Denkstudio J. Becker, Friedrichsdorf - raumbezogene Standortanalysen

Raum- und personenbezogene Rhein-Main-Geschichten werden hier in lockerer Folge ohne direkten Bezug untereinander dargestellt. Der Informationscharakter solcher Notizen steigt, wenn dargestellte Sachverhalte gebündelt werden. Werkzeuge, um ein scheinbar zusammenhangloses System von Notizen und Momentaufnahmen aus dem Rhein-Main-Raum zu strukturieren, können für personenbezogene Notizen und Geschichten aus einer Personalbilanz, regional- und standortbezogene Notizen und Geschichten aus einer Standortbilanz heraus entwickelt werden.

 

Zum Beispiel: sich bei Amazon mit

Jörg Becker Lesebogen

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101 und mehr Gelegenheiten, für die ein breites Allgemeinwissen angesagt ist

 Unter Themenkomplexen wie beispielsweise Zeitwohlstand, Zeitnotstand oder Zeitsouveränität machen sich kluge Köpfe darüber Gedanken, ob wir nicht längst zu Sklaven unseres eigenen Fortschrittstrebens geworden sind. U.a. wird befürchtet (definitiv festgestellt), dass  neue Möglichkeiten der Zeiteinsparung nur noch mehr Zeitnot produzieren würden. So wie es früher beschaulicher zuging, wurden durch den Zeitverbrauch auch viele Alternativen zunichte gemacht (der Druck der Alternativen war geringer). Vieles war einfacher: der Rahmen für Entscheidungen blieb für längere Zeiträume konstant. Die aber im Zeitalter der Beschleunigung aufwachsen, kennen nichts anderes. Beschleunigung wird mit großer Selbstverständlichkeit ge(durch)lebt.

 

weitere Informationen: 

www.beckinfo.de

www.derStandortbeobachter.de

 

Linkedin: Jörg Becker

Abi63-Schaukasten - Kommunikation in der Filterblase

Hanau - Main - Standort - Kesselstadt - Wilhelmsbad - Philippsruhe - Hola

Jürgen Reuling - rühriger Spezialist für Hanauer Städtepartnerschaften

Jürgen Reuling
Jürgen Reuling

Chancen für die Freundschaft und Freiheit in Europa. Erinnern wir uns: seit Generationen, Jahrzehnten, Jahrhunderten hatten Franzosen und Deutsche nichts besseres im Sinn, als sich gegenseitig umzubringen. Aber aus grauenhafter Feindschaft entstand eine vielbewunderte Freundschaft. Heute  ist man sich bewusst, dass es ohne die Franzosen und Deutschen auch sonst in Europa nicht vorwärtsgehen kann. Aber dieses Beziehung muss auch immer wieder aufs Neue gepflegt werden.

Könnte sich der Homo sapiens mit dem Vorantreiben des Maschinendenkens vielleicht selbst in eine Abhängigkeit manövrieren und den menschlichen Geist zum Auslaufmodell werden lassen? Denn in den gut zwei Milliarden Jahren des Lebens auf der Erde ist es bisher noch keiner Spezies gelungen, sich dauerhaft an der Spitze der Artenhierarchie zu behaupten. Vielleicht ist es eine Illusion, dass uns ein solches Schicksal erspart bliebe, wenn wir unsere auf bislang konkurrenzlose Intelligenz gegründete globale Dominanz an irgendjemand oder irgendetwas verlieren würden? Wenn wir unser evolutionäres Alleinstellungsmerkmal aufs Spiel setzen? Zum einen ermöglichte die Entwicklung von Sprache und schriftlicher (inzwischen elektronischer) Kommunikation die Verbreitung neuer Fähigkeiten nicht nur vertikal in der Generationenfolge, sondern auch horizontal zwischen nicht miteinander verwandten Artgenossen, Zum anderen wurde mittels der Intelligenz die zufallsabhängige Entwicklung per Mutation und Selektion durch ein planendes, zielgerichtetes und Fehler zeitnah korrigierendes Vorgehen ersetzt. 

Atemlos in der Hektik des Alltags: wie wichtig sind Pausen? warum soll es gut sein, ständig unter Strom zu stehen? warum haben wir immer zu viel zu tun? Blickt man auf die weitaus längeren (und anstrengenderen) Arbeitszeiten früher Generationen zurück, erkennt man schnell, dass Zeitmangel eigentlich eher relativ ist (vor fünfzig Jahren waren im Jahr zwei Wochen Urlaub normal, heute sind es im Durchschnitt bereits ganze fünf Wochen). Nach dem zweiten Weltkrieg schufteten Arbeiter in der Woche um die sechzig Stunden und Führungskräfte hatten eher eine 40-Stunden-Wochen. Heute ist es umgekehrt: die Elite ackert zwar nicht am Fließband, sondern in mit Mahagoni vertäfelten Führungsetagen. Geschäftsmodelle scheinen längst nicht mehr so stabil und langfristig wie einst angelegt zu sein, sondern müssen sich in immer kürzeren Zeitintervallen geradezu neu erfinden. Das mag zwar spannend sein, erzeugt aber erheblichen Veränderungsdruck. Aber: nur wer  Arbeit hat, kann sich wünschen, weniger zu arbeiten. 

Lutz Wilfert Hanau - FDP-Politiker, Magistrat und Förderer des Gemeinwohls

Erfolg ist die Basis für das Handeln von morgen: Erfolg ist ein Maßstab für den sozialen Status. In der gesellschaftlichen Aufwärtsbewegung muss daher der Erfolg von Tag zu Tag verbessert werden. Erfolg wird mehr und mehr zur Pflichtaufgabe. Vergangen scheinen die Zeiten, als Erfolg noch eine angenehme Begleiterscheinung von Anstrengung aber nicht ihr ausschließlicher Zweck war. Die Optimierung des Selbst erfasst immer mehr Lebensfelder und –beziehungen, d.h. es geht längst nicht mehr nur noch um Beruf und Karriere. Die moderne Kultur des Erfolges ist ein sich selbst verstärkender Prozess: glänzen (zumindest ein bisschen) will jeder – zumindest in seiner eigenen Umgebung, bei Kollegen und Freunden. Unscheinbare Erfolge zählen im Klima einer Erfolgsfixierung nichts. Es geht um Sichtbarkeit und Ranglisten. Nur sichtbare (möglichst für alle) Erfolge zählen wirklich. Unzählige Ratgeber befeuern dieses Denken und Fühlen. Nur die Erfolglosen verharren unscheinbar in ihrem stillen Kämmerlein.  

 

Angebot zur Kommunikation in der Filterblase:

Michael Hagemann Ordnungspolitik
Michael Hagemann Ordnungspolitik

Zum Beispiel zum Thema:

Stiftung

Abi63 Kommunikation in der Filterblase: Die Pauker-Blase

The winner is: Fiktives Klassentreffen - Kommunikation in der Filterblase

Di

28

Sep

2021

Potenzialausschöpfung Standortressourcen

Chancen und Risiken lassen sich für einen Standort besser mit Hilfe einer Gesamtschau herausfinden und bewerten. Dabei müssen auf Grundlage einer mehrschichtigen Sichtweise alle Einflussfaktoren möglichst lückenlos einbezogen werden. Eine Standortbilanz bietet hierfür eine umfassende, für jedermann verständliche Kommunikationsplattform, über die sich alle wichtige Akteure wie Stadtverwaltung, Projektentwickler, Betreiber, Investoren, Einzelhändler, Dienstleister oder Bürgervertreter vernetzen können. Es geht um: Rechenschaftsbericht eines Standortes, Standortbilanz als 360-Grad-Radarschirm, was hat eine Standortbilanz, was andere nicht haben? Immaterielles Standortkapital – ein Erfolgsfaktor, Bündelung der Standortfaktoren-Cluster, mehrere Dimensionen der Standortbewertung, Gewichtung der Standortfaktoren, Verknüpfung der Standortfaktoren, Portfolio für  Maßnahmenempfehlungen, Eigen- und Fremdbild, Standortprofil-Diagramm, Standortportfolio nach Bewertungsdimension, Standortampel-Diagramm, Wirkungsnetz der Standortfaktoren, Standortpotenzial-Portfolio, Nutzung der Hebelkraft bestimmter Standortfaktoren, ein Standort ist mehr als nur die Summe seiner Gebäude und Flächen, leicht verständliche Darstellung, einheitlicher Aufbau, Übersichtlichkeit und Transparenz, durchgängig bruchfreie Systematik, zahlenorientierte Denkweise, Vollständigkeit, Standort- und City-Marketing vorhandener Ressourcen

Fr

24

Sep

2021

Selfpublisher - Vorreiter für neue Arbeitsformen

Die Kinder von heute werden in ihrem Leben verschiedene Berufe ausüben und  zwischen verschiedenen Erwerbsformen wechseln. Self-Publishing ist hierbei für solche Arbeitsformen ein Vorreiter. Durch mehr Transparenz und nachvollziehbare Bewertung knapper Wissensressourcen können diese auch vom Self-Publisher im Wettbewerb zielgerichteter genutzt werden. Denn es wird grundsätzlich und branchenübergreifend immer mehr darauf ankommen, dass man vor allem wissensgestützte Produkte und Dienstleistungen nutzt: der Marktwert eines Publishers ermittelt man immer mehr dadurch, indem man auf das Verhältnis von Daten, Informationen und Wissen schaut. Publisher, die sich „informationalisieren“ können, werden besser dastehen als solche, die dies nicht können. Wenn sie darüber hinaus vorhandene Wissensbestände zu nutzen wissen, werden sie sogar noch stärker und wertvoller sein als die, die nur auf Informationen basieren. 

Fr

17

Sep

2021

Denkstudio - Cluster als Baustein der Wirtschaftsförderung

Clusterinitiativen sind ein wichtiger Baustein innerhalb der kommunalen und regionalen Wirtschaftsförderung und im Rahmen einer strategischen Neuaufstellung unverzichtbar. Erfolgreiche Cluster legen Gewicht auf Stärkung der Vertrauensbildung zwischen beteiligten Akteuren und setzen auf eine gesunde Mischung aus ehrgeizigen (Langfrist-)Zielen und schnellen Teilerfolgen. Das Clustermanagement benötigt zusätzlich zu harten auch weiche Informationen. Die räumliche Nähe in einem Cluster (Traube, Bündel, Schwarm, Haufen) aus Unternehmen einer bestimmten Branche, Dienstleistern (z.B. Ingenieurbüros), Forschungseinrichtungen und unterstützenden Institutionen (z.B. Verbände, Kammern) erleichtert unternehmensübergreifenden Wissensaustausch, regionale Innovationsprozesse sowie ein gemeinsames „Milieu“ geteilter Werte, Regeln (Vertrauen). 

Do

16

Sep

2021

Storytelling im Wettbewerb um Aufmerksamkeit

 

In der heutigen Generation ist der Medienkonsum häufig nicht mehr selbstmotiviert: Facebook, Twitter & Co. sind Transport für alle möglichen Inhalte. Man bewegt sich dort meist aus mehr privaten Gründen (sehen, was die Freunde gerade so machen). Über Interesse weckende Medieninhalte stolpert man mehr oder weniger zufällig nicht aus einem gezielten Suchen heraus. Hinter dem Zufall stecken ausgeklügelte Algorithmen, gefüttert mit zig Informationen über das Verhalten jedes einzelnen Nutzers. Es ist ein Algorithmus, der darüber bestimmt, was überhaupt eine Chance bekommt, Aufmerksamkeit zu erlangen. Eine Vielzahl von Texten richtet sich zudem an globale Leser (Sprache als einziges Zugangskriterium). Der Eigenverleger agiert also auch auf einem globalen Markt: Länder haben Grenzen, Geschichten nicht. Content ist überall: viel mehr Inhalte sind viel leichter erreichbar als früher. Viel mehr Menschen machen Content, d.h. der Wettbewerb um Aufmerksamkeit wird immer härter.

Mi

15

Sep

2021

Startup mit überzeugender Idee

Hat jemand einen nachhaltigen Bildungsabschluss in der Tasche, steht ihm die Welt offen. Eine Welt aber, die ziemlich groß und komplex ist. Kaum einmal jemals im späteren Leben scheint die Unsicherheit ähnlich groß wie beim Übergang aus einem (behüteten) Schulsystem hinein in den riesigen Berufskosmos. Die Opportunitätskosten der Selbständigkeit (Verzicht auf einen sicheren, gut bezahlten Job) können eine hohe Hürde sein, die erst einmal überwunden sein will (viele Erwerbsfähige entscheiden sich für einen Job und gegen die Selbständigkeit). Darüber hinaus wirken sich auch institutionelle Gegebenheiten der länderspezifischen Gründungsförderung aus. Was macht den Erfolg eines Startup aus? die überzeugende Idee, Glück oder gute Beziehungen? 

Di

14

Sep

2021

Wären Recruiting-Algorithmen bessere Personalentscheider?

Wären Recruiting-Algorithmen vielleicht die besseren Personalentscheider? Recruiting muss sich vergleichbar und messbar machen. So gibt es heute ja auch für Personalentscheider eine softwarebasierte Entscheidungsunterstützung. Damit soll u.a. sichergestellt werden, dass nicht relevante Aspekte auch nicht in die Entscheidung einfließen. Denn bei ansonsten üblichen Auswahlprozessen sind „Verzerrungen“ nicht auszuschließen. Menschen entscheiden eben immer auch nach ihren persönlichen Eindrücken und Einstellungen. Dagegen kann eine Software Lebensläufe neutral durchforsten und dann auf dieser Basis Handlungsempfehlungen erstellen. Vorschläge der Maschinen sind daher vielleicht objektiv(er). Trotzdem wird man auch in Zukunft ohne Erfahrungswissen und Bauchgefühl nicht auskommen und wohl auch nicht darauf verzichten wollen, eine Software kann unterstützen aber nicht ersetzen.

Di

14

Sep

2021

Denkstudio J. Becker - Standortbilanz-Tools

Die Marketinginformationen eines Standortes müssen vielen Anforderungen und Wünschen gerecht werden: sie sollen ein möglichst zeit- und wirklichkeitsnahes Abbild zu vielfältigen und komplexen Sachverhalten abgeben. Sie sollen möglichst transparent und nachvollziehbar sein, um als breite Kommunikations- und Diskussionsplattform die Vorbereitung von oft kontroversen Standortentscheidungen unterstützen zu können. Ein Unternehmen muss anhand solcher Unterlagen prüfen können, ob die ihm zur Verfügung gestellten Informationen auch wirklich alle erfolgsrelevanten Aspekte und Faktoren des Standortes abdecken, welche Informationslücken gegebenenfalls mit eigenen Aktivitäten zu schließen sind. In diesem Kontext stellt eine Standortbilanz Instrumente bereit, die eine ganzheitlich ausgerichtete Standortbestimmung auf lokaler und regionaler Ebene und damit die im Wettbewerb notwendige Schärfung des individuellen Standort-Profils unterstützen.

