Raum- und personenbezogene Rhein-Main-Geschichten werden hier in lockerer Folge ohne direkten Bezug untereinander dargestellt. Der Informationscharakter solcher Notizen steigt, wenn dargestellte Sachverhalte gebündelt werden. 

Oder könnte sich der Homo sapiens mit dem Vorantreiben des Maschinendenkens vielleicht selbst in eine Abhängigkeit manövrieren und den menschlichen Geist zum Auslaufmodell werden lassen? 

Sa

01

Okt

2022

Wie ein guter Chef sein soll

Landauf, landab wird zwar gepredigt, wie ein guter Chef sein sollte. Immer sollte er für seine Mitarbeiter da sein, nie den Glauben an das Guter verlieren. Mancher Personalforscher kommt in der Praxis allerdings zu einem eher gegenteiligen Ergebnis: „ein echter Chef sollte immer mit dem Schlimmsten rechnen und dafür die Notfallpläne in der Schublade haben, bloß niemandem zu sehr vertrauen, schließlich könnte heimlich schon an seinem Stuhl gesägt werden. Denn er ein echter Kontrollfreak ist und die nötige Portion Verfolgungswahn an den Tag legt, der hat das nötige Rüstzeug, um Karriere zu machen“.

 

Der Wandel als das einzige Beständige in Bildungs-, Arbeits- und Standortwelt

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Mit Kompetenzanalyse Erfolgspotenziale aufspüren – Changemanagement mit Startup-Mentalität

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Decision Support - Entscheidungshilfen

 

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Sa

01

Okt

2022

Transformation produziert Gewinner und Verlierer

Die Digitalisierung produziert nicht nur Gewinner, sondern auch Transformationsverlierer. Untersuchungen zeigen aber auch, dass der Digitalisierung nicht immer gleich ganze Berufe zum Opfer fallen, sondern meist einzelne Tätigkeiten. „Ein Buchprüfer muss sich heute nicht mehr wochenlang durch Belege arbeiten. Der Algorithmus durchforstet dank Big Data in Windeseile die Datenberge, dem Prüfer bleibt mehr Zeit, sich um die aufgespürten Auffälligkeiten zu kümmern“. Wenn immer größere Datenmengen gesammelt werden, muss es auch Menschen geben, die sich damit beschäftigen.

 

Erfolgsplanung Personalmanagement

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Startup Wissensmanagement

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Startup im Datenozean

 

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Fr

30

Sep

2022

Bewerbungstraining - Profilierung und Präsentation

Einer der größten Vorteile für eine Personalbilanz des Bewerbers liegt darin, dass man sich intensiv mit seinem Zielmarkt auseinandersetzen muss. Man verbessert beispielsweise seine Profilierung und Präsentation, indem man sich über mehr und bessere Marktkenntnis auf eine zielgruppengerechte Ansprache konzentriert. Eignungsprofil des Bewerbers und Anforderungsprofil der Stelle können besser aufeinander abgestimmt werden: der Schlüssel passt somit besser ins Schloss. Dabei wird auf der horizontalen Achse eines Portfolios die Bewertung des jeweiligen Bewerberfaktors angezeigt. Dieser Wert wird als Durchschnitt aus den drei Dimensionen „Quantität“, „Qualität“ und „Systematik“ ermittelt. Auf der zweiten vertikalen Achse des Tableaus wird das Einflussgewicht des Faktors aufgetragen. Dies ermöglicht eine Zuordnung und Abgrenzung der Bewerberfaktoren nach unterschiedlichen Handlungsfeldern:

 

Oben rechts 1. Quadrant = Stabilisieren (der Faktor hat ein relativ hohes Einflussgewicht und wurde relativ hoch bewertet), oben links 2. Quadrant = Entwickeln (der Faktor hat ein relativ hohes Einflussgewicht, wurde aber relativ gering bewertet), unten links 3. Quadrant = Analysieren (der Faktor hat ein relativ niedriges Einflussgewicht und wurde auch nur relativ gering bewertet), unten rechts 4. Quadrant = Kein Handlungsbedarf (der Faktor hat ein relativ niedriges Einflussgewicht, wurde aber relativ hoch bewertet).

 

Selektiv

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Goldwaschen ist mühsam, Wirtschaftswissen macht reicher

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Projekt Personal

 

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Fr

30

Sep

2022

Rudern - ein Achter über Jahrzehnte hinweg

Nun haben nach zig Jahren “heile“ Welt auch alte, längst ergraute  Ruderer Bekanntschaft mit dem Phänomen des “Schwarzen Schwan“ gemacht. Genauso wie ihre Mütter und Väter und deren Mütter und Väter und so fort. Die Illusion von vielem, was lange Zeit als sicher geglaubt wurde, ist den Bach runter gegangen. In einem Studium Generale hatten manche allerdings schon gelernt, dass die lange Zeitspanne als Nachkriegsgewinnler ein krasser statistischer Ausreißer war, der nicht einfach linear in die Zukunft fortgeschrieben werden konnte. Optimismus hin oder her.

 

Trotzdem: manche Konstante hat bis heute überlebt. So „unser“ alter Eintracht-Achter. Fährt der doch auf der Internen Regatta nach über 60 Jahren noch immer ein tolles Foto-Finish-Rennen. Trotz Wasser nicht nur unter dem, sondern sogar 2cm im Boot selbst. Fast wie damals als immer die verfluchten Oberräder vor uns lagen. 2 Video-Clips auf einer HRG-Homepage bezeugen dies. .

 

Wie "unser" Achter (davor und danach hat wohl  keiner darin so häufig wie wir damals darin Rennen bestritten und verloren, wahrscheinlich hatten wir wie heute auch der Deutschland-Achter einfach zu wenig PS an Bord) immer noch tapfer weiterschwimmt, berührt einen. Wenn schon der Roger Federer Rotz und Wasser heult, nur weil er ein letztes Mal vor großem Fernseh-Publikum gespielt hat, was wollen denn erst die alten RG-ler sagen?

 

 

Und fast hätte die solide gebaute Eintracht auf der Internen das Foto-Finish nicht nur um cm verloren, sondern sogar mit Längen gewonnen, wenn nach Videoanalyse nicht irgendjemand auf der Backbordseite nicht gleich zweimal einen fulminanten Krebs gefangen hätte. Also wieder einmal ein Fast-Sieg nach über 60 Jahren. Das stelle man sich mal vor.

Do

29

Sep

2022

Abi63 Hola Altersabhängige Reifeprozesse

G8-Studierende haben stellenweise doch Verständnisprobleme mit etwas komplexeren Texten, Schwierigkeiten bei der Wiedergabe etwas komplexerer Gedankengänge, einen Mangel an authentischer Lebenserfahrung, durch ihr bisheriges Leben nur in Klassenzimmern und Kursen eine eingeschränkte Sicht der Dinge, einen Mangel an Urteilskraft, Schwierigkeiten multikausale Prozesse aufzunehmen und ganzheitlich zu analysieren. Neben solchen Fähigkeiten fehle es im G8-Zyklus an Bereitschaft und Problemverständnis. Altersabhängige Reifeprozesse lassen sich auf einem Bildungsweg wohl doch nicht negieren oder beliebig umschiffen. Der nachholbedürftige Erwerb notwendiger Fähigkeiten, Erfahrungen und Kompetenzen könnte somit auch längere Studienzeiten bedingen. Spätestens im harten Berufsalltag würde man von solchem Mangel an Wirtschaftswissen und Fähigkeiten (dann umso schmerzhafter) eingeholt. Veränderte Inhalte von Qualifizierungsmaßnahmen stellen Personalverantwortliche ebenfalls vor veränderte Herausforderungen. Mehr denn je werden Anleitung und Hilfe zum Selbstlernen im Mittelpunkt stehen. Die neuen Arbeitswelten stellen den Menschen einen Wandel „von der Muss-Arbeit zur Lust-Arbeit“ in Aussicht. Bildungsmaßnahmen erfüllen im Bereich von Wirtschaftswissen nur dann voll ihren Zweck, wenn durch das Gelernte  auch das Aufgabenspektrum im beruflichen Kontext besser gelöst werden kann, d.h. es geht  darum, mit welcher Transferquote die Lernerfolge auch in die Praxis umgesetzt werden können.

 

Die 3 großen B für Erfolg – Bildung, Bewerbung, Beruf

https://www.bod.de/buchshop/die-3-grossen-b-fuer-erfolg-bildung-bewerbung-beruf-joerg-becker-9783749419807


 

Wissen mit Sensitivitätsanalysen kritischer Werte in maßgenaue Entscheidungen umsetzen

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Hört man auf, treibt man zurück

https://www.bod.de/buchshop/hoert-man-auf-treibt-man-zurueck-joerg-becker-9783756216109

Do

29

Sep

2022

Algorithmengesteuerte Suchroboter

Sieg und Platz in den Ergebnislisten der Suchmaschinen. Alle (berechtigte) Kritik an Suchmaschinen geschieht vor dem Hintergrund, dass Inhalte diesen meistens freiwillig überreicht werden: oft wird versucht, diese möglichst windschlüpfrig in die Algorithmengerüste der Suchroboter einzupassen. Gleichzeitig wird das Recht auf Vergessenwerden eingefordert, das kostenlose Absaugen von Daten bis hin zur Manipulation von Suchergebnissen angeprangert. Auf der einen Seite die Ängste, dass aus Informationspartikeln Datenraster erwachsen, weiter zu unentrinnbaren Netzen versponnen werden und Menschen dadurch zu willenlosen Kauf- und Konsummaschinen reduziert werden. Auf der anderen Seite die manchmal schon krankhafte Sucht, im Orbit des Internet nicht vergessen, sondern auf möglichst vorderen Plätzen der Suchergebnisse wahrgenommen zu werden: denn nur so können aus dem unendlichen Datenuniversum heraus neue Geschäftsmodelle entstehen. Suchmaschinen sollen nach dem Willen der Internetgemeinde also keinesfalls verschwinden (man will ja gefunden und beachtet werden), sondern allenfalls so algorithmengesteuert arbeiten, dass die eigenen Profile noch heller und in einem maximal günstigen Licht erscheinen. Je weiter aber die Exploration von Daten ungehindert voranschreitet, desto wertvoller werden die dabei abgesaugten Datensätze, desto eher entdecken die von allen so geliebten Suchmaschinen im Gewesenen vielleicht doch das bereits Zukünftige: desto mehr werden die neuen Bodenschätze der digitalen Revolution vielleicht zum unkontrollierten Machtfaktor.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=12&q=J%C3%B6rg+Becker

Mo

26

Sep

2022

Bewerbungstraining - mit der Digitalisierung Schritt halten

Es scheint sicher, dass ein Großteil der Menschen noch nicht besonders gut gerüstet ist, alle digitalen Möglichkeiten kompetent für sich zu nutzen. Sie halten mit der Digitalisierung zwar Schritt, der Digitalisierungsgrad bewegt sich jedoch nur auf durchschnittlichem Niveau, der Digitalindex stagniert. „Dieser Gradmesser setzt sich zusammen aus den Dimensionen Zugang, Nutzung, Kompetenz und Offenheit und wird auf einer Skala von einem bis 100 Punkten berechnet“. Erst noch ein geringerer Teil der Menschen reagiert vorausschauend und hochkompetent auf Digitalisierung. Unter anderem versprechen sich Bildungspolitiker Abhilfe von einer Schul-Cloud, d.h. digitalen Lehr- und Lernangeboten (werden zentral in entfernten Rechenzentren vorgehalten) in einer Cloud. Für die Schulen entfallen damit Anschaffung und Wartung von Rechnern, weil „Schüler und Lehrer von überall her online auf die Inhalte zugreifen könnten.

 

Wissen in Zeiten der Algokratie – Akteure erzählen

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In Märkten mit Auslesprozessen hat Flexibilität Vorrang – Kompetenzanalyse und Standortanalyse als strategische Grundpfeiler

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Der Wandel als das einzige Beständige in Bildungs-, Arbeits- und Standortwelt

 

https://www.amazon.de/Wandel-Best%C3%A4ndige-Bildungs-Arbeits-Standortwelt/dp/1726663922

Mo

26

Sep

2022

Böswilligkeit des Zufalls

Der Kampf gegen das Risiko wird wesentlich vom vorhandenen Entscheidungsvermögen, d.h. Entscheidungstechniken als Denkhilfen, bestimmt. Es gilt Murphys Gesetz von der Böswilligkeit des Zufalls: nicht entscheiden heißt, den Zufall entscheiden zu lassen. Und der ist meist nicht kreativ, aber oft missgünstig. Der Zufall mag Entscheidungen abnehmen, aber die Folgen gehen immer ganz zu Lasten des Nicht-Entscheiders. Geschäftsprozesse können heute mehr denn je von Risiken begleitet und negativ beeinflusst werden. Zweck eines systematischen Risikomanagements ist es daher, trotz vorhandener oder sogar zunehmender Risiken, das Erreichen der Unternehmensziele erfolgreich zu gestalten.

 

Berufliche Stellenwechsel präzise planen

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Bewerber-Testlauf

https://www.amazon.de/Bewerber-Testlauf-Entscheidungsunterst%C3%BCtzung-15-J%C3%B6rg-Becker/dp/B0892DJT3K/ref=tmm_pap_swatch_0?_encoding=UTF8&qid=&sr=

 

Kompetenz, Glück, Zufall? Was im Beruf den Erfolg ausmacht

 

https://www.amazon.de/Kompetenz-Gl%C3%BCck-Zufall-Erfolg-ausmacht/dp/1095996150

Sa

24

Sep

2022

Akkumulation des Kapitals durch Konsumverzicht?

Walter Kromp
Walter Kromp

Manche vertreten die Auffassung, die Neigung von protestantischen Sekten wie Calvinisten, Pietisten, Methodisten oder Täufern zur Askese, habe verbunden mit Konsumverzicht und Berufsethos die ursprüngliche Akkumulation des Kapitals bewirkt. Wo aber liegen die Ursprünge des Kapitalismus? Der Handelskapitalismus wird in den oberitalienischen Städten verortet. „Monte die Paschi, die älteste noch aktive Bank der Welt, wurde 1472 in Siena gegründet. Dann kam die Entwicklung über die Alpen nach Süddeutschland, etwa zu den Fuggern, bis sich der Schwerpunkt nach Nordwesten verschob, in die Niederlande und nach England.“

SB Lesebogen 130 – Wirtschaftsförderung und Informationsadern 

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Fr

23

Sep

2022

Übergang Studium Beruf

Berufsfeldbezogene Studiengänge mit starker Praxisorientierung erleichtern zwar den Übergang in die Berufstätigkeit, hätten aber nach Meinung einiger Bildungsexperten dafür einen geringeren sozialen Wert. Von universitären Studiengängen wie Medizin und Jura einmal abgesehen, die unmittelbar zur Ausübung eines Berufs berechtigen, scheint die Situation für andere Berufswege nicht so eindeutig zu sein. D.h. praktische Studieninhalte können nicht überall und unbedingt 1:1 sofort in das Berufsleben übertragen werden. Immer wieder zeigt sich: Fachwissen ist nicht alles – Persönlichkeit und soziale Kompetenzen sind ebenso (oder mehr) entscheidend.

Projekt Personal 

 

https://www.bod.de/buchshop/projekt-personal-joerg-becker-9783746065731

Mi

21

Sep

2022

Umwelt Abfallmanagement

Über reines Abfallmanagement hinaus muss ein umfassendes Öko-Controlling  insbesondere auch auf Informationsmodule für die Abwasserüberwachung, für den Gefahrguttransport, für Arbeits- und Immissionsschutz, für Produktlinienanalysen oder für die Erstellung von Energiebilanzen zugreifen können. Eine Rezepturverwaltung etwa muss so ausgelegt sein, dass alle im Laufe der Verarbeitung zu erwartenden Emissionen einschließlich möglicher chemischer Kuppel- und Nebenprodukte abgerufen werden können. Weitere Zugriffsmöglichkeiten auf zu Stoffen und Verfahren gespeicherte Daten müssen über Schnittstellen zur Betriebsdatenerfassung, Produktionssteuerung, Kostenrechnung oder zu externen Datenbanken gewährleistet sein, d.h. das Informationssystem muss somit jederzeit Menge und Lagerorte aller Gefahrgüter kennen.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=4&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

20

Sep

2022

Abi63 Hola - transparenter Wissensmarkt

Auf Wissensmärkten besteht meist eine nur sehr geringe Markttransparenz. Die dort angebotenen/verfügbaren Informationen sind oft nur schwer miteinander zu vergleichen. Es müssen daher andere Spielregeln beachtet werden als in klassischen Beschaffungsmärkten. Identifizierung von think tanks, die ggf. wertvolle Informationen liefern können. Das Prinzip der Arbeitsteilung gilt auch für die Ressource Wissen: durch Wissensexplosion und gleichzeitig Wissensfragmentierung ist man häufig nicht dazu in der Lage, sämtliches für den Erfolg notwendiges Knowhow aus eigener Kraft zu entwickeln, d.h. es muss zusätzliches Wissen von außen erlangt werden. Die Gesamtheit aus allem ist mehr als die Summe der einzelnen Teile, d.h. Kompetenznetzwerke ermöglichen das Zusammenbringen von Wissen. Da somit Wissen auch neu vernetzt wird, kann dadurch zusätzliches Wissen generiert werden.

