefragt, zwischen welchen Erfolgsfaktoren es zu Wirkungsbeziehungen kommt: Wie stark sind jeweils solche Wirkungsbeziehungen? Wie lange dauert es, bis ein Faktor seine Wirkung auf einen anderen ausübt? „Dabei kommt es aber wohl weniger darauf an, nach Antworten mit dem Millimetermaß des Finanzcontrolling zu suchen.“

„Genau, nicht alles, was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein.“

 

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So

08

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Kunst

So

08

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Handel Scorecard

Handelsunternehmen-BSC: wichtig für das BSC-Konzept ist in diesem Fall, dass die Besonderheiten des Handels ausreichend berücksichtigt werden, so beispielsweise die Sortiments- und Lieferantenauswahl, die Sortimentsattraktivität (Fast-Seller-Quote), die Leistungsbereitschaft der eingesetzten Informationstechnologien oder die Qualität der Lieferantenbeziehungen. Aber nicht nur die Auswahl der Kennzahlen ist wichtig, sondern auch deren Gewichtung, die von Branche zu Branche (und von Unternehmen zu Unternehmen) unterschiedlich sein dürfte. D.h. es geht um die Relevanz der spezifischen Leistungstreiber des Unternehmens. Ergänzt und ggf. erweitert werden kann das Konzept der Balanced Scorecard durch das Konzept der Wissensbilanz.

 

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Sa

07

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Eigentum

Zukunftsforscher denken über eine „Null-Grenzkosten-Gesellschaft“ nach, die mehr auf den Grundsatz des Teiles als auf den des Eigentums setzt. Und fragen sich, wie und für wen Wert geschaffen werden kann und wie das Eigentumsprinzip zu dem des Teilens in Beziehung gesetzt werden sollte.

„Einig sind sich alle, dass die Welt der Unternehmen gerade von Grund auf umgepflügt wird.“

„?“

„In der alten Welt wollten alle Technologieführer sein. In der neuen Welt dagegen geht es viel stärker um Nutzenführerschaft.“

„Genau, die digitale Vernetzung verändert die Arbeitswelt gerade grundlegend.“

„?“

„Man fragt bei Störungen nicht mehr den Meister, sondern die Elektronik. Der Meister gebe immer weniger Erfahrungen weiter; seine Funktion ist die Sinnstiftung und die Steuerung der Rahmenbedingungen der Arbeit.“

„Hierzu steht grundsätzlich auch die Frage im Raum, ob mit Investitionen und Produktivität überhaupt noch die richtigen Ziele gesetzt und gemessen werden.“

„?“

„Denn digitale Vernetzung schlägt sich oft nicht in traditionellen Kennzahlen nieder.“

„Stimmt, beispielsweise wenn mit digitalen Funktionen ausgestatteten Produkten wegen ihres manchmal niedrigeren Marktpreises geringere Umsätze erzielt werden.“

 

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Fr

06

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Wachstum

Strategisches Management befasst sich mit der Zukunft und Weiterentwicklung von Unternehmen und Wirtschaftsstandorten. Wie möchte man in den einzelnen Geschäften konkurrieren, wie kann man seine Strategie konkret in Aktionen umsetzen?

„Gebetsmühlenartig wird dabei auf notwendiges Wachstum als einer der Schlüsselerfolgsfaktoren hingewiesen.“

„Ja, man meint, es sei immer gut, wenn eine Wirtschaft, eine Bevölkerung, ein Unternehmen oder ein Standort wachsen würden.“

„Ja, und?“

„Als Gegenstück hierzu sei Schrumpfen immer negativ und signalisiere eine Krise.“

„Manche aber meinen trotzdem, man müsse nach den Grenzen des Wachstums fragen.“

 

Gesucht werden nachhaltigere Wachstumskonzepte, wie etwa die Idee eines „qualitativen Wachstums“. Ein weiteres Analysefeld des strategischen Managements ist die zunehmende Urbanisierung mit einem Bedarf an neuen Mobilitäts- und Logistikkonzepten, attraktivem Wohnraum und zusätzlichen Dienstleistungen. Auch Städte benötigen für ihre Entwicklung geeignete Strategien (Stichwort: „Smart City“ oder „Sustainable City“). Es geht darum, sich Klarheit über mögliche Wettbewerbsvorteile zu verschaffen, zu erkennen: was haben wir, was andere nicht haben? Denn über die Zeit hinweg können sich Vorteilskonstellationen zwischen Standorten erheblich verschieben. Beim strategischen Management geht es um die Beherrschung dieser Dynamik.

 

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Do

05

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Kommunikation

Was eine Person im Kern ausmacht ist ihre Identität. Dieses im Grunde genommen unverrückbare Ich existiert in Facebook-  und Twitter-Zeiten in einem fortwährenden Kommunikationskontinuum. (Fast) jedermann kann in einem solchen Umfeld überall geortet, gefunden, angerufen werden: es gibt keine Stille mehr, alles geschieht in Echtzeit. In Zeiten an sich zumindest in Europa großer Freiheit begeben sich Personen freiwillig in ein System dauernder Kontrolle und Kommentierung. „Ja, nicht mehr das Erlebte selbst zählt noch etwas.“

„Sondern?“

„Wichtiger ist das Mitteilen von Erlebten. Was nicht mitgeteilt und bestätigt wird, hat gewissermaßen überhaupt nicht stattgefunden.“

„Kommunikationspausen durch Momente dazwischen sind also so etwas wie weiße Flecken auf der Erlebenskarte?“

„Ja, die Pause oder Lücke inmitten solcher Informationsflut wird fast schon als Gefahrenmoment wahrgenommen.“

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Mi

04

Jan

2023

Denkstudio - Coaching Entscheidungsrisiko

Wovon lassen wir uns leiten, wenn wir eine mit finanziellen Risiken behaftete Entscheidung treffen müssen? Warum setzen unterschiedliche Personen unterschiedliche Summen auf ein und dieselbe Wette? Warum ändern manche ihre Strategie, wenn sich die Einsätze ändern? Wie messen Menschen ihr Risiko? Auf welcher Grundlage entscheidet man, ob man überhaupt ein Risiko eingeht oder nicht?

„Heute setzen doch bereits Kleinanleger Informationen als selbstverständlich voraus, die noch vor nicht allzu langer Zeit gar nicht oder nur für große Investoren zugänglich waren.“

„Unser gesamtes Leben ist zwangsläufig riskant.“

„Unser Wissen über die Art und Weise, wie die Dinge funktionieren, egal ob in der Natur oder in der Gesellschaft, ist in dichte Wolken der Unklarheit gehüllt“.

 

 

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Di

03

Jan

2023

Denkstudio Coaching - Burnout

Die Burnout-Gefahren sind dort geringer, wo man seine Potenziale entsprechend seinen Fähigkeiten entfalten kann, ohne sich dabei an zu hohen Ansprüchen zu messen. Anfällig für gravierende Burnout-Symptome sind beruflich erfolgreiche und engagierte Menschen wie Führungskräfte und Selbständige, Lehrer, Ärzte und Polizisten. Typisch für burnoutgefährdete Menschen: Symptome wie Schlaf- und Appetitlosigkeit werden nicht ernst genommen. Eine medizinische Behandlung oder gar ein stationären Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik werden erst dann angetreten, wenn es gar nicht (nach einem Zusammenbruch) mehr weitergeht. Dort wird dann versucht, denjenigen erst einmal körperlich wiederaufzubauen, ihn regelmäßig schlafen und essen zu lassen. Der nächste Schritt in der Therapie: die bisherigen Verhaltensmuster herauszuarbeiten und zu verändern. Beispielsweise: im Rahmen einer mehrwöchigen Intensivbetreuung wird jeder Tag mit Frühsport, Einzel-, Gruppen-, Physiotherapie durchgeplant. Die Patienten lernen in Meditationssitzungen in Stille zu verweilen, in der Gestaltungstherapie sich malerisch auszudrücken. Selbst für Experten ist die komplexe Wirklichkeit der Digitalwirtschaft nicht immer leicht zu durchschauen.

 

 

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Mo

02

Jan

2023

Coaching Digitalsphäre - J. Becker Denkstudio

Mächtige Internetkonzerne verstehen die neu entstandene digitale Sphäre besser als andere und verwandeln die gesamt Ökonomie in eine umfassende Datenwirtschaft. Die Probleme einer Gesellschaft, in der Menschen mit ihren Daten bezahlen werden dadurch nicht weniger. Vermeidungsstrategien wie beispielsweise Erhalt und Schutz individueller Freiräume, technische Abschottung, Partizipationsverweigerung oder Abstinenz haben in der mehr und mehr transparenten Datengesellschaft bisher nur wenig Erfolg gehabt. Manche, die sich mit diesem Thema ausführlich beschäftigen propagieren statt Entzugsmaßnahmen ein gezieltes System der Unordnung und produzierten Unverständlichkeiten, angestoßen durch Desinformationen, Rauschen, Zeichenchaos, Verstellung oder Ironie. Algorithmen, die Emotionen und Imaginationen kalkulieren, werden vielleicht aus dem Tritt gebracht, wenn sie mit Anomalien, unvorstellbaren Lebensentwürfen, schlichtweg also echter Individualität u.a. gespeist werden. Was für eine Gesellschaft also wird die digitale Gesellschaft werden ? Gibt es hierbei irgendwelche Mitbestimmungsrechte ? Was ist mit Konzernen, deren Entscheidungen über Institutionen, Firmen und Menschen bestimmen können ?

„Die Dynamik, mit der sich Systeme verselbständigen und Macht über Menschen gewinnen, nimmt zu.“

„Und immer dringender wird die Frage danach, an welchen Schwellen welche Korrekturen anzubringen sind.“

 

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Sa

15

Okt

2022

Zielverknüpfung Planungskompetenzen

Die Bedeutung von Strategien für den Unternehmenserfolg ist unbestritten, viele suchen nach Instrumenten, mit denen sie Strategie und Aktion zusammen verbinden können. Allgemein verfasste Grundsatz- und Strategiepapiere haben zwar ihre Berechtigung, um gemeinsame Ideen, Vorstellungen und Stoßrichtungen zu dokumentieren, sind aber oft zu wenig konkret und damit auch zu wenig objektiv nachprüfbar. In der Wissensbilanz auch Strategieperspektiven bündeln: der Zusammenhang zwischen Zielen und strategischen Aktionen sowie deren Prioritäten bleiben oft unklar, d.h. ein Konzept wie das der Wissensbilanz ermöglicht die Darstellung von Ursache-/ Wirkungsbeziehungen hinsichtlich der eng miteinander verknüpften strategischen Ziele.

 

Angesichts eines zunehmend komplexer und turbulenter agierenden Wettbewerbsumfeldes ist die Gültigkeitsdauer einst als langfristig eingestufter Strategien rapide abgeschmolzen. In Branchen mit hohen Veränderungsgeschwindigkeiten dürfte sich die „Halbwertzeit“ von Strategien mittlerweile stark verkürzt haben. Bei häufigeren sowie auch schnelleren Strategiewechseln ist es besonders wichtig, dass das Unternehmen neben der Kompetenz über ein effektives Instrumentarium verfügen kann, mit dessen Hilfe sich Strategien schnell und effektiv umsetzen lassen.

 

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Sa

01

Okt

2022

Wie ein guter Chef sein soll

Landauf, landab wird zwar gepredigt, wie ein guter Chef sein sollte. Immer sollte er für seine Mitarbeiter da sein, nie den Glauben an das Guter verlieren. Mancher Personalforscher kommt in der Praxis allerdings zu einem eher gegenteiligen Ergebnis: „ein echter Chef sollte immer mit dem Schlimmsten rechnen und dafür die Notfallpläne in der Schublade haben, bloß niemandem zu sehr vertrauen, schließlich könnte heimlich schon an seinem Stuhl gesägt werden. Denn er ein echter Kontrollfreak ist und die nötige Portion Verfolgungswahn an den Tag legt, der hat das nötige Rüstzeug, um Karriere zu machen“.

 

Der Wandel als das einzige Beständige in Bildungs-, Arbeits- und Standortwelt

https://www.amazon.de/Wandel-Best%C3%A4ndige-Bildungs-Arbeits-Standortwelt/dp/1726663922 

 

Mit Kompetenzanalyse Erfolgspotenziale aufspüren – Changemanagement mit Startup-Mentalität

https://www.amazon.de/Kompetenzanalysen-Erfolgspotenziale-aufsp%C3%BCren-Changemanagement-Startup-Mentalit%C3%A4t/dp/1097932443 

 

Decision Support - Entscheidungshilfen

 

https://www.amazon.de/Decision-Support-Sachbuch-Wirtschafts-Entscheidungshilfen-2-ebook/dp/B087GYRZ8J

Sa

01

Okt

2022

Transformation produziert Gewinner und Verlierer

Die Digitalisierung produziert nicht nur Gewinner, sondern auch Transformationsverlierer. Untersuchungen zeigen aber auch, dass der Digitalisierung nicht immer gleich ganze Berufe zum Opfer fallen, sondern meist einzelne Tätigkeiten. „Ein Buchprüfer muss sich heute nicht mehr wochenlang durch Belege arbeiten. Der Algorithmus durchforstet dank Big Data in Windeseile die Datenberge, dem Prüfer bleibt mehr Zeit, sich um die aufgespürten Auffälligkeiten zu kümmern“. Wenn immer größere Datenmengen gesammelt werden, muss es auch Menschen geben, die sich damit beschäftigen.