Fr

10

Sep

2021

Management des Intellektuellen Kapitals hat Zukunft noch vor sich

 

Neben messbaren Personalfaktoren  gibt es viele andere, sogenannte „weiche“ Faktoren, die für den Erfolg ausschlaggebend sein können. Gutes und qualitativ hochwertiges Intellektuelles Kapital ist ein knappes Gut und wird sich in Zukunft möglicherweise noch weiter verknappen. Eine Personalbilanz sowie das Unternehmen insgesamt ruhen auf einem komplizierten und manchmal schwer durchschaubarem Gerüst von Personalfaktoren. Wissensmanagement erfordert zunächst auf der Führungsebene die Bewertung von im Unternehmen zirkulierenden Informationen.  So besteht in der Wirtschaftspraxis weitgehend Einigkeit darüber, dass die Managementfragen bezüglich der klassischen Produktionsfaktoren weitgehend ausgereizt sind. Anders beim Intellektuellen Kapital, d.h. den „weichen“ selten oder überhaupt nicht gemessenen Faktoren: hier liegt die Managementzukunft noch vor uns. Die systematische Bewertung und Bilanzierung von Intellektuellem Kapital schlägt eine Brücke zwischen Angebot und Nachfrage. Personalentscheidungen haben einen hohen internen politischen Charakter und lösen im Gegensatz zu Sachentscheidungen längerfristige, nicht-lineare Wirkungsketten aus. Viele personalwirtschaftliche Tatbestände entziehen sich dabei einer quantitativen oder gar monetären Erfassung und erfordern die Berücksichtigung qualitativer Daten und Indikatoren. 

Di

07

Sep

2021

In Köpfen gespeichertes Wissen

Das Intellektuelle Kapital umfasst alle Eigenschaften und Fähigkeiten, die einzelne Personen in ein Unternehmen einbringen, z.B.: Mitarbeiterqualifikation, soziale Kompetenz, Mitarbeitermotivation, Führungskompetenz. Humankapital ist im Besitz der betreffenden Person und verlässt mit ihr das Unternehmen. D.h. das spezifische Wissen eines Unternehmens ist zu einem bedeutenden Teil in Köpfen gespeichert. Je wissensintensiver die Leistungen des Unternehmens sind, umso größer ist die Bedeutung dieses in Köpfen gespeicherten Wissens. Somit sind Mitarbeiter immer auch Produzenten und Inhaber immaterieller Vermögenswerte. D.h. Verlust von Wissensarbeitern bedeutet somit immer auch Kompetenz- und immaterielle Kapitaleinbußen. 

Di

31

Aug

2021

Welcher Bereich eines Standortes soll bilanziert werden?

Als Grundlage für die Festlegung des Bilanzierungsbereiches sollte zunächst die Ausgangssituation des Standortes definiert und beschrieben werden. Damit wird ein Fixpunkt für die fundierte Entwicklung von Zielen, Aktionen und Maßnahmen geschaffen. Es wird der Grundstock für eine möglichst breite Daten- und Informationsbasis gelegt. Ausgangsfrage: Soll der Standort als Ganzes oder nur in einzelnen Bereichen betrachtet werden? Das Standort-Geschäftsmodell wird mit Hilfe von Bilanzierungsbereich, Geschäftsumfeld, Vision, Strategie, Geschäftsprozesse (GP) und Geschäftserfolge (GE) beschrieben. Voraussetzung für Standortentscheidungen, die für alle Beteiligten, d.h. sowohl für den nachfragenden Investor als auch für den sich anbietenden Standort, zu einem guten und nachhaltig wirtschaftlichen Ergebnis führen ist, dass ein Standortprofil möglichst genau auch das jeweils individuelle Anforderungsprofil abdecken kann. 

Mi

25

Aug

2021

Standortmarketing nach Segmenten und Zielgruppen

Es geht darum, anhand von immateriellen Faktoren eine Marktposition zu erobern. Die richtige Positionierung basiert nicht ausschließlich auf materiellen oder immateriellen Standorteigenschaften, sondern auch auf der Zielrichtung, d.h. dem Finden der richtigen Zielgruppe. Wenn die Wirtschaftsförderung Bemühungen auf bestimmte Segmente konzentriert, ist es leichter, spezifische Anforderungen von Investoren zu verstehen und sich hierauf einzustellen. Dies erhöht die Erfolgsaussichten. Trotz zahlreicher Einzelaktivitäten gibt es an vielen Stellen noch Lücken, die eine bestmögliche Ausschöpfung der im Standortkapital steckenden Entwicklungspotentiale behindert. Es bedarf einer steten Auseinandersetzung mit den Zukunftspotenzialen und dem Zukunftsbild des Standortes. Insbesondere fehlt vielfach noch ein in sich schlüssiges Konzept bzw. Instrument, mit dem sich alle Einzelkomponenten des Standortkapitals vollständig und mit einheitlicher Systematik abbilden lassen. Jeder Standort ist anders und weist ganz spezifische Bedingungen auf, die u.a. von klimatischen, geographischen, politischen und sozio-ökonomischen Bedingungen bestimmt werden. Die natürlichen Standortvorteile (Rohstoffvorräte, Hafennähe), die im Zeitalter der Industrialisierung noch bestimmte Standorte privilegiert hatten, spielen eine immer geringere Rolle, weniger Transportkosten verschaffen vergleichbaren Standorten damit eine relative Chancengleichheit. 

Mo

23

Aug

2021

Entrepreneure sind anders als Angestellte gestrickt

Das Bild der unternehmerischen Kompetenzen von Selbständigen wird oft idealtypisch überzeichnet: Existenzgründer seien von ihrer Geschäftsidee besessen, Rückschläge würden sie spielend wegstecken, jeden Tag riskante Entscheidungen treffen und diese unerschütterlich tragen. Weniger risikobereite, weniger innovative und weniger entscheidungsstarke Menschen würden sich demgegenüber für einen Job als Angestellter entscheiden. Man mag solchen Rollenbildern zustimmen oder nicht, eines scheint festzustehen: Entrepreneure und Angestellte sind anders gestrickt, d.h. die wichtigsten Dimensionen ihrer Persönlichkeit unterscheiden sich strukturell. Psychologen haben für den Beleg dieser Tatsache u.a. ein Fünf-Faktoren-Modell entwickelt, mit dem fünf Persönlichkeitsfaktoren –emotionale Stabilität, Extrovertiertheit, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit- abgebildet und zueinander in Bezug gesetzt werden. 

Sa

14

Aug

2021

Wissensmanagement Denkstudio J. Becker mit Personalbilanzen

Mit Hilfe von Personalbilanzen kann nicht nur das „Was-ist“, sondern auch das „Was-sein-könnte“ (Potenziale, Perspektiven) verdeutlicht werden. Im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte spielen „weiche“, oft als nicht bewertbar beurteilte Personalfaktoren eine immer wichtigere Rolle. Über Personalbilanzen können diese „Intangibles“ einer transparent nachvollziehbaren und einheitlich durchgängigen Bewertungssystematik zugeführt werden. Eine Personalbilanz kann aber immer nur so gut sein wie die in sie eingespeisten Strukturen, Bewertungen und Beschreibungen. Eines ist bereits im Vorfeld gesichert: die für die Erstellung einer Personalbilanz entwickelte Vorgehenssystematik erzwingt eine intensive Beschäftigung und Auseinandersetzung mit allem, was mit Personalfaktoren zusammenhängt: allein durch die hierbei geleisteten Vorarbeiten fällt ein gesicherter Gewinn an entsprechendem Erkenntniswissen zu. Der für die Erstellung einer Personalbilanz notwendige Aufwand fällt nicht wiederholt an, da einmal erfasste Grundstrukturen bei einer Aktualisierung nur noch ergänzt und fortgeschrieben werden müssen. Auf der Zeitachse können durch den Vergleich fortgeschriebener Bilanzen Entwicklungen und Trends ablesbar gemacht werden. Die Darstellung legt auch die Dynamik der Wirkungsbeziehungen zwischen Personalfaktoren mit Hebel- und Rückkoppelungseffekten offen (graphische Netzdarstellung). 

Do

12

Aug

2021

Ressource Humankapital - Mitarbeiterzufriedenheit

Erst eine umfassende oder spezielle Mitarbeiterbefragung zeigt als detaillierte Bestandsaufnahme die vorhandenen Motivations-potenziale einerseits sowie die entscheidenden Leistungshemmnisse andererseits auf. Damit können auch zukünftige Qualifikationslücken rechtzeitig erkannt und geschlossen werden. Der Analyse der Zufriedenheit externer Kunden (Kundenzufriedenheit, Kundenbindung) entspricht die Analyse der Zufriedenheit interner Kunden (Arbeitszufriedenheit). Grundsätzlich lässt sich folgender Zusammenhang feststellen: je höher die Arbeitszufriedenheit desto geringer die Fehlzeiten, je höher die Arbeitszufriedenheit desto geringer die Fluktuation, je höher die Arbeitszufriedenheit desto besser das Arbeitsergebnis, je höher die Arbeitszufriedenheit desto geringer die Unfallhäufigkeit. Die Ressource "Humankapital" weist eine Reihe charakteristischer Merkmale auf. Die kleinste Einheit des Wissensmanagements ist das Individuum als Träger von Fähigkeiten und Besitzer von Erfahrungen. Häufig ist der Organisation nur ein Teil dieser Fähigkeiten (z.B. Ausbildung, Sprachkenntnisse) bekannt. Diese bekannten Daten bilden aber nur einen Teil der Mitarbeiterfähigkeiten ab: wer die Fähigkeiten der Mitarbeiter nicht kennt, verpasst die Gelegenheit, sie zu nutzen (mangelnder Zugriff auf internes Expertenwissen). 

Di

10

Aug

2021

Kommunale Wirtschaftsförderung

Viele Märkte funktionieren so wie sie sich über Jahrhunderte hinweg gebildet und eingespielt haben. Mit ihren Modellen versuchen Ökonomen lediglich das rational ab- und nachzubilden, was Menschen aus ihrer Entwicklung heraus richtig machen (können, sollen). Die Sicherung vorhandener und Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe (Förderung der Gewerbe- und Grundsteuer) sind häufig mit Flächenneuausweisungen verbunden. Ebenso wie die Erhöhung der Einwohnerzahl. Da Kommunen im kommunalen Finanzausgleich mit einwohnerzahlspezifischen Zahlungen bedacht werden (ebenso wie Zuweisungen aus den Einkommensteuereinnahmen) besteht für sie ein starker Anreiz, die Einwohnerzahlen zu erhöhen. Um Abwanderung zu vermeiden haben daher Schaffung und Erhalt von Arbeitsplätzen auf kommunaler Ebene einen hohen Stellenwert. Die kommunale Wirtschaftsförderung wird daher immer um Erhalt und Neuansiedlung von Arbeitsplätzen bemüht sein. 

Do

05

Aug

2021

Karriere - Kompetenz, Glück, Zufall?

Wurde jemand zum Manager aufgrund seiner Fähigkeiten, sozialen Geschmeidigkeit, Zähigkeit? Oder wurde er erst durch Integrantentum erfolgreich? Oder war es letztendlich nur ein schlichter Zufall, der ihn nach oben brachte? Jedenfalls ist das ganze Berufsleben immer ein Wechselspiel aus Talent, Anstrengung und glücklicher Fügung (die sich nicht erzwingen lässt). Allerdings sind Karrieren, die nur auf Glück und Zufall beruhen, auch nicht unbedingt der Normalfall. Denn ohne Intelligenz, Wissen und Einsatz kommt auch keine Karriere zustande (von nichts kommt nichts). Es braucht also Leistung. Doch nicht alle, die etwas leisten, schaffen eine erfolgreiche Karriere. Es muss also darüber hinaus Einflussfaktoren geben, die den Unterschied ausmachen. Glück und Zufall sind (und werden immer sein) die großen Unbekannten der Leistungsgesellschaft. 

Di

03

Aug

2021

Jeder Standort hat seine eigene Geschichte

Das Befassen mit der Geschichte eines Standortes bietet zwar keine Patentrezepte für schnelle Problemlösungen, könnte im Sinne einer generationsübergreifenden Ausrichtung aber durchaus Anhaltspunkte für künftige Weichenstellungen liefern: es kommt vor, dass Standorte es versäumt haben, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen bzw. die Erfolge der Vergangenheit als Ausgangspunkt für eine neue Erfolgsgeschichte zu nutzen (wo liegen die großen Brüche und Umbrüche des Standortes, wo hat sich Kontinuität bewährt ?). In der Geschichte ist ein großes Erfahrungswissen gebündelt, eine Ressource, die man getrost nutzen sollte. Nicht selten gibt es Situationen, in denen auch eine wissenschaftliche Expertise nur bedingt weiterhilft, jedoch Erfahrungswissen strategische Weichenstellungen unterstützen kann. Es gilt, gesammelte Erfahrungsschätze einer produktiven Verwendung zuzuführen, d.h. die Welt der Zahlen mit Erfahrungen zu verknüpfen (im Zeitvergleich beginnen Zahlen zu sprechen, werden die Erfolge und Misserfolge des Standortes deutlicher). 

Sa

31

Jul

2021

Eigenverleger als Blogger

Ohne geeignete Indikatoren würde ein Eigenverleger ohne Kompass oder Feedback-Anzeigen in ein Marktumfeld voller Dynamik und Risiken ziehen. Bloggen als Online-Dauerpräsenz ist quasi so etwas wie eine Realitiy-Show, deren Produzent, Regisseur und Hauptdarsteller ein Eigenverleger in einer Person vereinen muss. Für einen Eigenverleger kann Bloggen schon deshalb attraktiv sein, weil er eine Plattform erhält, auf der er nach eigenem Gutdünken schreiben kann. Für die Sichtbarkeit entscheidend ist, Überschriften so zu generieren, dass der Eigenverleger über Google und andere Suchmaschinen gefunden werden kann. Auf dem eigenen Blog kann ein Eigenverleger seine eigene Meinung unverfälscht und damit authentischer erscheinend publizieren. Während beispielsweise Zeitungen immer tagesaktuell sein müssen, kann der Eigenverleger als Blogger auch ältere Texte immer wieder aufgreifen und neu verlinken, was einen angestrebten Informationstransfer nachhaltiger und effizienter macht. 

Mi

28

Jul

2021

Wie lernt man Kompetenz?

Computer kommunizieren mit einer Datenübertragungsrate von einer Billion Bits pro Sekunde, während der Mensch nur mit einem Tempo von zehn Bits pro Sekunde unterwegs ist. Eine Breitbandverbindung vom Gehirn zu einem Computersystem könnte vielleicht helfen, eine Symbiose zwischen menschlicher und maschineller Intelligenz herzustellen. Wir nutzen ja bereits maschinelle Erweiterungen wie Smartphones, die nichts anderes sind als externe Festplatten von Gehirnen. Zwar ist die Maschine dem Menschen bereits auf vielen Feldern der Informationsverarbeitung überlegen. Trotzdem lässt sich die Funktion des Gehirns nicht durch einen mechanischen Denkapparat simulieren. Gehirne sind nicht computerisierbar, weil das menschliche Bewusstsein das Ergebnis unvorhersagbarer, nichtlinearer Interaktionen zwischen Milliarden von Zellen ist. Unsere Gehirne arbeiten nicht in einer algorithmischen Weise und sind keine digitalen Maschinen. Die Fabrik der Zukunft wird ein riesengroßer Computer sein: alles ist mit allem vernetzt. KI-Systeme können Millionen Berechnungen gleichzeitig machen, ihre Arbeit ständig evaluieren und in anstehenden Lösungen neuer Aufgaben mit verwerten. 

Mo

26

Jul

2021

Ideenmanagement - was macht eine träge Masse?

So dringend die Veränderungsnotwendigkeit (oder der Wunsch nach Veränderung) auch sein mag: Veränderungsprogramme dürfen nicht ohne klare Richtung aufgesetzt werden. In der Regel bewegen sich die Veränderungsbemühungen zwischen zwei Extremen (Welten): entweder Unternehmen erstarren in Trägheit und verpassen es, Veränderungen rechtzeitig auf den Weg zu bringen. Oder: sie begeben sich in einen(manchmal gefährlichen) Aktionismus. Manchmal ist ein Unternehmen zu sehr in seinem Blick auf bestehende Geschäfte, Technologien oder Kunden gefangen. Das „Gefangensein“ in der eigenen Erfahrung bewirkt dann manchmal einen Mangel an kreativen (disruptiven) Ideen. 