Fluktuierendes Wissen

 

https://www.bod.de/buchshop/fluktuierendes-wissen-joerg-becker-9783752809664

Mo

19

Sep

2022

Luft, Wasser, Abfall

Zur Verwirklichung eines wirkungsvollen Umweltschutzes sind Unternehmen und öffentliche Verwaltung auf zuverlässige und aktuelle Informationen über die Umwelt angewiesen. Hierzu besteht ein wachsender Bedarf nach weitgehend automatisierten Lösungen, da sie ein entscheidender Faktor sind, um die Kosteneffizienz von Umweltschutzmaßnahmen zu erhöhen. Das Anwendungsgebiet Umweltinformationssysteme umfasst gleichermaßen Gebiete der Ökologie und Informationstechnologie. Je mehr verschiedene Substanzen in die Produktion einfließen desto unüberschaubarer werden die langfristigen ökologischen Auswirkungen. Das Rechnungswesen wird nicht immer in der Lage sein, alle benötigten Informationen zur Kontrolle solcher Auswirkungen von Unternehmensaktivitäten auf die Umwelt bereitzustellen, d.h. sinnvoller Umweltschutz sowie eine Beurteilung komplexer Zusammenhänge aus verschiedenen Umwelt-Einflussfaktoren wie Luft, Wasser, Abfall, Strahlung etc. ist ohne Einsatz geeigneter Instrumente nicht mehr denkbar.

Standortanalyse mit Wissensmanagement des Immateriellen Vermögens 

 

https://www.bod.de/buchshop/standortanalyse-mit-wissensmanagement-des-immateriellen-vermoegens-joerg-becker-9783746082592

So

18

Sep

2022

Öffnung und externe Vernetzung

Geschäftserfolge werden immer weniger von einsamen Einzelkämpfern und Tüftlern/ Genies erreicht. Erfolgversprechender sind Kooperationen zwischen Individuen, die mit unterschiedlichen Erfahrungen und komplementären Denkweisen ausgestattet sind. Besonders die Einbindung externer Experten ermöglicht dem Unternehmen eine Revitalisierung seiner Innovationskraft. Erfolgreiche Unternehmen generieren fast die Hälfte ihrer Innovationen aus solchen externen Impulsen: es geht um die Öffnung und externe Vernetzung von Innovationsprozessen, d.h. einen Trend zum unternehmens- und branchenübergreifenden Mannschaftsspiel.

Verlässliche Entscheidungen – Sachstory

 

https://www.amazon.de/Verl%C3%A4ssliche-Entscheidungen-Sachstory-J%C3%B6rg-Becker/dp/B086B8G26Y

Sa

17

Sep

2022

Sensibilität für Veränderungen

Es ist auch immer das Ungewisse, d.h. die sogenannten „weichen“ Faktoren, die Märkte vorantreiben. Statistische Daten vermitteln mit ihrer vorgegaukelten Sicherheit meist nur ein falsches Bild, d.h. man sollte sich über den Weg der Wissensbilanz immer auch die Sensibilität für Veränderungen bewahren. Diejenigen, die sich einzig auf materielle Faktoren verlassen, werden träge und weniger sensibel gegenüber Marktveränderungen. Ein wissensintensives Unternehmen setzt in dieser schnelllebigen Zeit daher für seine Zukunft vor allem auf erfolgsrelevantes Wissen, d.h. immaterielle Vermögenswerte, über die i.d.R. wenige oder keine verlässliche Daten vorliegen.

 

https://www.bod.de/buchshop/mittelstand-mit-ganzheitlichem-strategiedenken-und-wertorientierter-erfolgsplanung-joerg-becker-9783743196407

Sa

17

Sep

2022

Abwasser Schadstoffbelastung

Ein Unternehmen kann seinen Wasserverbrauch durch Kreislaufführung senken. Dabei ist ein hoher Nutzungsfaktor anzustreben, d.h. somit das Verhältnis zwischen eingesetztem : genutztem Wasser maximiert wird. Da Abwässer in der Regel die höchste Schadstoffbelastung aufweisen, verringert sich automatisch auch die Abwasserbelastung, wenn der Anteil der produktionsspezifischen Abwässer sowie deren Verschmutzungsgrad möglichst gering ist. Hierzu beitragen kann die Klärung in betriebseigenen Abwasserbehandlungsanlagen, da sich diese im Vergleich zu den kommunalen Anlagen ganz auf die spezifische Schadstoffbelastung der betrieblichen Abwässer einstellen lassen.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=21&q=J%C3%B6rg+Becker

 

 

Fr

16

Sep

2022

Stoff- und Energieströme

Die größten ökologischen und ökonomischen Einsparungspotenziale liegen für kleine und mittelständische Unternehmen in einer zielgerichteten Auswahl von Umweltleistungskennzahlen. Die zusätzliche Erhebung von Umweltmanagementkennzahlen ist vor allem für größere Unternehmen geeignet, die damit indirekt ihre Umweltleistungen beeinflussen können. Die ermittelten Umweltkennzahlen können sowohl mit den Kennzahlen der Vorläuferperioden (Zeitreihenvergleich) als mit den Kennzahlen anderer Unternehmenseinheiten oder Betriebe (Betriebsvergleich) verglichen werden. Durch den Vergleich eigener Kennzahlen sowohl mit branchenzugehörigen als auch branchenfremden Unternehmen können eigene Stärken bzw. Schwächen erkannt und verdeutlicht werden (Benchmarking). D.h. Umweltkennzahlen sollen insbesondere auch für das Aufspüren von einsparungsträchtigen Outputs, d.h. für nach bestimmten Gewässerbelastungen zu unterscheidende Abwasser, nach Abfallfraktionen zu unterscheidende Abfälle oder nach bestimmten Schadstoffen zu unterscheidende Abluft eingesetzt werden. Dabei geht es darum, welche Stoff- und Energieströme die einzelnen Teilbetriebe jeweils verlassen, d.h. die wichtigsten Ziels sind Identifizierung der Hauptemissions- und Abfallquellen, Verringerung von Abfall Abluft/ Abwasser) strömen und -kosten, Optimierung der Produkt-Umwelteigenschaften sowie Reduzierung lokaler Umweltauswirkungen.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=20&q=J%C3%B6rg+Becker

Do

15

Sep

2022

Ökologie im dynamischen Gleichgewicht

Viele Systeme (beispielsweise das der Ökologie) funktionieren nur so lange, so lang sie in einem dynamischen Gleichgewicht (welches auf Zyklen und kontinuierlichen Schwankungen beruht) gehalten werden. Genauso wenig wie aus einer guten Sache nicht automatisch eine bessere wird, wenn man ihr noch mehr Gutes hinzufügt, genauso wenig wird unbegrenztes wirtschaftliches und technologisches Wachstum über alle Zeiten hinweg als rein lineares Geschehen möglich sein. Zwar können Menschen eine sanfte Landung von Raumsonden auf fernen Planeten, Kometen oder Asteroiden bewerkstelligen, sind aber trotzdem nicht einmal dazu in der Lage, die Ausstoß von giftigen Schadstoffen abzustellen.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=18&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

13

Sep

2022

Abi63 Hola - Schulfächer Kunst, Musik, Wirtschaft

Leisten Kunst und Musik einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsbildung, oder sind sie nur Schmuck und in Zeiten, in denen andere Wissensgebiete wichtiger werden, verzichtbar? Die Antworten hierauf fallen sehr unterschiedlich aus: „für die einen ist Bildung um der Bildung willen wichtiger, für andere geht es stärker um Nützlichkeit“. Andere wiederum fordern in den Schulen mehr an Verbraucherbildung. Unter diesem Begriff werden zusätzliche Unterrichtsinhalte wie Gesundheitserziehung oder ökologische Bildung gefordert. Fast einhellig scheint die Meinung, dass jedes Kind in der Schule das Einmaleins einer gesunden Ernährung lernen sollte. Und schon lange wird ein Schulfach Wirtschaft gefordert, „nicht nur von Wirtschaftsverbänden und Ökonomen, sondern auch von einer großen Mehrheit der Jugendlichen“.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=12&q=J%C3%B6rg+Becker

Mo

12

Sep

2022

Umweltmanagement Materialkennzahlen

Für die Bildung von Materialkennzahlen sollten die wichtigsten im Betrieb eingehenden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfasst werden. Als Strukturierungshilfe kann man hierfür einen Input-Output-Kontenrahmen -ähnlich o.a. Umweltbilanz- aufstellen. Dabei entspricht jedem eingehenden Stoff ein Hauptkonto, das sich wiederum in umweltrelevante Unterkonten gliedert. Um Einsatzmengen vergleichen zu können sollten die Materialverbräuche einheitlich in Kilogramm oder Tonnen erfasst werden. Falls bestimmte Daten nur in Stück- oder Volumeneinheiten vorliegen, kann man über das Auswiegen repräsentativer Artikel Umrechnungsfaktoren für die Darstellung in Kilogramm oder Tonnen bilden.

 

Mit Hilfe von Materialkennzahlen kann man Optimierungsbestrebungen auf eine überschaubare  Anzahl umweltverträglicher Stoffe reduzieren. Materialkennzahlen dienen auch dazu, den Einsatz von Problemstoffen durch umweltverträgliche Alternativen (z.B. nachwachsende Rohstoffe, Mehrwegverpackungen, Recyclingrohstoffe)zu steuern. Für die Bestimmung problematischer Stoffe sind neben der eingesetzten Menge auch qualitative Faktoren wie Ökotoxizität, Abbaubarkeit, Gesundheits- oder Sicherheitsrelevanz zu beachten.

Umweltwissen gehört zum Wirtschaftswissen

 

https://www.amazon.de/Umweltwissen-geh%C3%B6rt-Wirtschaftswissen-J%C3%B6rg-Becker/dp/1790162599

So

11

Sep

2022

Würde die Welt vielleicht schlechter funktionieren?

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Menschen im realen Leben nur aus Angst um ihren guten Ruf etwas weniger lügen (als so viel wie möglich). Forscher schließen aus ihren Versuchen und Tests: Ehrlichkeit scheint keine feste Charaktereigenschaft zu sein, vielmehr gebe es eine Vielzahl psychologischer und sonstiger Einflussfaktoren, die unser Verhalten prägen: Frauen sind im Schnitt etwas ehrlicher als Männer, Nichtökonomen lügen seltener als Ökonomen. Religiöse Studenten verurteilen unehrliches Verhalten viel schärfer als ihre Kommilitonen, die an Gott glauben. Allerdings fanden die Forscher so gut wie keine Hinweise darauf, dass sich die Gläubigen auch ehrlicher verhielten. Ganz abschaffen ließe sich die Lüge ohnehin nicht. Und würde immer unverblümt die Wahrheit gesagt, würde die Welt womöglich schlechter funktionieren als mit der einen oder anderen Lüge.

 

https://www.isbn.de/verlag/BoD+%E2%80%93+Books+on+Demand?autor=J%C3%B6rg+Becker&seite=1

Sa

10

Sep

2022

Landwirtschaft Extremwetter

Nach derzeitiger Datenlage ist anzunehmen, dass die Winter in Deutschland langfristig wohl milder und niederschlagsreicher, die Sommermonate zunehmend trockener werden. Erträge der landwirtschaftlichen Produktion hängen von Pflanzenart, Sorte und Standort ab: „Standorte, die ohnehin unter Trockenheit leiden, werden sich Gedanken um eine wirtschaftlich und ökologisch sinnvolle Bewässerungsstrategie machen müssen“. Noch gravierender können Extremwetterereignisse wie Starkregen, Hagel oder Dürre sein. Für eine Kalkulation von Ertrags- wie Schadenspotenzialen landwirtschaftlicher Produktion muss man nicht nur nach einzelnen Regionen differenzieren, sondern auch zusätzlich Faktoren wie Sorten, Extremwetterereignisse u.a. genau analysieren.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=15&q=J%C3%B6rg+Becker

Fr

09

Sep

2022

Kriegsgedanken - Stöhnen der Steine dieser Zeit

Ernst Becker:

Geviert, es täuschen nicht

der Mauern dicker Quadern Glätte,

das Babel, deiner Steine Stöhnen

dieser Zeit.

Nur schlechte Schminke,

fahle gelbe Tünche,

verbirgt die Falten, du alterst!

 

In deinen Räumen Babel,

raunt Geschichte

hielt doch die Welt den Atem an,

den Bonapartes Sonnenträume

zu Tal gereifter Mittagshöhe senden.

 

Der Boden, den die Strahlen

seiner Sonne

getrocknet und in rote Glut getaucht

ist hartgetretene Erde

zwischen Mauern.

 

Doch wie ein Trost

der Himmel sich umgürtet

säumt deinen Rand

ein schmales Band

hellblauer Iris ---

zärtlich duftend.

RheinMain Storytelling 

 

https://www.bod.de/buchshop/rhein-main-storytelling-bruchstueckhafte-standortbeobachtungen-joerg-becker-9783746065038

Do

08

Sep

2022

KI meint zu wissen, was der Mensch denkt

Wenn Roboter tun sollen, was man ihnen sagt, müssen diese zuvor verstehen, zum Beispiel mit Hilfe von Software. Selbstlernende Systeme können aber ausgehend von programmierten Verhaltensmustern mittlerweile schon Rückschlüsse auf die von ihnen zukünftig zu erwartende Haltung ziehen. Künstliche Intelligenz (KI) meint zu wissen, was der Mensch denkt, bevor er es ausspricht. Wissenschaftlern ist es mit Hilfe von Erkenntnissen aus der Erforschung des menschlichen Gehirns gelungen, das Denken von Gedanken einzufangen (bevor diese in irgendeiner Form überhaupt geäußert wurden). Gleichzeitig war es möglich, diese Gedankenwelt auf eine computergetriebene und sich selbst steuernde Maschine zu übertragen. Dabei wurden mit Spezialcomputern die Aktivitäten eines menschlichen Gehirns während des Denkens erfasst, in einen binären Code umgewandelt und auf einen Roboter übertragen. Der war in der Lage, diese Informationen aufzunehmen, zu verstehen und in eine gerade verrichtete Handlung einzuspeisen.

Kreditnehmer in unsicheren Zeiten

Personalbilanz-Analysestory 

 

https://www.amazon.de/Kreditnehmer-unsicherer-Zeit-PERSONALBILANZ-ANALYSESTORY-Becker/dp/B09V3M4LHF

Mi

07

Sep

2022

Führungskräfte - Kommunikation ist alles

Führungskräfte müssen sich darauf einstellen, (noch mehr als bisher) kollektive Intelligenz (intern und extern) zu nutzen. Um Wissensträger einzubinden, reicht es nicht (mehr), nur mit einem kleinen Kreis von Mitarbeitern zu kommunizieren. Eine Führungskraft kann sich nicht mehr so abgrenzen wie vielleicht die Vorgänge, der „alte“ Führungsstil funktioniert immer weniger. Führung in Teilzeit oder auf Zeit werden nicht immer in einer Ecke der Exotenthemen verharren. Wenn sich Arbeit und Leben mehr durchmischen wird es auch öfter zur zeitweisen Abgabe von Führungsaufgaben kommen. Hierarchische Weisungslinien nach dem Top-Down-Prinzip werden abgebaut, da in einer flexibilisierten Arbeitswelt Mitarbeiter zunehmend eigenständig arbeiten müssen. Kommunikation wird noch wichtiger als sie es bisher ohnehin schon ist: umso mehr, je virtueller die Arbeitswelt wird.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=16&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

06

Sep

2022

Ressourcen als Hebel zur Wertsteigerung

Bislang gibt es nur vereinzelte Ansätze wie die immateriellen Ressourcen zu messen sind. Die Behandlung allein der finanziellen Werttreiber genügt heute nicht mehr, um den Erfolg sicherzustellen. D.h. das finanzielle Reporting sollte um das Intellektuelle Kapital erweitert werden (in internationalen Rechnungslegungsstandards wird als Anhang zum Geschäftsbericht eine strukturierte Darstellung auch immaterieller Vermögenswerte empfohlen). Oder anders ausgedrückt: die nichtfinanziellen Werttreiber sind wie ein Sockel (Vermögenswerte, die einen Beitrag zum Unternehmenswert leisten und weder materielle Güter noch Finanzanlagen sind) unter der Wasseroberfläche, der oft den größeren Teil des Eisberges der Performance ausmacht.