 

Erfolgsplanung Personalmanagement

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Startup Wissensmanagement

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Startup im Datenozean

 

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Fr

30

Sep

2022

Bewerbungstraining - Profilierung und Präsentation

Einer der größten Vorteile für eine Personalbilanz des Bewerbers liegt darin, dass man sich intensiv mit seinem Zielmarkt auseinandersetzen muss. Man verbessert beispielsweise seine Profilierung und Präsentation, indem man sich über mehr und bessere Marktkenntnis auf eine zielgruppengerechte Ansprache konzentriert. Eignungsprofil des Bewerbers und Anforderungsprofil der Stelle können besser aufeinander abgestimmt werden: der Schlüssel passt somit besser ins Schloss. Dabei wird auf der horizontalen Achse eines Portfolios die Bewertung des jeweiligen Bewerberfaktors angezeigt. Dieser Wert wird als Durchschnitt aus den drei Dimensionen „Quantität“, „Qualität“ und „Systematik“ ermittelt. Auf der zweiten vertikalen Achse des Tableaus wird das Einflussgewicht des Faktors aufgetragen. Dies ermöglicht eine Zuordnung und Abgrenzung der Bewerberfaktoren nach unterschiedlichen Handlungsfeldern:

 

Oben rechts 1. Quadrant = Stabilisieren (der Faktor hat ein relativ hohes Einflussgewicht und wurde relativ hoch bewertet), oben links 2. Quadrant = Entwickeln (der Faktor hat ein relativ hohes Einflussgewicht, wurde aber relativ gering bewertet), unten links 3. Quadrant = Analysieren (der Faktor hat ein relativ niedriges Einflussgewicht und wurde auch nur relativ gering bewertet), unten rechts 4. Quadrant = Kein Handlungsbedarf (der Faktor hat ein relativ niedriges Einflussgewicht, wurde aber relativ hoch bewertet).

 

Selektiv

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Goldwaschen ist mühsam, Wirtschaftswissen macht reicher

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Projekt Personal

 

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Fr

30

Sep

2022

Rudern - ein Achter über Jahrzehnte hinweg

Nun haben nach zig Jahren “heile“ Welt auch alte, längst ergraute  Ruderer Bekanntschaft mit dem Phänomen des “Schwarzen Schwan“ gemacht. Genauso wie ihre Mütter und Väter und deren Mütter und Väter und so fort. Die Illusion von vielem, was lange Zeit als sicher geglaubt wurde, ist den Bach runter gegangen. In einem Studium Generale hatten manche allerdings schon gelernt, dass die lange Zeitspanne als Nachkriegsgewinnler ein krasser statistischer Ausreißer war, der nicht einfach linear in die Zukunft fortgeschrieben werden konnte. Optimismus hin oder her.

 

Trotzdem: manche Konstante hat bis heute überlebt. So „unser“ alter Eintracht-Achter. Fährt der doch auf der Internen Regatta nach über 60 Jahren noch immer ein tolles Foto-Finish-Rennen. Trotz Wasser nicht nur unter dem, sondern sogar 2cm im Boot selbst. Fast wie damals als immer die verfluchten Oberräder vor uns lagen. 2 Video-Clips auf einer HRG-Homepage bezeugen dies. .

 

Wie "unser" Achter (davor und danach hat wohl  keiner darin so häufig wie wir damals darin Rennen bestritten und verloren, wahrscheinlich hatten wir wie heute auch der Deutschland-Achter einfach zu wenig PS an Bord) immer noch tapfer weiterschwimmt, berührt einen. Wenn schon der Roger Federer Rotz und Wasser heult, nur weil er ein letztes Mal vor großem Fernseh-Publikum gespielt hat, was wollen denn erst die alten RG-ler sagen?

 

 

Und fast hätte die solide gebaute Eintracht auf der Internen das Foto-Finish nicht nur um cm verloren, sondern sogar mit Längen gewonnen, wenn nach Videoanalyse nicht irgendjemand auf der Backbordseite nicht gleich zweimal einen fulminanten Krebs gefangen hätte. Also wieder einmal ein Fast-Sieg nach über 60 Jahren. Das stelle man sich mal vor.

Do

29

Sep

2022

Abi63 Hola Altersabhängige Reifeprozesse

G8-Studierende haben stellenweise doch Verständnisprobleme mit etwas komplexeren Texten, Schwierigkeiten bei der Wiedergabe etwas komplexerer Gedankengänge, einen Mangel an authentischer Lebenserfahrung, durch ihr bisheriges Leben nur in Klassenzimmern und Kursen eine eingeschränkte Sicht der Dinge, einen Mangel an Urteilskraft, Schwierigkeiten multikausale Prozesse aufzunehmen und ganzheitlich zu analysieren. Neben solchen Fähigkeiten fehle es im G8-Zyklus an Bereitschaft und Problemverständnis. Altersabhängige Reifeprozesse lassen sich auf einem Bildungsweg wohl doch nicht negieren oder beliebig umschiffen. Der nachholbedürftige Erwerb notwendiger Fähigkeiten, Erfahrungen und Kompetenzen könnte somit auch längere Studienzeiten bedingen. Spätestens im harten Berufsalltag würde man von solchem Mangel an Wirtschaftswissen und Fähigkeiten (dann umso schmerzhafter) eingeholt. Veränderte Inhalte von Qualifizierungsmaßnahmen stellen Personalverantwortliche ebenfalls vor veränderte Herausforderungen. Mehr denn je werden Anleitung und Hilfe zum Selbstlernen im Mittelpunkt stehen. Die neuen Arbeitswelten stellen den Menschen einen Wandel „von der Muss-Arbeit zur Lust-Arbeit“ in Aussicht. Bildungsmaßnahmen erfüllen im Bereich von Wirtschaftswissen nur dann voll ihren Zweck, wenn durch das Gelernte  auch das Aufgabenspektrum im beruflichen Kontext besser gelöst werden kann, d.h. es geht  darum, mit welcher Transferquote die Lernerfolge auch in die Praxis umgesetzt werden können.

 

Die 3 großen B für Erfolg – Bildung, Bewerbung, Beruf

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Wissen mit Sensitivitätsanalysen kritischer Werte in maßgenaue Entscheidungen umsetzen

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Hört man auf, treibt man zurück

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Do

29

Sep

2022

Algorithmengesteuerte Suchroboter

Sieg und Platz in den Ergebnislisten der Suchmaschinen. Alle (berechtigte) Kritik an Suchmaschinen geschieht vor dem Hintergrund, dass Inhalte diesen meistens freiwillig überreicht werden: oft wird versucht, diese möglichst windschlüpfrig in die Algorithmengerüste der Suchroboter einzupassen. Gleichzeitig wird das Recht auf Vergessenwerden eingefordert, das kostenlose Absaugen von Daten bis hin zur Manipulation von Suchergebnissen angeprangert. Auf der einen Seite die Ängste, dass aus Informationspartikeln Datenraster erwachsen, weiter zu unentrinnbaren Netzen versponnen werden und Menschen dadurch zu willenlosen Kauf- und Konsummaschinen reduziert werden. Auf der anderen Seite die manchmal schon krankhafte Sucht, im Orbit des Internet nicht vergessen, sondern auf möglichst vorderen Plätzen der Suchergebnisse wahrgenommen zu werden: denn nur so können aus dem unendlichen Datenuniversum heraus neue Geschäftsmodelle entstehen. Suchmaschinen sollen nach dem Willen der Internetgemeinde also keinesfalls verschwinden (man will ja gefunden und beachtet werden), sondern allenfalls so algorithmengesteuert arbeiten, dass die eigenen Profile noch heller und in einem maximal günstigen Licht erscheinen. Je weiter aber die Exploration von Daten ungehindert voranschreitet, desto wertvoller werden die dabei abgesaugten Datensätze, desto eher entdecken die von allen so geliebten Suchmaschinen im Gewesenen vielleicht doch das bereits Zukünftige: desto mehr werden die neuen Bodenschätze der digitalen Revolution vielleicht zum unkontrollierten Machtfaktor.

 

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Mo

26

Sep

2022

Bewerbungstraining - mit der Digitalisierung Schritt halten

Es scheint sicher, dass ein Großteil der Menschen noch nicht besonders gut gerüstet ist, alle digitalen Möglichkeiten kompetent für sich zu nutzen. Sie halten mit der Digitalisierung zwar Schritt, der Digitalisierungsgrad bewegt sich jedoch nur auf durchschnittlichem Niveau, der Digitalindex stagniert. „Dieser Gradmesser setzt sich zusammen aus den Dimensionen Zugang, Nutzung, Kompetenz und Offenheit und wird auf einer Skala von einem bis 100 Punkten berechnet“. Erst noch ein geringerer Teil der Menschen reagiert vorausschauend und hochkompetent auf Digitalisierung. Unter anderem versprechen sich Bildungspolitiker Abhilfe von einer Schul-Cloud, d.h. digitalen Lehr- und Lernangeboten (werden zentral in entfernten Rechenzentren vorgehalten) in einer Cloud. Für die Schulen entfallen damit Anschaffung und Wartung von Rechnern, weil „Schüler und Lehrer von überall her online auf die Inhalte zugreifen könnten.

 

Wissen in Zeiten der Algokratie – Akteure erzählen

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In Märkten mit Auslesprozessen hat Flexibilität Vorrang – Kompetenzanalyse und Standortanalyse als strategische Grundpfeiler

https://www.amazon.de/M%C3%A4rkten-Ausleseprozessen-Flexibilit%C3%A4t-Priorit%C3%A4t-Kompetenzanalysen/dp/1794030409

 

Der Wandel als das einzige Beständige in Bildungs-, Arbeits- und Standortwelt

 

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Mo

26

Sep

2022

Böswilligkeit des Zufalls

Der Kampf gegen das Risiko wird wesentlich vom vorhandenen Entscheidungsvermögen, d.h. Entscheidungstechniken als Denkhilfen, bestimmt. Es gilt Murphys Gesetz von der Böswilligkeit des Zufalls: nicht entscheiden heißt, den Zufall entscheiden zu lassen. Und der ist meist nicht kreativ, aber oft missgünstig. Der Zufall mag Entscheidungen abnehmen, aber die Folgen gehen immer ganz zu Lasten des Nicht-Entscheiders. Geschäftsprozesse können heute mehr denn je von Risiken begleitet und negativ beeinflusst werden. Zweck eines systematischen Risikomanagements ist es daher, trotz vorhandener oder sogar zunehmender Risiken, das Erreichen der Unternehmensziele erfolgreich zu gestalten.

 

Berufliche Stellenwechsel präzise planen

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Bewerber-Testlauf

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Kompetenz, Glück, Zufall? Was im Beruf den Erfolg ausmacht

 

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Sa

24

Sep

2022

Akkumulation des Kapitals durch Konsumverzicht?

Walter Kromp
Walter Kromp

Manche vertreten die Auffassung, die Neigung von protestantischen Sekten wie Calvinisten, Pietisten, Methodisten oder Täufern zur Askese, habe verbunden mit Konsumverzicht und Berufsethos die ursprüngliche Akkumulation des Kapitals bewirkt. Wo aber liegen die Ursprünge des Kapitalismus? Der Handelskapitalismus wird in den oberitalienischen Städten verortet. „Monte die Paschi, die älteste noch aktive Bank der Welt, wurde 1472 in Siena gegründet. Dann kam die Entwicklung über die Alpen nach Süddeutschland, etwa zu den Fuggern, bis sich der Schwerpunkt nach Nordwesten verschob, in die Niederlande und nach England.“

SB Lesebogen 130 – Wirtschaftsförderung und Informationsadern 

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Fr

23

Sep

2022

Übergang Studium Beruf

Berufsfeldbezogene Studiengänge mit starker Praxisorientierung erleichtern zwar den Übergang in die Berufstätigkeit, hätten aber nach Meinung einiger Bildungsexperten dafür einen geringeren sozialen Wert. Von universitären Studiengängen wie Medizin und Jura einmal abgesehen, die unmittelbar zur Ausübung eines Berufs berechtigen, scheint die Situation für andere Berufswege nicht so eindeutig zu sein. D.h. praktische Studieninhalte können nicht überall und unbedingt 1:1 sofort in das Berufsleben übertragen werden. Immer wieder zeigt sich: Fachwissen ist nicht alles – Persönlichkeit und soziale Kompetenzen sind ebenso (oder mehr) entscheidend.

Projekt Personal 

 

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Mi

21

Sep

2022

Umwelt Abfallmanagement

Über reines Abfallmanagement hinaus muss ein umfassendes Öko-Controlling  insbesondere auch auf Informationsmodule für die Abwasserüberwachung, für den Gefahrguttransport, für Arbeits- und Immissionsschutz, für Produktlinienanalysen oder für die Erstellung von Energiebilanzen zugreifen können. Eine Rezepturverwaltung etwa muss so ausgelegt sein, dass alle im Laufe der Verarbeitung zu erwartenden Emissionen einschließlich möglicher chemischer Kuppel- und Nebenprodukte abgerufen werden können. Weitere Zugriffsmöglichkeiten auf zu Stoffen und Verfahren gespeicherte Daten müssen über Schnittstellen zur Betriebsdatenerfassung, Produktionssteuerung, Kostenrechnung oder zu externen Datenbanken gewährleistet sein, d.h. das Informationssystem muss somit jederzeit Menge und Lagerorte aller Gefahrgüter kennen.

 

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Di

20

Sep

2022

Abi63 Hola - transparenter Wissensmarkt

Auf Wissensmärkten besteht meist eine nur sehr geringe Markttransparenz. Die dort angebotenen/verfügbaren Informationen sind oft nur schwer miteinander zu vergleichen. Es müssen daher andere Spielregeln beachtet werden als in klassischen Beschaffungsmärkten. Identifizierung von think tanks, die ggf. wertvolle Informationen liefern können. Das Prinzip der Arbeitsteilung gilt auch für die Ressource Wissen: durch Wissensexplosion und gleichzeitig Wissensfragmentierung ist man häufig nicht dazu in der Lage, sämtliches für den Erfolg notwendiges Knowhow aus eigener Kraft zu entwickeln, d.h. es muss zusätzliches Wissen von außen erlangt werden. Die Gesamtheit aus allem ist mehr als die Summe der einzelnen Teile, d.h. Kompetenznetzwerke ermöglichen das Zusammenbringen von Wissen. Da somit Wissen auch neu vernetzt wird, kann dadurch zusätzliches Wissen generiert werden.