Sa

24

Jul

2021

Personalbilanzen mit transparenten Intangibles

Genauso wenig wie aus einer guten Sache nicht automatisch eine bessere wird, wenn man ihr noch mehr Gutes hinzufügt, genauso wenig wird unbegrenztes wirtschaftliches und technologisches Wachstum über alle Zeiten hinweg als rein lineares Geschehen möglich sein. Über Personalbilanzen können solche „Intangibles“ einer transparent nachvollziehbaren und einheitlich durchgängigen Bewertungssystematik zugeführt werden. Einfachere Methoden können dabei auch kompliziertere Methoden schlagen: sie haben den Vorteil, gegen strukturelle Veränderungen robuster zu sein. Die Welt dreht sich weiter, und zwar immer schneller: nie wieder wird sich die Welt so langsam verändern wie heute (meinte jemand auf dem Weltwirtschaftsforum). So könnten mit den Erkenntnissen von Neurowissenschaften Fortschritte erzielt werden, die derzeit noch außerhalb der menschlichen Vorstellungskraft liegen. 

Do

22

Jul

2021

Probleme mit Sachverstand in einen Sinnzusammenhang bringen

Gerade die Besten sind am häufigsten jene, die sich selbst am meisten unterschätzen. Oder anderes herum: wer keine Ahnung hat, der merkt es einfach nicht. Schon der alte Grieche Sokrates sollte gesagt haben: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“. Je wissensintensiver das Umfeld und je ausgeprägter die personalbezogene Wissensbasis ist, umso eher können spezifische Merkmale des Intellektuellen Kapitals eine Eigendynamik entwickeln. Schwierig, d.h. komplex wird es im Personalbereich vor allem durch Vernetzung von ökonomischen, sozialen und informationstechnischen Zusammenhängen. Erfahrungen und ein Wissensschatz, den in der Vergangenheit ein Einzelner aufgebaut haben mochte, sind heute weniger wert als die Fähigkeit, seine Aufmerksamkeit auf etwas fokussieren zu können und es aufzubereiten (editieren) zu können.

Mo

19

Jul

2021

Ganzheitliche Standortanalyse

Ziel ganzheitlichen Denkens und Handelns muss sein, eine Wertschöpfungskette so zu gestalten, dass keine Werte vernichtet werden und es gelingt, in mehreren Dimensionen erfolgreich zu sein, Aktivitäten sich gegenseitig unterstützen, spezifische Wertpositionen auch langfristig gesichert werden können und alternative Wertpositionen anhand verschiedener Szenarien analysiert werden können. Für die Erarbeitung von Standortanalysen sind empirische Grundlagen erforderlich, d.h. man braucht (darf) sich auf dem Weg zu einer Erkenntnis nicht auf Messungen und quantitative Analysen beschränken. Negative Folgen können entstehen, wenn eine Vorstellung verfolgt wird, nach der auf Dauer aus kurz immer lang gemacht werden kann. Nach der: eine langfristige Strategie in einem kurzatmigen Umfeld, in dem nur von Tag zu Tag gedacht wird, erfolgreich gemacht werden könnte. Nach der: man darauf baut, das Gewesene aus der Vergangenheit in die Zukunft fortschreiben zu können. Nach der: langfristiges Denken laufend mit kurzfristig veränderten Annahmen überlagert wird. Nach der: ganzheitliches Denken von selektiven Wahrnehmungen verdrängt wird. Ein möglichst realitätsgetreues Bild des Standortes muss aus den oft sehr verschiedenen Blickrichtungen eines Betrachters (vor Ort ansässigen Unternehmen, kommunalen Verwaltungsstellen, ansiedlungs- und investitionsinteressierten Firmen, Personen und Existenzgründern) zusammengefügt werden.

Fr

09

Jul

2021

Attraktive Flussufer

Wer seinen Standort erfolgreich durch schwieriges Gewässer steuern will muss wissen, wo er steht. Eine wichtige Grundlage dafür stellt das Instrument einer Standortbilanz deswegen dar, weil sich mit seiner Hilfe eine umfassende Bestandsaufnahme und Bewertung auch von immateriellen Faktoren realisieren lässt: mit dem Konzept der Standortbilanz lässt sich zudem eine Systematik anwenden, die auch zu den zahlenorientierten Denkstrukturen unseres Kämmerers passt. Die Standortbilanz macht Zusammenhänge zwischen Zielen, Geschäftsprozessen, Standortressourcen und Geschäftserfolg transparenter. Durch das Hinterfragen komplexer Prozesse wird die Basis für zukünftige Verbesserungsmöglichkeiten gelegt. Beispielsweise verständigten sich vor etwa einem Jahrzehnt die Grünflächenämter Deutschlands auf eine Baumkontrollrichtlinie: für die Umsetzung sind jeweils funktionstüchtige Baumkataster notwendig. Ein Baumkataster liefert die Datenbasis, um beispielsweise erkennen zu können, welche Baumarten besonders geeignet sind, um möglichst Trockenheit, Stürmen und Gewittern standzuhalten. Bäume sind Teil der Lebensqualität einer Stadt, u.a. im heißen Sommer als Schattenspender, nachts als Produktionsstätte für Schaffung kühler Räume. Flussufer in einer Stadt sind attraktive Orte mit hohem Aufenthaltswert, ein Fluss macht eine Stadt lebenswerter.

Mo

05

Jul

2021

Nutzbares Wissen generieren

Egal wie groß die Datenmenge auch sein mag, ein Grundgesetz des Organisierens lässt sich damit nicht erschüttern: Entscheidungen müssen getroffen werden – immer noch unter den Bedingungen begrenzter Rationalität“. Die Hoffnung trügt, errechnen zu können, was es eigentlich zu entscheiden gilt. Denn wo bliebe sonst das Unbekannte, die kreative Idee? Nur weil etwas formal weniger strukturiert ist, ist etwas nicht weniger wertvoll oder gar verzichtbar. Es geht darum, mehrere Methoden anzuwenden, Vor- und Nachteile der Abstraktion und Vereinfachung gegeneinander abzuwägen und vor allem zu lernen, wie das Eine mit dem Anderen zusammenhängt und wie die jeweiligen Ergebnisse zu interpretieren sind. Die Vision an der Schwelle zur Wirklichkeit: lauter kleine Computer begleiten den Menschen bei allen erdenklichen Alltagsdingen in ein angenehmeres Leben: ein Smart Home, das dem Menschen noch weit mehr abnimmt als sein gegenwärtiges (bereits nahezu unverzichtbares) Smart Phone. Ganze Häuser mutieren zu Maschinen und dienen ihren Bewohnern, ohne noch irgendetwas bedienen zu müssen. Kritisch ist eher nicht die Verfügbarkeit von Daten. Sondern kritisch ist eher die Kunst, an diesen Informationswust die richtigen Fragen zu richten. Um an die richtigen Informationen zu gelangen und aus diesen nutzbares Wissen zu generieren. Was wie wo zu speichern ist, richtet sich nach dem Kriterium der Nützlichkeit. Aber wer weiß schon sicher, welche interessanten Schlüsse sich in ein paar Jahren aus gespeicherten Daten ziehen lassen. Wer weiß schon sicher, welche bislang noch unbekannten Zusammenhänge sich aus gespeicherten Daten vielleicht noch berechnen lassen.

Mi

23

Jun

2021

Wenn nur noch Zeichen und Symbole übrig bleiben

In der globalisierten Welt hängt alles mit allem zusammen: Menschen-, Verkehrs-, Geld-, Medien-, Rohstoff-, Datenströme und auch Standorte. Diese vernetzte Welt befindet sich im ständigen, scheinbar immer schnelleren Wandel sowohl durch innere als auch durch äußere Einflüsse. Big Data macht zwar fast alles irgendwie rechenbar aber deswegen den Lauf der Dinge noch längst nicht (und schon gar nicht genau) vorhersagbar: auch im Informationszeitalter bleibt es eine Kunst, die Zeichen der Zeit zu lesen. Fremdbilderhebung: wie stehen wir aus der Sicht Dritter bzw. des Zielpublikums da: wie wird das Leistungsprofil gesehen, wie die Leistungsprofile der Konkurrenz? wo ergeben sich beim direkten Vergleich Diskrepanzen? Eigenbilderhebung: wer sind wir und was wollen wir: welche Qualitäten und Haltungen will man selbst intern und extern widerspiegeln? Das Kernstück der Fremdbild-/Eigenbildanalyse ist die Ermittlung der internen und externen Markt- bzw. Leistungsprofile, die Feststellung von Schnittstellen und das Herauskristallisieren von genutzten und freien Potentialen. Best-Practice-Vorgehensweisen erzeugen wichtige Impulse für Restrukturierungen und Umorientierung. Es geht um ganzheitliches Denken zur Entwicklung einer strategisch ausgerichteten Sicht und Planung. Dabei darf eine dermaßen bewährte Kulturtechnik wie die der Schreibschrift nicht so einfach mir nichts dir nichts aus der Welt verschwinden und wegen iPads oder anderer digitaler Gerätschaften ersatzlos gestrichen werden. Wichtig scheinen in diesem Zusammenhang Ergebnisse der Bildungsforschung, nach denen digitale Medien weniger intensive Spuren im Gedächtnis hinterlassen als Stift und Papier. Menschen werden durch technische Hilfsmittel in die Lage versetzt, immer schneller schreiben zu können: ohne dass es den Filter der sich langsam bewegenden Hand gibt. Zwangsläufig werden so eher nur Meinungen als Gedanken, eher Stimmungen als Gefühle transportiert. D.h. mit der Schriftsprache würde auch die Art des Denkens, deren Gefäß sie ist, kollabieren. Übrig bleiben dann nur noch Zeichen und Symbole. 

Mo

21

Jun

2021

Warum Fachwissen als Filter fungieren muss

Um all das in einer vernetzten Welt gesammelte Wissen noch zu verstehen oder nur halbwegs zu überblicken braucht es ein gehöriges Maß an Fachwissen, das bei der Mehrheit der Nutzer kaum im ausreichenden Maß zu finden sein dürfte. Zwangsläufig braucht es daher Fachleute, die für den Normalnutzer als Filter fungieren, die für ihn Sachverhalte sortieren, analysieren und kommentieren, eine transparente (d.h. unabhängige)  Schnittstelle zwischen Spezialisten und Laien. Wie sieht die Zukunft aus? Die vernetzte Welt scheint komplexer geworden: es bedarf intellektueller Anstrengungen, um wenigsten einige der Zusammenhänge noch zu begreifen, als Voraussetzung um überhaupt etwas gestalten zu können. Was passiert in den Köpfen der Menschen, wenn sich alles mit immer größerer Geschwindigkeit ändert, wenn alle mit allen in ständiger Kommunikation sind und jeder immer über alles informiert ist? Unterschiedlichste Daten und selbst noch kleinste Datenschnipsel werden mosaikartig zusammengesetzt: was in einem Zusammenhang noch als nicht sensible Daten erscheinen mag, kann in einem anderen Mosaik höchst relevant werden. Es kommt immer auf den Verwendungszusammenhang an, der sich aufgrund der technischen Möglichkeiten in praktisch unendlich vielen Variationen und Kombinationen herstellen lässt. Bis die Buchdruckmaschine Einzug in die Welt hielt war das Privileg, lesen und schreiben zu können (entscheiden zu können, welches Wissen wichtig und welches unwichtig war) in den Händen weniger Geistlicher und Adliger. Der Buchdruck entzauberte diese Privilegien kurz und bündig. Analog hierzu erleben wir auch mit dem Internet so etwas wie eine Kommunikationsrevolution: ehemaliges Herrschaftswissen verliert dieses Status. 

Mo

12

Apr

2021

Statt Marktstubengespräche fiktives Corona-Klassentreffen 2020

So

14

Mär

2021

Entscheidungsunterstützung Wissensmanagement, Denkstudio J. Becker

Es ist ein Zeichen guter Entscheider, dass sie sich zwar der immer raffinierteren Kennzahlentools zu bedienen wissen, neben allen Zahlen und Daten aber trotzdem ein hohes Maß qualitativer Komponenten einbeziehen. Intellektuelle Anstrengung und Kompetenz bedeuten, alle Elemente, d.h. auch und gerade die nicht quantifizierbaren, in Entscheidungen einfließen zu lassen. Bauchentscheidungen und Kennzahlenentscheidungen sind keine sich ausschließende sondern sich ergänzende Erfolgselemente.  Zum Wesen eines Kennzahlensystems gehört daher die Beantwortung der Fragen nach Verhältnismäßigkeit (durch Kennzahlenvergleich) und Ursächlichkeit (durch Kennzahlenzerlegung). Entscheidend ist, dass man nicht einer Kennzahlengläubigkeit verfällt und ihnen nicht bei allen Entscheidungen nur noch sklavisch folgt. Kompetenz bemisst sich nicht allein nach Umsatz und Gewinn, die Kompetenz eines Trainers nicht allein nach dem Tabellenstand seiner Mannschaft. Nur allzu leicht werden qualitative Aspekte als irrelevant ausgeklammert, da man sie nicht in einem Zahlengerüst bis auf die Nachkommastelle genau quantifizieren kann. Gerade bei komplizierten Sachverhalten und Entscheidungssituationen kommt es manchmal auf diese qualitativen Aspekte an. Werden bei der Entwicklung von immer ausgefeilteren Kennzahlen bei dem Wunsch nach Komplexitätsreduktion diese qualitativen Unwägbarkeiten ausgeblendet werden, können Entscheidungen in die Irre führen. 

Mo

22

Feb

2021

Marktstubengespräche, Corona-Stopp, J. Becker Friedrichsdorf

Was auf der Welt oder bei Klassentreffen auch immer geschieht kann in Texten vermeldet, beschrieben und kommentiert werden. Von Leuten, denen hoffentlich beim Schreiben bewusst war, wie vorläufig, revidierbar und irrtumsanfällig solche Reflexionen und Meldungen immer sein werden. Für gute Erzählungen braucht es dabei nicht nur Sachverstand, sondern fast immer auch Geistesgegenwart. Man sollte sein Publikum nicht unterschätzen oder unterfordern. Abi63-Leute muss man nicht immer irgendwo „abholen“ sondern die sind sehr wohl in der Lage, Sprünge weit über sich selbst hinaus zu machen, wenn man sie nur lässt. Gut kann es vor allem werden, wo Ereignisse nicht sofort mit der Brechstange auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht werden, Schwieriges auch manchmal unbeantwortet gelassen und trotzdem von niemandem unverstanden bleibt. Wenn nicht immer nur eine Ideologie der Eindeutigkeit herrscht und alles um einen herum darauf ausgelegt wird, immer nur unzweideutig, abgeschlossen und widerspruchsfrei zu sein wie ein Gefühl dickwattierter Unwirklichkeit. Klassenfeste müssen mit ihren Erzählungen keine Literaturpreise gewinnen: Hauptsache, dass am Schluss keine Frage offen-, kein Widerspruch unaufgelöst, kein Abgrund unausgeleuchtet bleibt. 