 

Zudem erhalten Mitarbeiter über rein finanzielle Bewertungssysteme oft keine ausreichende Rückmeldung zu ihrem persönlichen Erfolgsbeitrag. Das Rechenwerk sollte somit maßgeschneidert um nichtfinanzielle Werttreiber erweitert werden, um schneller und erfolgreicher auf Änderungen des Umfeldes reagieren zu können. Neben der systematischen Erfassung der relevanten nichtfinanziellen Werttreiber ist allerdings die Darstellung von Zusammenhängen anspruchsvoll, mit der ihre Auswirkungen auf Ergebnis und Unternehmenswert auch quantitativ nachvollziehbar gemacht werden sollen. Aber nur so lassen sich die wichtigsten Hebel zur Wertsteigerung erkennen, um die Ressourcen gezielt dorthin lenken zu können.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=26&q=J%C3%B6rg+Becker

Mo

05

Sep

2022

J. Becker Denkstudio - Storytelling Globalisierung

Ein zu umfassender Globalisierungsbegriff, der für alles und jedes herhalten muss, verschleiert Kausalität mehr als dass er sie erklärt. Es wird nicht transparent, wie die Dinge miteinander zusammenhängen und gegenseitig beeinflussen. Zumindest gibt es zwischen Klimawandel, Drogenkartellen oder Finanzmärkten kein unmittelbares Wirkungsverhältnis. Vielleicht werden sie nur aus einem einzigen Grund als zusammenhängend betrachtet: weil sie für mehr Verflechtung stehen. Wer alles mit Globalisierung zu erklären versucht, könnte mehr meinen als er im konkreten Fall zu belegen vermag. Der Begriff der Globalisierung dient lediglich als Kurzformel „für denkbar komplizierte und voraussetzungsreiche Sachverhalte, die gar nicht erst geprüft oder hergeleitet werden. Hungersnöte, Börsencrash oder Stellenabbau auf ein allgemeingültiges Erklärungsmodell der Globalisierung verkürzen zu wollen, scheint lediglich als eine Kapitulation vor der Komplexität der Wirklichkeit. Wenn die einen Globalisierung als Weg zu mehr Wohlstand feiern bereitet dies anderen dagegen erhebliche Sorgen, weil sie sich anonymen, kaum beherrschbaren Kräften ausgesetzt sehen. Alles in allem scheint es eher um ein Globalisierungs-Storytelling zu gehen, mit dem Blick für grenzüberschreitende Verkettung geöffnet und der Versuch unternommen wird, die wichtigsten Veränderungen der Gegenwart aus einem übergeordneten Ganzen zu erklären.

Das große Ganze – Storytelling 

https://www.amazon.de/-/en/J%C3%B6rg-Becker/dp/B0848XDLMP

 

So

04

Sep

2022

Abi63 Hola - Sehnsucht nach Freiheit

Uralt ist die Sehnsucht der Menschen, fliegen zu können: Göttern und Dämonen schrieb man die Fähigkeit zu, sich in die Luft erheben zu können. Ja man sah im Luftmeer ihren ureigenen Raum. Schon in der Sage vom Ikarus ist davon die Rede, dass sich ein Erdgebundener durch Nachahmung des Vogelflugs und mittels eines Werkzeugs aus seiner Hände Arbeit über die Erde erhob.

 

 

Zunächst wusste man nur, dass warme Luft leichter ist als kalte und deshalb in die Höhe steigt. Der Weg „leichter als die Luft“ führte zur Eroberung der Luftmeere durch Menschen. Das Vorbild war der Vogel: er kann sich in die  Luft erheben, indem er sein Gewicht durch die Kraft seiner Schwingen aufwärts und vorwärts trägt.

Kommunikationsblase im Ungewissen

Die Kunst, die Zeichen der Zeit zu lesen 

 

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So

04

Sep

2022

Entscheidungsträger mit einem Gefühl der Unsicherheit

Führungskräfte zählen zur Riege der Entscheider (Sachverhalte, die auch Excel nicht für einen ausrechnen kann), müssen also immer viele Möglichkeiten abwägen und in Betracht ziehen (sonst wären es ja keine Entscheidungen). Und immer geht es auch um ein gehöriges Maß von Risikomanagement. Im Nachhinein beschleicht den Entscheider dann leicht ein Gefühl der Unsicherheit, das man dies oder jenes eventuell hätte besser machen können. Einsame Entscheidungen machen eben auch die Person dahinter einsam: wobei Einsamkeit und Alleinsein unterschiedliche Dinge sind. Häufig dabei: eine Mischung aus Gefühlen, oft auch Angst und Niedergeschlagenheit. Wichtig ist, sein Haus nicht nur auf einer einzigen Säule zu bauen, die allein aus Leistung und deren Anerkennung von anderen besteht. „Sollten nämlich einmal Misserfolg oder großer Druck auf diese Konstruktion kommen, gerät leicht das ganze Gebäude ins Wanken“.

 

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Sa

03

Sep

2022

Wasserressourcen - gefährdete Länder

Von der gesamten auf der Erde vorkommenden Wassermenge sind 97,5 Prozent Meer- oder Brackwasser und nur ca. 2,5 Prozent sind Süßwasser. Mit 69 Prozent ist der weitaus überwiegende Teil des Süßwassers in Eis und Gletscher gebunden. Etwa 30 Prozent des Süßwassers sind sauberes Grundwasser und nur ein verschwindend geringer Teil von 0,98 Prozent fließt als Oberflächenwasser ab. Wenn infolge des Treibhauseffektes die Temperatur der Erde ansteigt, hat das wahrscheinlich eine erhöhte Verdunstung und daraus folgend eine höhere Niederschlags- und Abflussmenge zur Folge. 

Obwohl auf den ersten Blick Süßwasser weltweit in ausreichender Menge vorhanden zu sein scheint, gibt es in einzelnen Regionen wegen der räumlichen und zeitlichen Variation der Niederschläge erhebliche bzw. dramatische Unterschiede. Aufgrund der zunehmenden Verknappung des Pro-Kopf-Dargebots an erneuerbaren Ressourcen rechnen Fachleute mit einer zunehmenden Zahl von Ländern, in denen eine Bedarfsdeckung in Frage gestellt ist. Gefährdete Länder liegen insbesondere in den Regionen Nordafrika und naher Osten. Als ein erster Indikator dafür, ob das vorhandene Dargebot ausreichend ist oder nicht, kann das Pro-Kopf-Dargebot angesehen werden. Der Kenntnisstand über das jeweilige Wasserdargebot ist die Grundlage für eine nachhaltige Bewirtschaftung sowie eine wichtige Voraussetzung, um die Möglichkeiten zur Erschließung von Wasserressourcen unter technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten beurteilen zu können.

Personalbilanz Lesebogen 74 – Managementwissen Betriebswirtschaft, Handlungsräume im Szenario vermessen 

 

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Sa

03

Sep

2022

Denkfehler: Fließendes Wasser im Überfluss

In vielen Köpfen ist auch heute noch die Meinung weit verbreitet, wir hätten fließendes Wasser doch im Überfluss. Mit diesem Denkfehler wird Wasser weltweit trotz sinkender Vorräte immer noch vergeudet, d.h. wir lassen hochwertiges Trinkwasser in die Badewanne laufen, spülen damit die Toilette oder waschen damit das Auto. Eine schleichende Folge ist, dass der Grundwasserspiegel in der industrialisierten Welt seit Jahren weiter absinkt, dass Grundwasser in Zukunft immer aufwendiger gefiltert werden muss, weil es mit chemischen Stoffen belastet ist. Obwohl sich der Verbrauch von Wasser höchst unregelmäßig verteilt (am Tag wird zehnmal mehr als nachts verbraucht) wollen wir Wasser gleichmäßig immer und überall haben. Die Wasserwerke müssen somit praktisch Chaosforschung betreiben, den Wasserkonsum ständig beobachten und die Wassermenge in den Tanks, Rohren, Pumpen und Brunnen hoch- und runterregulieren. Die Zukunft lässt sich nur durch ein ausgeklügeltes Wassermanagement sichern. Es ist durchaus keine Utopie mehr, dass Trinkwasser eines Tages in Bilanzen, in Überweisungen und im Austauschkreislauf genauso schnell und sorgsam verwaltet werden wird, analog wie es heute Banken bereits mit unserem Geld handhaben.

 

Das kostbare Nass ist damit auch ein wichtiger Standort- und Wirtschaftsfaktor: obwohl Landwirtschaft und Industrie bereits vier Fünftel des Wassers verbrauchen schätzen Experten, dass der Bedarf in den kommenden Jahrzehnten noch weiter ansteigen wird. Dazu kommen immer häufiger extreme Wetterlagen mit mehr Überflutungen und Dürren. Die Trinkwasserversorgung ist Aufgabe der Kommunen, die dafür stark unterschiedliche Preise berechnen. Einflussfaktoren für Wasserpreise sind u.a. geologische und topografische Verhältnisse, Transportwege für Wasser, Sanierungskosten für Leitungssysteme, Siedlungsstruktur.

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

Intellektuelles Kapital im Strudel des Wandels

 

 

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Fr

02

Sep

2022

Süßwasser wird weltweit knapper

Die weit verbreitete Anwendung von Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln trägt immer mehr dazu bei, dass die Qualität des von Bewässerungsflächen abfließenden oder in den Untergrund versickernden Wassers zunehmend erheblich beeinträchtigt wird. Die optimale Nutzung des natürlichen Wasserdargebots wird u.a. erschwert durch mangelnde Kenntnis der einzelnen Elemente des Wasserkreislaufs wie Niederschlag, Verdunstung, Oberflächenabfluss, Bodenwasser oder Speicherung im Grundwasser. Ebenfalls hinderlich ist die unzureichende Nutzung von Technologien, um Wasser am Ort der Nutzung verfügbar zu machen. Wasser muss daher wie alle anderen knappen Wirtschaftsgüter monetär bewertet und gehandelt werden. Obwohl auf den ersten Blick Süßwasser weltweit in ausreichender Menge vorhanden zu sein scheint, gibt es in einzelnen Regionen wegen der räumlichen und zeitlichen Variation der Niederschläge erhebliche Unterschiede. 

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

Intellektuelles Kapital im Strudel des Wandels 

 

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Fr

02

Sep

2022

Standortanalyse - smart industry

 

Beispiel: Bausteine einer Exzellenzvision Hessen. Nach den Vorstellungen der hessischen Unternehmerverbände wird Hessen in Europa/Deutschland der bedeutendste Standort für Logistik. Dazu soll Hessen neben dem führenden Finanzplatz auch Kompetenzzentrum für die Medien- und Unternehmensberatungs-Branche, pharmazeutische Industrie, Medizintechnik sowie die Gesundheitswirtschaft (Reha- und Klinikdienstleistungen) werden. Das Land Hessen definiert als spezielle Ziele für Smart Industry u.a.:

Zusammenwachsen klassischer Industrie und Softwareengineering beschleunigen

Integriertes Management des gesamten Produktlebenszyklus fördern

Ausbau einer digitalen Infrastruktur, die eine hochvolumige Echtzeitkommunikation ermöglicht.

Die Universitäten werden sich zu Wissenschaftsunternehmen weiterentwickeln, die eigene Erkenntnisse aus dem reinen Wissenschaftsbetrieb über einen professionellen Vertrieb an die Wirtschaft weitervermarkten. Eine solche Entwicklung von Kompetenzzentren kann aber ohne eine in den Köpfen verankerte Vision nicht angestoßen und auf den Weg gebracht werden.

Entwicklung integrierter Lösungen für Machine-to-Machine Kommunikation

Entwicklung intelligenter Produktionstechnologien

Wirtschaftsförderung kommuniziert Standorteigenschaften 

 

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Do

01

Sep

2022

Abi63 - Betriebswirtschaftliche Lösungsmodelle

Sind die von Betriebswirtschaftlern entwickelten Lösungsmodelle immer realitätsgerecht? Manche meinen: Nein!, andere sagen: So nicht!. „Ökonomen haben für fast jedes Phänomen ein passendes Modell – auch für das Gegenteil“ Aber wie nah sind sie an der Wirklichkeit? An einem Mangel an Daten kann es eigentlich nicht liegen. Denn mittlerweile gibt es mehr ökonomische Daten, als man sich noch vor gerade einmal zehn Jahren überhaupt vorstellen konnte. Und die Ära eines Datenüberflusses steht erst am Anfang. Beispielsweise die unzähligen Daten zu Entscheidungen und Verhaltensspuren, die Stunde für Stunde, Tag für Tag in sozialen Netzwerken und Märkten hinterlassen werden. Es geht also nicht so sehr um schiere Menge, sondern mehr um Relevanz. Den Sinn für relevante Details zu schärfen erfordert eine Zusammenarbeit über die Grenzen der reinen Betriebswirtschaft hinweg. Bei Amazon, Google & Co. sind ganze aus verschiedenen Disziplinen zusammen gesetzte Abteilungen damit beschäftigt, Verhaltensprognosen in (ungeahnter) Präzision zu erstellen, neue Preisstrategien zu testen, informationsbasierte Plattformen zu designen.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=27&q=J%C3%B6rg+Becker

Mi

31

Aug

2022

Umweltkosten müssen transparent gemacht werden

Die Kosten von Umweltnutzung müssen endlich in jedes Geschäftsmodell und Haushaltsbudget einfließen, so wie es schon für Müllentsorgung, Abwasser und Brandschutz angelegt ist. Jene sollen bezahlen, die übermäßig viel Kohlendioxyd erzeugen und damit das Risiko irreversibler Schäden nach oben treiben. Denn zahlen werden wir sonst später immer mehr – zum Beispiel im Katastrophenschutz, Umbau und Wiederaufbau von Infrastruktur zur Anpassung an Klimawandel“. So könnte der Erhalt von Regenwäldern, Korallenriffen, Wildblumenwiesen oder menschlichen Lebensräumen zu einem nicht mehr finanzierbaren Luxus werden. Ein Trend, der sich durch Billig-Fliegen, Billig-Fleisch, Panzer-Autos, Wegwerfmentalität und Überkonsum unaufhaltsam weiter verstärkt.

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=25&q=J%C3%B6rg+Becker

Di

30

Aug

2022

Wissen ist nicht nur irgendein Produktionsfaktor

Ein plan- und zielloser Umgang mit Wissen und Fähigkeiten von Mitarbeitern würde Ressourcen vergeuden und zur Demotivation führen. Der Unternehmenserfolg hängt auch davon ab, wie effizient Unternehmen ihren Rohstoff Wissen nutzen können. Die Organisation von gespeichertem Wissen ist die Basis für Innovationen aller Art. Server, Datenautobahnen und Datenbanken ermöglichen den permanenten Zugriff auf Informationen. Informationen alleine haben weder einen besonderen Wert, noch einen Zweck an sich. Sie dienen lediglich als Mittel der Wissenserweiterung. Gleichzeitig aber muss dieses Wissen archiviert und nachvollziehbar kategorisiert werden.

Personalbilanz Lesebogen 333 – Mittelstand mit informationsbasiertem Strukturkapital

Wissensintensive Prozesse nach Risiken und Wahrscheinlichkeiten durchleuchten

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-333-mittelstand-mit-informationsbasiertem-strukturkapital-joerg-becker-9783743182110

Mo

29

Aug

2022

Krieg - Logik des Schwarzen Schwans

„Es gilt die Logik fraktaler Zufälligkeit und die Nicht-Anwendbarkeit von Glockenkurven der Gaußschen Normalverteilung.“

„?“

„Kurz gesagt: die Unfähigkeit, Schwarze Schwäne vorherzusagen.“

„?“

„Beispiel Truthahn, der zeit seines Lebens von den Menschen gemästet wird und bis zum 1000. Tag nur optimistisch in den nächsten Tag geht.“

„Der aber ist Thanksgiving!!“

„Genau: Seine Zuversicht wuchs mit der Zahl der freundlichen Fütterungen.“

„Und, er fühlte sich immer sicherer, obwohl seine Schlachtung immer näher rückte.“

„Sein Gefühl, in Sicherheit zu sein, erreicht also gerade dann einen Höhepunkt, als das Risiko am größten war.“ 

 

So ergeht es auch ganzen Gesellschaften, die bis zum Vorabend eines Börsenkrachs, des Ausbruchs eines Krieges oder einer gefährlichen Pandemie sicher zu sein glauben, dass es auch am nächsten Tag noch ebenso gut weitergehen wird. Die Frage ist, ob man aus dem Unwissen über das, was morgen eintritt, Kapital schlagen kann. Wobei man sich darauf einlassen muss, dass Beobachtungen aus der Vergangenheit nicht immer auf die Zukunft übertragen werden können. Aus der Sicht des Truthahn betrachtet ist die ausbleibende Fütterung am 1001. Tag ein Schwarzer Schwan. 

So

28

Aug

2022

Gestaltungsperspektiven durch Wissenstraining

Wissenstraining zielt vor allem auch auf Lebensführungskompetenz und Reflexionswissen. Eine pluralistische Gesellschaft zeichnet sich vor allem dadurch aus, dass sie unterschiedliche Positionen und Anschauungen (religiös, politisch, weltanschaulich) in sich aufnimmt und anerkennt, dass keine dieser Perspektiven einen prinzipiellen Geltungsvorrang für sich in Anspruch nehmen kann. Im weiteren Sinne geht es um dieses Zusammenspiel unterschiedlicher Gestaltungs- und Wahrnehmungsperspektiven. 

Fr

26

Aug

2022

Wirtschaftsförderung - fundierte Analyse des Standortpotenzials

J. Becker Denkstudio

Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann. Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Wer aber hier Transparenz und Mühe scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen.

Wirtschaftsförderung mit Regionalmarketing

https://www.bod.de/buchshop/wirtschaftsfoerderung-mit-regionalmarketing-joerg-becker-9783739228112

Was also liegt näher, als sich aus einem reichhaltig bestückten Indikator-Cockpit zu bedienen, um hieraus eine Grundlage für nachhaltig tragfähige und vielseitig einsetzbare Standortanalysen zu erarbeiten. In den nächsten Jahren wird es zwischen Standorten zu weiteren Verschiebungen kommen, d.h. es wird dabei nicht nur Gewinner sondern auch Verlierer geben. Dabei wird zwischen den Kommunen der Wettbewerb um begehrte Gewerbesteuerzahler noch mehr zunehmen. Für die Standortwahl werden die ertragsunabhängigen Faktoren noch stärker als bisher ins Gewicht fallen.