Fluktuierendes Wissen

 

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Mo

19

Sep

2022

Luft, Wasser, Abfall

Zur Verwirklichung eines wirkungsvollen Umweltschutzes sind Unternehmen und öffentliche Verwaltung auf zuverlässige und aktuelle Informationen über die Umwelt angewiesen. Hierzu besteht ein wachsender Bedarf nach weitgehend automatisierten Lösungen, da sie ein entscheidender Faktor sind, um die Kosteneffizienz von Umweltschutzmaßnahmen zu erhöhen. Das Anwendungsgebiet Umweltinformationssysteme umfasst gleichermaßen Gebiete der Ökologie und Informationstechnologie. Je mehr verschiedene Substanzen in die Produktion einfließen desto unüberschaubarer werden die langfristigen ökologischen Auswirkungen. Das Rechnungswesen wird nicht immer in der Lage sein, alle benötigten Informationen zur Kontrolle solcher Auswirkungen von Unternehmensaktivitäten auf die Umwelt bereitzustellen, d.h. sinnvoller Umweltschutz sowie eine Beurteilung komplexer Zusammenhänge aus verschiedenen Umwelt-Einflussfaktoren wie Luft, Wasser, Abfall, Strahlung etc. ist ohne Einsatz geeigneter Instrumente nicht mehr denkbar.

Standortanalyse mit Wissensmanagement des Immateriellen Vermögens 

 

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So

18

Sep

2022

Öffnung und externe Vernetzung

Geschäftserfolge werden immer weniger von einsamen Einzelkämpfern und Tüftlern/ Genies erreicht. Erfolgversprechender sind Kooperationen zwischen Individuen, die mit unterschiedlichen Erfahrungen und komplementären Denkweisen ausgestattet sind. Besonders die Einbindung externer Experten ermöglicht dem Unternehmen eine Revitalisierung seiner Innovationskraft. Erfolgreiche Unternehmen generieren fast die Hälfte ihrer Innovationen aus solchen externen Impulsen: es geht um die Öffnung und externe Vernetzung von Innovationsprozessen, d.h. einen Trend zum unternehmens- und branchenübergreifenden Mannschaftsspiel.

Verlässliche Entscheidungen – Sachstory

 

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Sa

17

Sep

2022

Sensibilität für Veränderungen

Es ist auch immer das Ungewisse, d.h. die sogenannten „weichen“ Faktoren, die Märkte vorantreiben. Statistische Daten vermitteln mit ihrer vorgegaukelten Sicherheit meist nur ein falsches Bild, d.h. man sollte sich über den Weg der Wissensbilanz immer auch die Sensibilität für Veränderungen bewahren. Diejenigen, die sich einzig auf materielle Faktoren verlassen, werden träge und weniger sensibel gegenüber Marktveränderungen. Ein wissensintensives Unternehmen setzt in dieser schnelllebigen Zeit daher für seine Zukunft vor allem auf erfolgsrelevantes Wissen, d.h. immaterielle Vermögenswerte, über die i.d.R. wenige oder keine verlässliche Daten vorliegen.

 

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Sa

17

Sep

2022

Abwasser Schadstoffbelastung

Ein Unternehmen kann seinen Wasserverbrauch durch Kreislaufführung senken. Dabei ist ein hoher Nutzungsfaktor anzustreben, d.h. somit das Verhältnis zwischen eingesetztem : genutztem Wasser maximiert wird. Da Abwässer in der Regel die höchste Schadstoffbelastung aufweisen, verringert sich automatisch auch die Abwasserbelastung, wenn der Anteil der produktionsspezifischen Abwässer sowie deren Verschmutzungsgrad möglichst gering ist. Hierzu beitragen kann die Klärung in betriebseigenen Abwasserbehandlungsanlagen, da sich diese im Vergleich zu den kommunalen Anlagen ganz auf die spezifische Schadstoffbelastung der betrieblichen Abwässer einstellen lassen.

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Fr

16

Sep

2022

Stoff- und Energieströme

Die größten ökologischen und ökonomischen Einsparungspotenziale liegen für kleine und mittelständische Unternehmen in einer zielgerichteten Auswahl von Umweltleistungskennzahlen. Die zusätzliche Erhebung von Umweltmanagementkennzahlen ist vor allem für größere Unternehmen geeignet, die damit indirekt ihre Umweltleistungen beeinflussen können. Die ermittelten Umweltkennzahlen können sowohl mit den Kennzahlen der Vorläuferperioden (Zeitreihenvergleich) als mit den Kennzahlen anderer Unternehmenseinheiten oder Betriebe (Betriebsvergleich) verglichen werden. Durch den Vergleich eigener Kennzahlen sowohl mit branchenzugehörigen als auch branchenfremden Unternehmen können eigene Stärken bzw. Schwächen erkannt und verdeutlicht werden (Benchmarking). D.h. Umweltkennzahlen sollen insbesondere auch für das Aufspüren von einsparungsträchtigen Outputs, d.h. für nach bestimmten Gewässerbelastungen zu unterscheidende Abwasser, nach Abfallfraktionen zu unterscheidende Abfälle oder nach bestimmten Schadstoffen zu unterscheidende Abluft eingesetzt werden. Dabei geht es darum, welche Stoff- und Energieströme die einzelnen Teilbetriebe jeweils verlassen, d.h. die wichtigsten Ziels sind Identifizierung der Hauptemissions- und Abfallquellen, Verringerung von Abfall Abluft/ Abwasser) strömen und -kosten, Optimierung der Produkt-Umwelteigenschaften sowie Reduzierung lokaler Umweltauswirkungen.

 

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Do

15

Sep

2022

Ökologie im dynamischen Gleichgewicht

Viele Systeme (beispielsweise das der Ökologie) funktionieren nur so lange, so lang sie in einem dynamischen Gleichgewicht (welches auf Zyklen und kontinuierlichen Schwankungen beruht) gehalten werden. Genauso wenig wie aus einer guten Sache nicht automatisch eine bessere wird, wenn man ihr noch mehr Gutes hinzufügt, genauso wenig wird unbegrenztes wirtschaftliches und technologisches Wachstum über alle Zeiten hinweg als rein lineares Geschehen möglich sein. Zwar können Menschen eine sanfte Landung von Raumsonden auf fernen Planeten, Kometen oder Asteroiden bewerkstelligen, sind aber trotzdem nicht einmal dazu in der Lage, die Ausstoß von giftigen Schadstoffen abzustellen.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=18&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

13

Sep

2022

Abi63 Hola - Schulfächer Kunst, Musik, Wirtschaft

Leisten Kunst und Musik einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung, oder sind sie nur Schmuck und in Zeiten, in denen andere Wissensgebiete wichtiger werden, verzichtbar? Die Antworten hierauf fallen sehr unterschiedlich aus: „für die einen ist Bildung um der Bildung willen wichtiger, für andere geht es stärker um Nützlichkeit“. Andere wiederum fordern in den Schulen mehr an Verbraucherbildung. Unter diesem Begriff werden zusätzliche Unterrichtsinhalte wie Gesundheitserziehung oder ökologische Bildung gefordert. Fast einhellig scheint die Meinung, dass jedes Kind in der Schule das Einmaleins einer gesunden Ernährung lernen sollte. Und schon lange wird ein Schulfach Wirtschaft gefordert, „nicht nur von Wirtschaftsverbänden und Ökonomen, sondern auch von einer großen Mehrheit der Jugendlichen“.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=12&q=J%C3%B6rg+Becker

Mo

12

Sep

2022

Umweltmanagement Materialkennzahlen

Für die Bildung von Materialkennzahlen sollten die wichtigsten im Betrieb eingehenden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfasst werden. Als Strukturierungshilfe kann man hierfür einen Input-Output-Kontenrahmen -ähnlich o.a. Umweltbilanz- aufstellen. Dabei entspricht jedem eingehenden Stoff ein Hauptkonto, das sich wiederum in umweltrelevante Unterkonten gliedert. Um Einsatzmengen vergleichen zu können sollten die Materialverbräuche einheitlich in Kilogramm oder Tonnen erfasst werden. Falls bestimmte Daten nur in Stück- oder Volumeneinheiten vorliegen, kann man über das Auswiegen repräsentativer Artikel Umrechnungsfaktoren für die Darstellung in Kilogramm oder Tonnen bilden.

 

Mit Hilfe von Materialkennzahlen kann man Optimierungsbestrebungen auf eine überschaubare  Anzahl umweltverträglicher Stoffe reduzieren. Materialkennzahlen dienen auch dazu, den Einsatz von Problemstoffen durch umweltverträgliche Alternativen (z.B. nachwachsende Rohstoffe, Mehrwegverpackungen, Recyclingrohstoffe)zu steuern. Für die Bestimmung problematischer Stoffe sind neben der eingesetzten Menge auch qualitative Faktoren wie Ökotoxizität, Abbaubarkeit, Gesundheits- oder Sicherheitsrelevanz zu beachten.

Umweltwissen gehört zum Wirtschaftswissen

 

https://www.amazon.de/Umweltwissen-geh%C3%B6rt-Wirtschaftswissen-J%C3%B6rg-Becker/dp/1790162599

So

11

Sep

2022

Würde die Welt vielleicht schlechter funktionieren?

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Menschen im realen Leben nur aus Angst um ihren guten Ruf etwas weniger lügen (als so viel wie möglich). Forscher schließen aus ihren Versuchen und Tests: Ehrlichkeit scheint keine feste Charaktereigenschaft zu sein, vielmehr gebe es eine Vielzahl psychologischer und sonstiger Einflussfaktoren, die unser Verhalten prägen: Frauen sind im Schnitt etwas ehrlicher als Männer, Nichtökonomen lügen seltener als Ökonomen. Religiöse Studenten verurteilen unehrliches Verhalten viel schärfer als ihre Kommilitonen, die an Gott glauben. Allerdings fanden die Forscher so gut wie keine Hinweise darauf, dass sich die Gläubigen auch ehrlicher verhielten. Ganz abschaffen ließe sich die Lüge ohnehin nicht. Und würde immer unverblümt die Wahrheit gesagt, würde die Welt womöglich schlechter funktionieren als mit der einen oder anderen Lüge.

 

https://www.isbn.de/verlag/BoD+%E2%80%93+Books+on+Demand?autor=J%C3%B6rg+Becker&seite=1

Sa

10

Sep

2022

Landwirtschaft Extremwetter

Nach derzeitiger Datenlage ist anzunehmen, dass die Winter in Deutschland langfristig wohl milder und niederschlagsreicher, die Sommermonate zunehmend trockener werden. Erträge der landwirtschaftlichen Produktion hängen von Pflanzenart, Sorte und Standort ab: „Standorte, die ohnehin unter Trockenheit leiden, werden sich Gedanken um eine wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Bewässerungsstrategie machen müssen“. Noch gravierender können Extremwetterereignisse wie Starkregen, Hagel oder Dürre sein. Für eine Kalkulation von Ertrags- wie Schadenspotenzialen landwirtschaftlicher Produktion muss man nicht nur nach einzelnen Regionen differenzieren, sondern auch zusätzlich Faktoren wie Sorten, Extremwetterereignisse u.a. genau analysieren.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=15&q=J%C3%B6rg+Becker

Fr

09

Sep

2022

Kriegsgedanken - Stöhnen der Steine dieser Zeit

Ernst Becker:

Geviert, es täuschen nicht

der Mauern dicker Quadern Glätte,

das Babel, deiner Steine Stöhnen

dieser Zeit.

Nur schlechte Schminke,

fahle gelbe Tünche,

verbirgt die Falten, du alterst!

 

In deinen Räumen Babel,

raunt Geschichte

hielt doch die Welt den Atem an,

den Bonapartes Sonnenträume

zu Tal gereifter Mittagshöhe senden.

 

Der Boden, den die Strahlen

seiner Sonne

getrocknet und in rote Glut getaucht

ist hartgetretene Erde

zwischen Mauern.

 

Doch wie ein Trost

der Himmel sich umgürtet

säumt deinen Rand

ein schmales Band

hellblauer Iris ---

zärtlich duftend.

RheinMain Storytelling 

 

https://www.bod.de/buchshop/rhein-main-storytelling-bruchstueckhafte-standortbeobachtungen-joerg-becker-9783746065038

Do

08

Sep

2022

KI meint zu wissen, was der Mensch denkt

Wenn Roboter tun sollen, was man ihnen sagt, müssen diese zuvor verstehen, zum Beispiel mit Hilfe von Software. Selbstlernende Systeme können aber ausgehend von programmierten Verhaltensmustern mittlerweile schon Rückschlüsse auf die von ihnen zukünftig zu erwartende Haltung ziehen. Künstliche Intelligenz (KI) meint zu wissen, was der Mensch denkt, bevor er es ausspricht. Wissenschaftlern ist es mit Hilfe von Erkenntnissen aus der Erforschung des menschlichen Gehirns gelungen, das Denken von Gedanken einzufangen (bevor diese in irgendeiner Form überhaupt geäußert wurden). Gleichzeitig war es möglich, diese Gedankenwelt auf eine computergetriebene und sich selbst steuernde Maschine zu übertragen. Dabei wurden mit Spezialcomputern die Aktivitäten eines menschlichen Gehirns während des Denkens erfasst, in einen binären Code umgewandelt und auf einen Roboter übertragen. Der war in der Lage, diese Informationen aufzunehmen, zu verstehen und in eine gerade verrichtete Handlung einzuspeisen.