Do

11

Feb

2021

Personal-Tableau, J. Becker, Personalbilanz Lesebogen Nr. 21

Die Besten an der Uni und die Erfolgsreichsten im Job – Gewissenhaftigkeit als Leistungsmerkmal. Ein IQ Intelligenzquotient gilt als Voraussage-Indikator für Erfolg in der Schule, Beruf und Leben und hat hierbei seine Eignung auch schon oft unter Beweis gestellt. Die Frage stellt sich, ob der IQ trotz aller Vorlieben und Präferenzen für ihn der einzige und zuverlässigste Indikator ist: Studien kommen zu dem Ergebnis, dass Intelligenz auch nicht alles sei. Wissenschaftler, die untersuchten, wer im späteren Leben und Beruf erfolgreicher war, mehr verdiente, häufiger ein eigenes Haus hatte und, und, und, kamen schnell und einhellig zum Ergebnis, dass vor allem die Persönlichkeit als Erfolgsfaktor gesehen werden muss. Wobei besonders folgende Persönlichkeitsmerkmale einen Menschen möglichst umfassend beschreiben könnten: Offenheit für Erfahrungen, Extraversion,  Gewissenhaftigkeit, Verträglichkeit, Emotionale Stabilität. So will man herausgefunden haben, dass statt Intelligenz eher Extrovertiertheit und Gewissenhaftigkeit Anzeichen dafür seien, dass jemand zu einer Führungspersönlichkeit werden könne. Der IQ sei besser geeignet vorherzusagen, welche akademische Leistung erbringt, für die Vorhersage von Berufserfolgen seien dagegen andere Persönlichkeitsfaktoren eher geeignet. Die Praxis scheint dies manchmal zu bestätigen: die besten an der Uni sind nicht zwangsläufig auch die Erfolgsreichsten im Job. Im Kreis von Professoren und Forschern kann auch der schüchterne Typus viel wettmachen, wenn er blitzgescheit ist. Wer aber gute Leistungen bringt, verdient deshalb nicht automatisch gut. 

Mi

03

Feb

2021

Rhein-Main Standortbilanz Lesebogen Nr. 18, Jörg Becker Friedrichsdorf

Die Stadtentwicklung und Raumplanung steht vor einem Umbruch: an vielen Standorten haben Wanderungsbewegungen, Alterung der Gesellschaft u.a. unübersehbare Probleme geschaffen. Während sich die Planungsüberlegungen der meisten Standorte in der Vergangenheit überwiegend wachstumsbezogen orientiert haben, geht es heute um eine mehr differenzierte Betrachtungsweise. Für die erforderliche Neuorientierung für den Umgang mit der sich weiter ausdifferenzierenden räumlichen Entwicklung müssen Städte und Gemeinden daher eigenständige Leitbilder entwickeln. Da die Menschen aufgrund der Konzentration der nicht lokalgebundenen Arbeitsplätze in den Metropolregionen häufiger umziehen, erhöhen sich in vielen Wohngebieten auch die Fluktuationsraten. Eigenständige Leitbilder der Standorte müssen daher auch eine Antwort darauf geben, wie Hektik und Enge der Arbeitswelt mit zukunftsfesten Wohn- und Lebensbedingungen in Einklang gebracht werden sollen. Beim Standortmarketing bewegt sich die Kommune aber in einem Wettbewerbsumfeld bis hin zum Ausscheidungskampf. Kommunen mit Defiziten (nur "Dabei sein" alleine reicht nicht mehr) werden nicht nur Chancen verschenken, sondern riskieren auch ins Hintertreffen zu geraten. Um solches zu vermeiden, muss sich das Standortmarketing konsequent auf den "Kundennutzen" , d.h. Sichtweise und Anforderungen der betreffenden Zielgruppe (Investoren, Gewerbeansiedlung) ausrichten, eine Sichtweise nur aus dem Blickwinkel der Kommune ist zu vermeiden. Die Bestandspflege von bereits ansässigen Firmen ist genauso wichtig wie Neuansiedlungen. Voraussetzung ist, dass die Wirtschaftsförderung mit den kommunalen Verwaltungsstellen und der Wirtschaft des Standortes möglichst tief vernetzt ist und hierbei stark kommunikativ arbeitet. Man muss denjenigen, die hier sind, seitens des Standortes das Gefühl geben, dass man sich um sie kümmert. Zwar wird man Abwanderungen niemals gänzlich verhindern können, kann aber durch Vernetzung in die Unternehmen hinein frühzeitig von geplanten Bewegungen erfahren. Wenn sich Veränderungen ankündigen, sollte die Wirtschaftsförderung zu den ersten Adressen der Informationsempfänger gehören. 

Fr

27

Nov

2020

Corona Klassentreffen 2020 - Abi63 OImb Storytelling

Was auf der Welt oder bei Klassentreffen auch immer geschieht kann in Texten vermeldet, beschrieben und kommentiert werden. Von Leuten, denen hoffentlich beim Schreiben bewusst war, wie vorläufig, revidierbar und irrtumsanfällig solche Reflexionen und Meldungen waren und immer sein werden. Für gute Erzählungen braucht es dabei nicht nur Sachverstand, sondern fast immer auch Geistesgegenwart. Man sollte sein Publikum weder unterschätzen und unterfordern. Abi63-Leute muss man nicht immer irgendwo „abholen“ sondern die sind sehr wohl in der Lage, Sprünge weit über sich selbst hinaus zu machen, wenn man sie nur lässt. Gut kann es vor allem werden, wo Ereignisse nicht sofort mit der Brechstange auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht werden, Schwieriges auch manchmal unbeantwortet gelassen und trotzdem von niemandem unverstanden bleibt. Wenn nicht immer nur eine Ideologie der Eindeutigkeit herrscht und alles um einen herum darauf ausgelegt wird, immer nur unzweideutig, abgeschlossen und widerspruchsfrei zu sein wie ein Gefühl dickwattierter Unwirklichkeit. Klassenfeste müssen mit ihren Erzählungen keine Literaturpreise gewinnen: Hauptsache, dass am Schluss keine Frage offen-, kein Widerspruch unaufgelöst, kein Abgrund unausgeleuchtet bleibt. 

Do

12

Nov

2020

Startup mit Gründer-Ampel (J. Becker Personalbilanz Lesebogen, Kindle Shop)

Zu einem personenbezogenen Bewertungsnetzwerk gelangt man am einfachsten und auf schnellstem Weg in der Form einer Eigenbewertung. Da man bei der Eigenbewertung quasi neben sich selbst als Person treten muss, besteht immer die Gefahr eines schiefen Blickwinkels. Da der Blick auf sich selbst von der Natur der Sache her immer eingeengt ist, kann dieser leicht zu positiv oder zu negativ verzerrt sein. Zum einen könnten objektiv vorhandene Schwächen durch eine rosarote Brille verdrängt werden. Zum anderen könnten aus lauter Angst vor Eigenlob und zu wenig Selbstbewusstsein, entscheidende Stärken selbst herabgewürdigt werden. Der Natur der Sache nach ist eine Eigenbewertung immer ein Parteien-Gutachten und wird daher von jedem anderen somit auch nur als parteiisch angesehen werden können. Es kommt also darauf an, dass alles getan wird, um Glaubwürdigkeit und Akzeptanz der Personalbilanz abzusichern. Eine Personalbilanz wird keinesfalls dadurch wertlos, dass sie mit subjektiven Einschätzungen unterlegt wurde. Im Gegenteil: je offener und transparenter alle interessierenden Personalfaktoren nachvollziehbar gemacht werden, desto leichter lassen sich mögliche Einwände bereits im Vorfeld entkräften. Eine probates Mittel sind Transparenz und Ehrlichkeit: grundsätzlich sollten diese von innen heraus aufgebauten Analysen möglichst umfassend mit allgemeingültigen und unabhängigen Arbeitsproben, Arbeitszeugnissen, Referenzen u.a. belegt werden können. Wasserdicht werden alle Aussagen einer Personalbilanz aber vor allem, wenn diese von unabhängiger Seite testiert und abgesichert wird. So könnten alle dargestellten Schritte einer Eigenbewertung in gleicher Form durch eine Fremdbewertung ergänzt werden.

 

 

Fr

30

Okt

2020

Kreativ Gefühltes - Erinnerung, Pommern, Stettin, Fliegen, Hanau, Kesselstadt

In dieser atemlosen Zeit überwiegt oft das subjektive Gefühl, stets zu wenig Zeit zu haben. Wo alles sich beschleunigt, braucht man Räume, um zur Ruhe zu kommen, um Bewusstes und Unbewusstes in Beziehung setzen. Gedichte verkörpern dieses in idealer Weise. Die meisten sind angenehm kurz. Gedichteschreiber sind Menschen, die in wenigen Worten sehr viel über Dinge sagen können. Obwohl Gedichte meistens kurz sind, sind sie oft mit Bedeutung aufgeladen. In seiner radikalen Verdichtung erschließt sich ein Gedicht erst dann, wenn es langsam, möglichst mehrfach gelesen wird. So kann man das Gedicht sowohl als Ausdruck der Beschleunigung wie zugleich auch als Mittel der Entschleunigung ansehen. Die höchste Aufmerksamkeit kann ein Gedicht vor allem dadurch erlangen, wenn es bewusst jene Routinen durchbricht, deren Opfer wir sind. Wörter leben nicht nur mit der Sprache, wir leben aus ihr und von ihr. Sie formt uns und wir verbrauchen sie. Wörter sind es, die unsere Gedanken kanalisieren, unsere Vorurteile züchten und unser Verhalten steuern. Fotografie und Malerei verschmelzen miteinander  zu einer Verbindung aus Kamerablick und Malerauge. Dem Flieger hier dienten Fotografien als Erinnerungshilfen, um während des Malens die vielen Details immer vor Augen zu haben. Die Bilder des Fliegers dokumentieren, wie sehr die eigentliche profane Fotografie zum integralen Bestandteil der malerischen Idealisierung geworden ist.

Do

29

Okt

2020

Wer stehen bleibt wird vom Jäger zur Beute (J. Becker Denkstudio)

Innovation ist eine unabdingbare Kraft: Es kommt darauf an, für ein bestimmtes Problem die passenden Werkzeuge aus dem Werkzeugkasten zu holen. Nicht erst seit der digitalen Transformation ist es wichtig, die eigene Kernkompetenz zu kennen und darauf zu konzentrieren. An den Ufern neuer Datenmeere stehend wäre es wohl zu einfach, diese (nur weil man deren Bedeutung und Umfang nicht versteht) einfach als zukünftige Ordnung aller Dinge zu akzeptieren. Die kommerzielle Verwertung des Wissens über gegenwärtiges Verhalten breitet sich weiter aus bis hin „zu einer Beeinflussung und Umformung entstehenden Verhaltens“, um zukünftige Einkommensquellen zu erschließen. Jedes Glied der Wertschöpfungsketten soll durch Analyse, Vorhersage und Umformung zu Geld gemacht werden. Das Personalcontrolling muss Umweltveränderungen im Personalbereich frühzeitig erkennen und hierfür geeignete Anpassungsstrategien entwickeln. Dazu müssen Instrumente erarbeitet werden, die eine Abschätzung der Wirkungen der Personalarbeit auf die Erreichung der Erfolgsziele ermöglichen. Da der Personalbereich stark durch Gesetze, Rechtsprechung, Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen u.a. geprägt und reglementiert ist, müssen die Instrumente des Personalcontrolling sehr flexibel gestaltet werden. Quantifizierendes Denken steht so sehr im Vordergrund, dass manchmal qualifizierende und erfahrungsorientierte Analysen kaum mehr durchzudringen vermögen. Die Digitalisierung auf der technologisch-ökonomischen Ebene (Informationsfluss in Echtzeit über jeden Raum hinweg) kreiert ein Paradigma der Machbarkeit. 

Sa

24

Okt

2020

Relation Management für Standorte und Kunden (J. Becker Denkstudio)

Während in der Makrosegmentierung eine strategisch relevante Auswahl des zu bearbeitenden Marktausschnitts (Zielgruppe) getroffen wird, wird mit Hilfe der Mikrosegmentierung festgelegt, welche Zielpersonen innerhalb der vorher definierten Zielgruppe angesprochen werden sollen. Beispiel: PKWs der Oberklasse werden von männlichen Kunden gekauft. Die Kundenzielgruppe „Männer im Alter 18 - 65 Jahre“ wäre nur unscharf und ohne ausreichend präzises Kundenprofil definiert. Entsprechend breit angelegte Werbemaßnahmen hätten dadurch zu große Streuverluste zur Folge. Wenn aber potenziell „gute“ Kunden mit speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichteten Angeboten umworben werden sollen, müssen diese Werbeaktivitäten auf noch trennschärfer strukturierte Personengruppen fokussiert werden. Die auf diese Weise gefundenen Segmente können dynamisch bewertet werden, d.h. sowohl hinsichtlich ihrer heutigen Ist-Attraktivität (z.B. gemessen anhand Bruttodeckungsbeitrag/ Jahr) als auch hinsichtlich ihrer Attraktivität über die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung (= Lebenszeitwert). Ursprünglich wurde die Auswahl von Zielpersonen nur anhand weniger Merkmale vorgenommen. Mit Hilfe einer verfeinerten „RFMR“-Methode werden auch Recency = Aktualtität des Kaufverhaltens, Frequency  = Kaufhäufigkeit oder Monetary Ration = Kaufwert einbezogen. Mögliche Kriterien für die kundenbezogene Mikrosegmentierung:

So

18

Okt

2020

Ein Flugpionier mit kreativen Genen (Ernst Becker, 1914 - 2016)

Zeitgeist und Atemlosigkeit: Leben im Eiltempo - rasende Digitalisierung – Verdichtung und Reaktionszeiten. Schneller ist besser: so das allgemeine Credo. Zeiten einer nie dagewesenen Beschleunigung reißen auch das Arbeitsleben mit. Kaum drei Jahrzehnte ist es her, also noch ein Bürobote gemächlich mit der Hauspost daherkam. Alles Schnee von gestern: wie viel Zeit lässt sich heute sparen. Und wie vielfältig sind die Möglichkeiten, was man mit dieser Zeiteinsparung alles tun könnte. Ein Leben im Eiltempo wird jedoch nicht von allen gleichermaßen bejubelt. So manche meinen: Atemlosigkeit habe sich ihrer bemächtigt. Beschleunigung wird eher als Belastung empfunden. Der Kern liegt in den rasenden Fortschritten der Digitalisierung, die jede Form der Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung mit ungeheurer Schnelligkeit erlaubt. Allerdings sind mit diesen Errungenschaften gleichzeitig auch die Handlungserwartungen in die Höhe geschnellt: man kann und muss schneller reagieren, schneller entscheiden, sich schneller zurückmelden, schneller arbeiten und mehr Dinge in der gleichen Zeit erledigen. Beruflich und privat quasi in Echtzeit mit Reaktionszeiten, die gegen Null tendieren. Die Innovationsverdichtung ist fortwährend auf Wachstum getrimmt. Mehr Lebenstempo verengt gleichzeitig Autonomiespielräume. Obwohl die ganze Digitalisierung nicht auch zuletzt deshalb erfunden wurde und dazu dienen sollte, Freiheitsgrade zu erhöhen. Die Wucht der Beschleunigung konnte vor wenigen Jahrzehnten kaum erahnt werden und wird mittlerweile unter Überschriften wie beispielsweise Zeitwohlstand, Zeitnotstand oder Zeitsouveränität heiß diskutiert.