J. Becker Denkstudio

www.beckinfo.de 

www.derStandortbeobachter.de

Do

25

Aug

2022

Abi63 Hola - Selbstbestimmung durch Kompetenz

Mit der Digitalisierung wurden große Versprechen (mehr Demokratie, Transparenz u.a.) in die Welt gesetzt. Es sind aber nicht Staat und Unternehmen transparenter geworden, sondern Bürger und Konsumenten frönen dem digitalen Striptease. Die Abschaffung von immer mehr Privatsphäre geht einher mit dem Erstarken unkontrollierter wirtschaftlicher und politischer Überwachungssysteme. „Und im freiheitlichen Westen stellt sich die Frage, welcher Konzern die Daten  am umfassendsten aggregiert, um am Ende immer präzisere Profile über uns zu speichern und zu vermarkten. Es gibt kaum noch einen Bereich unseres Lebens und Schaffens, der nicht irgendwie digital aufgezeichnet wird. „Das Einzige, was momentan noch nicht digital analysiert werden kann, sind unsere Gedanken. Um diese Entwicklung überhaupt erst einmal verstehen zu können, ist eine höhere Digitalkompetenz vieler Menschen notwendig. Um bewusst und selbstbestimmt entscheiden zu können, was wie mit unserer Privatsphäre geschehen darf und wie wir auf diese digitale Welt Einfluss nehmen können.

Intellektuelles Kapital von Personen und Standorten

 

https://www.bod.de/buchshop/intellektuelles-kapital-von-personen-und-standorten-joerg-becker-9783748172260

Do

25

Aug

2022

Im Krieg gefangen - Erinnerung vom Gewesenen

Erinnerung - Du bist wie eine gütige Frau.

Wie zart doch deine Hände sind,

wenn sie sich mir auf die Stirne legen.

Es ist schön,

vom Fernen, vom Gewesenen

zu träumen.

Ja, es ist so,

als könnte es mich

vor der Kälte des Alltags schützen.

Und heute spinnt mich nun

der wehmütig hohe Zauber ein,

wie damals,

 

als ich es erlebte.

E. Becker

Mi

24

Aug

2022

Standort Innovation Pool

Durch Übertragungseffekte (Wissens-Spillover) können auch andere Branchen von einem Innovations-Pool des Standortes profitieren. Dabei fließt generiertes Wissen in Innovationen anderer Unternehmen ein (die nicht in derselben Branche tätig sein müssen). Rahmenbedingungen zur Stärkung der lokalen Wirtschaft bzw. zur Anwerbung von Unternehmen sind u.a.: gute Infrastruktur, überschaubarer bürokratischer Rahmen (z.B. Genehmigungsverfahren; Zuverlässigkeit, Berechenbarkeit und Schnelligkeit kommunalpolitischer Entscheidungen), Ansprechpartner für die Belange der Wirtschaft, unternehmensfreundliches Umfeld, Messen und Kongresse oder Kompetenznetzwerke. Gerade (junge) Technologien weisen eine hohe Wissenschaftsbindung auf und sind auf einen engen Austausch mit universitären Forschung angewiesen. Die räumliche Nähe zu Forschungseinrichtungen ist wichtig für die Intensität solcher Beziehungen. Der Austausch von komplexem Wissen wird durch persönliche Kontakte erleichtert.

Regionalmarketing - unabhängige Standortvermessung

 

https://www.bod.de/buchshop/regionalmarketing-unabhaengige-standortvermessung-joerg-becker-9783839146699

Di

23

Aug

2022

Echo der Communities

„Für den digitalen Alltag sieht es so aus, dass wir den Äther mit einer ungeheuren Fülle an oft überflüssigen Daten verschmutzen, von denen wir häufig und berechtigt hoffen, dass sie in den Communities ein Echo finden, das den Multiplikator ins Hunderttausendfache spielt“. Ungezählte machen damit Geld, abzuhorchen, auszuspähen, abzufangen oder aufzupassen. Die Privatsphäre schafft sich laufend weiter selbst ab. Indem sie sich allen nur erdenklichen Plattformen blind anvertraut. Meistens unbewusst, indem man einfach vergisst und verdrängt, was etwa dieser oder jener Datenabsauger eigentlich nicht wissen sollte.

Personalbilanz Lesebogen 313 – Mittelstand mit Kommunikations-, Wissens- und Planungs-Plattform 

 

https://www.bod.de/buchshop/personalbilanz-lesebogen-313-mittelstand-mit-kommunikations-wissens-und-planungsplattform-joerg-becker-9783743193260

Mo

22

Aug

2022

Wirtschaftsförderung - Flächenmanagement

Die Sicherung vorhandener und Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe (Förderung der Gewerbe- und Grundsteuer) sind häufig mit Flächenneuausweisungen verbunden. Ebenso wie die Erhöhung der Einwohnerzahl. Da Kommunen im kommunalen Finanzausgleich mit einwohnerzahlspezifischen Zahlungen bedacht werden (ebenso wie Zuweisungen aus den Einkommensteuereinnahmen) besteht für sie ein starker Anreiz, die Einwohnerzahlen zu erhöhen. Um Abwanderung zu vermeiden haben daher Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen auf kommunaler Ebene einen hohen Stellenwert. Die kommunale Wirtschaftsförderung wird daher immer um Erhalt und Neuansiedlung von Arbeitsplätzen bemüht sein. Auch wenn Kommunen keine lokalen Steuervergünstigungen gewähren dürfen, können sie durch Hilfestellung bei Genehmigungsverfahren, eine schnelle Flächenentwicklung u.a. zu einem guten Investitionsklima beitragen. Kommunen haben keinen Einfluss auf regionale oder überregionale Rahmenbedingungen. Bei dem Streben nach möglichst vielen und einkommensstarken Einwohnern und gewerbesteuerstarken Betrieben stehen Kommunen daher in direkter Konkurrenz zu Nachbargemeinden (-kreisen).

 

SB Lesebogen 130 – Wirtschaftsförderung und Informationsadern

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Sa

20

Aug

2022

Themenwahl Sachbuch, Fachbuch nach Schlagworten?

Mit Hilfe von Analysetools lässt sich ziemlich genau vorhersagen, was beim Leser ankommt. Die Kunst besteht nicht mehr darin, hierzu Daten zu erheben, sondern etwas Sinnvolles damit anzufangen (beispielsweise herauszufinden, welche Daten für den Eigenverleger die höchste Aussagekraft haben). Trotzdem muss sich der Eigenverleger der Frage stellen, ob er seine Themen wirklich nur nach solchen Zahlen besetzen will. Beispiel Sach- und Fachbuch: es mag ja angehen, dass sich die Themenwahl stark an Schlagworten orientiert, die im Internet über einen längeren Zeitraum hinweg eine hohe Aufmerksamkeit erregt haben (und das vermutlich auch noch weiter tun werden).

„Für die Inhalte eines Sach- und Fachbuches jedoch dürfte es dem Eigenverleger kaum nutzen, nur auf Altbekanntes zu setzen.“

„?“

„Seine individuelle Leistung besteht ja gerade darin, Dinge immer wieder zu durchdenken und in einem neuen Licht zu analysieren und darzustellen.“

„?“

„Baut ein Eigenverleger zudem seine Bücher auf in vielen Jahren entwickelten Kompetenzen und angesammelten Erfahrungen auf, so muss dieser Wissenspool nicht immer mit dem deckungsgleich sein, was im Internet und sozialen Netzwerken gerade diskutiert wird.“

„Und aufgrund von Klickzahlen vielleicht gut ankommen könnte.“

 

Zeitalter der Beschleunigung und Entgrenzung

 

 

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Do

18

Aug

2022

Risiko ist ein subtile Größe

„Das, was wir mit dem Begriff des Risikos umschreiben, ist eine überaus subtile und sich zudem konstant verändernde Größe“.

„Das heißt, was heute noch als akzeptables Risiko gilt, kann schon morgen ein törichtes Wagnis sein?“

„Genau“

„Und warum tun wir uns so schwer, mit Risiken adäquat umzugehen?“

„Weil wir auch in Zeiten ungestümer Fortschritte manchmal davor zurückschrecken, einfache Fragen zu stellen.“

„?“

„Bis zur Lösung einiger zentraler mathematischer und wahrscheinlichkeitstheoretischer Probleme war die Fähigkeit zur Definition von Risiken und im Umgang mit ihnen relativ begrenzt.“

„Das heißt?“

„Das Revolutionäre, das die Gegenwart von der historischen Vergangenheit trennt, ist die Vorstellung, dass die Zukunft nicht bloß den Launen der Götter entspringt, dass wir ihr nicht passiv gegenüberstehen müssen.“

 

Wissen mit Sensitivitätsanalysen kritischer Werte in maßgenaue Entscheidungen umsetzen

 

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Mo

15

Aug

2022

J. Becker Denkstudio - Wohlstand und Angstkultur

Viele Befürchtungen von Menschen haben durchaus reale Grundlagen und verschwinden nicht, wenn andere Ängste hinzukommen und bisherige Ängste vom oberen Platz drängen. „Wie sehr sich Angst in einem Land breitmacht, hängt immer auch an den kollektiven Erlebnissen, an der Gesellschaft und ihrer Angstkultur.“ Denn Gefahren gibt es wahrlich genug auf dieser Welt. In Deutschland gehen solche kollektiven Angstzustände mit einem allgemein wachsenden Wohlstand einher. Wobei in einer saturierten Gesellschaft mehr Wohlstand den Zustand der Angst noch bestärkt. Denn immer mehr Menschen haben nun immer mehr zu verlieren: sie halten sich an dem fest, was sie kennen, was ihnen bisher beim Erreichen ihres Wohlstandes geholfen hat.

 

https://www.amazon.de/Rational-bis-intuitiv-Storytelling-Marktentscheidungen/dp/B087SCJ5J6

Sa

13

Aug

2022

Krieg - wenn das letzte Blatt fällt

Vom Baume

fiel pendelnd

das letzte Blatt,

der Wind führt es

weit mit sich fort.

Das Blatt nahm Abschied

von seinem Zweig

von seinem Baum!

Es verwehte ein Traum!

 

https://www.bod.de/buchshop/kreuzende-lebenslinien-joerg-becker-9783752820027

Fr

12

Aug

2022

Wissensmanagement ist auch Risikomanagement

Eine Risikosituation ist an ein Möglichkeitsspektrum gebunden, das von einer Wahrscheinlichkeit bestimmt ist, die sich auf Ereignisse bezieht, deren Eintritt einen Verlust bzw. Kosten oder einen Gewinn bzw. Einnahmen bedingt. Einzelne Risikosituationen unterscheiden sich u.a. dadurch, ob sie kontrollierbar sind oder nicht. Wissensmanagement bedeutet daher bis zu einem gewissen Grade gleichzeitig immer auch Risikomanagement. Nicht zuletzt auch deshalb, weil mit Erhöhung des Risikos nicht immer automatisch auch eine Erhöhung der Chancen verbunden sein muss. Gewinn ist somit immer auch eng mit Risiko verknüpft, d.h. ganz ohne Risiko gibt es auch keinen Gewinn.

Personalbilanz Lesebogen 333 – Mittelstand mit informationsbasiertem Strukturkapital - Wissensintensive Prozesse nach Risiken und Wahrscheinlichkeiten durchleuchten

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Do

11

Aug

2022

Standort - Bewertung des "Unbewertbaren"

Ein Standort ist mehr als nur die Summe seiner Gebäude und Flächen. Es geht um eine Bewertung des „Unbewertbaren“, d.h. die Bewertung von (nach manchen Auffassungen) nicht bilanzierbaren Standortwerten. Eine wichtige Grundlage dafür stellt das Instrument der Standortbilanz deswegen dar, weil sich mit seiner Hilfe eine umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung auch von immateriellen Faktoren realisieren lässt.

 

Standortanalyse mit Wissensmanagement des Immateriellen Vermögens

 

https://www.bod.de/buchshop/standortanalyse-mit-wissensmanagement-des-immateriellen-vermoegens-joerg-becker-9783746082592

Di

09

Aug

2022

Krieg - schwer treiben die Tränen die Mühlen

Sieh´ Mutter,

deine Gedanken wühlen

im Meer!

Schwer treiben

die Tränen die Mühlen.

Das Schwerste

ist die kurze Schwangerschaft

nicht -----

das Licht

im dunklen Käfig der Haft

ist Vergangenheit

und Gegenwart.

Zukunftsträchtig

mächtig –

dein Leben verharrt.

Doch die Wehen dauern

nicht lange!

Saat

reift zur Tat!

Nur vor dem Weg

deines Kindes

ist dir bange ---

 

Sieh´ Kind –

so wie auf raues Leinen,

der Maler Farben streut –

verworrene Farben,

die nur dem Fernen,

sich zum Bilde fügen,

so streut die Mutter

Tropfen ihres Blutes,

streut sie Liebe,

in des Lebens Raum

und Strom,

die nur im Tode

sich zum Ganzen wölben.

 

https://www.bod.de/buchshop/kreuzende-lebenslinien-joerg-becker-9783752820027

Di

09

Aug

2022

Blick auf ein verkürztes Zukunftsbild

Die Horizonte verlässlicher Prognosen haben sich mit der Zeit verkürzt, zu turbulent ist das Geschehen. Doch trotz des Blicks auf ein verkürztes Zukunftsbild braucht es nach wie vor optimierte Entscheidungen. Auch wo sich das Umfeld als prinzipiell unvorhersagbar präsentiert, muss Zukunft gestaltet werden. Dabei ist schnelles Handeln nicht immer und jederzeit die beste Antwort auf neue Verhältnisse. Denn in einem turbulenten Umfeld sind es manchmal gerade die schnellen Entschlüsse, die sich im Nachhinein als übereilt und womöglich irreversibel erweisen. Eine nachhaltige strategische Planung muss auch mit plötzlich auftauchenden Irritationen fertig werden. Ansonsten besteht die Gefahr, durch abrupten Kurswechsel das strategische Gleichgewicht zu stören. Ein guter strategischer Plan kommt nicht allein mit quantitativen Informationen aus, gebraucht werden ebenso die qualitativen Informationen.

Allgemeines Wirtschaftswissen mit Blick auf Cashflow und Wertorientierung

https://www.bod.de/buchshop/allgemeines-wirtschaftswissen-mit-blick-auf-cashflow-und-wertorientierung-joerg-becker-9783743124431

So

07

Aug

2022

Abi63 Hola - die klügsten, originellsten Köpfe

Die originellsten Köpfe müssen nicht zwangsläufig auch immer die klügsten Köpfe sein. Wunderkinder werden eher selten zu den originellsten Köpfen. Was daran liegen mag, dass sie Vieldeutigkeiten ablehnen. Sie lieben nicht die Ungewissheit, sondern die richtige Antwort. Wenn sie glauben, etwas verstanden zu haben, glauben sie, dass es wahr ist. Die meisten originellen Leute sind skeptische Optimisten. Optimismus heißt, daran zu glauben, dass Dinge besser sein können oder werden. Skeptisch ein heißt, nicht schnell von etwas überzeugt zu sein. Ein skeptischer Optimist glaubt immer, dass Dinge besser sein können – und ist nie überzeugt, dass die aktuellen Ideen schon die richtigen (besten) sind.

 

Mittelstand mit ganzheitlichem Strategiedenken und wertorientierter Erfolgsplanung

 

https://www.bod.de/buchshop/mittelstand-mit-ganzheitlichem-strategiedenken-und-wertorientierter-erfolgsplanung-joerg-becker-9783743196407

Sa

06

Aug

2022

Die Berechenbarkeit der Welt

Finanzmathematische Modelle gewinnen Oberhand über das erfahrungsgestützte Urteil des Bankiers oder Kaufmanns. In der Welt der Zahlen aber scheint alles möglich und nichts mehr gewiss. Experten können zwar alles und jedes in der objektiven Welt mit Zahlen belegen und erklären. Und trotzdem erscheint die Welt unserer Erfahrungen oft chaotisch, verwirrend, zusammenhanglos.

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

Intellektuelles Kapital im Strudel des Wandels

 

https://www.bod.de/buchshop/wissensmanagement-ist-pure-erfolgsplanung-joerg-becker-9783732231324

Fr

05

Aug

2022

Digitalisierung verändert unsere Welt

Zeit ist keine Ressource, von der wir zu wenig haben, sondern von der wir uns zu wenig nehmen

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=10&q=J%C3%B6rg+Becker

Mi

03

Aug

2022

Strategische Standortanalyse und Wirtschaftsförderung

Grundsätzlich sollte man für strategische Analysen ein einheitliches Denkmodell zur aktuellen Situation aufstellen. Schon allein, um für den notwendigen Gedankenaustausch eine breite Kommunikationsplattform zu haben und bildhafte Beispiele, Alternativen und Szenarien beschreiben zu können. Standortbilanzen könnten hierfür eine einheitliche Methode zur Strukturierung von Planungs- und Entscheidungsproblemen liefern. Diese Strukturierung wiederum kann die Aufmerksamkeit der Standortakteure auf relevante Einflussfaktoren richten und bei der Ausrichtung der Standortressourcen auf strategische Potenziale helfen. Es werden verschiedene Auswahlmöglichkeiten aufgezeigt: welche Strategien stehen zur Verfügung, wie kann die Auswahl machbarer Strategien noch vergrößert werden? D.h. es können auch Strategien durchgespielt werden, denen zuvor eine Wahrscheinlichkeit von null zugeordnet wurde.