Kreditnehmer in unsicheren Zeiten

Personalbilanz-Analysestory 

 

https://www.amazon.de/Kreditnehmer-unsicherer-Zeit-PERSONALBILANZ-ANALYSESTORY-Becker/dp/B09V3M4LHF

Mi

07

Sep

2022

Führungskräfte - Kommunikation ist alles

Führungskräfte müssen sich darauf einstellen, (noch mehr als bisher) kollektive Intelligenz (intern und extern) zu nutzen. Um Wissensträger einzubinden, reicht es nicht (mehr), nur mit einem kleinen Kreis von Mitarbeitern zu kommunizieren. Eine Führungskraft kann sich nicht mehr so abgrenzen wie vielleicht die Vorgänge, der „alte“ Führungsstil funktioniert immer weniger. Führung in Teilzeit oder auf Zeit werden nicht immer in einer Ecke der Exotenthemen verharren. Wenn sich Arbeit und Leben mehr durchmischen wird es auch öfter zur zeitweisen Abgabe von Führungsaufgaben kommen. Hierarchische Weisungslinien nach dem Top-Down-Prinzip werden abgebaut, da in einer flexibilisierten Arbeitswelt Mitarbeiter zunehmend eigenständig arbeiten müssen. Kommunikation wird noch wichtiger als sie es bisher ohnehin schon ist: umso mehr, je virtueller die Arbeitswelt wird.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=16&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

06

Sep

2022

Ressourcen als Hebel zur Wertsteigerung

Bislang gibt es nur vereinzelte Ansätze wie die immateriellen Ressourcen zu messen sind. Die Behandlung allein der finanziellen Werttreiber genügt heute nicht mehr, um den Erfolg sicherzustellen. D.h. das finanzielle Reporting sollte um das Intellektuelle Kapital erweitert werden (in internationalen Rechnungslegungsstandards wird als Anhang zum Geschäftsbericht eine strukturierte Darstellung auch immaterieller Vermögenswerte empfohlen). Oder anders ausgedrückt: die nichtfinanziellen Werttreiber sind wie ein Sockel (Vermögenswerte, die einen Beitrag zum Unternehmenswert leisten und weder materielle Güter noch Finanzanlagen sind) unter der Wasseroberfläche, der oft den größeren Teil des Eisberges der Performance ausmacht.

 

Zudem erhalten Mitarbeiter über rein finanzielle Bewertungssysteme oft keine ausreichende Rückmeldung zu ihrem persönlichen Erfolgsbeitrag. Das Rechenwerk sollte somit maßgeschneidert um nichtfinanzielle Werttreiber erweitert werden, um schneller und erfolgreicher auf Änderungen des Umfeldes reagieren zu können. Neben der systematischen Erfassung der relevanten nichtfinanziellen Werttreiber ist allerdings die Darstellung von Zusammenhängen anspruchsvoll, mit der ihre Auswirkungen auf Ergebnis und Unternehmenswert auch quantitativ nachvollziehbar gemacht werden sollen. Aber nur so lassen sich die wichtigsten Hebel zur Wertsteigerung erkennen, um die Ressourcen gezielt dorthin lenken zu können.

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Mo

05

Sep

2022

J. Becker Denkstudio - Storytelling Globalisierung

Ein zu umfassender Globalisierungsbegriff, der für alles und jedes herhalten muss, verschleiert Kausalität mehr als dass er sie erklärt. Es wird nicht transparent, wie die Dinge miteinander zusammenhängen und gegenseitig beeinflussen. Zumindest gibt es zwischen Klimawandel, Drogenkartellen oder Finanzmärkten kein unmittelbares Wirkungsverhältnis. Vielleicht werden sie nur aus einem einzigen Grund als zusammenhängend betrachtet: weil sie für mehr Verflechtung stehen. Wer alles mit Globalisierung zu erklären versucht, könnte mehr meinen als er im konkreten Fall zu belegen vermag. Der Begriff der Globalisierung dient lediglich als Kurzformel „für denkbar komplizierte und voraussetzungsreiche Sachverhalte, die gar nicht erst geprüft oder hergeleitet werden. Hungersnöte, Börsencrash oder Stellenabbau auf ein allgemeingültiges Erklärungsmodell der Globalisierung verkürzen zu wollen, scheint lediglich als eine Kapitulation vor der Komplexität der Wirklichkeit. Wenn die einen Globalisierung als Weg zu mehr Wohlstand feiern bereitet dies anderen dagegen erhebliche Sorgen, weil sie sich anonymen, kaum beherrschbaren Kräften ausgesetzt sehen. Alles in allem scheint es eher um ein Globalisierungs-Storytelling zu gehen, mit dem Blick für grenzüberschreitende Verkettung geöffnet und der Versuch unternommen wird, die wichtigsten Veränderungen der Gegenwart aus einem übergeordneten Ganzen zu erklären.

Das große Ganze – Storytelling 

https://www.amazon.de/-/en/J%C3%B6rg-Becker/dp/B0848XDLMP

 

So

04

Sep

2022

Abi63 Hola - Sehnsucht nach Freiheit

Uralt ist die Sehnsucht der Menschen, fliegen zu können: Göttern und Dämonen schrieb man die Fähigkeit zu, sich in die Luft erheben zu können. Ja man sah im Luftmeer ihren ureigenen Raum. Schon in der Sage vom Ikarus ist davon die Rede, dass sich ein Erdgebundener durch Nachahmung des Vogelflugs und mittels eines Werkzeugs aus seiner Hände Arbeit über die Erde erhob.

 

 

Zunächst wusste man nur, dass warme Luft leichter ist als kalte und deshalb in die Höhe steigt. Der Weg „leichter als die Luft“ führte zur Eroberung der Luftmeere durch Menschen. Das Vorbild war der Vogel: er kann sich in die  Luft erheben, indem er sein Gewicht durch die Kraft seiner Schwingen aufwärts und vorwärts trägt.

Kommunikationsblase im Ungewissen

Die Kunst, die Zeichen der Zeit zu lesen 

 

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So

04

Sep

2022

Entscheidungsträger mit einem Gefühl der Unsicherheit

Führungskräfte zählen zur Riege der Entscheider (Sachverhalte, die auch Excel nicht für einen ausrechnen kann), müssen also immer viele Möglichkeiten abwägen und in Betracht ziehen (sonst wären es ja keine Entscheidungen). Und immer geht es auch um ein gehöriges Maß von Risikomanagement. Im Nachhinein beschleicht den Entscheider dann leicht ein Gefühl der Unsicherheit, das man dies oder jenes eventuell hätte besser machen können. Einsame Entscheidungen machen eben auch die Person dahinter einsam: wobei Einsamkeit und Alleinsein unterschiedliche Dinge sind. Häufig dabei: eine Mischung aus Gefühlen, oft auch Angst und Niedergeschlagenheit. Wichtig ist, sein Haus nicht nur auf einer einzigen Säule zu bauen, die allein aus Leistung und deren Anerkennung von anderen besteht. „Sollten nämlich einmal Misserfolg oder großer Druck auf diese Konstruktion kommen, gerät leicht das ganze Gebäude ins Wanken“.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=11&q=J%C3%B6rg+Becker

Sa

03

Sep

2022

Wasserressourcen - gefährdete Länder

Von der gesamten auf der Erde vorkommenden Wassermenge sind 97,5 Prozent Meer- oder Brackwasser und nur ca. 2,5 Prozent sind Süßwasser. Mit 69 Prozent ist der weitaus überwiegende Teil des Süßwassers in Eis und Gletscher gebunden. Etwa 30 Prozent des Süßwassers sind sauberes Grundwasser und nur ein verschwindend geringer Teil von 0,98 Prozent fließt als Oberflächenwasser ab. Wenn infolge des Treibhauseffektes die Temperatur der Erde ansteigt, hat das wahrscheinlich eine erhöhte Verdunstung und daraus folgend eine höhere Niederschlags- und Abflussmenge zur Folge. 

Obwohl auf den ersten Blick Süßwasser weltweit in ausreichender Menge vorhanden zu sein scheint, gibt es in einzelnen Regionen wegen der räumlichen und zeitlichen Variation der Niederschläge erhebliche bzw. dramatische Unterschiede. Aufgrund der zunehmenden Verknappung des Pro-Kopf-Dargebots an erneuerbaren Ressourcen rechnen Fachleute mit einer zunehmenden Zahl von Ländern, in denen eine Bedarfsdeckung in Frage gestellt ist. Gefährdete Länder liegen insbesondere in den Regionen Nordafrika und naher Osten. Als ein erster Indikator dafür, ob das vorhandene Dargebot ausreichend ist oder nicht, kann das Pro-Kopf-Dargebot angesehen werden. Der Kenntnisstand über das jeweilige Wasserdargebot ist die Grundlage für eine nachhaltige Bewirtschaftung sowie eine wichtige Voraussetzung, um die Möglichkeiten zur Erschließung von Wasserressourcen unter technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten beurteilen zu können.

Personalbilanz Lesebogen 74 – Managementwissen Betriebswirtschaft, Handlungsräume im Szenario vermessen 

 

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-74-managementwissen-betriebswirtschaft-handlungsraeume-im-szenario-vermessen-joerg-becker-9783741284175

Sa

03

Sep

2022

Denkfehler: Fließendes Wasser im Überfluss

In vielen Köpfen ist auch heute noch die Meinung weit verbreitet, wir hätten fließendes Wasser doch im Überfluss. Mit diesem Denkfehler wird Wasser weltweit trotz sinkender Vorräte immer noch vergeudet, d.h. wir lassen hochwertiges Trinkwasser in die Badewanne laufen, spülen damit die Toilette oder waschen damit das Auto. Eine schleichende Folge ist, dass der Grundwasserspiegel in der industrialisierten Welt seit Jahren weiter absinkt, dass Grundwasser in Zukunft immer aufwendiger gefiltert werden muss, weil es mit chemischen Stoffen belastet ist. Obwohl sich der Verbrauch von Wasser höchst unregelmäßig verteilt (am Tag wird zehnmal mehr als nachts verbraucht) wollen wir Wasser gleichmäßig immer und überall haben. Die Wasserwerke müssen somit praktisch Chaosforschung betreiben, den Wasserkonsum ständig beobachten und die Wassermenge in den Tanks, Rohren, Pumpen und Brunnen hoch- und runterregulieren. Die Zukunft lässt sich nur durch ein ausgeklügeltes Wassermanagement sichern. Es ist durchaus keine Utopie mehr, dass Trinkwasser eines Tages in Bilanzen, in Überweisungen und im Austauschkreislauf genauso schnell und sorgsam verwaltet werden wird, analog wie es heute Banken bereits mit unserem Geld handhaben.

 

Das kostbare Nass ist damit auch ein wichtiger Standort- und Wirtschaftsfaktor: obwohl Landwirtschaft und Industrie bereits vier Fünftel des Wassers verbrauchen schätzen Experten, dass der Bedarf in den kommenden Jahrzehnten noch weiter ansteigen wird. Dazu kommen immer häufiger extreme Wetterlagen mit mehr Überflutungen und Dürren. Die Trinkwasserversorgung ist Aufgabe der Kommunen, die dafür stark unterschiedliche Preise berechnen. Einflussfaktoren für Wasserpreise sind u.a. geologische und topografische Verhältnisse, Transportwege für Wasser, Sanierungskosten für Leitungssysteme, Siedlungsstruktur.

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

Intellektuelles Kapital im Strudel des Wandels

 

 

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Fr

02

Sep

2022

Süßwasser wird weltweit knapper

Die weit verbreitete Anwendung von Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln trägt immer mehr dazu bei, dass die Qualität des von Bewässerungsflächen abfließenden oder in den Untergrund versickernden Wassers zunehmend erheblich beeinträchtigt wird. Die optimale Nutzung des natürlichen Wasserdargebots wird u.a. erschwert durch mangelnde Kenntnis der einzelnen Elemente des Wasserkreislaufs wie Niederschlag, Verdunstung, Oberflächenabfluss, Bodenwasser oder Speicherung im Grundwasser. Ebenfalls hinderlich ist die unzureichende Nutzung von Technologien, um Wasser am Ort der Nutzung verfügbar zu machen. Wasser muss daher wie alle anderen knappen Wirtschaftsgüter monetär bewertet und gehandelt werden. Obwohl auf den ersten Blick Süßwasser weltweit in ausreichender Menge vorhanden zu sein scheint, gibt es in einzelnen Regionen wegen der räumlichen und zeitlichen Variation der Niederschläge erhebliche Unterschiede. 

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

Intellektuelles Kapital im Strudel des Wandels 

 

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Fr

02

Sep

2022

Standortanalyse - smart industry

 

Beispiel: Bausteine einer Exzellenzvision Hessen. Nach den Vorstellungen der hessischen Unternehmerverbände wird Hessen in Europa/Deutschland der bedeutendste Standort für Logistik. Dazu soll Hessen neben dem führenden Finanzplatz auch Kompetenzzentrum für die Medien- und Unternehmensberatungs-Branche, pharmazeutische Industrie, Medizintechnik sowie die Gesundheitswirtschaft (Reha- und Klinikdienstleistungen) werden. Das Land Hessen definiert als spezielle Ziele für Smart Industry u.a.:

Zusammenwachsen klassischer Industrie und Softwareengineering beschleunigen

Integriertes Management des gesamten Produktlebenszyklus fördern

Ausbau einer digitalen Infrastruktur, die eine hochvolumige Echtzeitkommunikation ermöglicht.

Die Universitäten werden sich zu Wissenschaftsunternehmen weiterentwickeln, die eigene Erkenntnisse aus dem reinen Wissenschaftsbetrieb über einen professionellen Vertrieb an die Wirtschaft weitervermarkten. Eine solche Entwicklung von Kompetenzzentren kann aber ohne eine in den Köpfen verankerte Vision nicht angestoßen und auf den Weg gebracht werden.