Fr

16

Okt

2020

Kindle Shop, J. Becker: Regionalökonomischer Agglomerationsraum

Ökonomen untersuchen mit Modellen, wann und unter welchen Bedingungen Märkte funktionieren. Man will beschreiben, was (und warum es) in bestimmten Märkten passiert. Unterlegt wird in diesen Modellen meist ein Homo oeconomicus, ähnlich wie bei einer Landkarte, die auch wegen ihrer Realitätsferne so nützlich ist: eine Landkarte im Maßstab eins zu eins wäre nutzlos. „Der Homo oeconomicus ist  notwendig wenn man mit Hilfe von Modellen die Realität verstehen will. „Mit der Modellannahme eines irrationalen Menschen lassen sich keine verlässlichen Prognosen und Hypothesen mehr aufstellen, es ist ja gerade das Wesen der Irrationalität, dass sie sich jeglichen Erklärungsversuchen und damit jeglicher Modellbildung entzieht“. Reale Menschen rechnen oft nicht erst, bevor sie entscheiden, sondern nutzen Intuition, Handlungsnormen, Routinen, Prinzipien, Überzeugungen, Konzepte u.a. Was nicht heißt, dass Modelle unnütz wären. Viele der intuitiven oder erlernten Verhaltensweisen sind nicht irrational sondern hocheffizient (da sie über lange Zeit in einem biologischen, kulturellen, evolutionären Prozess als bewährte Prinzipien der Entscheidungsbildung entstanden sind). Viele Märkte funktionieren so wie sie sich über Jahrhunderte hinweg gebildet und eingespielt haben. Mit ihren Modellen versuchen Ökonomen lediglich das rational ab- und nachzubilden, was Menschen aus ihrer Entwicklung heraus richtig machen (können, sollen). Über die Standortökonomie weicher Faktoren können auch dynamische Wirkungszusammenhänge erfasst werden: dabei geht es um die dynamischen Zusammenhänge der immateriellen Ressourcen. Mit einer Wirkungsanalyse können Wirkungszusammenhänge innerhalb der Standortfaktoren erkannt werden. Eine detaillierte Standortbilanz gibt eine Antwort darauf, wofür der Standort steht, wie er sich selbst wahrnimmt und wie er von ansässigen und ansiedlungsinteressierten Unternehmen wahrgenommen wird.

Fr

11

Sep

2020

Fliegerzeiten ohne doppeltes Ich (Flieger Ernst Becker, Stettin, Kindle Shop)

Fließenlassen mit Ausdruck von Gefühltem und Erlebtem

 

Wie eine Zeitreise vom Gestern einer Gefangenschaft zur Gegenwart des Heute bewältigt und gestaltet wurde, ist das Ergebnis persönlicher Eigenschaften und Fähigkeiten. Die Welt, wie sie sein wird, vermag man selbst mit noch so hochkomplexen Modellen nicht abzubilden. Vermutete Wirkungszusammenhänge müssen radikal vereinfacht werden, um sie einigermaßen realitätsnah darstellen zu können. Big Data macht zwar fast alles irgendwie rechenbar aber deswegen den Lauf der Dinge noch längst nicht (und schon gar nicht genau) vorhersagbar, „Auch im Informationszeitalter bleibt es eine Kunst, die Zeichen der Zeit zu lesen“. Freies Denken, menschliche Unvollkommenheit und Gefühlswelten können als wirksame Schutzmechanismen gegen die anonyme Macht der Algorithmen funktionieren. Es ist gut, in sich hinein zu horchen, die Wahrnehmung nach innen zu trainieren. Denn wer seine eigenen Gefühle sensibilisiert, hat eine bessere Chance, die Gefühle auch anderer zu bemerken und vielleicht zu verstehen. Beim Malen, wie es von Ernst Becker ausgeübt wurde, geht es nicht zuerst und nur darum, etwas künstlerisch Wertvolles zu erschaffen, sondern um den Ausdruck seiner selbst, seines ihm eigenen Wesens (in all seiner Vielfalt): Können oder künstlerische Begabung kommen erst danach und stellen sich während des Schaffensprozesses ein. Alles, was für den ehemaligen Flieger zählte, war seine Bereitschaft und Lust, sich dem „Fluss des Malens“ zu öffnen. Es ging um das Fließenlassen, um die Fähigkeit zur Hingabe an das Malen, um das bewusste Anschauen von Dingen, um eine Reise zur Kreativität, um das Gewinnen von Erkenntnissen, um den Ausdruck von Gefühltem und Erlebtem.

Di

01

Sep

2020

Verloschene Flugträume (J. Becker: Kreuzende Lebenslinien, Kindle)

Schwerer als Luft – wohin entschwindet sie, die Zeit? Obwohl sie immer da ist, die Zeit, jeden Tag und jede Stunde, ist sie schon wieder verschwunden, vergangen. Wo bleibt sie nur die ganze Zeit? Damit man sich ihr mit ganzer Muße widmen kann? Zeit ist Geld, so heißt es. Zeit und Verdienst sind oft zwei Seiten der gleichen Medaille, sind untrennbar aneinander und miteinander gekoppelt. Trotz aller Erfindungen und Versprechungen wie Auto oder Zug, wie Wasch- oder Spülmaschine, wie Computer oder Smartphone, wie vieler anderer Dinge mehr: immer scheint sie knapp bemessen, die Zeit. Vieles oder sogar alles lässt sich bereits vom Sofa aus einkaufen, niemand muss noch stundenlang anstehen. Trotz allem scheint Zeitnot ein ständiger Begleiter. Niemand ist vor Eile und Stress geschützt: meinte man noch eben alle Zeit der Welt zu haben, ist sie schon wieder verschwunden. Wohin? Vieles im Arbeitsleben ist effizienter geworden, die Hilfsmittel immer raffinierter. Und doch wird alles immer komplexer, die Belastungen haben (statt weniger zu werden) zugenommen. Wenn etwas knapp ist, ist es nach den Gesetzen der Wirtschaft meist auch teuer. Das schreit geradezu danach, knapp bemessene (Frei)zeit zu maximieren und jede verfügbare Minute möglichst optimal zu nutzen. Immer umfangreichere Freizeitangebote können so leicht zu einer Entscheidungsfalle der Komplexität werden. Besser wäre vielleicht, einmal überhaupt nichts zu tun und nur danach zu schauen, wo sie denn bleibt, die allzu flüchtige Zeit.

Do

27

Aug

2020

Wandlungen und Verwandlungen (Jörg Becker, Friedrichsdorf)

Das Fliegen etwas mit Freiheit und Befreiung zu tun hat, war schon den Menschen früherer Epochen klar. Doch haben Freiheit und Befreiung ebenso etwas mit dem Malen zu tun. Die Blumen auf vielen Bildern von Ernst Becker wurden gewissermaßen real, ebenso wie die Konfrontation mit seiner Kunst auf einmal einen physischen Charakter annahm. Er integrierte Alltagsgegenstände und Fotografien in seine Bilder, die Realität setzte sich im Akt des Malens fort: Bilder in Zeit und Raum, eine Haltung von Freiheit und Befreiung. Die Fotografie diente als Impulsgeber für Gemaltes. Ernst Becker blieb jedoch immer in seinen ureigenen Möglichkeiten verhaftet und bediente sich bewusst der Vorteile, die der Gebrauch einer Kamera mit sich bringt: die Dokumentation mit tiefenscharfen Details. Sein Blick bleibt neutral, sachlich, gleichmäßig die Zentralperspektive einnehmend. Gegenstände werden nicht in Szene gesetzt, sondern gezeigt, wie sie als individuelle Objekte doch Zeugnisse einer Welt sind. Der Verzicht auf eigenwillige Blickwinkel oder andere Verfremdungen, die Konzentration auf die Wiedergabe der Dinge entsprechen dem fotografischen Verständnis eines Fliegers. Die Wahrheit sucht er in der Ruhe, in der Wiederholung, in den dauerhaften Phänomenen. So dachte der Flieger seine Pinselarbeit als potentiell endlos nach allen Seiten weiterführbare Tätigkeit. Die Subjektivität von Ernst Becker stand über allen Normen und Zwängen, eben als Fortführung der Freiheit des Fliegens. Becker schuf Bilder, deren Farbe er bearbeitete wie Wind und Wetter den Boden, die Erde, das Gestein. Bilder, die er mit Farbe vollspachtelte, um in ihr mit dem Pinsel und Finger zu schürfen, Formationen aufzutürmen, Krater und Spalten in sie hinein zu kratzen. Wie in Gesteinsformationen schuf Becker aus Baumwurzeln Gesichter aus einer Märchenwelt, Dinge und Muster die er in alltäglichen Gegenständen zu erkennen vermochte. 

Sa

22

Aug

2020

Zeitsprünge: J. Becker (Kindle Shop)

Zeiten einer nie dagewesenen Beschleunigung reißen auch das Arbeitsleben mit. Kaum drei Jahrzehnte ist es her, also noch ein Bürobote gemächlich mit der Hauspost daherkam. Alles Schnee von gestern: wie viel Zeit lässt sich heute sparen. Und wie vielfältig sind die Möglichkeiten, was man mit dieser Zeiteinsparung alles tun könnte. Ein Leben Eiltempo wird jedoch nicht von allen gleichermaßen bejubelt. So manche meinen: Atemlosigkeit habe sich ihrer bemächtigt. Beschleunigung wird eher als Belastung empfunden. Der Kern liegt in den rasenden Fortschritten der Digitalisierung, die jede Form der Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung mit ungeheurer Schnelligkeit erlaubt. Allerdings sind mit diesen Errungenschaften aber gleichzeitig auch die Handlungserwartungen in die Höhe geschnellt: man kann und muss schneller reagieren, schneller entscheiden, sich schneller zurückmelden, schneller Arbeiten und mehr Dinge in der gleichen Zeit erledigen. Beruflich und privat quasi in Echtzeit mit Reaktionszeiten, die gegen Null tendieren. Die Innovationsverdichtung ist fortwährend auf Wachstum getrimmt. Mehr Lebenstempo verengt gleichzeitig Autonomiespielräume. Obwohl die ganze Digitalisierung nicht auch zuletzt deshalb erfunden wurde und dazu dienen sollte, Freiheitsgrade zu erhöhen. Die Wucht der Beschleunigung konnte vor wenigen Jahrzehnten kaum erahnt werden und wird mittlerweile unter Überschriften wie beispielsweise Zeitwohlstand, Zeitnotstand oder Zeitsouveränität heiß diskutiert.

So

16

Aug

2020

STENZ Managerauswahl, Becker Wissensmanagement mit Personalbilanzen

Wenn man seinerzeit beim Studium der Wirtschaftsnachrichten zu dem Ergebnis gelangt, dass der Kern der damaligen Finanzkrise = Wissenskrise = Personalkrise in Personen begründet war, so kann man sich heute die Zusatzfrage stellen, aufgrund welcher Kriterien und Verfahren Personen an jene Schalthebel gelangt waren, mit denen unser gesamter Erdball in eine solche Krise gesteuert werden konnte. Wenn Systematik, Transparenz, Ehrlichkeit, Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit zum STENZ-Auswahlprinzip erklärt würden, wäre dies für viele Führungspositionen nicht das schlechteste Prinzip. So könnte ein erster Schritt in Richtung des STENZ-Prinzips darin bestehen, sich das Gerüst der Personalfaktoren einmal vorzunehmen und auf gegebenenfalls notwendige Änderungen und Ergänzungen hin zu diskutieren. Das System einer darauf aufzubauenden Personalbilanz wäre jedenfalls in alle Richtungen offen und anpassungsfähig. 

Sa

08

Aug

2020

Standortbilanz Lesebogen 28: Regional und kleinteilig (Denkstudio Becker, Friedrichsdorf)

Kommunikationsplattform für Standortakteure

 

Für Standortbilanzen gibt es keine verbindlichen Vorgaben: Ausführung und Inhalt werden einzig und allein durch Informationsanforderungen des Wirtschaftsförderers und Standortentscheiders bestimmt. Wenn also Anwendungsinteresse an diesem Konzept Modell und seiner Vorgehenssystematik besteht, muss jede Kommune,  jeder Standort und jeder Investor eigene Wege gemäß den individuell anzutreffenden Gegebenheiten finden. 

Es geht um:

Erfolgskritischen Umgang mit „weichen“ Ressourcen des      Standortkapitals

Mehr Transparenz für eine komplizierte Standortumwelt

Einfache und gewichtete Standortanalyse

Eigenbild- und Fremdbildanalyse des Standortes

Welcher Bereich des Standortes soll bilanziert werden?

Wie sehen die Ausgangslage und das Geschäftsumfeld aus?

Welche Vision, welches Leitbild hat der Standort für sich entwickelt?

Mit welchen Strategien soll das Leitbild umgesetzt werden? 

 

Angebots- und Nachfrageseite im Markt der Standorte: eine Standortbilanz stellt Instrumente bereit, die eine ganzheitlich ausgerichtete Standortbestimmung auf lokaler und regionaler Ebene und damit die im Wettbewerb notwendige Schärfung des individuellen Standort-Profils unterstützen. Die Standortbilanz arbeitet als 360-Grad-Radarschirm für vielseitige Analysen und Beobachtungszwecke, mit dem insbesondere auch „weiche“ Standortfaktoren in einem übersichtlichen Gesamtrahmen identifiziert, gemessen und abgebildet werden können. Aus den Analysen und Ergebnisse einer Standortbilanz können potentialorientiert Maßnahmen- und Handlungsempfehlungen entwickelt werden. Einfach verständliche Ampel-Diagramme mit rot-gelb-grün-Sektoren für eine überschaubare Einordnung von Standortfaktoren verstärken die Akzeptanz. Die Standortbilanz ist auf einer methodisch durchgängigen Systematik aufgebaut und kommt Denkweisen von zahlenorientierten Investoren und Entscheidern entgegen. Bei unterschiedlichen Entscheidungsebenen, Zuständigkeiten, Raumbezügen, Datenbeständen und Planungskompetenzen fördern Standortbilanzen aufgrund einheitlicher Analyse- und Bewertungsmethoden die Kommunikationsfähigkeit  zwischen allen Beteiligten an Standortprozessen. Die Transparenz von Standortentscheidungen erhöht sich durch nachvollziehbare Bewertungen. 

So

02

Aug

2020

Sehen als Voraussetzung des Handelns - Erzähltes Schulvermächtnis (Kindle Shop)

Für die Mehrheit jener, die nicht zum Dasein als Milliardäre erwählt sind, scheint es ziemlich wahrscheinlich oder sicher zu sein: ein Studium zahlt sich aus. Das durchschnittliche Einkommen von Hochschulabsolventen liegt deutlich höher als das Einkommen der anderen. Der durch ein Studium zu erwartende Einkommensgewinn ist für sich alleine betrachtet noch nicht alles: wichtiger vielleicht noch ist die deutliche geringere Gefahr von Arbeitslosigkeit. Auch ist ein Studium nicht immer nur Einkommensmaximierung und Arbeitslosigkeitsminimierung, sondern verbessert neben Selbstwertgefühlen auch Orientierungsmöglichkeiten für selbstbestimmtes Handeln. Akademiker sind zumindest langfristig betrachtet meist flexibler als reine Facharbeiter und haben somit größere Chancen zur Anpassung an eine sich fortlaufend verändernde Arbeitswelt.

Fr

24

Jul

2020

Gründer-Ampel: Personalbilanz Lesebogen Jörg Becker, Friedrichsdorf

Das Existenzgründer-Rating stellt nur einen kleinen Ausschnitt und Vorgeschmack auf vor dem Existenzgründer liegende Zeiten dar. Je solider aber das Fundament hierfür ist desto sicherer lässt sich abschätzen was neben einem tragfähigen Geschäftsmodell der Person der Gründung an Risikobereitschaft zugemutet werden kann. Keimzelle aller Aktivitäten ist die Gründungsidee: Idee und Konzept finden ihren Niederschlag im gut durchdachten und ausgearbeiteten Businessplan. Aber auch hier spielen Personalfaktoren eine entscheidende Rolle. Es ist wie bei einem Rennwagen der immer nur dann gewinnen kann, wenn alle Systeme wie Antrieb, Lenkung, Reifen usw. optimal aufeinander abgestimmt sind. D.h. gleiche Reifen können bei unterschiedlichen Fahrzeugen ganz unterschiedliche Fahreigenschaften aufweisen. Ähnliches passiert bei einem Businessplan der  immer zusammen mit der Person des Existenzgründers gesehen werden muss. Der Geschäftserfolg ist immer eine Kombination aus beiden.