 

Regionalmarketing – Kommunikationsplattform Standortbilanz

 

 

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Di

02

Aug

2022

Expertennetz Kreativwirtschaft

Den Akteuren vor Ort stünde mit einer Standortbilanz ein Instrument für die Steuerung des Standortes zur Verfügung. Allerdings wäre die Kultur- und Kreativwirtschaft hierbei nur einer unter zahlreichen anderen Stellhebeln. Wenn man also aus grundlegenden Erkenntnissen heraus sich nun dieses Stellhebels bedienen will, steht man vor der weiteren Frage, wie genau dies zu bewerkstelligen wäre. Denn eines dürfte im Laufe der vorausgegangenen Überlegungen klar geworden sein: man hat es mit einem äußerst diffizilen Gebilde mit einer höchst komplexen Struktur zu tun. Für die Arbeit der Wirtschaftsförderung mag es zunächst genügen, dass man die Kultur- und Kreativwirtschaft als Quelle für originäre Innovationsideen und Vorreiter für ein immer mehr wissensbasiertes Wirtschaften entsprechend einordnet. Diese mehr übergeordnete Sicht der Dinge ist ohne weitere Einzelheiten jedoch nicht ausreichend. Ein in der Kommunalverwaltung gegebenenfalls eingerichtetes und zuständiges Dezernat für Kulturfragen hätte zusätzlich zu klären, wo genau und an welchen der vielen möglichen Ansatzpunkte man einwirken sollte. Auf eine breitere Basis könnte das Ganze gestellt werden, indem insbesondere die vielen Kleinstunternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft in ein hierfür aufzubauendes Expertennetzwerk eingebunden werden und somit in Form von „Coachings on the job“ die Professionalisierung vorangetrieben wird.

 

Regionalmarketing mit Clustermanagement

 

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Mo

01

Aug

2022

Abi63 Hola Propheten und Sterndeuter

Angemaßte Propheten und Sterndeuter maßen sich an, über künstlich definierte Generationenbegriffe angebliche Gemeinsamkeiten zu identifizieren. So hätten sich denn die 68-er-Generation in einem Studium Generale auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung wie Maden im Speck bequem eingerichtet. Nach langen Studienjahren auf Kosten der Allgemeinheit sei man dann schließlich als freier Künstler, Schriftsteller oder Journalist geendet. Das Wort Wirtschaftskrise kannten jene konstruierten Generationen nicht einmal vom Hörensagen, ihr angeblicher Wohlstand war nur wenig berührt. Jene, die zu jenen Zeiten eine Lehre machten und früh in einen Beruf einstiegen, werden vom Radar jener Generationenerfinder erst gar nicht erfasst.

 

Bei der Beurteilung und Auswahl von Personal werden Wissen, Zukunft und Potenziale für kreative Freiräume gehandelt

 

 

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So

31

Jul

2022

Transfer Wissen Changemanagement

Das Internet verändert die Art zu denken, die Technik der Informationserzeugung und Informationsverteilung, den Transfer von Wissen insgesamt: Smartphone und Computer werden zum letztinstanzlichen Zugang zur „Realität“. Realität ist quasi zum Tauschobjekt in einer Welt der Miniaturbildschirme geworden. Den Einzelnen umgibt eine komplexe Welt der Technologie: auf dem glorifizierten Campus der Internetwelt verschwimmt Wirklichkeit zu Orten der Utopie. 

Ecksteine im Nebel der Unsicherheit 

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Sa

30

Jul

2022

Digital - Greifbares gegen Flüchtiges

Mancher mag sich die Frage stellen, ob eine Informationsgesellschaft an zu vielen Informationen ersticken kann: was einst mit Lust am Experiment mit Digitalem begann hat mit großer Wucht Lebensgewohnheiten ganzer Gesellschaften verändert. Print versus Online ist fast eine Glaubensfrage:  Greifbares gegen Flüchtiges, Qualität und Gründlichkeit gegen möglichst schnell Dahingeworfenes. Medial betrachtet ist jedenfalls bereits alles mehr oder weniger digital:

 

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Fr

29

Jul

2022

Dorthin gehen, wo das Wissen ist

Social Media verändert die Art und Weise von Arbeit: nicht nur als Trend, sondern grundsätzlich und nachhaltig. Man muss somit dorthin gehen, wo das Wissen ist: denn manchmal findet es sich nur in den Köpfen von Experten und Kollegen. Die dokumentenbasierte Suche muss also um die Suche von personenbezogenen Wissensträgern ergänzt werden. Es geht darum, die Welt so einfach wie möglich und gleichzeitig so genau wie nötig abbilden zu können. Wo bisher vielleicht nur rein dokumentenbezogen gesucht wurde, müssen Informationen immer häufiger auch auf semantischer Basis gesucht werden. Die semantisch basierte Suche hat den Anspruch, über rein formale Übereinstimmungen hinaus tatsächlich das zu verstehen, wonach eigentlich gesucht wird.

 

https://www.bod.de/buchshop/wissensmanagement-ist-potenzialmanagement-joerg-becker-9783739202396

Fr

29

Jul

2022

Systeme, die nur im dynamischen Gleichgewicht funktionieren

Viele Systeme (beispielsweise das der Ökologie) funktionieren nur so lange, so lang sie in einem dynamischen Gleichgewicht (welches auf Zyklen und kontinuierlichen Schwankungen beruht) gehalten werden. Genauso wenig wie aus einer guten Sache nicht automatisch eine bessere wird, wenn man ihr noch mehr Gutes hinzufügt, genauso wenig wird unbegrenztes wirtschaftliches und technologisches Wachstum über alle Zeiten hinweg als rein lineares Geschehen möglich sein. Zwar können Menschen eine sanfte Landung von Raumsonden auf fernen Planeten, Kometen oder Asteroiden bewerkstelligen, sind aber trotzdem nicht einmal dazu in der Lage, den Ausstoß von giftigen Schadstoffen abzustellen.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=9&q=J%C3%B6rg+Becker

Do

28

Jul

2022

Kriegsbangen

Saturn, der Bauer pflügt

zur Saat der Sterne!

Ich bange nicht

ins Nichts zu fallen –

auch das Jenseits hat Balkengerüste,

Gesetze –

wie Wasser und Luft.

Ich bange nicht! 

Die hundertjährige Wegstrecke eines fliegenden und malenden homo sapiens 

 

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Do

28

Jul

2022

Studenten - Flexibel nach dem akademischen Abschluss

Der Student von heute als kreativer Freiberufler im Wartestand auf eine gutdotierte Stelle mit einem letzten Hauch von Aufmüpfigkeit und Subkultur - berufliche und akademische Bildung mit Präsentationsfähigkeit und Selbstkompetenz: eine bei vielen weit verbreitete Vorstellung besagt: die Studenten der 68-er Generation hingen als Haschrebellen bekifft in besetzten Häusern herum und kämpften in K-Gruppen gegen die kapitalistische Gesellschaft, die Wände sind mit Che Guevara-Plakaten tapeziert. Nichts von dem gilt für den Student von heute, der sich eher als kreativer Freiberufler im Wartestand fühlt. 

Vom Schüler zum Professional 

https://www.bod.de/buchshop/vom-schueler-zum-professional-joerg-becker-9783734783562 

An vergangene Zeiten erinnert höchstens noch ein manchmal vielleicht etwas aufmüpfiger Charme und ein als Rest bewahrter Hauch rebellischer Zeiten und Subkultur. Ansonsten hat der Student von heute nur eines im Sinn: nach dem akademischen Abschluss eine gut dotierte Stelle zu ergattern. Sollte dieses Wunschbild nicht gleich auf Anhieb Realität werden, so wird die daraus folgende zeitweilige Erwerbslosigkeit zunächst als Potenzial eingestuft, sich flexibel zu zeigen und sich für die eingeplante Rolle auszuprobieren.

Lohn der Schule 

 

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Mi

27

Jul

2022

Bildungsmonitor Hola Abi63 - flexible Handlungskompetenz

Die neue Generation der hochqualifizierten Berufseinsteiger ist davon überzeugt, dass Geld nicht alles ist: Traumstellen für den heutigen Studenten sollen vor allem finanzielle Sicherheit, Projekte mit Spaß und eine enge Verbindung mit Freunden und Familie (als Rettungsanker für den Alltag) garantieren. Für die Berechnung eines speziellen Bildungsmonitors werden keine eigenen Studien gemacht, sondern vorhandene Statistiken ausgewertet. Zum Beispiel: die Ergebnisse der Länder bei den Pisa- und Iglu-Studien, die Leistungen von Mittelstufen- und Grundschülern in den Bundesländern vergleichen. Verschiedene weitere Zahlen fließen in die Auswertung ein: die Höhe von Investitionen in das Bildungssystem genauso wie die Altersstruktur der Lehrer, die Fortbildungsquote Berufstätiger, die Zahl der Schulabbrecher, die Anzahl derer, die an Universitäten promoviert werden. Die aus ca. 100 verschiedenen Feldern gesammelten Zahlen werden in Punkte umgerechnet. Spezialisten sind über eine standardisierte Ausbildung jedoch kaum noch heranzuziehen. Das Konzept hierfür heißt flexible Handlungskompetenz. Mit herkömmlicher Wissensvermittlung hat dieses Lernen nur noch wenig zu tun, u.a. vortragender Unterricht wird immer seltener. D.h. man muss sich einen zunehmenden Teil seines Wissens selber aneignen und muss Strategien im Team entwickeln. Das Bildungswissen muss sich dabei verstärkt am direkten Bezug zur Praxis orientieren.

 

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Mi

27

Jul

2022

Universität - Exzellenzinitiative und Bologna

In einer Universität spiegelt sich auch immer der intellektuelle Zustand einer Gesellschaft: denn fast scheint es so, als wüssten immer weniger, was eine Universität eigentlich ist (sein soll), welcher Idee sie folgen soll. Einigkeit besteht allerdings darüber, dass „es der Universität trotz Exzellenzinitiative und Bologna (wohl gerade wegen Bologna) schlecht geht“. Aber die Gesellschaft verlangt von der Universität nicht nur Wissen, Einsicht und Orientierung, sondern darüber hinaus auch eine Ausbildungsleistung, die solchen Vorstellungen zu entsprechen vermag. Denn nur die Universität verbindet die Forschung mit der Lehre, „weshalb ihr auch für eine Wissensgesellschaft eine wesentliche Bildungsaufgabe zukommt“. Denn Wissenschaft ist im Kern immer Bewegung, Veränderung, Reform. Sie ist das ständig Neue, das sich immer wieder aufs Neue seine eigenen Bedingungen schafft. Der universitäre Alltag aber atmet manchmal eine andere Wirklichkeit.

 

Wissensmanagement ist pure Erfolgsplanung

 

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Di

26

Jul

2022

Kausalitäten und Korrelationen mit Big Data

Mit der Anbindung an elektronische Systeme entstehen neue Szenarien mit einer fortschreitenden Virtualisierung des Lebens. Wirkungsstärke mathematisierter Korrelationen und Kausalitäten: in der Welt der Daten ist nicht alles schlecht, aber vieles auch nicht eben gerade gut. Gut möglich, dass das digitale Schiff, sprich Technologie der Informationsgesellschaft, einen Kurs steuert, an dessen Ziel man nicht hin wollte. Zu viele Risiken birgt noch der nachhaltige Umgang mit digitalen Daten: sowohl Gewinn als auch Kosten von „Big Data“ gehören zur laufenden Kontrolle auf den Prüfstand. Neben manchen Vorteilen dürfen Gefahren der Datenproliferation nicht aus den Augen verloren werden. Man darf es „nicht einer Mathematik überlassen, die systematisch Kausalitäten und Korrelationen erzeugt, deren Effekte wir spüren, aber deren Zustandekommen wir nicht nachvollziehen können„

 

Zeitalter der Beschleunigung und Entgrenzung

 

 

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Di

26

Jul

2022

Welche Entscheider sind besser?

Es gibt Beispiele für so manche Extrovertierte, die zur Selbstreflexion unfähige Narzissten sind, „Geld- und Menschenverbrenner“, die als „Entscheidungshysteriker“ alles plattwalzen, was sich ihnen entgegen stellt. Häufig wäre das „Leise als das neue Laut“ besser gewesen. Und könnte man sich nicht auch die Frage stellen, ob introvertierte Entscheider nicht so manche Krise besser meistern könnten oder in der Vergangenheit sogar verhindert hätten?  Denn müssen wir uns wirklich abstrampeln, ständig für uns selbst trommeln, um Erfolg zu haben, respektiert und beachtet zu werden? Oder sollten wir unseren „Ego-Lautsprecher“ zur Abwechslung nicht einfach mal ein paar Stufen leiser stellen? Vielleicht wären uns so manche dramatischen Entwicklungen erspart geblieben? Besonders wenn mehrere Schauläufer aufeinander treffen und in eine Überbietungsspirale geraten? Denn Lautsprecherei zehrt nicht nur an den Kräften und sondern auch an den Nerven von allen Beteiligten.

 

Bei der Beurteilung und Auswahl von Personal werden Wissen, Zukunft und Potenziale für kreative Freiräume gehandelt

 

 

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Mo

25

Jul

2022

Wer wie in der digitalen Welt sichtbar ist

Alle Anstrengungen und Investitionen in eine versuchte Suchmaschinenoptimierung also vergebens: eine Gruppe anonymer kalifornischer Techniker, Mathematiker u.a. entscheidet also darüber, wer wie in der digitalen Welt sichtbar und damit vielleicht überhaupt erst existent ist. Diametral entgegengesetzt zu diesem Streben nach Internet-Präsenz steht nunmehr deutlicher artikuliert das Streben danach, im Dunkeln des digitalen Vergessenwerdens zu verharren. Hier dreht sich alles um den Kern, von jenen geheimen Google-Algorithmen nicht erkannt oder besser überhaupt nicht erst erfasst zu werden: Ziel ist die Unsichtbarkeit im Netz. Diskussionen zwischen wirklichen oder manchmal auch nur selbsternannten Netz-Spezialisten machen eines deutlich: die Welt für Otto Normalverbraucher liegt realistischerweise irgendwo zwischen diesen beiden Extrempunkten.

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=7&q=J%C3%B6rg+Becker

Mo

25

Jul

2022

Der Flieger, Maler - ohne Kreativität war alles nichts

Als Flieger, Maler, Fotograf hat er immer wieder den Unterschied zwischen Sein und Schein beschrieben und verstanden, dass wir alle mit dieser Diskrepanz zu tun haben, die die Quelle unserer Nöte und unseres Überlebens ist. Sein Schreiben über allerdunkelste Dinge war immer mit vielen Zeichen von Optimismus eng verbunden. Was beweist, dass über diese Dinge nachgedacht werden kann. Und er war ein guter Wortwähler solcher Diskrepanz und somit das, was einen Schriftsteller ausmacht: die Suche nach dem richtigen Wort. Sein Schreiben war der Zeit entrissenes Leben. Der Flieger erlebte die Pionierzeiten deutscher Fliegerei mit Leib und Seele, d.h. frei zu sein mit sich und den Elementen der Natur. Kultur und Kunst sind allgegenwärtige Elemente unseres Lebens. Kreativ sein, heißt Mensch sein, heißt frei sein. Ohne Kreativität, das heißt wachsam zu sein für alles, was um einen herum geschieht, konnte in den Anfangszeiten des Fliegens niemand bestehen.

 

https://www.amazon.de/~/e/B0045AV5YQ

So

24

Jul

2022

Akquisitionsschiene Wirtschaftsförderung

Bei der Wirtschaftsförderung hinsichtlich Gewinnung neuer "Kunden" (Investoren, Wirtschaftsansiedlungen) bewegt sich die Kommune in einem zunehmend härter werdenden Wettbewerbsumfeld. Bei einer Gewerbeansiedlung ist das Interesse meist nicht von Beginn an auf einen speziellen Standort eingeschränkt oder festgelegt, d.h. die Akquisitionsschiene der Wirtschaftsförderung muss versuchen, ihr spezifisches Angebot aus einer Vielzahl konkurrierender Angebote herausragen zu lassen.

 

Wirtschaftsförderung kommuniziert Standorteigenschaften

 

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Sa

23

Jul

2022

Wirtschaftsförderung - Servicequalität

Wirtschaftsförderung: Standortfaktoren können nicht beliebig verbessert werden. Jeder Standort muss deshalb für sich herausfinden, auf welchen Feldern und Einflussfaktoren er relativ am meisten Gestaltungsspielraum hat. Das Medium Standortbilanz steigert die Servicequalität der Kommune und stellt für sie einen weiteren Kommunikationskanal dar, um die Ressourcen und qualitativen Vorteile des Standortes nach außen zu tragen. Dieses Konzept verbindet Selbst- mit Fremdeinschätzung und bietet somit zweierlei Mehrwert: einerseits wird damit die Selbstwahrnehmung des Standortes analysiert, andererseits wird die Wahrnehmung aus Sicht von Investoren hinterfragt.