Entwicklung integrierter Lösungen für Machine-to-Machine Kommunikation

Entwicklung intelligenter Produktionstechnologien

Wirtschaftsförderung kommuniziert Standorteigenschaften 

 

https://www.bod.de/buchshop/wirtschaftsfoerderung-kommuniziert-standorteigenschaften-joerg-becker-9783734789502

Do

01

Sep

2022

Abi63 - Betriebswirtschaftliche Lösungsmodelle

Sind die von Betriebswirtschaftlern entwickelten Lösungsmodelle immer realitätsgerecht? Manche meinen: Nein!, andere sagen: So nicht!. „Ökonomen haben für fast jedes Phänomen ein passendes Modell – auch für das Gegenteil“ Aber wie nah sind sie an der Wirklichkeit? An einem Mangel an Daten kann es eigentlich nicht liegen. Denn mittlerweile gibt es mehr ökonomische Daten, als man sich noch vor gerade einmal zehn Jahren überhaupt vorstellen konnte. Und die Ära eines Datenüberflusses steht erst am Anfang. Beispielsweise die unzähligen Daten zu Entscheidungen und Verhaltensspuren, die Stunde für Stunde, Tag für Tag in sozialen Netzwerken und Märkten hinterlassen werden. Es geht also nicht so sehr um schiere Menge, sondern mehr um Relevanz. Den Sinn für relevante Details zu schärfen erfordert eine Zusammenarbeit über die Grenzen der reinen Betriebswirtschaft hinweg. Bei Amazon, Google & Co. sind ganze aus verschiedenen Disziplinen zusammen gesetzte Abteilungen damit beschäftigt, Verhaltensprognosen in (ungeahnter) Präzision zu erstellen, neue Preisstrategien zu testen, informationsbasierte Plattformen zu designen.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=27&q=J%C3%B6rg+Becker

Mi

31

Aug

2022

Umweltkosten müssen transparent gemacht werden

Die Kosten von Umweltnutzung müssen endlich in jedes Geschäftsmodell und Haushaltsbudget einfließen, so wie es schon für Müllentsorgung, Abwasser und Brandschutz angelegt ist. Jene sollen bezahlen, die übermäßig viel Kohlendioxyd erzeugen und damit das Risiko irreversibler Schäden nach oben treiben. Denn zahlen werden wir sonst später immer mehr – zum Beispiel im Katastrophenschutz, Umbau und Wiederaufbau von Infrastruktur zur Anpassung an Klimawandel“. So könnte der Erhalt von Regenwäldern, Korallenriffen, Wildblumenwiesen oder menschlichen Lebensräumen zu einem nicht mehr finanzierbaren Luxus werden. Ein Trend, der sich durch Billig-Fliegen, Billig-Fleisch, Panzer-Autos, Wegwerfmentalität und Überkonsum unaufhaltsam weiter verstärkt.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=25&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

30

Aug

2022

Wissen ist nicht nur irgendein Produktionsfaktor

Ein plan- und zielloser Umgang mit Wissen und Fähigkeiten von Mitarbeitern würde Ressourcen vergeuden und zur Demotivation führen. Der Unternehmenserfolg hängt auch davon ab, wie effizient Unternehmen ihren Rohstoff Wissen nutzen können. Die Organisation von gespeichertem Wissen ist die Basis für Innovationen aller Art. Server, Datenautobahnen und Datenbanken ermöglichen den permanenten Zugriff auf Informationen. Informationen alleine haben weder einen besonderen Wert, noch einen Zweck an sich. Sie dienen lediglich als Mittel der Wissenserweiterung. Gleichzeitig aber muss dieses Wissen archiviert und nachvollziehbar kategorisiert werden.

Personalbilanz Lesebogen 333 – Mittelstand mit informationsbasiertem Strukturkapital

Wissensintensive Prozesse nach Risiken und Wahrscheinlichkeiten durchleuchten

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-333-mittelstand-mit-informationsbasiertem-strukturkapital-joerg-becker-9783743182110

Mo

29

Aug

2022

Krieg - Logik des Schwarzen Schwans

„Es gilt die Logik fraktaler Zufälligkeit und die Nicht-Anwendbarkeit von Glockenkurven der Gaußschen Normalverteilung.“

„?“

„Kurz gesagt: die Unfähigkeit, Schwarze Schwäne vorherzusagen.“

„?“

„Beispiel Truthahn, der zeit seines Lebens von den Menschen gemästet wird und bis zum 1000. Tag nur optimistisch in den nächsten Tag geht.“

„Der aber ist Thanksgiving!!“

„Genau: Seine Zuversicht wuchs mit der Zahl der freundlichen Fütterungen.“

„Und, er fühlte sich immer sicherer, obwohl seine Schlachtung immer näher rückte.“

„Sein Gefühl, in Sicherheit zu sein, erreicht also gerade dann einen Höhepunkt, als das Risiko am größten war.“ 

 

So ergeht es auch ganzen Gesellschaften, die bis zum Vorabend eines Börsenkrachs, des Ausbruchs eines Krieges oder einer gefährlichen Pandemie sicher zu sein glauben, dass es auch am nächsten Tag noch ebenso gut weitergehen wird. Die Frage ist, ob man aus dem Unwissen über das, was morgen eintritt, Kapital schlagen kann. Wobei man sich darauf einlassen muss, dass Beobachtungen aus der Vergangenheit nicht immer auf die Zukunft übertragen werden können. Aus der Sicht des Truthahn betrachtet ist die ausbleibende Fütterung am 1001. Tag ein Schwarzer Schwan. 

So

28

Aug

2022

Gestaltungsperspektiven durch Wissenstraining

Wissenstraining zielt vor allem auch auf Lebensführungskompetenz und Reflexionswissen. Eine pluralistische Gesellschaft zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie unterschiedliche Positionen und Anschauungen (religiös, politisch, weltanschaulich) in sich aufnimmt und anerkennt, dass keine dieser Perspektiven einen prinzipiellen Geltungsvorrang für sich in Anspruch nehmen kann. Im weiteren Sinne geht es um dieses Zusammenspiel unterschiedlicher Gestaltungs- und Wahrnehmungsperspektiven. 

Fr

26

Aug

2022

Wirtschaftsförderung - fundierte Analyse des Standortpotenzials

J. Becker Denkstudio

Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann. Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Wer aber hier Transparenz und Mühe scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen.

Wirtschaftsförderung mit Regionalmarketing

https://www.bod.de/buchshop/wirtschaftsfoerderung-mit-regionalmarketing-joerg-becker-9783739228112

Was also liegt näher, als sich aus einem reichhaltig bestückten Indikator-Cockpit zu bedienen, um hieraus eine Grundlage für nachhaltig tragfähige und vielseitig einsetzbare Standortanalysen zu erarbeiten. In den nächsten Jahren wird es zwischen Standorten zu weiteren Verschiebungen kommen, d.h. es wird dabei nicht nur Gewinner sondern auch Verlierer geben. Dabei wird zwischen den Kommunen der Wettbewerb um begehrte Gewerbesteuerzahler noch mehr zunehmen. Für die Standortwahl werden die ertragsunabhängigen Faktoren noch stärker als bisher ins Gewicht fallen.

J. Becker Denkstudio

www.beckinfo.de 

www.derStandortbeobachter.de

Do

25

Aug

2022

Abi63 Hola - Selbstbestimmung durch Kompetenz

Mit der Digitalisierung wurden große Versprechen (mehr Demokratie, Transparenz u.a.) in die Welt gesetzt. Es sind aber nicht Staat und Unternehmen transparenter geworden, sondern Bürger und Konsumenten frönen dem digitalen Striptease. Die Abschaffung von immer mehr Privatsphäre geht einher mit dem Erstarken unkontrollierter wirtschaftlicher und politischer Überwachungssysteme. „Und im freiheitlichen Westen stellt sich die Frage, welcher Konzern die Daten  am umfassendsten aggregiert, um am Ende immer präzisere Profile über uns zu speichern und zu vermarkten. Es gibt kaum noch einen Bereich unseres Lebens und Schaffens, der nicht irgendwie digital aufgezeichnet wird. „Das Einzige, was momentan noch nicht digital analysiert werden kann, sind unsere Gedanken. Um diese Entwicklung überhaupt erst einmal verstehen zu können, ist eine höhere Digitalkompetenz vieler Menschen notwendig. Um bewusst und selbstbestimmt entscheiden zu können, was wie mit unserer Privatsphäre geschehen darf und wie wir auf diese digitale Welt Einfluss nehmen können.

Intellektuelles Kapital von Personen und Standorten

 

https://www.bod.de/buchshop/intellektuelles-kapital-von-personen-und-standorten-joerg-becker-9783748172260

Do

25

Aug

2022

Im Krieg gefangen - Erinnerung vom Gewesenen

Erinnerung - Du bist wie eine gütige Frau.

Wie zart doch deine Hände sind,

wenn sie sich mir auf die Stirne legen.

Es ist schön,

vom Fernen, vom Gewesenen

zu träumen.

Ja, es ist so,

als könnte es mich

vor der Kälte des Alltags schützen.

Und heute spinnt mich nun

der wehmütig hohe Zauber ein,

wie damals,

 

als ich es erlebte.

E. Becker

Mi

24

Aug

2022

Standort Innovation Pool

Durch Übertragungseffekte (Wissens-Spillover) können auch andere Branchen von einem Innovations-Pool des Standortes profitieren. Dabei fließt generiertes Wissen in Innovationen anderer Unternehmen ein (die nicht in derselben Branche tätig sein müssen). Rahmenbedingungen zur Stärkung der lokalen Wirtschaft bzw. zur Anwerbung von Unternehmen sind u.a.: gute Infrastruktur, überschaubarer bürokratischer Rahmen (z.B. Genehmigungsverfahren; Zuverlässigkeit, Berechenbarkeit und Schnelligkeit kommunalpolitischer Entscheidungen), Ansprechpartner für die Belange der Wirtschaft, unternehmensfreundliches Umfeld, Messen und Kongresse oder Kompetenznetzwerke. Gerade (junge) Technologien weisen eine hohe Wissenschaftsbindung auf und sind auf einen engen Austausch mit universitären Forschung angewiesen. Die räumliche Nähe zu Forschungseinrichtungen ist wichtig für die Intensität solcher Beziehungen. Der Austausch von komplexem Wissen wird durch persönliche Kontakte erleichtert.

Regionalmarketing - unabhängige Standortvermessung

 

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Di

23

Aug

2022

Echo der Communities

„Für den digitalen Alltag sieht es so aus, dass wir den Äther mit einer ungeheuren Fülle an oft überflüssigen Daten verschmutzen, von denen wir häufig und berechtigt hoffen, dass sie in den Communities ein Echo finden, das den Multiplikator ins Hunderttausendfache spielt“. Ungezählte machen damit Geld, abzuhorchen, auszuspähen, abzufangen oder aufzupassen. Die Privatsphäre schafft sich laufend weiter selbst ab. Indem sie sich allen nur erdenklichen Plattformen blind anvertraut. Meistens unbewusst, indem man einfach vergisst und verdrängt, was etwa dieser oder jener Datenabsauger eigentlich nicht wissen sollte.

Personalbilanz Lesebogen 313 – Mittelstand mit Kommunikations-, Wissens- und Planungs-Plattform 

 

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-313-mittelstand-mit-kommunikations-wissens-und-planungsplattform-joerg-becker-9783743193260

Mo

22

Aug

2022

Wirtschaftsförderung - Flächenmanagement

Die Sicherung vorhandener und Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe (Förderung der Gewerbe- und Grundsteuer) sind häufig mit Flächenneuausweisungen verbunden. Ebenso wie die Erhöhung der Einwohnerzahl. Da Kommunen im kommunalen Finanzausgleich mit einwohnerzahlspezifischen Zahlungen bedacht werden (ebenso wie Zuweisungen aus den Einkommensteuereinnahmen) besteht für sie ein starker Anreiz, die Einwohnerzahlen zu erhöhen. Um Abwanderung zu vermeiden haben daher Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen auf kommunaler Ebene einen hohen Stellenwert. Die kommunale Wirtschaftsförderung wird daher immer um Erhalt und Neuansiedlung von Arbeitsplätzen bemüht sein. Auch wenn Kommunen keine lokalen Steuervergünstigungen gewähren dürfen, können sie durch Hilfestellung bei Genehmigungsverfahren, eine schnelle Flächenentwicklung u.a. zu einem guten Investitionsklima beitragen. Kommunen haben keinen Einfluss auf regionale oder überregionale Rahmenbedingungen. Bei dem Streben nach möglichst vielen und einkommensstarken Einwohnern und gewerbesteuerstarken Betrieben stehen Kommunen daher in direkter Konkurrenz zu Nachbargemeinden (-kreisen).

 

SB Lesebogen 130 – Wirtschaftsförderung und Informationsadern

  https://www.bod.de/buchshop/standortbilanz-lesebogen-130-wirtschaftsfoerderung-und-informationsadern-joerg-becker-9783734782572

Sa

20

Aug

2022

Themenwahl Sachbuch, Fachbuch nach Schlagworten?

Mit Hilfe von Analysetools lässt sich ziemlich genau vorhersagen, was beim Leser ankommt. Die Kunst besteht nicht mehr darin, hierzu Daten zu erheben, sondern etwas Sinnvolles damit anzufangen (beispielsweise herauszufinden, welche Daten für den Eigenverleger die höchste Aussagekraft haben). Trotzdem muss sich der Eigenverleger der Frage stellen, ob er seine Themen wirklich nur nach solchen Zahlen besetzen will. Beispiel Sach- und Fachbuch: es mag ja angehen, dass sich die Themenwahl stark an Schlagworten orientiert, die im Internet über einen längeren Zeitraum hinweg eine hohe Aufmerksamkeit erregt haben (und das vermutlich auch noch weiter tun werden).