Di

21

Jul

2020

Lernkultur - Allgemeinwissen (Jörg Becker: Kindle Shop)

Bei der Umsetzung in Kompetenz hört das Suchen und Wissen nicht bei den dokumentierten Informationen auf, sondern geht darüber hinaus. Flexible (moderne) Arbeitsformen sind vorwiegend projektorientiert und vom traditionellen Büroarbeitsplatz weitgehend entkoppelt. Projektmanagement ist mehr als Zeit- und Kostenschätzung oder Ressourcenmanagement: es ist die Anwendung von Fertigkeiten, Werkzeugen und Methoden für die Projektziele, vor allem aber die Anwendung von Wissen. Zwar ist Wissen der einzige Rohstoff, der sich durch Anwendung von messen. Aber auch dieser Rohstoff muss zuerst entwickelt und erworben werden. Dabei ist Wissen nicht nur das, was irgendwo dokumentiert ist und das man an seinen Lagerstellen suchen und finden muss. Social Media verändert die Art und Weise von Arbeit: nicht nur als Trend, sondern grundsätzlich und nachhaltig. Man muss somit dorthin gehen, wo das Wissen ist: denn manchmal findet es sich nur in den Köpfen von Experten und Kollegen. 

Mi

15

Jul

2020

Nicht alles super im digitalen Kapitalismus: Becker Denkstudio, Friedrichsdorf

Mögen sich Personen auch dagegen verwahren, als Zukunftsaktien gesehen oder mit ihnen verglichen zu werden: die Auswahl speziell von Führungskräften hat eines mit der Börse gemeinsam: In beiden Fällen werden Potenziale für die Zukunft gehandelt. Die Liste der Vorteile von potentialorientierten Betrachtungsweisen ist lang: die ganze Ausrichtung der Potentialorientierung führt weg vom Gewesenen hin zu einer zukunftsbezogenen Chancenorientierung: denn ihrem eigentlichen Kern nach sind Potenziale nichts anderes als Chancen für die Zukunft. 

Mo

13

Jul

2020

Denkstudio Wissensmanagement, Jörg Becker: Lernübergänge Storytelling (Kindle Shop)

Ein Leben ohne Gedächtnis wäre kein Leben (wie eine Intelligenz ohne Ausdrucksmöglichkeit keine Intelligenz wäre).Das Gedächtnis ist unser eigentliches Selbst. unsere Identität: „wir sehen die Welt nicht, wie sie ist, wir nehmen sie auch nicht wahr, wie sie scheint, wir erleben sie so, wie unsere Verschaltungen in unserem Gehirn dies vorgeben“. Dabei gehören Erinnerungen zu unseren zentralen kognitiven Werkzeugen: sie sind elementar und veränderlich zugleich, sie sind ebenso unzuverlässig wie unerlässlich, sie werden ständig abgerufen und überschrieben, sie liefern zugleich die Entlastung, die mit unseren Gewohnheiten einhergeht und sie sind der Grundstock unserer Kreativität. 

Sa

11

Jul

2020

Magistri valete wir fahr´n in die Welt - Erzählte Schulzeit: Jörg Becker, Denkstudio für strategisches Wissensmanagement (Kindle Shop)

Nichts ist so gut belegt wie der Zusammenhang von Bildung und wirtschaftlichen Wachstum. Jedes zusätzliche Schuljahr erhöht nach Berechnungen das Lebenseinkommen um zehn Prozent. Ein Drittel eines Schuljahres verloren zu haben, macht ein Minus von drei bis vier Prozent aus. Den gesamtwirtschaftlichen Verlust beziffern Bildungsökonomen im Billionen-Bereich. Wenn solche Größenordnungen auch nur annähernd real werden, ist die Corona-Pandemie schon allein unter diesem Blickwinkel ein Horror und was sich anfangs wie ein unverhofftes Glück von Corona-Ferien anfühlte wäre ein Desaster. Auch digitale Plattformen sind bislang eher Konfliktbeschleuniger und konnten den Sozial- und Lebensraum Schule nicht ersetzen.

Fr

03

Jul

2020

Rhein-Main Standortbilanz Lesebogen 18: Denkstudio für strategisches Wissensmanagement, Jörg Becker

 Die Bestandspflege von bereits ansässigen Firmen ist genauso wichtig wie Neuansiedlungen. Voraussetzung ist, dass die Wirtschaftsförderung mit den kommunalen Verwaltungsstellen und der Wirtschaft des Standortes möglichst tief vernetzt ist und hierbei stark kommunikativ arbeitet. Man muss denjenigen, die hier sind, seitens des Standortes das Gefühl geben, dass man sich um sie kümmert. Wenn sich Veränderungen ankündigen, sollte die Wirtschaftsförderung zu den ersten Adressen der Informationsempfänger gehören.

 

Mo

29

Jun

2020

Storytelling Kindle Shop: Mister Knie auf Therapie-Entzug

In ernsten Situationen ist der am meisten gefragt, der den Ernst der Lage erkennt, sie nicht verharmlost und der sich nicht in Agonie und Ohnmacht abdriften lässt. D.h. gefragt sind eine ausgewogene Balance: Nüchternheit statt Klagen, Transparenz statt Verschleierung, Aktion statt Abwarten, Führung statt Treibenlassen. Bei erfolgreicher Kommunikation geht es nicht in erster Linie darum, ob eine Nachricht gut oder schlecht ist. Sondern um daraus gezogene Schlussfolgerungen: ob diese richtige Einschätzung, Verlässlichkeit und Kompetenz ausstrahlen.

Sa

27

Jun

2020

Becker, Jörg: Entscheidungsunterstützung Standortökonomie, Standortbilanz Lesebogen 12, Kindle Shop

 

Mit Hilfe von Standortbilanzen können sowohl benebelnde Statistiken als auch die Vielzahl sogenannter qualitativer Standortfaktoren wo möglich in natürliche Häufigkeiten und Größen übersetzt werden. Es ist schon nicht leicht, über einen Standort vernünftige Daten zu sammeln. Noch schwerer aber ist es, diese Daten den o.a. Personengruppen in einem versteh- und nachvollziehbaren Sichtwinkel zu präsentieren. Die Daten und Informationen zu einem Standort haben mehr Transparenz und den Respekt verdient, zu dem ihnen erst mit Hilfe eines ausgebauten Instrumentariums verholfen wird.

 

Do

25

Jun

2020

In Märkten mit Ausleseprozessen hat Flexibilität Priorität - Kompetenzanalysen und Standortanalysen als strategische Grundpfeiler: J. Becker, Denkstudio für str

Mit der Entgrenzung der Arbeitswelt, d.h. den sich auflösenden Grenzen zwischen öffentlichem und privatem Leben, wird gleichzeitig auch die emotionale Vereinnahme des Einzelnen immer intensiver. Alle sich duzend und (scheinbar) immer auf Augenhöhe gerät man nur allzu schnell in einen Sog der Anerkennungsdynamik. Im Hintergrund lauert auch immer die Abstiegsangst, die Angst zu versagen und ohne Umkehrchance auf einem Abstellgleis zu landen. Da es ohnehin meist bequemer und finanziell günstiger ist, seine Einstellungen dem Handeln anzupassen, kommt es gewissermaßen zwangsläufig zu einer Veränderung der Persönlichkeit.

Mo

15

Jun

2020

Mister Knie auf Reha-Suche: aus der Reihe zur Qualitätsanalyse der Patientenversorgung

Komplex ist etwas vor allem dann, wenn es unüberschaubar, vernetzt, eigendynamisch, undurchsichtig, wahrscheinlichkeitsabhängig oder einfach nur instabil ist. Oder kurz gesagt auf den Punkt gebracht: fast genauso wie bei einer Knie-TEP mit anschließender Reha. Die Frage für Mister Knie war: Hält das von der Zeitschrift FOCUS vermarktete Testat der "Besten Reha-Kliniken" Deutschlands das, was es verspricht?

Fr

12

Jun

2020

XinXii Publishing Becker, Friedrichsdorf: Wirtschaftsrechnen - Personalbilanz Lesebogen 32

 

Nicht mehr auf das Wissen an sich, sondern auf den Weg dorthin sollte sich das Augenmerk richten. Die Devise: an die Stelle von totem Wissen sollten brauchbare Fähigkeiten treten. Ein richtiges Schulfach Wirtschaft könnte das Eintauchen ins Berufsleben erfolgreicher machen.

 

Di

09

Jun

2020

Kindle Edition: Wirtschaftswissen im Lebenszyklus - Lernkultur im Wandel von J. Becker, Friedrichsdorf

Werden Akademiker in ihrem Berufsleben mit ersten Führungsaufgaben konfrontiert, merken sie sehr schnell, dass sie mehr als nur exzellentes Fachwissen benötigen. Wollen sie Erfolg haben, müssen sie an ihrer Führungs- und Sozialkompetenz arbeiten. Gefragt sind keine stromlinienförmigen Karrieristen, sondern eher Querdenker (auch mit Ecken und Kanten).

Fr

05

Jun

2020

Kreativität und Bildung als intermediäre Scharnierfunktion: Kindle Edition, Becker, Friedrichsdorf

Die Welt (zumindest die über Glaskabel erreichbare) gehört scheinbar uns. Eine Welt die groß ist (man kann wochenlang allein eine Wüste, das Meer oder ein Gebirge durchqueren) und auf der anderen Seite doch wieder so smartphoneklein ist. Damit hat sie die Gleichmacherei befördert, das eindimensionale Denken, die Unfähigkeit, Widersprüche oder Komplexität auch nur auszuhalten.

Do

04

Jun

2020

Storytelling J. Becker, Friedrichsdorf: das große Ganze (BoD Verlag)

Der Mensch also nur noch ein Relais zur Datenübertragung? Klingt zwar utopisch, ist aber gemessen an dem, was bereits Realität ist, nicht mehr so abwegig. Denn wir nutzen ja bereits maschinelle Erweiterungen wie Smartphones, die nichts anderes sind als externe Festplatten von Gehirnen.

So

31

Mai

2020

Wiederkehr: Jörg Becker Storytelling, Kindle Edition

Tempi passati: Nicht nur jenes Abitur in grauer Vorzeit. Sondern jetzt auch das an diese Zeiten erinnernde 50-Jahr-Jubiläum. Nicht alle, die damals in die Welt hinausfuhren, kehrten zum Jubiläum zurück. Tempi passati. Nicht alles ist heute noch so wie es war. Dennoch: manches ist so geblieben wie es damals war.

Mi

27

Mai

2020

Hanauer Storytelling über diverse Standort-Intangibles (Jörg Becker: Kindle Edition)

Geschichten eines Standortes lenken die Aufmerksamkeit auf das, was bleiben kann (muss), und schärft die Blick auf Optionen, das Spannungsfeld zwischen Wandel und Kontinuität zielführend zu gestalten. „Zukunft braucht Herkunft“. In Geschichten ist ein großes Erfahrungswissen gebündelt, eine Ressource, die man getrost nutzen sollte. Nicht selten gibt es Situationen, in denen wissenschaftliche Expertise nur bedingt weiterhilft, jedoch Erfahrungswissen strategische Weichenstellungen unterstützen kann. Es gilt, gesammelte Erfahrungsschätze einer produktiven Verwendung zuzuführen, d.h. die Welt der Zahlen mit Erfahrungen zu verknüpfen.

Di

26

Mai

2020

Storytelling Becker: Nichts ist gewiss (Kindle Edition)

 

An den Ufern neuer Datenmeere stehend wäre es wohl zu einfach, diese (nur weil man deren Bedeutung und Umfang nicht versteht) einfach als zukünftige Ordnung aller Dinge zu akzeptieren. Zum Beispiel die im flüchtigen Alltag fortlaufend abgeschöpften „Datenabgase“, Datenschnipsel aller Online-Aktivitäten: alle jene Google-Suchen, Twitter-Nachrichten, E-Mails, Texte, Fotos, Lieder, Videos, Aufenthaltsorte, Klicks und Seitenaufrufe 

 

Mo

25

Mai

2020

Ernst Becker 1914 - 2016: Gemaltes Leben (Kindle)

 Freude am Malen  -  Bilder frei von Anspruchsdenken. Ein Kreativer, Ernst Becker, erlebte die Frühzeiten der Fliegerei mit Leib und Seele, d.h. frei zu sein mit sich, dem Fluggerät und der Natur. Die Begeisterung für das Fliegen  fand später ihre Fortsetzung in der Freude am Fotografieren und Malen.  Aus dem Innern heraus er- und gelebte Kreativität blieb ohne eitles Anspruchsdenken. Ohne Bitternis aus schwierigen Zeiten war diese Kreativität der Motor, den Blick für das Alltägliche zu schärfen, um stille Schönheit auf Papier zu bannen.

 

So

24

Mai

2020

Jörg Becker: Schulwirkungen - Langfristige Entscheidungshilfen (Hola Hanau, abi63, Kindle Edition)

Klassentreffen sind eine Mischung aus Familienfeier und Betriebsjubiläum, aus Zeitreise, Standortbestimmung und persönlicher Bilanz. Ehemalige Schüler werden in ihre eigene Vergangenheit zurück katapultiert und tun dabei so, als wäre eine zufällige zusammengewürfelte Mannschaft aus vergangenen Tagen auch heute noch wichtig: „ob das stimmt, darf jeder selbst entscheiden; wer den Blick zurück nicht erträgt, bleibt weg. Denn die Weggefährten von einst funktionieren auch als Spiegel. Im Vergleich mit den anderen gewinnt der eigene Lebensweg an Kontur. Nabelschau für Fortgeschrittene“. Vor allem deshalb weil die Sozialisation während der Schulzeit wichtig war und das gesamte weitere Leben geprägt hat.

Sa

11

Apr

2020

Abi63 - OImb - Das Besondere

Was gibt es Besonderes an einem Abitur? Sehr wenig, damals nicht, und heute in Zeiten der Inflation von 1er-Noten schon überhaupt nicht. 

Oder ist etwa die Jahreszahl 63 das Besondere? Wohl kaum, schon vor 63 und auch nach 63 gab es tausende, zigtausende, die ihr Abitur machten. 

Oder war es ein Klassenfest jener Abi63-Abiturientengruppe? Zunächst auch nicht, was sollte an einem Klassenfest schon besonders sein? Kaum etwas. Und trotzdem gibt es das Besondere: Weil jenes Klassenfest seit jenem Jahr 63 lückenlos über alle Zeiten hinweg Jahr für Jahr, also mittlerweile weit über 50 mal stattgefunden hat. Immer um die Weihnachtszeit herum. Und, als wäre das noch nicht genug, dazu immer am gleichen Ort, der gleichen Gaststätte, dem gleichen Tisch, den gleichen Wirtsleuten. Und, so lange es dauerte, dem gleichen Klassenlehrer. 

Wenn es diesen Ort im Zuge von Corona-Zeiten nicht mehr gäbe, wäre vielleicht auch das Besondere dahin. Bestimmt sogar. 

„Was meinte denn Detlev mit seiner Feststellung von Schockstarre?“, fragte Ehemaliger I. 