 

SB Lesebogen 130 – Wirtschaftsförderung und Informationsadern

 

 

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Fr

22

Jul

2022

???????????????????

Smart City? Und die anderen? Die ohne einen solch´ schmucken Beinamen? Wie nennt man die?

 

 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/index/?p=4&q=J%C3%B6rg+Becker

Fr

22

Jul

2022

Reales Abbild des Standortgeschehens

Standortthemen mit strategischem Stellenwert - Kommunikationsunterstützung für komplexe Zusammenhänge: manche verantwortliche Standortakteure arbeiten vielleicht mit Assistenten und greifen nur in Ausnahmefälle selbst auf die sogenannten Executive-Informationssysteme (EIS) zurück. Die Begründung, dass manche Verantwortliche den Faktor „Information“ nach wie vor als Bring- und nicht als Holschuld einschätzen oder aber ihre Entscheidungskriterien und damit ihre Informationsbedürfnisse nicht offenlegen wollten, ist kaum zutreffend. Mögliche Erklärung sind u.U. konzeptionelle Defizite, beispielsweise: dass die Potentiale, die Informationsbedürfnisse der Standortakteure umfassend und flexibel abzudecken, viel zu hoch angesetzt werden. Oder: dass die Potentiale, Standortverantwortliche wirkungsvoll zu unterstützen, bessere Entscheidungen schneller zu treffen, viel zu hoch angesetzt werden. Oder: dass die Vorstellung vom „vernetzten Entscheidungsträger“ oder „gläsernen Standort“ in der Realität als überzogen erscheint. Oder: dass in rein technikorientierten Ansätzen zu wenig berücksichtigt wird, dass sich die Informationsbedürfnisse des Bürgermeisters einer kleineren Gemeinde und des Oberbürgermeisters einer Großkommune in wesentlichen Punkten unterscheiden und teilweise sogar widersprechen. Oder: dass die Einbindung externer -teilweise „weicher“- Umfelddaten zu wenig herausgestellt und auch betriebswirtschaftlich unterstützt wird.

 

Regionalmarketing - unabhängige Standortvermessung

 

 

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Do

21

Jul

2022

Abi63 - Potenziale ausgeschöpft?

Beim Bildungserfolg geht es nicht immer nur um Migrationshintergrund und soziale Herkunft als Bestimmungsfaktoren. Die zweite, ebenso bedeutsame Seite der Medaille ist die Schule an sich. Und hier insbesondere der sie tragende Lehrkörper. Wissensbilanzen mit Identifizierung des Intellektuellen Kapitals könnten vielleicht Aufschluss geben. Klassentreffen wirken nach Jahren danach quasi wie ein Langzeitlabor weit über lediglich eine Funktion der Routine und Kontaktpflege hinaus: wurden von der Schule angelegte Potenziale später ausgeschöpft?

 

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Mi

20

Jul

2022

The trend is your friend

Börsenregeln funktionieren wie uralte Bauernregeln: sie sollen Halt geben und Anhaltspunkte liefern, was in einer bestimmten Situation zu tun ist. Zum Beispiel bei der Interpretation von Börsentrends: greife nie in ein fallendes Messer (the trend is your friend). Für die Praxis heißt dies: Gewinne laufen lassen (die Hausse nährt die Hausse) und Verluste begrenzen. Vereinfacht gesagt: wenn die Kurse einmal fallen, dass fallen sie auch weiter, und wenn sie steigen, dann steigen sie auch weiter. Die Idee dahinter ist, dass Börsenkurse (zumindest für eine gewisse Zeit) einem klar erkennbaren Trend folgen, man diesen Trend erkennen und damit auch nutzen kann. Die Krux: sicher gibt es Trends, aber leider weiß man nie, wann sie beginnen und wann sie enden (an der Börse wird weder zum Ein- noch zum Ausstieg geklingelt).

 

Goldwaschen ist mühsam, Wirtschaftswissen macht reicher

 

 

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Mo

18

Jul

2022

Vergleich der Risiken möglicher Ereignisse

In der Praxis können nicht immer alle möglichen Szenarien gleichermaßen berücksichtigt werden. Die Kunst besteht darin, seinen Fokus auf diejenigen Szenarien zu richten, die man am meisten zu vermeiden sucht. Wie aber soll man das Risiko eines bestimmten Szenarios messen? Das Problem: für die Messung von Risiko und Investitionsentscheidungen bedient man sich unterschiedlicher Meßsysteme, die in keiner Beziehung zueinander stehen. Um aber bewerten zu können, welche Folgen ein Ereignis relativ zu einem anderen zeitigt, braucht man eine Vergleichsbasis. Im praktischen Wirtschaftsleben werden fortlaufend Vergleiche angestellt, die sich auf eine bestimmte Benchmark beziehen. Beispielsweise gibt es in der Finanzwelt unzählige Benchmarks, die für unterschiedliche Formen von Bewertungen herangezogen werden. Aber auch eine Benchmark ist nicht statisch: „So, wie die Ergebnisse unseres Handelns von dem Szenario abhängen, das sich einstellt, so wird auch unsere Vergleichsbasis von denselben Umständen betroffen, die diese Szenarien ausmachen“.

 

https://www.amazon.de/~/e/B0045AV5YQ

So

17

Jul

2022

Zugriff auf internes Expertenwissen

Menschen in Organisationen sind keine passiven Gestaltungsobjekte, sondern Träger von Zielen, Bedürfnissen, Wertvorstellungen und der Möglichkeit des (re-)aktiven Handelns, was sich u.a. in der Aversion gegenüber (zusätzlicher) Steuerung und Kontrolle manifestiert. Die Ressource "Humankapital" weist eine Reihe charakteristischer Merkmale auf. Die kleinste Einheit des Wissensmanagements ist das Individuum als Träger von Fähigkeiten und Besitzer von Erfahrungen. Häufig ist der Organisation nur ein Teil dieser Fähigkeiten (z.B. Ausbildung, Sprachkenntnisse) bekannt. Diese bekannten Daten bilden aber nur einen Teil der Mitarbeiterfähigkeiten ab: wer die Fähigkeiten der Mitarbeiter nicht kennt, verpasst die Gelegenheit, sie zu nutzen (mangelnder Zugriff auf internes Expertenwissen). Erfolg hängt zuerst immer von Mitarbeitern ab: diesen ist wichtig, dass sie sich ernst genommen und gerecht behandelt fühlen. Als Mitarbeiter sind sie dann motivierter, engagierter und fester in das Unternehmen eingebunden. Sie fühlen sich auch für den Erfolg verantwortlich.

 

Mit Personalanalysen Eigenschaften, Fähigkeiten, Erfahrungen, Verhaltensweisen und Potenziale bilanzieren und beurteilen

 

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Sa

16

Jul

2022

Der aus Variablen und Gleichungen errechnete Mensch

In der Welt der Big Data-Zahlenzauberer werden neben Arbeitsplätzen und Logistik auch Haushalt und Konsum gesteuert: die mathematischen Modelle müssen nur noch den Mensch mit seinem irrationalen, unvorhersehbaren Verhalten als Störfaktor ausschalten. „Das neue Gesellschaftsmodell verführt Menschen mit Annehmlichkeiten und Anreizen in berechenbare Verhaltensmuster“: in der Big Data-Gesellschaft wird das Subjekt (als Träger freier Entscheidungen) zum Objekt (mit errechneten Verhaltensweisen) umgeformt. In den Wohlfühlprogrammen individueller Ansprache bleibt verborgen, wer wie über Schicksale bestimmt. Das errechnete Individuum ist ein Ergebnis der Verknüpfung von Variablen und Gleichungen, „von windschief aus Datenschnipseln abgeleiteten Informationen“. Handlungsanweisungen könnten somit weniger aus selbständigem Denken, sondern eher aus Zahlenversprechen mathematischer Modelle entstehen, die kaum einmal jemand gesehen (und verstand), geschweige denn nach gesellschaftlich relevanten Kriterien geprüft hätte.

 

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Fr

15

Jul

2022

Börse - echte Profis agieren demütig

Bei dem Auf und Ab an der Börse macht selbst der größte Experte nicht immer nur Gewinne, sondern eben auch Verluste. Im Grunde kann er froh sein, wenn er mit sechs von zehn Entscheidungen richtig liegt. Unwissende neigen dazu, einen eventuellen Misserfolg auf das Pech zu schieben. Dieser Irrtum wird noch verstärkt durch eine Tendenz zur Selbstüberschätzung. Nur echte Profis stehen dem Geschehen an den Märkten oft am demütigsten gegenüber, eine Voraussetzung dafür, um auf der Grundlage von solider Investment-Erfahrung das richtige Maß an Vorsicht walten zu lassen. Aber wenn es schon hauptberuflichen Investoren so schwer fällt, zu verstehen, ob sie richtig liegen – wie sollen dann erst Laien dies einschätzen können? „Mit allem, was sie selbst überzeugend finden, liegen sie nämlich höchstwahrscheinlich daneben“. Schon der alte Grieche Sokrates sollte gesagt haben: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“.

 

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Mo

11

Jul

2022

Abi63 - Risiko und Wahrscheinlichkeit

Startup? Klingt nach einem raketenmäßigen Aufbruch in den Weltraum.

Ist in Wirklichkeit meist mehr Marathon als Sprint.

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Bewerbung und Startup – Deckungsgleiche Strategien und Vorgehensweisen 

 

https://www.amazon.de/Bewerbung-Startup-Deckungsgleiche-Strategien-Vorgehensweisen/dp/1091378479

Sa

09

Jul

2022

Besondere Merkmale und Vorteile einer Standortbilanz

Ohne ein auf Standortfragen geeichtes Verfahren geraten politisch und fachlich verantwortliche Akteure in Gefahr, ein so komplexes und vernetztes Gebilde wie einen Standort quasi im Blindflug steuern zu müssen. Dabei helfen könnte ein Konzept wie das der Standortbilanz. Was macht eine Standortbilanz anders als andere Instrumente? Was muss gemacht werden, um für den Standort eine eigene, individuelle Bilanz zu erstellen? Es geht um Antworten auf die Frage, welche besonderen Merkmale eine Standortbilanz auszeichnen, welche konkreten Arbeitsschritte hierfür zu erledigen sind sowie welche besonderen Vorteile erwartet werden können.

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Was hat eine Standortbilanz, was andere nicht haben? Eine Standortbilanz zeichnet sich durch folgende besonderen Merkmale aus:

-          Bildung Standortfaktoren-Cluster

-          Mehrere Standortbewertung-Dimensionen

-          Gewichtete Standortfaktoren

-          Verknüpfung der Standortfaktoren

-          Standort-Handlungsempfehlungen

-          Eigen- und Fremdbild des Standortes

 

Eine Standortbilanz zeichnet sich durch folgende Darstellungsoptionen aus:

-          Standortprofil-Diagramm

-          Standortportfolio nach Dimension

-          Standortampel-Diagramm

-          Standortfaktor-Wirkungsnetz

-          Standortpotenzial-Portfolio

 

Eine Standortbilanz zeichnet sich durch folgende besonderen Vorteile aus:

-          Übersichtlichkeit und Transparenz

-          Leicht verständliche Darstellung

-          Einheitlicher Aufbau

-          Durchgängig bruchfreie Systematik

-          Zahlenorientierte Denkweise

-          Vollständigkeit

 

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Fr

08

Jul

2022

Bildung - Transfer Kompetenzen

Bildung – wenn alle alles gleich gut können sollen: mit dem politischen Willen zur „Bildung für alle“ wird vielfach versucht, auf dem Wege einer einheitlichen Verteilung der Abschlüsse (durchzusetzen) zu verwirklichen. Doch um welchen Preis? Die häufige Antwort: um jeden Preis! Was vielerorts bedeutet: um den Preis des Unterrichtsniveaus. Die Betonung der von der Schule nunmehr an erster Stelle zu vermittelnden Kompetenzen (an Stelle von Inhalten) kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich dahinter auch ein Weg verbirgt, immer weniger zu verlangen: von der Schreibschrift über die Rechtschreibung bis hin zum Anfertigen zusammenhängender Texte (Aufsätze). Experten stellen sich die Frage, warum alles dieses nicht mehr verlangt wird und geben darauf oft die Antwort: „nicht weil es unsinnig wäre, sondern weil es Mühe macht und vermeintliche exklusive Folgen hat“.

 

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Do

07

Jul

2022

Kommune - Vermessung Standort

Es reicht nicht aus, Standortbewertungen nur von anderen anfertigen zu lassen oder ausschließlich auf Standortinformationen und Monitore der hierfür zuständigen Stellen bzw. der Kommunalverwaltung zu schauen. Die Frage des Standortes ist zu wichtig, als dass ein Unternehmen auf eigene Bewertungen und Vermessungen der Standortfaktoren verzichten dürfte oder könnte. Letztlich entscheidet immer nur das eigene Urteil mit den hierfür detailliert und umfassend zugrunde gelegten Vermessungsdaten des Standortes. Dabei ist die Standortbilanz eine zentrale Studie, die eine ganzheitlich ausgerichtete Positionsbestimmung erlaubt.

https://www.bod.de/buchshop/wirtschaftsfoerderung-ist-strategieanalyse-joerg-becker-9783739261652

Die Standortbilanz ist ein Instrument, mit dessen Hilfe der Standort eine Schärfung seines Profils (sowohl in der Breite als auch in der Tiefe der Darstellung) im Wettbewerb um Investoren und Unternehmen bewirken kann. Die Standortbilanz funktioniert als 360-Grad-Radarschirm für verschiedene Beobachtungszwecke und -ebenen, mit dem insbesondere auch „weiche“ Standortfaktoren umfassend identifiziert, differenziert abgebildet sowie systematisch bewertet werden können. Aus den Ergebnissen der Standortbilanz (beispielsweise einem Potenzial-Portfolio) kann der Standort für sich fundierte, abstimmfähige Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen ableiten.

 

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Sa

02

Jul

2022

Programmieren lernen

Selbst für Experten ist die komplexe Wirklichkeit der Digitalwirtschaft nicht immer leicht zu durchschauen. „Müssen wir im Internet der Dinge, wo wir von Milliarden codierter Objekte umgeben sind, die unsere Handlungen, Gedanken und Emotionen in Rohstoffe für die datenverarbeitende Industrie verwandeln, programmieren lernen, um der Realität überhaupt gewachsen zu sein?“ Ist Programmieren heute so wichtig wie Fremdsprachen oder Mathematik? Sollte man Programmieren in Schulen zum Pflichtfach machen? Sollten Kinder und Jugendliche so früh wie möglich die Logik von Algorithmen lernen? Was soll man tun, wenn anonyme Entwickler das Soziale umcodieren( wenn man den Code kontrolliert, kontrolliert man die Welt)? Gilt die Feststellung: Programmiere oder werde selbst programmiert? Gilt etwa die These mancher: der Mensch sei selbst ein programmierbares Wesen, geschrieben in Codes und Genomen, die jederzeit abrufbar und auslesbar sind (der Mensch wie eine Maschine, die man berechnen und beherrschen kann)?

 

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Sa

02

Jul

2022

Bewerbung wie ein Startup

Bewerbungsstrategie contra Konkurrenzdruck: wie jedes Unternehmen steht auch der Bewerber vor den drei grundsätzlichen Fragen: Wo stehe ich heute? Wo will ich hin? Wie komme ich dorthin? Eine Bewerbung ist immer ein wichtiger Punkt sowohl auf dem Lebensweg eines Bewerbers als auch für den Gegenpol des Verfahrens, nämlich die Neubesetzung einer Stelle. Deshalb ist sie auch Gelegenheit und Anlass genug um einzuhalten, um sich darüber Klarheit zu verschaffen: Wo stehe ich heute? Vor dieser Frage steht beileibe nicht nur allein ein Bewerber. Auch der Inhaber einer Stelle sollte sich von Zeit zu Zeit die gleiche Frage stellen. Vielleicht sollte er auch einmal in Gedanken durchspielen, ob er auch jetzt noch zufrieden mit dem augenblicklichen Ist-Zustand sein darf. Oder ob er nach wie vor alle Anforderungen erfüllen könnte, wenn er sich noch einmal neu um die jetzt von ihm bereits besetzte Stelle bewerben müsste. Oder ob eine Antwort auf die Frage des „wo stehe ich heute?“ vielleicht die dringende Notwendigkeit einer Veränderung sein könnte. Immer aber wird eine Antwort auf die erste W-Frage des „wo stehe ich heute?“ Voraussetzung und Ausgangspunkt für die zweite W-Frage, nämlich die nach dem „wo will ich hin?“, sein.