„Für die Inhalte eines Sach- und Fachbuches jedoch dürfte es dem Eigenverleger kaum nutzen, nur auf Altbekanntes zu setzen.“

„?“

„Seine individuelle Leistung besteht ja gerade darin, Dinge immer wieder zu durchdenken und in einem neuen Licht zu analysieren und darzustellen.“

„?“

„Baut ein Eigenverleger zudem seine Bücher auf in vielen Jahren entwickelten Kompetenzen und angesammelten Erfahrungen auf, so muss dieser Wissenspool nicht immer mit dem deckungsgleich sein, was im Internet und sozialen Netzwerken gerade diskutiert wird.“

„Und aufgrund von Klickzahlen vielleicht gut ankommen könnte.“

 

Zeitalter der Beschleunigung und Entgrenzung

 

 

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Do

18

Aug

2022

Risiko ist ein subtile Größe

„Das, was wir mit dem Begriff des Risikos umschreiben, ist eine überaus subtile und sich zudem konstant verändernde Größe“.

„Das heißt, was heute noch als akzeptables Risiko gilt, kann schon morgen ein törichtes Wagnis sein?“

„Genau“

„Und warum tun wir uns so schwer, mit Risiken adäquat umzugehen?“

„Weil wir auch in Zeiten ungestümer Fortschritte manchmal davor zurückschrecken, einfache Fragen zu stellen.“

„?“

„Bis zur Lösung einiger zentraler mathematischer und wahrscheinlichkeitstheoretischer Probleme war die Fähigkeit zur Definition von Risiken und im Umgang mit ihnen relativ begrenzt.“

„Das heißt?“

„Das Revolutionäre, das die Gegenwart von der historischen Vergangenheit trennt, ist die Vorstellung, dass die Zukunft nicht bloß den Launen der Götter entspringt, dass wir ihr nicht passiv gegenüberstehen müssen.“

 

Wissen mit Sensitivitätsanalysen kritischer Werte in maßgenaue Entscheidungen umsetzen

 

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Mo

15

Aug

2022

J. Becker Denkstudio - Wohlstand und Angstkultur

Viele Befürchtungen von Menschen haben durchaus reale Grundlagen und verschwinden nicht, wenn andere Ängste hinzukommen und bisherige Ängste vom oberen Platz drängen. „Wie sehr sich Angst in einem Land breitmacht, hängt immer auch an den kollektiven Erlebnissen, an der Gesellschaft und ihrer Angstkultur.“ Denn Gefahren gibt es wahrlich genug auf dieser Welt. In Deutschland gehen solche kollektiven Angstzustände mit einem allgemein wachsenden Wohlstand einher. Wobei in einer saturierten Gesellschaft mehr Wohlstand den Zustand der Angst noch bestärkt. Denn immer mehr Menschen haben nun immer mehr zu verlieren: sie halten sich an dem fest, was sie kennen, was ihnen bisher beim Erreichen ihres Wohlstandes geholfen hat.

 

https://www.amazon.de/Rational-bis-intuitiv-Storytelling-Marktentscheidungen/dp/B087SCJ5J6

Sa

13

Aug

2022

Krieg - wenn das letzte Blatt fällt

Vom Baume

fiel pendelnd

das letzte Blatt,

der Wind führt es

weit mit sich fort.

Das Blatt nahm Abschied

von seinem Zweig

von seinem Baum!

Es verwehte ein Traum!

 

https://www.bod.de/buchshop/kreuzende-lebenslinien-joerg-becker-9783752820027

Fr

12

Aug

2022

Wissensmanagement ist auch Risikomanagement

Eine Risikosituation ist an ein Möglichkeitsspektrum gebunden, das von einer Wahrscheinlichkeit bestimmt ist, die sich auf Ereignisse bezieht, deren Eintritt einen Verlust bzw. Kosten oder einen Gewinn bzw. Einnahmen bedingt. Einzelne Risikosituationen unterscheiden sich u.a. dadurch, ob sie kontrollierbar sind oder nicht. Wissensmanagement bedeutet daher bis zu einem gewissen Grade gleichzeitig immer auch Risikomanagement. Nicht zuletzt auch deshalb, weil mit Erhöhung des Risikos nicht immer automatisch auch eine Erhöhung der Chancen verbunden sein muss. Gewinn ist somit immer auch eng mit Risiko verknüpft, d.h. ganz ohne Risiko gibt es auch keinen Gewinn.

Personalbilanz Lesebogen 333 – Mittelstand mit informationsbasiertem Strukturkapital - Wissensintensive Prozesse nach Risiken und Wahrscheinlichkeiten durchleuchten

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-333-mittelstand-mit-informationsbasiertem-strukturkapital-joerg-becker-9783743182110

Do

11

Aug

2022

Standort - Bewertung des "Unbewertbaren"

Ein Standort ist mehr als nur die Summe seiner Gebäude und Flächen. Es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten. Eine wichtige Grundlage dafür stellt das Instrument der Standortbilanz deswegen dar, weil sich mit seiner Hilfe eine umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung auch von immateriellen Faktoren realisieren lässt.

 

Standortanalyse mit Wissensmanagement des Immateriellen Vermögens

 

https://www.bod.de/buchshop/standortanalyse-mit-wissensmanagement-des-immateriellen-vermoegens-joerg-becker-9783746082592

Di

09

Aug

2022

Krieg - schwer treiben die Tränen die Mühlen

Sieh´ Mutter,

deine Gedanken wühlen

im Meer!

Schwer treiben

die Tränen die Mühlen.

Das Schwerste

ist die kurze Schwangerschaft

nicht -----

das Licht

im dunklen Käfig der Haft

ist Vergangenheit

und Gegenwart.

Zukunftsträchtig

mächtig –

dein Leben verharrt.

Doch die Wehen dauern

nicht lange!

Saat

reift zur Tat!

Nur vor dem Weg

deines Kindes

ist dir bange ---

 

Sieh´ Kind –

so wie auf raues Leinen,

der Maler Farben streut –

verworrene Farben,

die nur dem Fernen,

sich zum Bilde fügen,

so streut die Mutter

Tropfen ihres Blutes,

streut sie Liebe,

in des Lebens Raum

und Strom,

die nur im Tode

sich zum Ganzen wölben.

 

https://www.bod.de/buchshop/kreuzende-lebenslinien-joerg-becker-9783752820027

Di

09

Aug

2022

Blick auf ein verkürztes Zukunftsbild

Die Horizonte verlässlicher Prognosen haben sich mit der Zeit verkürzt, zu turbulent ist das Geschehen. Doch trotz des Blicks auf ein verkürztes Zukunftsbild braucht es nach wie vor optimierte Entscheidungen. Auch wo sich das Umfeld als prinzipiell unvorhersagbar präsentiert, muss Zukunft gestaltet werden. Dabei ist schnelles Handeln nicht immer und jederzeit die beste Antwort auf neue Verhältnisse. Denn in einem turbulenten Umfeld sind es manchmal gerade die schnellen Entschlüsse, die sich im Nachhinein als übereilt und womöglich irreversibel erweisen. Eine nachhaltige strategische Planung muss auch mit plötzlich auftauchenden Irritationen fertig werden. Ansonsten besteht die Gefahr, durch abrupten Kurswechsel das strategische Gleichgewicht zu stören. Ein guter strategischer Plan kommt nicht allein mit quantitativen Informationen aus, gebraucht werden ebenso die qualitativen Informationen.

Allgemeines Wirtschaftswissen mit Blick auf Cashflow und Wertorientierung

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So

07

Aug

2022

Abi63 Hola - die klügsten, originellsten Köpfe

Die originellsten Köpfe müssen nicht zwangsläufig auch immer die klügsten Köpfe sein. Wunderkinder werden eher selten zu den originellsten Köpfen. Was daran liegen mag, dass sie Vieldeutigkeiten ablehnen. Sie lieben nicht die Ungewissheit, sondern die richtige Antwort. Wenn sie glauben, etwas verstanden zu haben, glauben sie, dass es wahr ist. Die meisten originellen Leute sind skeptische Optimisten. Optimismus heißt, daran zu glauben, dass Dinge besser sein können oder werden. Skeptisch ein heißt, nicht schnell von etwas überzeugt zu sein. Ein skeptischer Optimist glaubt immer, dass Dinge besser sein können – und ist nie überzeugt, dass die aktuellen Ideen schon die richtigen (besten) sind.

 

Mittelstand mit ganzheitlichem Strategiedenken und wertorientierter Erfolgsplanung

 

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Sa

06

Aug

2022

Die Berechenbarkeit der Welt

Finanzmathematische Modelle gewinnen Oberhand über das erfahrungsgestützte Urteil des Bankiers oder Kaufmanns. In der Welt der Zahlen aber scheint alles möglich und nichts mehr gewiss. Experten können zwar alles und jedes in der objektiven Welt mit Zahlen belegen und erklären. Und trotzdem erscheint die Welt unserer Erfahrungen oft chaotisch, verwirrend, zusammenhanglos.

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

Intellektuelles Kapital im Strudel des Wandels

 

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Fr

05

Aug

2022

Digitalisierung verändert unsere Welt

Zeit ist keine Ressource, von der wir zu wenig haben, sondern von der wir uns zu wenig nehmen

 

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Mi

03

Aug

2022

Strategische Standortanalyse und Wirtschaftsförderung

Grundsätzlich sollte man für strategische Analysen ein einheitliches Denkmodell zur aktuellen Situation aufstellen. Schon allein, um für den notwendigen Gedankenaustausch eine breite Kommunikationsplattform zu haben und bildhafte Beispiele, Alternativen und Szenarien beschreiben zu können. Standortbilanzen könnten hierfür eine einheitliche Methode zur Strukturierung von Planungs- und Entscheidungsproblemen liefern. Diese Strukturierung wiederum kann die Aufmerksamkeit der Standortakteure auf relevante Einflussfaktoren richten und bei der Ausrichtung der Standortressourcen auf strategische Potenziale helfen. Es werden verschiedene Auswahlmöglichkeiten aufgezeigt: welche Strategien stehen zur Verfügung, wie kann die Auswahl machbarer Strategien noch vergrößert werden? D.h. es können auch Strategien durchgespielt werden, denen zuvor eine Wahrscheinlichkeit von null zugeordnet wurde.

 

Regionalmarketing – Kommunikationsplattform Standortbilanz

 

 

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Di

02

Aug

2022

Expertennetz Kreativwirtschaft

Den Akteuren vor Ort stünde mit einer Standortbilanz ein Instrument für die Steuerung des Standortes zur Verfügung. Allerdings wäre die Kultur- und Kreativwirtschaft hierbei nur einer unter zahlreichen anderen Stellhebeln. Wenn man also aus grundlegenden Erkenntnissen heraus sich nun dieses Stellhebels bedienen will, steht man vor der weiteren Frage, wie genau dies zu bewerkstelligen wäre. Denn eines dürfte im Laufe der vorausgegangenen Überlegungen klar geworden sein: man hat es mit einem äußerst diffizilen Gebilde mit einer höchst komplexen Struktur zu tun. Für die Arbeit der Wirtschaftsförderung mag es zunächst genügen, dass man die Kultur- und Kreativwirtschaft als Quelle für originäre Innovationsideen und Vorreiter für ein immer mehr wissensbasiertes Wirtschaften entsprechend einordnet. Diese mehr übergeordnete Sicht der Dinge ist ohne weitere Einzelheiten jedoch nicht ausreichend. Ein in der Kommunalverwaltung gegebenenfalls eingerichtetes und zuständiges Dezernat für Kulturfragen hätte zusätzlich zu klären, wo genau und an welchen der vielen möglichen Ansatzpunkte man einwirken sollte. Auf eine breitere Basis könnte das Ganze gestellt werden, indem insbesondere die vielen Kleinstunternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in ein hierfür aufzubauendes Expertennetzwerk eingebunden werden und somit in Form von „Coachings on the job“ die Professionalisierung vorangetrieben wird.

 

Regionalmarketing mit Clustermanagement

 

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Mo

01

Aug

2022

Abi63 Hola Propheten und Sterndeuter

Angemaßte Propheten und Sterndeuter maßen sich an, über künstlich definierte Generationenbegriffe angebliche Gemeinsamkeiten zu identifizieren. So hätten sich denn die 68-er-Generation in einem Studium Generale auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung wie Maden im Speck bequem eingerichtet. Nach langen Studienjahren auf Kosten der Allgemeinheit sei man dann schließlich als freier Künstler, Schriftsteller oder Journalist geendet. Das Wort Wirtschaftskrise kannten jene konstruierten Generationen nicht einmal vom Hörensagen, ihr angeblicher Wohlstand war nur wenig berührt. Jene, die zu jenen Zeiten eine Lehre machten und früh in einen Beruf einstiegen, werden vom Radar jener Generationenerfinder erst gar nicht erfasst.

 

Bei der Beurteilung und Auswahl von Personal werden Wissen, Zukunft und Potenziale für kreative Freiräume gehandelt

 

 

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So

31

Jul

2022

Transfer Wissen Changemanagement

Das Internet verändert die Art zu denken, die Technik der Informationserzeugung und Informationsverteilung, den Transfer von Wissen insgesamt: Smartphone und Computer werden zum letztinstanzlichen Zugang zur „Realität“. Realität ist quasi zum Tauschobjekt in einer Welt der Miniaturbildschirme geworden. Den Einzelnen umgibt eine komplexe Welt der Technologie: auf dem glorifizierten Campus der Internetwelt verschwimmt Wirklichkeit zu Orten der Utopie. 