„Keine Ahnung, vielleicht grundsätzlich Corona? Oder auch das Besondere speziell aus OImb-Sicht?“, fragte Ehemaliger II. 

„Oder meinte er mit Schockstarre die Reaktion auf den Tod von Rainer, der noch vor wenigen Monaten beim letzten Klassentreffen an diesem besonderen Ort gewesen war?“ 

„Man weiß es nicht.“ 

„Und in Gedanken an das Besondere: Mach´s gut Rainer!“ 

„Ja, mach´s gut, beim nächsten Klassentreffen fehlt uns was!“

 

Fr

06

Sep

2019

Bewegungsschiene als unverzichtbare Therapie für die Reha von Mister Knie

 Die früher für eine Knie-OP übliche Praxis der Ruhestellung ist mittlerweile der frühen Mobilisation gewichen. Experten empfehlen daher nach einer Knieprothesen-Implantation die kontinuierliche passive Bewegung. Es gibt Hinweise, dass damit Blut- und Flüssigkeitsansammlungen im Knie ausgeschwemmt werden. Bei Anwendung am Kniegelenk sei zweifelsfrei eine frühzeitig verbesserte Flexion zu erwarten. Die Bewegungsschiene ermögliche eine raschere Mobilisation als bei alleiniger Krankengymnastik. Zudem scheine die Rate an Wundrevisionen aufgrund von Wundheilungsstörungen bei Therapien mit einer Bewegungsschiene geringer zu sein (Prof. Kirschner in der Ärzte Zeitung). 

Stützende Gelenkschienen sind demnach immer die richtige Wahl, wenn es um fremd gesteuerte Bewegungsabläufe geht. Eine Bewegungsschiene für das Knie gibt den nötigen Halt und bewegt sich aus eigener Kraft. Nach einer Operation am Knie soll und kann eine solche Schiene die Heilung beschleunigen. Die postoperative Behandlung beginnt mit einem geringen Schmerzempfinden und wird dann erweitert. Die Bewegungsschiene ist stufenlos von -3 Grad bis 120 Grad (Flexion) einstellbar. Für einen normalen Gang und das Treppensteigen seien eine Beugung von 75 bis 90 Grad zu fordern. Mit einer Knie Bewegungsschiene kann hierbei auch ein individuelles Bewegungs-Kraft-Profil erstellt werden. Patienten machen mit einer Bewegungsschiene Knie in der Regel gut Erfahrungen. Die Schiene wird schon kurz nach einer Operation angelegt und das entsprechende Bein darin gelagert. Patienten brauchen sich nicht erschrecken, wenn die Bewegungsschiene eigeschaltet wird, Schmerzen entstehen dabei nicht. Der Beugungswinkel kann dabei vom Patienten selbst bestimmt werden. Gegebenenfalls muss das Bein nach der Behandlung gekühlt werden. Die Behandlung mit der Bewegungsschiene Knie sollte über einen Zeitraum von mindestens 10 Tagen (länger als zwei Stunden täglich) erfolgen und während der Reha mit der üblichen Physiotherapie und Krankengymnastik kombiniert werden. Täglich sind nach Meinung von Experten ein bis zwei Behandlungen erforderlich. Eine Bewegungsschiene Knie kann auch ausgeliehen werden. Manche Anbieter bringen eine Bewegungsschiene auch vor Ort, die Kosten hierfür betragen je nach Gerät und Zeitraum etwa zwischen 150 und 280 Euro. 

Sa

03

Jun

2017

7 Knackpunkte für ein gutes Betriebsklima

 

Für jedes Unternehmen wird Kundenorientierung immer mehr zum zentralen Strategiethema. Ein Unternehmen hat aber nicht nur externe Kunden, sondern auch interne Kunden, nämlich die Unternehmensleitung, Mitarbeitervertreter/innen, Führungskräfte und Mitarbeiter. Diese internen Kunden haben ähnliche Eigenschaften und Bedürfnisse wie die externen Kunden. Ein gutes Betriebsklima gehört zum wichtigen Kapital eines Unternehmens, das allerdings in keiner Bilanz aufgeführt wird. Die Selbsteinschätzung der Vorgesetzten und ihre Bewertung durch die Mitarbeiter driften aber oft deutlich auseinander. Es zeigt sich, dass Manager ihren Führungsstil oft völlig anders einschätzen und gerne in einem zu günstigen Licht darstellen wollen. Der hohen Diskrepanz zwischen Selbstbild und Fremdbild liegt ein Kommunikationsdefizit zugrunde, das mit Hilfe von Mitarbeiterbefragungen abgebaut werden kann.

Kooperation: Wird Ihr Team von Spannungen und Misstrauen behindert oder durch gegenseitige Hilfsbereitschaft gestärkt?

Führungsstil: Begegnen Sie Ihren Mitarbeitern als Partner oder als Despot?

Freiräume: Schnürt ein dichtes Netz von Arbeitsrichtlinien jede Eigeninitiative ab oder werden Kompetenzen delegiert?

Entgelt- und Anreizsysteme: Ist Ihre Entgeltstruktur so beschaffen, dass man sich möglichst fair bezahlt fühlt?

Oder klaffen die Gehaltsspannen unverhältnismäßig weit auseinander?

Karriere: Gibt es eine vernünftige Personalentwicklung oder bleibt der Aufstieg dem Zufall überlassen?

Organisation: Werden Jobrotation, Gruppenarbeit oder Job Enrichment praktiziert oder versauern Mitarbeiter an ein und demselben Arbeitsplatz?

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Di

23

Mai

2017

Risikoscheue Entscheider

 

In Wohnungen von Must-have-Kreisen bleibt nichts dem Zufall überlassen: Möbel haben schlicht, funktional und elegant zu sein. Nur ausgewählte Materialien kommen ins Haus, weniger bedeutet mehr. Passend hierzu cool-konfektionierte und auf Hochglanz polierte Küchen. Mit dem sterilen Charme, dass darin nur selten (nie) gekocht werden dürfte. Bücher: wenn überhaupt, höchstens als repräsentative Bildbände im Hochglanzdruck. Aber alltagstaugliche Sachbücher, Romane, Krimis ? Weit und breit keine Spur hiervon: wahrscheinlich alle auf E-Readern gespeichert ? Auf perfekte Weise würde dies einer ziemlich gleichförmig erscheinenden Managerelite entsprechen. Gradlinigkeit oder heiße Eisen anpacken stehen auf der Rangskala der begehrtesten Managerqualifikation nicht an oberster Stelle. Dort zählen wie in der Politik ganz andere Maßstäbe: Geschmeidigkeit, äußerlich wie innerlich. Unangenehme Wahrheiten werden nicht (oder nur so, dass sie niemand versteht) ausgesprochen. Empörung tritt nur in Grenzen und wenn überhaupt, dann nur gefiltert und zeitverzögert ein. Günstiger ist es allemal, keine Entscheidung zu fällen als eine fatale.

 

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Fr

19

Mai

2017

Barrierefreie Förderung der Kreativwirtschaft

 

Für viele Wirtschaftsförderungen zählt der Umgang mit Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft nicht zur alltäglichen Praxis und ist (beiderseitig) vielfach noch mit Vorurteilen und persönlichen Verkrampfungen belastet. Die Kultur- und Kreativwirtschaft zählt häufig zu den Dingen, die man mit Vorliebe unter der Rubrik „nice to have“ verbucht, sie ansonsten aber lieber am hinteren Ende der Prioritätenfolge einreiht. Man hat es mit Akteuren aus sehr heterogenen Größenklassen zu tun, für die der oft zitierte Wahlspruch nach Fördernotwendigkeit des Mittelstandes nicht genügend treffgenau wäre. Dabei erweist sich die Kultur- und Kreativwirtschaft als ein äußerst vielschichtiger Branchenkomplex mit einer fast verwirrenden Anzahl unterschiedlicher Facetten.

Förderangebote sind selten auf die spezifischen Besonderheiten und divergierenden Problemstellungen einzelner Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft ausgerichtet. Zusätzliche Informationsdefizite und Kommunikationsbarrieren tun ein Übriges.

Standorte, die nach vorne schauen, kommen vor dem Hintergrund nicht ausgeschöpfter Potentiale nicht umhin, eine effektive Förderkulisse zu gestalten.

 

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Mo

15

Mai

2017

Stadtplanung mit Grünflächen

 

Der höhere Stellenwert für Grünflächen macht diese zum unverzichtbaren Teil der Stadtplanung, zum harten Standortfaktor.

 

 

Wenn Grünflüchen von Bürgern einer Stadt im starken Maß angenommen und somit hoher Beanspruchung ausgesetzt sind, steigen zwangsläufig der Aufwand für notwendige Pflege und die hierfür benötigten Budgets. Für Landschaftsarchitekten und Freiflächenplaner wären manche Städte geradezu ideal für weiter Projekte: wenn nicht ein stetig wachsende Einwohnerzahl nach neuen Wohnbauflächen verlangen würde und wenn potentielle Baugebiete sich nicht ausgerechnet über Grünflächen, Wald, Kleingärten, Wiesen oder Auen erstrecken würden. Trotz aller Erfolge könnten Grünflächen unter diesem wachsenden Druck leicht in die Defensive geraten: Errungenschaften müssen vor Übergriffen geschützt, bisher Erreichtes bewahrt werden.

 

Die Qualität einer Stadt, eines Standortes bemisst sich auch danach, wie viel an Freiraum sie dem mehr gestressten Bürger lässt, um seinem Bedürfnis „einmal rauskommen“ nachzukommen.

 

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Fr

12

Mai

2017

Auch Schornsteinfeger unterliegen dem UWG

 

Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb heißt UWG, ist eine historisch gewachsene Rechtsnorm, die Marktteilnehmer vor unlauterem Wettbewerb schützen soll. Dem Interesse der Allgemeinheit an unverfälschtem Wettbewerb soll Rechnung getragen werden. Unlauter und widerrechtlich ist „jedes täuschende oder in anderer Weise gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstoßende Verhalten oder Geschäftsgebaren, welches das Verhältnis zwischen Mitbewerbern und zwischen Anbietern und Abnehmern beeinflusst“. Zu den Tatbeständen eines unlauteren Wettbewerbs gehören beispielsweise besonders aggressive Verkaufsmethoden, Herabsetzung oder Irreführung. Dabei postuliert das Gesetz Belästigungshandlungen, die gegenüber Marktteilnehmern unzumutbar sind. Es gibt eine Reihe von normierten Verhaltensweisen, die nach Maßgabe des Gesetzes stets als wettbewerbswidrig eingestuft werden. Tatbestände einer Wettbewerbsverletzung lassen sich grob danach gruppieren, ob die Wettbewerbshandlungen gegenüber den Mitbewerbern oder Verbrauchern vorgenommen werden oder gegen Marktverhaltensregeln verstoßen.

 

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Fr

12

Mai

2017

Zahlenzauberer der Parallelwelt

 

Hinter einem vordergründigen Bild kleiner, angeblich kostenfreier Annehmlichkeiten scheint im Maschinenraum der Informationsökonomie eine selbstorganisierte Parallelwelt zu entstehen, deren Kriterien für eine Qualitätskontrolle (so überhaupt vorhanden) dem öffentlichen Bewusstsein entzogen sind. In der Welt der Big Data-Zahlenzauberer werden neben Arbeitsplätzen und Logistik auch Haushalt und Konsum gesteuert: die mathematischen Modelle müssen nur noch den Mensch mit seinem irrationalen, unvorhersehbaren Verhalten als Störfaktor ausschalten. „Das neue Gesellschaftsmodell verführt Menschen mit Annehmlichkeiten und Anreizen in berechenbare Verhaltensmuster“: in der Big Data-Gesellschaft wird das Subjekt (als Träger freier Entscheidungen) zum Objekt (mit errechneten Verhaltensweisen) umgeformt. Das errechnete Individuum ist ein Ergebnis der Verknüpfung von Variablen und Gleichungen, „von windschief aus Datenschnipseln abgeleiteten Informationen“.

 

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Di

09

Mai

2017

Schule unter dem Druck von Pisa

Es ist nicht zuletzt das Bildungsniveau der Beschäftigten von dem es abhängt, inwieweit an einem Standort technologische Neuerungen hervorgebracht und adaptiert werden können. Die Qualifikation ist eine grundlegende Voraussetzung für die Innovationsfähigkeit einen notwendigen Strukturwandel zur Wissensökonomie.Die kritischen Stimmen zu der unter dem Markennamen Pisa bekannt gewordenen Kompetenzmessung von Schulen und Schülern werden lauter. Als Folge des Pisa-Effektes würden nationale Traditionen unterlaufen und dabei ein von der Wirtschaft entlehntes Qualitätsmanagement imitiert. Da über Pisa Druck ausgeübt werde, Erziehungs- und Bildungsangebote an den Erwartungen der Wirtschaft auszurichten, würden die Grenzen zwischen Bildung und Ökonomie überschritten. Da Pisa in Form periodischer Messung erfolgt, wird im Maschinenraum ständiger Druck nach angeblichen Verbesserungen erzeugt. Die Frage nach dem Wie von Verbesserung bleibt unbeantwortet

 

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Sa

06

Mai

2017

Wissen und Digitales

 

Licht und Schatten der Digitalisierung könnten in ein schädliches Ungleichgewicht gelangen. Fortschrittlichen  Elementen des Internets steht eine ungehemmten Ausspähung und Vermarktung privater Daten gegenüber. Big Data ist unter uns, tagtäglich unser Leben beeinflussend, wenn nicht sogar bereits bestimmend. Die Wege zu intelligenten Fabriken und smarten Büros verlangen nach Unmengen von Daten und gehen mit gravierenden Umbrüchen und massiven Veränderungen einher. Die technische Machbarkeit des lückenlosen Tracking von Bewegungen und Tätigkeiten muss auf das hinterfragt werden, was gewollt oder hinnehmbar sein soll.

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Mi

03

Mai

2017

Was ein Satz bedeutet, hängt heute immer weniger von ihm selbst, sondern immer stärker vom umfließenden Kontext ab

 

In Internet-Chats, Krawall-Shows und Vulgär-Comedies wird das Ideal der deutschen Hochsprache mit Füßen getreten. Jugendliche mischen aus verschiedenen Sprachfetzen einen sogenannten „coolen“ Slang. Grammatische Feinheiten werden brutal eliminiert, vom Formenreichtum der deutschen Sprache bleibt kaum etwas übrig. Fast schon unwichtig ist, wann genau eigentlich die deutsche Sprachlandlandschaft in Bewegung geriet. Vielleicht bietet die englische Sprache mit ihrer bereits am weitesten reduzierten Wortgrammatik Trost: „sie büßte bereits im Munde der Kelten, Wikinger und Normannen über die Jahrhunderte hinweg viele ihrer grammatischen Feinheiten ein (W. Krischke).“

 

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Fr

21

Apr

2017

Allgemeinwissen - wie Schule und Lehrer Wissen vermitteln

 Intellektuelles Kapital hat auch immer mit Ausbildung zu tun. Ergebnisse schulischen Lehrens und Lernens sollten u.a. Kompetenz und Können sein. Aber Lehrer brauchen auch Rückmeldungen darüber, worum sie sich bemühten. Wird Beteiligung am Unterricht überbewertet, werden Leistungsanforderungen möglicherweise weichgespült. Schulen bewirken manchmal nicht das, was sie in ihren Plänen versprechen. Mit Klassenarbeiten wird geprüft, wie weit das Gelehrte zum Gelernten geworden ist, d.h. nachhaltiges Transferwissen aufgebaut wurde. Bei Fragwürdigkeit der Zensurengebung geht es um diagnostische Kompetenz der Lehrer. Lehrende müssen über breite, differenzierte, empirische Erfahrungen im Umgang mit Schülern verfügen. Professionell arbeitende Lehrer erkennen und wissen, wie Schüler auf bestimmte unterrichtliche Arrangements reagieren. Es geht darum, die Wirkungen konkreter Unterrichtsinhalte auf Schüler zu beurteilen. Anleitungen zum entdeckenden und selbständigen Lernen unterstützen Schüler bei ihrem Wissenserwerb. Leistungen und Kompetenz der Schüler lassen sich anreichern, wenn Potentiale des Lernens durch wiederholtes Üben ausgeschöpft und verfestigt werden.