 

https://www.amazon.de/Bewerbung-Startup-Deckungsgleiche-Strategien-Vorgehensweisen/dp/1091378479

Do

30

Jun

2022

Abi63 Hola Hanau HRG 1879

Mit einem Schritt in das schwankende Ruderboot verlässt man den Herrschaftsbereich des Alltags, gewinnt Abstand und lässt nach dem Ablegen vom Steg vieles hinter sich. Im Gleichtakt der Ruderblätter und dem gurgelnden Wasser unter sich kann sich das Denken leichter verlieren, die Gedanken werden freier. Es ist viel von beruflichen und gesellschaftlichen Schlüsselfunktionen wie Sozialkompetenz und Teamfähigkeit die Rede. Auf der Wunschliste der Arbeitgeber stehen sie ganz oben und mit an vorderster Stelle. Das Rudern und nicht zuletzt in seiner hohen Form als gemeinsame Ruderwanderfahrt sind für die Vorbereitung, Aneignung und Übung solcher Kompetenzen ein bestens geeignetes Trainingsfeld. Rudern ist zwar eine eigenartige Art der menschlichen Fortbewegung, dennoch vielleicht eine sehr philosophische: ein Ruderer fährt zwar vorwärts, blickt dabei trotzdem immer nur zurück. Rudern ermöglicht durch gleichzeitiges Vorwärtsfahren und Rückwärtsschauen, mit dem Durchfahren einer schon verlassenen Gegenwart, eine besondere Wahrnehmung der Welt und sein Verhältnis zu ihr. Ein Ruderer durchfährt eine Gegenwart, die schon hinter ihm liegt. Alles was er beim Vorwärtsfahren rückwärtsschauend wahrnimmt, ist schon vergangen. Mag sein, dass solches nicht nur die Wahrnehmung, sondern auch die Person eines Ruderers selbst zu prägen vermag.

 

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Mi

29

Jun

2022

Erdachte Szenarien von übermorgen

Kaum jemand blickt noch durch, wie alle diese neuen Apparate die Welt verändern und was sie mit ihren Benutzern machen: mit jenen, „die unaufhörlich analysiert und optimiert werden, und auch mit jenen, die glauben, sich den Veränderungen durch Nichtbenutzung entziehen zu können.“ Auf dem Weg zur globalen Digitalkommune könnte es aber durchaus sein, dass Menschen sich hierbei ihre Daten nicht mehr auf Dauer wegnehmen und für kommerzielle Zwecke benutzen lassen. Die Welt wird sich auch kaum dadurch retten (verbessern) lassen, indem eine Informatikerkolonie laufend neue Apps gegen Alltagsprobleme programmiert. Es scheint ein Punkt erreicht, an dem verschiedenste Thesen aufeinanderprallen: beispielsweise erdachte Szenarien von übermorgen, die man erst nach Jahrzehnten widerlegen könnte, d.h. erst dann, wenn es zu spät ist, an den Entwicklungen noch etwas zu ändern. Vor solchem Hintergrund wären manche Nostalgie und Rückbesinnung eher von Vorteil.

 

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Di

28

Jun

2022

Mainstream-Denken

Gradlinigkeit oder heiße Eisen anpacken stehen auf der Rangskala der begehrtesten Managerqualifikation nicht an oberster Stelle. Dort zählen wie in der Politik ganz andere Maßstäbe: Geschmeidigkeit, äußerlich wie innerlich. Unangenehme Wahrheiten werden nicht (oder nur so, dass sie niemand versteht) ausgesprochen. Empörung tritt nur in Grenzen und wenn überhaupt, dann nur gefiltert und zeitverzögert ein. Günstiger ist es allemal, keine Entscheidung zu fällen als eine fatale. Wen sollte es daher wundern, wenn bereits viele Jugendliche möglichst konform sein wollen: es ist bequem und tut nicht weh. Man hat Angst, zu versagen, Angst aufzufallen, anzuecken, anders zu sein. Will man sich in der sicheren Masse bewegen, darf Selbständigkeit nicht den Rahmen sprengen. „Die Masse lebt geradezu davon, dass niemand von der Norm abweicht, niemand widerspricht, niemand einen anderen übertrifft. Sie hält alle klein. Das macht sie so angenehm.“

 

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So

26

Jun

2022

Gegenwärtiges Gestern

Von Nostalgie spricht man, wenn in der Erinnerung alles (vieles) schöner und besser war, d.h. vergangene Zeiten idealisiert und verklärt reflektiert werden, das sogenannte „Golden Age“. Nostalgie muss aber nicht heißen, dass man sich (noch) ein Leben ohne Apple-Uhr vorstellen kann. D.h. ohne eine Uhr: die Schritte zählt, Termine organisiert, Nachrichten verschickt, Wege findet, Grüße per Druck aufs Handgelenk sendet, den Herzschlag ihres Träger aufzeichnet und, und, und

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Nostalgie muss auch nicht heißen, dass man sich (noch) ein Leben mit Bargeld vorstellen kann. D.h. ohne mobiles und kontaktloses Bezahlen. Dinge der digitalen Revolution schleichen sich immer nach dem gleichen Muster in das tägliche Leben: es beginnt mit einigen Technik-Freaks, wird dann zum Statussymbol für wohlhabende Fortschrittsfreunde und macht dann selbst Kinder süchtig. Niemand möchte in den Verdacht geraten, mit dem rapiden „Fortschritt“ nicht im reinen zu sein.

 

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Sa

25

Jun

2022

Gründer - Alter kein Hindernis für Erfolg

Oft überwiegt der Eindruck, besonders erfolgreiche Unternehmer müssten immer sehr früh anfangen. Manche glauben, dass nur die Jüngsten Frische, Kraft, Energie, Kreativität und Wagemut hätten, um etwas ganz Neues zu erfinden: Top-Entrepreneure als schöpferische Zerstörer des Alten. Um dem Wahrheitsgehalt dieser Vorstellung auf den Grund zu gehen haben Wissenschaftler große Datenbanken über Unternehmen, Steuerzahler, Patentanmeldungen und Firmenverkäufe verknüpft und daraus eine differenzierte Altersanalyse der Gründer erstellt. Das Ergebnis: das mittlere Alter der Gründer des obersten Tausendstels der am schnellsten wachsenden Unternehmen betrug 46 Jahre. Dieses gilt für die erfolgreichsten Gründer in allen Branchen (von der traditionellen Industrie bis zu Dienstleistungen). Allenfalls im IT-Bereich waren die Gründer durchschnittlich etwas jünger (39 bis 41 Jahre). „Zwar mag es sein, dass Jüngere eher unkonventionelle Wege gehen und mehr Risiken auf sich nehmen, doch die Älteren haben mehr wertvolle Erfahrung und Ressourcen (neben Fachwissen, Berufs- und Markterfahrungen auch mehr Ersparnisse, die man in die Unternehmensgründung stecken kann).

 

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Fr

24

Jun

2022

Abi63 Berufswege - Begabung plus Glück

Was würde wohl dabei herauskommen, würde man den Jahrgang eines Gymnasiums nach vielen Jahren ihres Berufslebens nach der Bedeutung der Faktoren Fleiß und Begabung als interne sowie Glück und Herkunft als externe Gründe für ihre Erfolge im Leben (gemessen am Einkommen, messbaren Prestige ihres Berufs u.a.) befragen? Berufswege können sich sehr pfadabhängig in die eine oder andere Richtung entwickeln: bereits ein einziges Ereignis wie beispielsweise ein schlechter (oder kein) Schulabschluss können das ganze weitere Leben belasten. Bei ehemaligen Gymnasiasten der sechziger oder siebziger Jahre kann man von einer privilegierten Generation ausgehen, d.h. ihr berufliches Prestige und entsprechendes Einkommen dürfte sich ziemlich gleichmäßig entwickelt haben (mit einem Extraschub im vierten Lebensjahrzehnt).

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Und wie denken Aufsteiger selbst über die Gründe ihres Aufstiegs? Im Alter von sechszehn Jahren wertet man Fleiß vor Begabung deutlich vor dem Einfluss von Herkunft und Glück. Bis zum dreißigsten Lebensjahr nimmt dieses Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten allerdings ab und externe Einflüsse werden ihrer Bedeutung nach für den beruflichen Erfolg höher eingestuft. Steigt man weiter auf, erfährt man eine zunehmende Bedeutung der Herkunft sowie der Unwägbarkeiten des biographischen Zufalls. Unbestritten allerdings dürfte die Bedeutung auch von gesellschaftlichen Faktoren wie ein gutes Schulsystem, gebührenfreie Universitäten u.a. sein.

 

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Do

23

Jun

2022

J. Becker Denkstudio - Karriere Erfolgsfaktoren

Karrieren, die nur auf Glück und Zufall beruhen, sind eher selten. Denn ohne Intelligenz, Wissen und Einsatz kommt auch keine Karriere zustande (von nichts kommt nichts). Es braucht also Leistung. Doch nicht alle, die etwas leisten, schaffen eine erfolgreiche Karriere. Es muss also darüber hinaus Einflussfaktoren geben, die den Unterschied ausmachen. „Dass wir ein Leben lang hat für unsere Ziele gearbeitet haben – von der Schule über die Universität bis hin zur Mid-Career-Weiterbildung an der Business School – das vergessen wir nicht…die kleinen Zufälle aber, die womöglich die Karriere entschieden haben, blenden wir aus“. Wenn die auf der Karriereleiter erreichte Stufe ausschließlich von Leistung bestimmt wäre, hätten weniger erfolgreiche eben nur weniger geleistet, hätte weniger Begabung einbringen können und so fort. Dies entspricht jedoch nicht immer der Wirklichkeit: „Wer heute in Bangladesh auf die Welt kommt, dessen IQ kann noch so hoch sein, dessen Ehrgeiz noch so stark und dessen Fleiß noch so ausdauernd: Es ist trotzdem unwahrscheinlich, dass er es im Leben genauso weit bringt wie einer, der zur selben Zeit in New York City  auf die Welt gekommen ist“.

 

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Mi

22

Jun

2022

Standort - Analyse immaterielles Kapital

Die Transparenz von Standortentscheidungen erhöht sich durch nachvollziehbare Bewertungen. Als Grundlage für die Festlegung des Bilanzierungsbereiches sollte zunächst die Ausgangssituation des Standortes definiert und beschrieben werden. Damit wird ein Fixpunkt für die fundierte Entwicklung von Zielen, Aktionen und Maßnahmen geschaffen. Es wird der Grundstock für eine möglichst breite Daten- und Informationsbasis gelegt. Als alles entscheidende Frage steht daher im Raum: wie, wem und mit welchen Instrumenten gelingt es, das kreative Potenzial, immaterielle Vermögen/ Kapital des Standortes (quantitativ nachprüfbar, mit allen Wirkungsbeziehungen) offen darzulegen?

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Das Zahlenkleid eines Standortes muss vielen Anforderungen und Wünschen gerecht werden. Es soll ein möglichst zeit- und wirklichkeitsnahes Abbild zu vielfältigen und komplexen Sachverhalten abgeben. Es soll möglichst transparent und nachvollziehbar sein, um als breite Kommunikations- und Diskussionsplattform die Vorbereitung von oft kontroversen Standortentscheidungen unterstützen zu können. Es soll die Basis für Vergleiche mit anderen Standorten bereitstellen. Es soll Entscheidungs- und Informationshilfe für Ansiedlungsinteressierte gleichzeitig sein. Es soll potentielle Investoren aufmerksam machen und für den Standort einnehmen. Als Ausgangspunkt muss Klarheit darüber bestehen, an welchen Stellen eines Standortes man überhaupt Sensoren anlegen will. Erst wenn heraus gearbeitet wurde, was man überhaupt an Messungen benötigt, kann das Augenmerk auf das „Wie“ gerichtet werden.

 

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Di

21

Jun

2022

Kriegsgefangenschaft - Frühlingsduft, schwarze Nächte, Sichelboot

Der Flieger in Gefangenschaft - Frühlingsduft: Im Osten heller Schein – der neue Tag! Vom Ackerrain, der noch im Dunkeln lag, einer Lerche Sang als frühes Gebet in den Himmel klang. Es atmet und bebt leise die Luft. Der Zug des Herzens ist des Schicksals Stimme. Die Tiefe des Gefühls ist die Seligkeit. Außer dir nur, was in dir! 

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Schwarze Nächte: Fantasien erglühen, grüne Träume, Geistermächte alter Weisen leichter Flügel und des Lebens bunter Spiegel neues Glück verheißen. Und im Träumen neu entstehèn soweit wie der Himmel reicht Bilder hell und leicht, die im Morgenwind verwehen. 

Das Sichelboot: Auf sanften Wellen schmal ins Abendrot schwimmt der Mond das Sichelboot. Den zärtlich eine Wolke säumt, die purpurrot vor dem Silberbug verbindet meinem Mondboot meiner Sehnsucht Träume als Ballast. Nimmer mit der aller Stunden Hast an deiner Bord setze deine Wolkensegel, führe sie mit dir fort, schwing in die goldene Sternenwelt dich weit hinaus. Nimm auch mein Herz mit hin zum stillen Haus, wo fern im Meer, im Dunkel dieser Nacht  das Hafenfeuer meiner Liebe wacht 

 

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So

19

Jun

2022

Veränderung von Denkstrukturen

Die Zukunft sehe u.a. so aus: Texte reduzieren sich auf ein vertiefendes Angebot für eine Minderheit, grafisch aufbereitete Kurzinformationen dominieren, gute Texte und Meinungsbeiträge werden nur noch von einer kleinen Minderheit gelesen, die Masse liest im Internet nur noch Überschriften und Kurzinformationen, den Informationsfluss bestimmen Bildergalerien und Kurzvideos. D.h.: Technik beeinflusst die Modalitäten des Entstehens von Wissen. Der Wandel von Wissen verändert die uns umgebende Welt einschließlich Reaktionen des Bewusstseins. Elektronische Technologien verändern traditionelle Denkstrukturen.

 

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Sa

18

Jun

2022

Kommune und eine Bilanz

Für Standortbilanzen gibt es keine verbindlichen Vorgaben. Ausführung und Inhalt werden einzig und allein durch Informationsanforderungen des Wirtschaftsförderers und Standortentscheiders bestimmt. Wenn also Anwendungsinteresse besteht, muss jede Kommune, jeder Standort und jeder Investor eigene Wege gemäß den individuell anzutreffenden Gegebenheiten finden.

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Eine Standortbilanz stellt Instrumente bereit, die eine ganzheitlich ausgerichtete Standortbestimmung auf lokaler und regionaler Ebene und damit die im Wettbewerb notwendige Schärfung des individuellen Standort-Profils unterstützen. Die Standortbilanz arbeitet als 360-Grad- Radarschirm für vielseitige Analysen und Beobachtungszwecke, mit dem insbesondere auch „weiche“ Standortfaktoren in einem übersichtlichen Gesamtrahmen identifiziert, gemessen und abgebildet werden können.

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Fr

17

Jun

2022

Hola Abi63 - klassische Literatur

„Nicht nur, aber besonders an Schulen gibt es Wünsche, Klassikerlektüre zu überarbeiten.“

„Das heißt, schwierige Wörter eliminieren, aus langen lieber kurze Sätze machen oderumständliche Formulierungen streichen?“

„Ja genau, die Argumente lauten in etwa: eine schwierige Sache wird zugänglicher gemacht, der Abstand zwischen Werk und Rezipient wird verringert.“

„Es gibt aber Schriftsteller, die das empört verteufeln.“

„Etwa so: eine Frechheit ! – von der Kunst zu verlangen, sie habe sich, per fas et nefas, dem Niveau des Volkes anzupassen.“

„Aber umgekehrt ist es: der Einzelne der große Kunst verstehend genießen will, hat sich gefälligst zu ihr hin zu bemühen!“

„Dem schulischen und jungen Leser geht im Zweifel Verständlichkeit vor Werktreue, so dass Klassiker für seinen Geschmack immer neu angepasst werden müssen.“

„ Um in den Horizont auch der Jüngeren zu passen?“

„Genau: Fundamentalkritik am Bildungssystem.“

„?“

„Na, zu viel nutzloses Wissen, zu weniger Lernstoff, mit dem man wirklich was anfangen kann.“

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„Zu hinterfragen wäre trotzdem, ob eine solche umfassende Fürsorge durch Nach- und Überarbeitung von klassischer Literatur wirklich im Sinn der Schüler ist.“

„Wahrscheinlich schon, gerade vor dem Hintergrund einer globalisierten Gesellschaft, in der Wissen schnell veralten kann, in der Werte nicht mehr klar sind und immer neu hinterfragt werden.“

„ Die Relevanz schulischer Lerninhalte wäre also daran zu messen, wie erfolgreich diese auf das spätere Leben, beruflich, privat, gesellschaftlich, vorbereiten würden?“.

„Unter dem alles überstrahlenden, schwammigen Begriff der Kompetenz gehe es nicht mehr primär darum, Schülern Wissen zu vermitteln, sondern sie in die Lage zu versetzen, sich in der Welt zurechtzufinden.“. „Das heißt, an die Stelle von in der Schule zu behandelnden Inhalten wird das Erwerben von Verfahrens-, Problemlösungs- oder Lösungskompetenzen gesetzt.“

„Oder aber über das kulturelle Gedächtnis ist ein ganz großer Radiergummi hinweggegangen“.

„Zwar mag es dahingestellt bleiben, ob es den Schülern bei der Bewältigung ihres Alltags wirklich helfen kann, von den Taten eines listenreichen Odysseus zu erfahren.“

„Trotzdem wäre die Schule vielleicht ein geeigneter Ort, um einem Verfall von kulturellem Gedächtnis  entgegenzuwirken.“

 

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Do

16

Jun

2022

Realität und Fiktion entrepreneurship

Das Wissen, nicht genau zu wissen, was wir wissen, das „Denken des Undenkbaren“ zwischen Realität und Fiktion, wird von digitalen Wissenskulturen gewissermaßen selbst produziert. Im Umbau des kulturellen und sozio-technischen Gefüges der Digitalisierung aller Lebensbereiche werden sogenannte Sachzwänge zu einem Sachverhalt, von dem keiner mehr so recht sagen kann, was eigentlich Sache ist.