Ecksteine im Nebel der Unsicherheit 

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Sa

30

Jul

2022

Digital - Greifbares gegen Flüchtiges

Mancher mag sich die Frage stellen, ob eine Informationsgesellschaft an zu vielen Informationen ersticken kann: was einst mit Lust am Experiment mit Digitalem begann hat mit großer Wucht Lebensgewohnheiten ganzer Gesellschaften verändert. Print versus Online ist fast eine Glaubensfrage:  Greifbares gegen Flüchtiges, Qualität und Gründlichkeit gegen möglichst schnell Dahingeworfenes. Medial betrachtet ist jedenfalls bereits alles mehr oder weniger digital:

 

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Fr

29

Jul

2022

Dorthin gehen, wo das Wissen ist

Social Media verändert die Art und Weise von Arbeit: nicht nur als Trend, sondern grundsätzlich und nachhaltig. Man muss somit dorthin gehen, wo das Wissen ist: denn manchmal findet es sich nur in den Köpfen von Experten und Kollegen. Die dokumentenbasierte Suche muss also um die Suche von personenbezogenen Wissensträgern ergänzt werden. Es geht darum, die Welt so einfach wie möglich und gleichzeitig so genau wie nötig abbilden zu können. Wo bisher vielleicht nur rein dokumentenbezogen gesucht wurde, müssen Informationen immer häufiger auch auf semantischer Basis gesucht werden. Die semantisch basierte Suche hat den Anspruch, über rein formale Übereinstimmungen hinaus tatsächlich das zu verstehen, wonach eigentlich gesucht wird.

 

https://www.bod.de/buchshop/wissensmanagement-ist-potenzialmanagement-joerg-becker-9783739202396

Fr

29

Jul

2022

Systeme, die nur im dynamischen Gleichgewicht funktionieren

Viele Systeme (beispielsweise das der Ökologie) funktionieren nur so lange, so lang sie in einem dynamischen Gleichgewicht (welches auf Zyklen und kontinuierlichen Schwankungen beruht) gehalten werden. Genauso wenig wie aus einer guten Sache nicht automatisch eine bessere wird, wenn man ihr noch mehr Gutes hinzufügt, genauso wenig wird unbegrenztes wirtschaftliches und technologisches Wachstum über alle Zeiten hinweg als rein lineares Geschehen möglich sein. Zwar können Menschen eine sanfte Landung von Raumsonden auf fernen Planeten, Kometen oder Asteroiden bewerkstelligen, sind aber trotzdem nicht einmal dazu in der Lage, den Ausstoß von giftigen Schadstoffen abzustellen.

 

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Do

28

Jul

2022

Kriegsbangen

Saturn, der Bauer pflügt

zur Saat der Sterne!

Ich bange nicht

ins Nichts zu fallen –

auch das Jenseits hat Balkengerüste,

Gesetze –

wie Wasser und Luft.

Ich bange nicht! 

Die hundertjährige Wegstrecke eines fliegenden und malenden homo sapiens 

 

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Do

28

Jul

2022

Studenten - Flexibel nach dem akademischen Abschluss

Der Student von heute als kreativer Freiberufler im Wartestand auf eine gutdotierte Stelle mit einem letzten Hauch von Aufmüpfigkeit und Subkultur - berufliche und akademische Bildung mit Präsentationsfähigkeit und Selbstkompetenz: eine bei vielen weit verbreitete Vorstellung besagt: die Studenten der 68-er Generation hingen als Haschrebellen bekifft in besetzten Häusern herum und kämpften in K-Gruppen gegen die kapitalistische Gesellschaft, die Wände sind mit Che Guevara-Plakaten tapeziert. Nichts von dem gilt für den Student von heute, der sich eher als kreativer Freiberufler im Wartestand fühlt. 

Vom Schüler zum Professional 

https://www.bod.de/buchshop/vom-schueler-zum-professional-joerg-becker-9783734783562 

An vergangene Zeiten erinnert höchstens noch ein manchmal vielleicht etwas aufmüpfiger Charme und ein als Rest bewahrter Hauch rebellischer Zeiten und Subkultur. Ansonsten hat der Student von heute nur eines im Sinn: nach dem akademischen Abschluss eine gut dotierte Stelle zu ergattern. Sollte dieses Wunschbild nicht gleich auf Anhieb Realität werden, so wird die daraus folgende zeitweilige Erwerbslosigkeit zunächst als Potenzial eingestuft, sich flexibel zu zeigen und sich für die eingeplante Rolle auszuprobieren.

Lohn der Schule 

 

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Mi

27

Jul

2022

Bildungsmonitor Hola Abi63 - flexible Handlungskompetenz

Die neue Generation der hochqualifizierten Berufseinsteiger ist davon überzeugt, dass Geld nicht alles ist: Traumstellen für den heutigen Studenten sollen vor allem finanzielle Sicherheit, Projekte mit Spaß und eine enge Verbindung mit Freunden und Familie (als Rettungsanker für den Alltag) garantieren. Für die Berechnung eines speziellen Bildungsmonitors werden keine eigenen Studien gemacht, sondern vorhandene Statistiken ausgewertet. Zum Beispiel: die Ergebnisse der Länder bei den Pisa- und Iglu-Studien, die Leistungen von Mittelstufen- und Grundschülern in den Bundesländern vergleichen. Verschiedene weitere Zahlen fließen in die Auswertung ein: die Höhe von Investitionen in das Bildungssystem genauso wie die Altersstruktur der Lehrer, die Fortbildungsquote Berufstätiger, die Zahl der Schulabbrecher, die Anzahl derer, die an Universitäten promoviert werden. Die aus ca. 100 verschiedenen Feldern gesammelten Zahlen werden in Punkte umgerechnet. Spezialisten sind über eine standardisierte Ausbildung jedoch kaum noch heranzuziehen. Das Konzept hierfür heißt flexible Handlungskompetenz. Mit herkömmlicher Wissensvermittlung hat dieses Lernen nur noch wenig zu tun, u.a. vortragender Unterricht wird immer seltener. D.h. man muss sich einen zunehmenden Teil seines Wissens selber aneignen und muss Strategien im Team entwickeln. Das Bildungswissen muss sich dabei verstärkt am direkten Bezug zur Praxis orientieren.

 

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Mi

27

Jul

2022

Universität - Exzellenzinitiative und Bologna

In einer Universität spiegelt sich auch immer der intellektuelle Zustand einer Gesellschaft: denn fast scheint es so, als wüssten immer weniger, was eine Universität eigentlich ist (sein soll), welcher Idee sie folgen soll. Einigkeit besteht allerdings darüber, dass „es der Universität trotz Exzellenzinitiative und Bologna (wohl gerade wegen Bologna) schlecht geht“. Aber die Gesellschaft verlangt von der Universität nicht nur Wissen, Einsicht und Orientierung, sondern darüber hinaus auch eine Ausbildungsleistung, die solchen Vorstellungen zu entsprechen vermag. Denn nur die Universität verbindet die Forschung mit der Lehre, „weshalb ihr auch für eine Wissensgesellschaft eine wesentliche Bildungsaufgabe zukommt“. Denn Wissenschaft ist im Kern immer Bewegung, Veränderung, Reform. Sie ist das ständig Neue, das sich immer wieder aufs Neue seine eigenen Bedingungen schafft. Der universitäre Alltag aber atmet manchmal eine andere Wirklichkeit.

 

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

 

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Di

26

Jul

2022

Kausalitäten und Korrelationen mit Big Data

Mit der Anbindung an elektronische Systeme entstehen neue Szenarien mit einer fortschreitenden Virtualisierung des Lebens. Wirkungsstärke mathematisierter Korrelationen und Kausalitäten: in der Welt der Daten ist nicht alles schlecht, aber vieles auch nicht eben gerade gut. Gut möglich, dass das digitale Schiff, sprich Technologie der Informationsgesellschaft, einen Kurs steuert, an dessen Ziel man nicht hin wollte. Zu viele Risiken birgt noch der nachhaltige Umgang mit digitalen Daten: sowohl Gewinn als auch Kosten von „Big Data“ gehören zur laufenden Kontrolle auf den Prüfstand. Neben manchen Vorteilen dürfen Gefahren der Datenproliferation nicht aus den Augen verloren werden. Man darf es „nicht einer Mathematik überlassen, die systematisch Kausalitäten und Korrelationen erzeugt, deren Effekte wir spüren, aber deren Zustandekommen wir nicht nachvollziehen können„

 

Zeitalter der Beschleunigung und Entgrenzung

 

 

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Di

26

Jul

2022

Welche Entscheider sind besser?

Es gibt Beispiele für so manche Extrovertierte, die zur Selbstreflexion unfähige Narzissten sind, „Geld- und Menschenverbrenner“, die als „Entscheidungshysteriker“ alles plattwalzen, was sich ihnen entgegen stellt. Häufig wäre das „Leise als das neue Laut“ besser gewesen. Und könnte man sich nicht auch die Frage stellen, ob introvertierte Entscheider nicht so manche Krise besser meistern könnten oder in der Vergangenheit sogar verhindert hätten?  Denn müssen wir uns wirklich abstrampeln, ständig für uns selbst trommeln, um Erfolg zu haben, respektiert und beachtet zu werden? Oder sollten wir unseren „Ego-Lautsprecher“ zur Abwechslung nicht einfach mal ein paar Stufen leiser stellen? Vielleicht wären uns so manche dramatischen Entwicklungen erspart geblieben? Besonders wenn mehrere Schauläufer aufeinander treffen und in eine Überbietungsspirale geraten? Denn Lautsprecherei zehrt nicht nur an den Kräften und sondern auch an den Nerven von allen Beteiligten.

 

Bei der Beurteilung und Auswahl von Personal werden Wissen, Zukunft und Potenziale für kreative Freiräume gehandelt

 

 

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Mo

25

Jul

2022

Wer wie in der digitalen Welt sichtbar ist

Alle Anstrengungen und Investitionen in eine versuchte Suchmaschinenoptimierung also vergebens: eine Gruppe anonymer kalifornischer Techniker, Mathematiker u.a. entscheidet also darüber, wer wie in der digitalen Welt sichtbar und damit vielleicht überhaupt erst existent ist. Diametral entgegengesetzt zu diesem Streben nach Internet-Präsenz steht nunmehr deutlicher artikuliert das Streben danach, im Dunkeln des digitalen Vergessenwerdens zu verharren. Hier dreht sich alles um den Kern, von jenen geheimen Google-Algorithmen nicht erkannt oder besser überhaupt nicht erst erfasst zu werden: Ziel ist die Unsichtbarkeit im Netz. Diskussionen zwischen wirklichen oder manchmal auch nur selbsternannten Netz-Spezialisten machen eines deutlich: die Welt für Otto Normalverbraucher liegt realistischerweise irgendwo zwischen diesen beiden Extrempunkten.

 

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Mo

25

Jul

2022

Der Flieger, Maler - ohne Kreativität war alles nichts

Als Flieger, Maler, Fotograf hat er immer wieder den Unterschied zwischen Sein und Schein beschrieben und verstanden, dass wir alle mit dieser Diskrepanz zu tun haben, die die Quelle unserer Nöte und unseres Überlebens ist. Sein Schreiben über allerdunkelste Dinge war immer mit vielen Zeichen von Optimismus eng verbunden. Was beweist, dass über diese Dinge nachgedacht werden kann. Und er war ein guter Wortwähler solcher Diskrepanz und somit das, was einen Schriftsteller ausmacht: die Suche nach dem richtigen Wort. Sein Schreiben war der Zeit entrissenes Leben. Der Flieger erlebte die Pionierzeiten deutscher Fliegerei mit Leib und Seele, d.h. frei zu sein mit sich und den Elementen der Natur. Kultur und Kunst sind allgegenwärtige Elemente unseres Lebens. Kreativ sein, heißt Mensch sein, heißt frei sein. Ohne Kreativität, das heißt wachsam zu sein für alles, was um einen herum geschieht, konnte in den Anfangszeiten des Fliegens niemand bestehen.

 

https://www.amazon.de/~/e/B0045AV5YQ

So

24

Jul

2022

Akquisitionsschiene Wirtschaftsförderung

Bei der Wirtschaftsförderung hinsichtlich Gewinnung neuer "Kunden" (Investoren, Wirtschaftsansiedlungen) bewegt sich die Kommune in einem zunehmend härter werdenden Wettbewerbsumfeld. Bei einer Gewerbeansiedlung ist das Interesse meist nicht von Beginn an auf einen speziellen Standort eingeschränkt oder festgelegt, d.h. die Akquisitionsschiene der Wirtschaftsförderung muss versuchen, ihr spezifisches Angebot aus einer Vielzahl konkurrierender Angebote herausragen zu lassen.

 

Wirtschaftsförderung kommuniziert Standorteigenschaften

 

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Jörg Becker - Gesamtsortiment

 

 

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Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen,

Jörg Becker Friedrichsdorf

J. Becker Contentmanagement
J. Becker Contentmanagement

Manchmal braucht man eine Geschichte, um Zusammenhänge plastisch zu beschreiben. Erzählte Sachverhalte sind leichter verstehbar.

Eigenverleger, die mehrere (vielleicht sogar viele) Bücher erstellen (wollen), dürfen Entwicklungen nicht aus den Augen verlieren, was sich beim Kauf von Inhalten tut. Alternativen zum Inhalteverschenken rücken stärker in den Vordergrund: der Druck von im Printgeschäft wegbrechenden Umsätzen ist einfach zu groß. Zwar werden ständig neue Ideen auf den Markt gespült, um wegbrechende Printerlöse aufzufangen. Den Stein des Weisen aber scheint noch niemand gefunden zu haben. 

J. Becker Denkstudio

Jeder neue junge Text hat Eltern als Urheber in der Vergangenheit. Künstlichen Intelligenz (KI) bewirkt weltweit einen Umbau der Gesellschaften. Und vielleicht sogar ähnlich radikal wie vor Jahrtausenden durch die Erfindung der Schrift. Frage: Braucht man überhaupt noch Menschen, um Literatur, Bilder oder Musik zu schaffen? Was kann ein Künstler, was die Maschine nicht kann oder zumindest einmal können wird? 

J. Becker Denkstudio

Eigenverlegern reicht es nicht mehr, eine reine Plattform oder ein Vehikel für fremde Inhalte zu sein. Sie wollen eigene und exklusive Inhalte liefern, die Substanz haben. Es geht darum, Leser und Nutzer an sich zu binden, indem ihnen etwas geboten wird, das es sonst nirgendwo gibt. Inhalte als Monopol: Für Eigenverleger könnte sich hier eine Marktlücke auftun. Sie müssen eine Konkurrenz durch Netzwerke eher weniger befürchten. 

Obwohl sie immer da ist, die Zeit, jeden Tag und jede Stunde, ist sie schon wieder verschwunden, vergangen. Wo bleibt sie nur die ganze Zeit? Damit man sich ihr mit ganzer Muße widmen kann? Zeit ist Geld, so heißt es. Zeit und Verdienst sind oft zwei Seiten der gleichen Medaille, sind untrennbar aneinander und miteinander gekoppelt. Trotz aller Erfindungen und Versprechungen wie Auto oder Zug, wie Wasch- oder Spülmaschine, wie Computer oder Smartphone, wie vieler anderer Dinge mehr: immer scheint sie knapp bemessen, die Zeit. Vieles, alles lässt sich bereits vom Sofa aus einkaufen, niemand muss noch stundenlang anstehen. Trotz allem scheint Zeitnot ein ständiger Begleiter. Niemand ist vor Eile und Stress geschützt: meinte man noch eben alle Zeit der Welt zu haben, ist sie schon wieder verschwunden. Wohin? Vieles im Arbeitsleben ist effizienter und effizienter geworden, die Hilfsmittel immer raffinierter. Und doch wird alles immer komplexer, die Belastungen haben (statt weniger zu werden) zugenommen. Wenn etwas knapp ist, ist es nach den Gesetzen der Wirtschaft meist auch teuer. Das schreit geradezu danach, knapp bemessene (Frei)zeit zu maximieren und jede verfügbare Minute möglichst optimal zu nutzen. Immer umfangreichere Freizeitangebote können so leicht zu einer Entscheidungsfalle der Komplexität werden. Besser wäre vielleicht, einmal überhaupt nichts zu tun und nur danach zu schauen, wo sie denn bleibt, die allzu flüchtige Zeit.

Digitalisierung und Vernetzung haben zwei Gesichter: Fortschrittlichen  Elementen des Internets steht eine ungehemmten Ausspähung und Vermarktung privater Daten gegenüber. Licht und Schatten der Digitalisierung könnten in ein schädliches Ungleichgewicht gelangen. Idealtypische Betrachtungen dürfen eine dringende Risikoanalyse nicht verdecken oder gar blockieren. Big  Data ist unter uns, tagtäglich unser Leben beeinflussend, wenn nicht sogar bereits bestimmend. Einen wirksamen Schutz davor gibt es wohl nicht. Also braucht es Wachsamkeit gegen die Gefahren des vielfachen Missbrauchs. Potenziale und Gefahren müssen identifiziert und gegeneinander gewichtet werden. Die Wege zu intelligenten Fabriken und smarten Büros verlangen nach Unmengen von Daten und gehen mit gravierenden Umbrüchen und massiven Veränderungen einher. Die technische Machbarkeit des lückenlosen Tracking von Bewegungen und Tätigkeiten muss auf das hinterfragt werden, was gewollt oder hinnehmbar sein soll.

Da der Druck zunimmt, permanent an der Karriere arbeiten zu müssen, gibt es kaum noch jemanden, der sich einfach auch einmal treiben lässt. Wenn aber Karrieren bis auf das i-Tüpfelchen geplant werden, geht leicht der Blick für das Neue, d.h. Kreativität verloren. Ein Treibholzeffekt dagegen wäre eine gesunde Mischung, selbst das Schiff zu steuern, sich aber trotzdem von Zeit zu Zeit auch treiben zu lassen (sich dem Zufall und Bauchgefühl öffnen), um an neuen Ufern zu landen. „Eine Gesellschaft, die nur zwischen richtig und falsch, schwarz und weiß, like und dislike unterscheidet, verzichtet auf die Empfänglichkeit für Zwischentöne. Denn Menschen sind keine rationalen Denker und Entscheider, sondern unterschätzen oft den Zufall oder verwenden Urteilsheuristiken, um sich in der komplexen Welt rascher zurechtzufinden.“ Wenn man das, was man nicht sehen will, nicht mehr wahrnimmt, kommt es zu einer Über- oder Unterbewertung von Informationen (einschließlich des systematischen Auslassens). Es kommt zu  Fällen verzerrter Wahrnehmung wie beispielsweise: kann ein Kandidat in einer mündlichen Prüfung die erste Frage nicht beantworten, die nächsten aber perfekt, erhält der schlechte Ersteindruck dennoch häufig ein besonderes (unangemessenes) Gewicht. Vor dem Hintergrund von Fragen wie: warum gelingt dem einen eine große Karriere? warum versackt manch großer Geist in der Bedeutungslosigkeit? ergibt sich oft als Antwort, dass hierbei das Phänomen „Zufall“ mitregiert habe. Der Zufall ist ein Wesen mit vielen Gesichtern. So hat er eine schöpferische Seite (mit der Macht des Zufalls finden, wonach man nicht gesucht hat), kann aber auch Angst machen, weil er sich nicht planen lässt. Viele grandiose Entdeckungen erweisen sich als zufällige Beobachtungen von etwas ursprünglich überhaupt nicht Gesuchtem (so wurden Amerika, Penicillin, Sillikon und der Teebeutel entdeckt). „Der Zufall begünstigt einen vorbereiteten Geist“. Erfolg haben oft die, die aufstehen und nach den von ihnen benötigten Zufällen Ausschau halten. Eine Übung: für drei Entwickler einer Lösung liegt ein Buch von 666 Seiten bereit, alle drei würfeln nach dem Zufallsprinzip. Drei Würfe bestimmen jeweils die Seitenzahl: Hunderter, Zehner, Einer. Das erste Wort auf der erwürfelten Seite dient als Inspirationsquelle. Es geht darum, Abstand zu nehmen von dem Gedankenpfad, auf dem man unterwegs ist.

J. Becker Denkstudio

Die Spieltheorie ist ein Versuch, bei einem Spiel die wahrscheinlichen Verhaltensweisen der Mitspieler zu kalkulieren, d.h. mathematisch zu erfassen. An sich wäre die Geldanlage ein langweiliges Geschäft. Ausgenommen für Menschen mit so etwas wie einem Spielerinstinkt, die sich diese Neigung auch etwas kosten lassen. Investments am Kapitalmarkt, d.h. der Kauf von Wertpapieren ist praktizierte Massenpsychologie: man muss nur besser als die Masse erraten, wie die Masse sich verhalten wird. Also ein komplexer n-Personen-Vorgang als ein komplexes Spiel. Jeder will dabei einen möglichst großen Gewinn machen. Ein faszinierendes Spiel, indem viele ganz darin aufgehen und Geld als Wertmesser für Erfolg betrachten. Auch spielen manche nichts des Geldes sondern des Spieles wegen. Wer dieses Spiel nicht versteht, sollte ihm so lange nicht trauen, bis er es versteht. Trotz aller Computer, Statistiken und Modelle sind Geldspiele so verwirrend wie je zuvor. Wenn man dabei seiner Intuition folgt, heißt dies, dass man zunächst einmal sich selbst erkennen muss: als ein Mensch mit Emotionen, Vorurteilen und unbewussten Reaktionen. Geldspiele sind ein Weg, herauszufinden, wer man eigentlich ist. Ein Weg, der manchmal sehr kostspielig sein kann. Für den, der nicht weiß, wer er wirklich ist, für den ist die Börse oft ein teurer Ort. „Man muss imstande sein, mit jeder Situation fertig zu werden, ohne seine Gelassenheit zu verlieren oder sich von Gefühlen überwältigen zu lassen. Man muss ohne innere Unsicherheit handeln.“ Geldspiele basieren auf einer Reihe von grundlegenden Wahrheiten und Regeln, Die große Unbekannte ist die weite Welt der Emotionen. Diagramme und Charts sind eigentlich immer nur Abbilder von Gefühlswelten. Die zahlreichen Aktienanalytiker wollen eigentlich immer nur recht haben, ihr Ego braucht die Droge, recht zu haben. Manchmal ist es ihnen fast lieber, recht zu behalten, als Geld zu verdienen. Um nicht unterzugehen, müssen müssen sie am Ende aber öfters recht als unrecht haben. Wenn die Masse der Anleger irrational handelt, sollte man sich fragen, ob man sich nicht besser aus ihr heraushalten sollte. Denn die stärksten Emotionen auf dem Wertpapiermarkt sind Habgier und Angst. Bei steigenden Kursen kann man diese Habgier schon fast körperlich fühlen. Ebenso die Angst, wenn bei fallenden oder gar einbrechenden Kursen die Zuversicht dahin schmilzt. Ein festes Ichbewusstsein bietet einen Schutz, sich vom Tohuwabohu der Märkte nicht kirre machen zu lassen. Immer wieder muss man sich vor Augen führen, dass eine Aktie nie weiß, dass sie einem gehört. Alle Emotionen und Gefühle, die mit dem Kauf oder Verkauf von Aktien verbunden sind, werden von diesen Aktien zu keinem Zeitpunkt geteilt. Ihnen ist es völlig egal, um wie viel Prozent sie steigen oder fallen. 

Das Datenvolumen im Internet wächst rasant weiter. So wie die Staatsbibliotheken alle Büchern sammeln, archiviert auch eine 1996 gegründete Non-Profit-Organisation, das Internet Archive, alte Websites dieser digitalen Bibliothek: Universaler Zugang zum Wissen. Homepages, zum Teil auch weiterführende Links, werden mit Screenshots aufgesammelt. Internet Archive ist das Google historischer Homepages und ist quasi eine Zeitreise in die Geschichte des Internets.

 

Die durchschnittliche Halbwertzeit einer Website beträgt angeblich gerade einmal hundert Tage. Wir meinen zwar, das Netz vergesse nie. D.h., was einmal im Netz landet, hätte Bestand und wäre für die Ewigkeit eingemeißelt. Tatsächlich aber werden Websites haufenweise gelöscht (wen interessiert schon das Geschwätz von gestern).

 

Auch im Internet ist eben auch so manches vergänglich. Die Meldung „page not found“ gehört zum Alltag. Nicht finden heißt: nicht existieren. Obwohl Informationen irgendwo in den Tiefen doch noch lagern können. Man kann sie eben nur nicht einsehen (da nicht mehr mit dem originären Link verknüpft) . Die sichtbare Seite wurde überschrieben, was bedeutet: alte Daten durch das Speichern neuer Daten zu zerstören.

 

Damit geht auch Wissen verloren. Mit der digitalen Expansion des Internet kann kaum noch einer mithalten. So werden bei Internet Archive eine Milliarde Seiten pro Woche gesammelt. Manche Experten verlangen deshalb, elektronisch gespeicherte Informationen mit einem Verfalldatum zu versehen. Ein Problem: das Recht auf Vergessen beschneidet das Recht auf Information. Es geht um die Frage, wer die Geschichte des Internets schreibt. Ziel von Internet Archiv ist es, dieses Feld nicht der Deutungshoheit von Google zu überlassen.

 

Das Internet Archive kämpft gegen das Vergessen an. Alles, was dabei zutage gefördert wird, ist nicht durch Google-Algorithmen vorgefiltert (im Ergebnis nicht verzerrt). Das Netz wird sozusagen in seiner Wirklichkeit abgebildet. So macht J. Lanier bereits seit langem darauf aufmerksam, dass Google und Facebook „außer ihren ausgefeilten Rechenoperationen nicht viel zu bieten hätten, wären da nicht Millionen von Nutzern und Website-Betreibern, die mit ihren Informationen, Audios und Bildern das Internet und damit auch seine größten Datensammler am Leben hielten“. 

Wenn der Standortwettbewerb immer weniger über Faktoren wie Gewerbesteuern bestritten werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden. Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht.

 

Standortanalyse ohne Millimetermaß: Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann. Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Die wichtige Frage lautet somit: ist ein Standort überhaupt messbar? Die Antwort ist: Ja, denn auch Bewertungen hierzu sind fassbare, analysierbare Realitäten.

 

Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen.

 

Was also liegt näher, als sich aus einem reichhaltig bestückten Indikator-Cockpit zu bedienen, um hieraus eine Grundlage für nachhaltig tragfähige und vielseitig einsetzbare Standortanalysen zu erarbeiten.

 

 

Das Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden.

J. Becker Denkstudio

J. Becker Denkstudio Projekt Standortanalyse
J. Becker Denkstudio Projekt Standortanalyse

Die Elemente aller Standortphänomene sind Standortfaktoren, gewissermaßen die Ursprungsmaterie, aus der sich das aktuelle Standortgeschehen ableitet und entwickelt. Standortprozesse sind komplex und werden von zahlreichen, manchmal nur schwer oder nur indirekt wahrnehmbaren Faktoren beeinflusst, die gelegentlich nicht vorhergesehene oder einkalkulierte Konsequenzen mit sich bringen: unmöglich, dies alles ohne Transparenz schaffende Hilfen zu überschauen und quasi nur „aus dem Bauch“ zu steuern. Die Intensität der Kommunikation zwischen der Standort-Wirtschaftsförderung und potentiellen Investoren wird sich hierbei in Zukunft noch weiter verstärken.