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Vor diesem Hintergrund kann ein Wissensbilanz-Management-System dabei helfen, strategische Ziele zu erkennen und umzusetzen. Ein solches Planungssystem ermöglicht außerdem die langfristige Erfolgskontrolle der angewandten Strategie. Um eine Messlatte zu haben, müssen vor der Implementierung eines Wissensbilanz-Systems erst die zu erreichenden Ziele definiert und die dafür notwendigen Mittel und Maßnahmen festgelegt werden. Die Performance wird dann über einen längeren Zeitraum an diesen Parametern gemessen, d.h. Daten werden gesammelt, analysiert und die Resultate in entscheidungsrelevanter Form aufbereitet.

 

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Di

14

Jun

2022

Es war Krieg - Strom des Sehnens

Der Flieger in Gefangenschaft:

Vor dem Fenster hängt die Nacht –

sternenlos –

im nahen Dorfe bloß

eine Laterne wacht.

Und der warme Wind

kommt vom Meere her –

frühlingsschwer

Himmel und Erde sind.

Voll schwerer Traurigkeit

vom Winde verweht

der Strom des Sehnens geht

durch Raum und Zeit.

 

Es flog daher

vom fernen Meer

ein Wolkenheer

im Morgenlicht.

Ich sah ihm zu

und wünschte mir

du wärest hier

und ich bei dir.

Fand keine Ruh

all was ich denke

warst nur du.

 

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Jörg Becker - Gesamtsortiment

 

 

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Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen,

Jörg Becker Friedrichsdorf

J. Becker Contentmanagement
J. Becker Contentmanagement

Manchmal braucht man eine Geschichte, um Zusammenhänge plastisch zu beschreiben. Erzählte Sachverhalte sind leichter verstehbar.

Eigenverleger, die mehrere (vielleicht sogar viele) Bücher erstellen (wollen), dürfen Entwicklungen nicht aus den Augen verlieren, was sich beim Kauf von Inhalten tut. Alternativen zum Inhalteverschenken rücken stärker in den Vordergrund: der Druck von im Printgeschäft wegbrechenden Umsätzen ist einfach zu groß. Zwar werden ständig neue Ideen auf den Markt gespült, um wegbrechende Printerlöse aufzufangen. Den Stein des Weisen aber scheint noch niemand gefunden zu haben. 

J. Becker Denkstudio

Jeder neue junge Text hat Eltern als Urheber in der Vergangenheit. Künstlichen Intelligenz (KI) bewirkt weltweit einen Umbau der Gesellschaften. Und vielleicht sogar ähnlich radikal wie vor Jahrtausenden durch die Erfindung der Schrift. Frage: Braucht man überhaupt noch Menschen, um Literatur, Bilder oder Musik zu schaffen? Was kann ein Künstler, was die Maschine nicht kann oder zumindest einmal können wird? 

J. Becker Denkstudio

Eigenverlegern reicht es nicht mehr, eine reine Plattform oder ein Vehikel für fremde Inhalte zu sein. Sie wollen eigene und exklusive Inhalte liefern, die Substanz haben. Es geht darum, Leser und Nutzer an sich zu binden, indem ihnen etwas geboten wird, das es sonst nirgendwo gibt. Inhalte als Monopol: Für Eigenverleger könnte sich hier eine Marktlücke auftun. Sie müssen eine Konkurrenz durch Netzwerke eher weniger befürchten. 

Obwohl sie immer da ist, die Zeit, jeden Tag und jede Stunde, ist sie schon wieder verschwunden, vergangen. Wo bleibt sie nur die ganze Zeit? Damit man sich ihr mit ganzer Muße widmen kann? Zeit ist Geld, so heißt es. Zeit und Verdienst sind oft zwei Seiten der gleichen Medaille, sind untrennbar aneinander und miteinander gekoppelt. Trotz aller Erfindungen und Versprechungen wie Auto oder Zug, wie Wasch- oder Spülmaschine, wie Computer oder Smartphone, wie vieler anderer Dinge mehr: immer scheint sie knapp bemessen, die Zeit. Vieles, alles lässt sich bereits vom Sofa aus einkaufen, niemand muss noch stundenlang anstehen. Trotz allem scheint Zeitnot ein ständiger Begleiter. Niemand ist vor Eile und Stress geschützt: meinte man noch eben alle Zeit der Welt zu haben, ist sie schon wieder verschwunden. Wohin? Vieles im Arbeitsleben ist effizienter und effizienter geworden, die Hilfsmittel immer raffinierter. Und doch wird alles immer komplexer, die Belastungen haben (statt weniger zu werden) zugenommen. Wenn etwas knapp ist, ist es nach den Gesetzen der Wirtschaft meist auch teuer. Das schreit geradezu danach, knapp bemessene (Frei)zeit zu maximieren und jede verfügbare Minute möglichst optimal zu nutzen. Immer umfangreichere Freizeitangebote können so leicht zu einer Entscheidungsfalle der Komplexität werden. Besser wäre vielleicht, einmal überhaupt nichts zu tun und nur danach zu schauen, wo sie denn bleibt, die allzu flüchtige Zeit.

Digitalisierung und Vernetzung haben zwei Gesichter: Fortschrittlichen  Elementen des Internets steht eine ungehemmten Ausspähung und Vermarktung privater Daten gegenüber. Licht und Schatten der Digitalisierung könnten in ein schädliches Ungleichgewicht gelangen. Idealtypische Betrachtungen dürfen eine dringende Risikoanalyse nicht verdecken oder gar blockieren. Big  Data ist unter uns, tagtäglich unser Leben beeinflussend, wenn nicht sogar bereits bestimmend. Einen wirksamen Schutz davor gibt es wohl nicht. Also braucht es Wachsamkeit gegen die Gefahren des vielfachen Missbrauchs. Potenziale und Gefahren müssen identifiziert und gegeneinander gewichtet werden. Die Wege zu intelligenten Fabriken und smarten Büros verlangen nach Unmengen von Daten und gehen mit gravierenden Umbrüchen und massiven Veränderungen einher. Die technische Machbarkeit des lückenlosen Tracking von Bewegungen und Tätigkeiten muss auf das hinterfragt werden, was gewollt oder hinnehmbar sein soll.

Da der Druck zunimmt, permanent an der Karriere arbeiten zu müssen, gibt es kaum noch jemanden, der sich einfach auch einmal treiben lässt. Wenn aber Karrieren bis auf das i-Tüpfelchen geplant werden, geht leicht der Blick für das Neue, d.h. Kreativität verloren. Ein Treibholzeffekt dagegen wäre eine gesunde Mischung, selbst das Schiff zu steuern, sich aber trotzdem von Zeit zu Zeit auch treiben zu lassen (sich dem Zufall und Bauchgefühl öffnen), um an neuen Ufern zu landen. „Eine Gesellschaft, die nur zwischen richtig und falsch, schwarz und weiß, like und dislike unterscheidet, verzichtet auf die Empfänglichkeit für Zwischentöne. Denn Menschen sind keine rationalen Denker und Entscheider, sondern unterschätzen oft den Zufall oder verwenden Urteilsheuristiken, um sich in der komplexen Welt rascher zurechtzufinden.“ Wenn man das, was man nicht sehen will, nicht mehr wahrnimmt, kommt es zu einer Über- oder Unterbewertung von Informationen (einschließlich des systematischen Auslassens). Es kommt zu  Fällen verzerrter Wahrnehmung wie beispielsweise: kann ein Kandidat in einer mündlichen Prüfung die erste Frage nicht beantworten, die nächsten aber perfekt, erhält der schlechte Ersteindruck dennoch häufig ein besonderes (unangemessenes) Gewicht. Vor dem Hintergrund von Fragen wie: warum gelingt dem einen eine große Karriere? warum versackt manch großer Geist in der Bedeutungslosigkeit? ergibt sich oft als Antwort, dass hierbei das Phänomen „Zufall“ mitregiert habe. Der Zufall ist ein Wesen mit vielen Gesichtern. So hat er eine schöpferische Seite (mit der Macht des Zufalls finden, wonach man nicht gesucht hat), kann aber auch Angst machen, weil er sich nicht planen lässt. Viele grandiose Entdeckungen erweisen sich als zufällige Beobachtungen von etwas ursprünglich überhaupt nicht Gesuchtem (so wurden Amerika, Penicillin, Sillikon und der Teebeutel entdeckt). „Der Zufall begünstigt einen vorbereiteten Geist“. Erfolg haben oft die, die aufstehen und nach den von ihnen benötigten Zufällen Ausschau halten. Eine Übung: für drei Entwickler einer Lösung liegt ein Buch von 666 Seiten bereit, alle drei würfeln nach dem Zufallsprinzip. Drei Würfe bestimmen jeweils die Seitenzahl: Hunderter, Zehner, Einer. Das erste Wort auf der erwürfelten Seite dient als Inspirationsquelle. Es geht darum, Abstand zu nehmen von dem Gedankenpfad, auf dem man unterwegs ist.

J. Becker Denkstudio

Die Spieltheorie ist ein Versuch, bei einem Spiel die wahrscheinlichen Verhaltensweisen der Mitspieler zu kalkulieren, d.h. mathematisch zu erfassen. An sich wäre die Geldanlage ein langweiliges Geschäft. Ausgenommen für Menschen mit so etwas wie einem Spielerinstinkt, die sich diese Neigung auch etwas kosten lassen. Investments am Kapitalmarkt, d.h. der Kauf von Wertpapieren ist praktizierte Massenpsychologie: man muss nur besser als die Masse erraten, wie die Masse sich verhalten wird. Also ein komplexer n-Personen-Vorgang als ein komplexes Spiel. Jeder will dabei einen möglichst großen Gewinn machen. Ein faszinierendes Spiel, indem viele ganz darin aufgehen und Geld als Wertmesser für Erfolg betrachten. Auch spielen manche nichts des Geldes sondern des Spieles wegen. Wer dieses Spiel nicht versteht, sollte ihm so lange nicht trauen, bis er es versteht. Trotz aller Computer, Statistiken und Modelle sind Geldspiele so verwirrend wie je zuvor. Wenn man dabei seiner Intuition folgt, heißt dies, dass man zunächst einmal sich selbst erkennen muss: als ein Mensch mit Emotionen, Vorurteilen und unbewussten Reaktionen. Geldspiele sind ein Weg, herauszufinden, wer man eigentlich ist. Ein Weg, der manchmal sehr kostspielig sein kann. Für den, der nicht weiß, wer er wirklich ist, für den ist die Börse oft ein teurer Ort. „Man muss imstande sein, mit jeder Situation fertig zu werden, ohne seine Gelassenheit zu verlieren oder sich von Gefühlen überwältigen zu lassen. Man muss ohne innere Unsicherheit handeln.“ Geldspiele basieren auf einer Reihe von grundlegenden Wahrheiten und Regeln, Die große Unbekannte ist die weite Welt der Emotionen. Diagramme und Charts sind eigentlich immer nur Abbilder von Gefühlswelten. Die zahlreichen Aktienanalytiker wollen eigentlich immer nur recht haben, ihr Ego braucht die Droge, recht zu haben. Manchmal ist es ihnen fast lieber, recht zu behalten, als Geld zu verdienen. Um nicht unterzugehen, müssen müssen sie am Ende aber öfters recht als unrecht haben. Wenn die Masse der Anleger irrational handelt, sollte man sich fragen, ob man sich nicht besser aus ihr heraushalten sollte. Denn die stärksten Emotionen auf dem Wertpapiermarkt sind Habgier und Angst. Bei steigenden Kursen kann man diese Habgier schon fast körperlich fühlen. Ebenso die Angst, wenn bei fallenden oder gar einbrechenden Kursen die Zuversicht dahin schmilzt. Ein festes Ichbewusstsein bietet einen Schutz, sich vom Tohuwabohu der Märkte nicht kirre machen zu lassen. Immer wieder muss man sich vor Augen führen, dass eine Aktie nie weiß, dass sie einem gehört. Alle Emotionen und Gefühle, die mit dem Kauf oder Verkauf von Aktien verbunden sind, werden von diesen Aktien zu keinem Zeitpunkt geteilt. Ihnen ist es völlig egal, um wie viel Prozent sie steigen oder fallen. 

Das Datenvolumen im Internet wächst rasant weiter. So wie die Staatsbibliotheken alle Büchern sammeln, archiviert auch eine 1996 gegründete Non-Profit-Organisation, das Internet Archive, alte Websites dieser digitalen Bibliothek: Universaler Zugang zum Wissen. Homepages, zum Teil auch weiterführende Links, werden mit Screenshots aufgesammelt. Internet Archive ist das Google historischer Homepages und ist quasi eine Zeitreise in die Geschichte des Internets.

 

Die durchschnittliche Halbwertzeit einer Website beträgt angeblich gerade einmal hundert Tage. Wir meinen zwar, das Netz vergesse nie. D.h., was einmal im Netz landet, hätte Bestand und wäre für die Ewigkeit eingemeißelt. Tatsächlich aber werden Websites haufenweise gelöscht (wen interessiert schon das Geschwätz von gestern).

 

Auch im Internet ist eben auch so manches vergänglich. Die Meldung „page not found“ gehört zum Alltag. Nicht finden heißt: nicht existieren. Obwohl Informationen irgendwo in den Tiefen doch noch lagern können. Man kann sie eben nur nicht einsehen (da nicht mehr mit dem originären Link verknüpft) . Die sichtbare Seite wurde überschrieben, was bedeutet: alte Daten durch das Speichern neuer Daten zu zerstören.

 

Damit geht auch Wissen verloren. Mit der digitalen Expansion des Internet kann kaum noch einer mithalten. So werden bei Internet Archive eine Milliarde Seiten pro Woche gesammelt. Manche Experten verlangen deshalb, elektronisch gespeicherte Informationen mit einem Verfalldatum zu versehen. Ein Problem: das Recht auf Vergessen beschneidet das Recht auf Information. Es geht um die Frage, wer die Geschichte des Internets schreibt. Ziel von Internet Archiv ist es, dieses Feld nicht der Deutungshoheit von Google zu überlassen.

 

Das Internet Archive kämpft gegen das Vergessen an. Alles, was dabei zutage gefördert wird, ist nicht durch Google-Algorithmen vorgefiltert (im Ergebnis nicht verzerrt). Das Netz wird sozusagen in seiner Wirklichkeit abgebildet. So macht J. Lanier bereits seit langem darauf aufmerksam, dass Google und Facebook „außer ihren ausgefeilten Rechenoperationen nicht viel zu bieten hätten, wären da nicht Millionen von Nutzern und Website-Betreibern, die mit ihren Informationen, Audios und Bildern das Internet und damit auch seine größten Datensammler am Leben hielten“. 

Wenn der Standortwettbewerb immer weniger über Faktoren wie Gewerbesteuern bestritten werden kann, muss nach anderen, tiefer liegenden, bisher noch ungenutzten Faktoren gesucht werden. Das Geschäftsumfeld wird dem Standort mit seinen Akteuren immer mehr eine positive Grundhaltung auch zu aufwendigen Analysen abverlangen. Es wird sich dann schnell herausstellen, wer Probleme lösen kann und wer nicht.

 

Standortanalyse ohne Millimetermaß: Schwierigkeiten ergeben sich dadurch, wenn es darum geht etwas zu bewerten, das man nicht mit dem Millimetermaß des Kämmerers angehen kann. Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Die wichtige Frage lautet somit: ist ein Standort überhaupt messbar? Die Antwort ist: Ja, denn auch Bewertungen hierzu sind fassbare, analysierbare Realitäten.

 

Wer Transparenz scheut, hat meist nur geringes Vertrauen in sein eigenes Beurteilungsvermögen und hat in einer immer mehr wissensorientierten Wirtschaftswelt immer weniger Chancen.

 

Was also liegt näher, als sich aus einem reichhaltig bestückten Indikator-Cockpit zu bedienen, um hieraus eine Grundlage für nachhaltig tragfähige und vielseitig einsetzbare Standortanalysen zu erarbeiten.

 

 

Das Potential-Bild macht deutlich, wie der Standort in seinem Inneren mit allen seinen mehr oder weniger versteckten Wirkungsbeziehungen funktioniert, gemeinsame Zielsetzungen können damit besser aufeinander abgestimmt werden.

J. Becker Denkstudio

J. Becker Denkstudio Projekt Standortanalyse
J. Becker Denkstudio Projekt Standortanalyse

Die Elemente aller Standortphänomene sind Standortfaktoren, gewissermaßen die Ursprungsmaterie, aus der sich das aktuelle Standortgeschehen ableitet und entwickelt. Standortprozesse sind komplex und werden von zahlreichen, manchmal nur schwer oder nur indirekt wahrnehmbaren Faktoren beeinflusst, die gelegentlich nicht vorhergesehene oder einkalkulierte Konsequenzen mit sich bringen: unmöglich, dies alles ohne Transparenz schaffende Hilfen zu überschauen und quasi nur „aus dem Bauch“ zu steuern. Die Intensität der Kommunikation zwischen der Standort-Wirtschaftsförderung und potentiellen Investoren wird sich hierbei in Zukunft noch weiter verstärken.