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So

02

Apr

2017

Stadt ohne Gewähr von sicherem Geleit

 

Hola-Lied: Und kommt einst der Tag, daß es zum letzten mal schellt, ade Sinussatz a.c.i., Magistri valete wir fahr´n in die Welt, ohne Cäsar und Geometrie, Scholaren klein zieh´n wieder ein, so muß es bei richtiger Mannschaft sein. Doch führt auch die Fahrt zum entlegensten Riff: uns eint unserer Schuljahre Band. Getreu diesem Leitbild trafen sich Ehemalige dieser Schule Jahr für Jahr zu einem Klassenfest, mehr als ein halbes Jahrhundert, über fünfzigmal, aus allen Himmelsrichtungen ankommend. Tempi passati: Nicht alles ist heute noch so wie es war. Äußere Umstände legen sich in dieser Stadt der ehemaligen Schule wie eine dunkle Wolke über die einstige Beschaulichkeit. Was sich schon über Jahre hinweg andeutete trat unter anderem durch Schlägereien von Alt- und Neu-Migranten offen zutage, ein Unschuldiger verliert vielleicht sein Augenlicht. Von einer traurigen Entwicklung mit städtischen Gefahrenpunkten ist die Rede. Von Menschen, die sich nicht mehr auf die Straße trauen oder sich vor einem Spaziergang am Fluss fürchten. Im Zentrum dieses Geschehens liegt der für über fünfzig Klassentreffen gleich gewählte Ort. Das einst vielleicht nur unbestimmt mulmige Gefühl des nächtlichen Besuchs wird nunmehr ganz konkret und wirklich. 

 

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Fr

31

Mär

2017

Kompetenz für Information und Wissen

 

Der Übergang von der Industrie- zur Informationsgesellschaft hängt auch davon ab, ob auch die nichttechnischen Bedingungen erfolgreich beherrscht werden können. D.h. auch mit dem Wandel zur Informationsgesellschaft verbundene mögliche Problemfelder wie beispielsweise die Gefahren der Verwechslung virtueller Realität mit Realität oder die der Informationsüberflutung müssen ernst genommen werden. „Information ist, was man braucht zu handeln“ (Peter F. Drucker), d.h. gerade jetzt, wo die Möglichkeiten der Informationsgewinnung beträchtlich gestiegen sind, müssen sich die Führungskräfte verstärkt auf die produktive Nutzung des Rohstoffes „Information“ als für ihren geschäftlichen Erfolg ausschlaggebendes Arbeitsmittel einstellen. Datenreich, aber informationsarm?: denn Information ist nicht immer unbedingt das, was von den Computern auf den Schreibtisch der Entscheider gelangt. Vielmehr gilt in diesem Sinn als Information immer nur das, was diese brauchen, um handeln zu können: die aus den Datenverarbeitungssystemen gewonnenen Informationen stellen oft nur wenige Prozent des geschäftsspezifischen Wissens eines Unternehmens dar. D.h. Speichern von Informationen, das durch die technischen Quantensprünge unglaubliche Dimensionen angenommen hat, sollte nicht mit ihrer Verarbeitung gleichgesetzt werden. Durch die technischen Möglichkeiten begünstigt wird auch oft ein zu hoher Detaillierungsgrad verfolgt, der die personellen Informationskapazitäten überbeansprucht und damit Lernprozesse und Kreativität hemmt. Denn Datenmüll, ungenaue oder inkonsistente Daten werden auch immer nur falsche Informationen liefern.

 

 

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Mi

29

Mär

2017

Fliegen und malen

 

Auf einer griechischen Insel gefangen seufzte damals jener Daidalos: „Ach, wenn man doch fliegen könnte, Flügel müsste man haben, Flügel wie ein Vogel !“. Und der Sage nach baute er sich Flügel: so wollte er den Weg durch die Lüfte nehmen. Flügel sollten die Fesseln der Erdenschwere von ihm nehmen. Als er damit über das Meer fliegen wollte ermahnte er vor dem Start seinen Sohn Ikaros: zügle dein Ungestüm und fliege genau in der Mitte zwischen Himmel und Meer. Zwischen den Elementen – dem Wasser des Meeres und dem Feuer der Sonne – fliege dahin und ziehe im Element der Lüfte deine Bahn. Jede Stadt, die auf eine lebendige Künstler-, Kultur- und Kreativszene verweisen kann, kann sich eigentlich nur glücklich schätzen. Jeder, der ein Bild malt, ist auf seine Weise kreativ. Auch dann, wenn seine Bilder die Öffentlichkeit niemals erreichen. Wie jener Flieger, der niemals eine Kunstakademie oder ähnliche Einrichtung besucht hat, ja es nicht einmal für nötig befunden hat, sich teure Maler-Utensilien anzuschaffen. Seine Bilder haben nie eine Ausstellung oder Galerie gesehen, aber zeigen vor allem eines: die Freude am Malen ist ehrlich. Und damit sind es auch die Bilder. Der Flieger hat nie den Anspruch erhoben, ein Künstler werden zu wollen. Und doch ist er im wahrsten Sinne des Wortes ein Kreativer.

 

 

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Di

28

Mär

2017

Die Schule ist Teil einer komplexen Standortumwelt

 

Man mag Bildungs-Rankings nun mögen oder nicht. Man muss sich mit ihrer Existenz abfinden. Somit wohl auch damit, dass sie oft nicht nur Diskussions-, sondern auch als Entscheidungsgrundlage zur Anwendung kommen. Je besser Schulen sich darüber informieren und ihre eigene Position nachvollziehbar bestimmen können, desto stärker können sie gegebenenfalls auch für ihre eigenen Ziele und Vorstellungen argumentieren. Eine Schule bleibt nach dem Abgang ihrer Schüler nicht etwa in ihrer eigenen Welt zurück, sondern ist Bestandteil eines höchst komplexen Standort-Umfeldes. Wenn Standorte daher heute miteinander mehr und mehr auch nach dem Faktor Bildung verglichen werden, sitzt jede der an einem Standort befindlichen Schulen mehr oder weniger direkt mit in diesem Boot. Denn Schulen entscheiden nicht nur darüber, wie es ihnen selbst ergeht, sondern ebenso mit darüber, welche nachhaltigen Perspektiven und Potenziale der gesamte sie tragende Standort auf die Waagschale bringt. Die Entwicklung hin zur Informationsgesellschaft sorgt nicht nur für partielle Veränderungen, sondern kündigt bereits die künftige Gesellschaft an. Mit dem strategischen Gut „Wissen“ muss deshalb sowohl in Schul- als auch in Berufszeiten verantwortungsbewusst umgegangen werden. Oft zeigt sich erst später, wie wichtig Schulzeiten für das späteres Leben waren. Viele der bereits in dieser Zeit gestellten Weichen zeigen erst später, in welche Richtung sie eigentlich geführt haben.

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Mo

27

Mär

2017

Mittelstand analysiert Wettbewerbsstrategien

 

Die strategische Konkurrenzanalyse liefert eine wirkungsvolle Basis zur Überprüfung, Anpassung und Weiterentwicklung der Strategie für das Unternehmen. Jede Aktion des Wettbewerbs benötigt Zeit, um wirksam zu werden. Durch die Konkurrenzbeobachtung kann deshalb ein Zeitgewinn und dadurch eine Zunahme der Aktionsmöglichkeiten, eine Vergrößerung der Aktionsspielräume oder eine Verminderung des Entscheidungsrisikos erreicht werden. Entwicklungen werden dadurch plastischer, längerfristig vorhersehbar und planbar. Eine Umsetzung in eigene strategische Verhaltensweisen wird dadurch erst hinreichend ermöglicht. Typen von Wettbewerbsstrategien sind beispielsweise umfassende Kostenführerschaft: niedrige Preise, günstige Kostenposition, Erfahrungskurve, „on size fits all“, schnelles Wachstum. Differenzierung: Hohe Preise, Produktinnovation, „value added“, nur ein Produkt für jeden, „Nobody does it better“. Konzentration auf Schwerpunkte: spezifische Kunden, spezifisches Marktsegment. 

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Mo

27

Mär

2017

Wenn in einer Geschäftsbeziehung der Kunde immer ferner rückt

 

Zufriedenheit ist nicht immer gleich Zufriedenheit. Zufriedenheit ist auch keine 100-Prozent-Garantie dafür, dass der Kunde in jedem Fall an der Geschäftsbeziehung festhalten wird. Übersehen dürfen beispielsweise nicht der Wunsch nach Abwechslung, die Neugier und auch die Langeweile. Auch können Aktionen der Wettbewerber auch bei vermeintlich zufriedenen Kunden einen Wechsel der Präferenzen bewirken. Kunden mit einem Bedürfnis nach Abwechslung lassen sich über bestimmte sozialdemographische Merkmale beschreiben. Für das Unternehmen besteht die Chance, den Wechslern Möglichkeiten innerhalb des eigenen Sortiments zu offerieren. In weiterführenden Modellen kann zusätzlich unterschiedlichen Kundenzufriedenheitstypen unterschieden werden. Voraussetzung für das Entstehen von Kundenzufriedenheit ist, dass die Erfahrungen nach dem Kauf die Erwartungen vor dem Kauf übertreffen. Nicht zuletzt geht es dabei auch um die Frage, wie sich ein Produkt durch Funktionen, Ausstattungsmerkmale oder Serviceleistungen so anreichern lässt, dass dafür vom Kunden auch höhere Preise als für vergleichbare Produkte akzeptiert werden. Aufgrund immer komplizierterer Organisationsstrukturen und -abläufe richten viele Unternehmen ihren Blick zu sehr nach innen. Immer weniger Mitarbeiter kommen noch in einen direkten Kundenkontakt. Anforderungen und Bedürfnisse von Kunden sind im Unternehmen nicht mehr aus eigener Erfahrung, sondern nur noch in sehr vagen Vorstellungen präsent. Solche Unternehmen setzen sich damit der großen Gefahr aus, dass ihnen der Kunde immer ferner rückt und in seiner Anonymität immer fremder wird. Aber immer ist nur der Kunde mit seinen Wünschen, Bedürfnissen, Anforderungen, Wertvorstellungen, Verhaltensweisen etc. der eigentliche Adressat für den Kern der Unternehmensleistung.

 

 

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So

26

Mär

2017

Kunden richtig bewerten

 

Im Rahmen der Kundenbewertung lässt sich mit Application-Scoring, Attrition-Scoring und Credit-Scoring prüfen, für welche Angebote ein Kunde überhaupt in Frage kommt und ob sich erste Hinweise dafür erkennen lassen, dass sich eine Kundenbeziehung aufzulösen droht. Oder wie die Zahlungsfähigkeit und Zahlungsweise eines Kunden zu bewerten ist. Mit Hilfe des Attrition-Scoring-Modells wird innerhalb der Kundendatenbank nach Risiken gefahndet, die einen bevorstehenden Verlust eines Kunden signalisieren. Credit-Scoring-Modelle dienen anhand von Risikomerkmalen zur Prognose von Kreditrisikowahrscheinlichkeiten: nach einer Faustregel kann ein Forderungsausfall den Ertrag von bis zu zehn guten Neukunden kosten. Mit diesem Verfahren können deshalb alle zum Zeitpunkt der Risikobewertung verfügbaren Daten hinsichtlich der Forderungsausfälle und der normalen Zahler miteinander verglichen werden, um daraus risikorelevante Merkmale herauszufiltern. Analysiert werden beispielsweise die Forderungsausfälle unter den Neukunden der letzten zwölf Monate sowie Stichproben der normalen Zahlen desselben Zeitraums.

 

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Do

23

Mär

2017

Mittelstand Entscheidungsunterstützung - informationsverdichtete Managementwerkzeuge

 

Mit der von vielen verlangten Verschlüsselung von Daten wird eigentlich nur die Realität eines Sachverhaltes anerkannt, dem man eigentlich zu entfliehen hofft. Eine wichtige (vielleicht entscheidende) Frage diesbezüglich wäre: warum eigentlich stößt dieses Internet von Allem auf so wenig Widerstand? Sind es wirklich nur die vielen damit erreichbaren kleinen, Kostenfreiheit suggerierenden Annehmlichkeiten? Oder ist es (vielleicht noch wahrscheinlicher) die (mehr oder weniger unbedarfte) Bewunderung der Autorität von angeblich allwissenden Experten? Dass nämlich genau nur diese über die Notwendigkeit für soziale und technologische Teilhabe zu befinden hätten? Solche Konzentration an informationeller Macht schafft den Eindruck von Alternativlosigkeit: „diese Asymmetrie im Verstehen ist ein Erklärungsfaktor“ für das, was geschieht. Es gibt wohl starke und mächtige Interessen, diesen Zustand zu nutzen und alles dafür zu tun, ihn zu erhalten (wenn möglich, zu verstärken).

 

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Mo

20

Mär

2017

Wissensmanagement kann auch Personalbilanz

 

Alle fünf Jahre verdoppelt sich das Wissen der Menschheit. Dieser Sachverhalt wird ausgedrückt durch den Begriff der Halbwertzeit des Wissens. Leistungsfähige Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie schnell lernen können: jeder einzelne für sich wie auch im Team. Das bedeutet auch, dass es idealerweise eine Verknüpfung geben muss zwischen dem individuellen Lernen des einzelner Mitarbeiters und dem Lernen des Unternehmens. Ergänzt werden kann ein Wissenspool durch handlungsgesteuertes Wissen. Das sind beispielsweise Erfahrungen und Lösungsansätze, die von jedem Mitarbeiter eingegeben werden können und dann auch allen anderen zur Verfügung stehen (Alle haben das Wissen aller). Wenn es zu den herausragenden Aufgaben des Personalmanagements gehört, dafür Sorge tragen, dass immer die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz für wirtschaftliches Handeln die Verantwortung trägt, so wäre angesichts von Krisen die Antwort hierauf wohl mit einem oder mehreren dicken Fragezeichen versehen. In kaum einem Wirtschaftsteil seriöser Zeitschriften war hierzu ein Ja ohne Vorbehalt aufzuspüren. Demnach stellt sich zwangsläufig die Frage: was ist falsch gelaufen und was läuft vielleicht immer noch verkehrt? Man mag noch so viel nach den Ursachen und Gründen für Krisen forschen. Sie sind keine Naturkatastrophe, sondern sie sind von Menschen gemacht und zu verantworten. Mögen auch falsche oder fehlende Regeln oder gar eine verfehlte Wirtschaftsordnung vorgeschoben werden. Denn auch diese sind kein Produkt der Natur sondern einzig und allein von Menschen gemacht. Will man also an die Wurzel allen Übels gehen, wird man zwangsläufig immer wieder nur zu Menschen und ganz bestimmten Personenkreisen kommen. Denn wer sonst als Personen in verantwortlichen Führungspositionen sollten an Geschehnissen im Zusammenhang mit der Krise beteiligt gewesen sein? Wer also sonst könnte für das Ende einer Krise und die Begleichung ihrer Folgen sorgen?

 

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Do

16

Mär

2017

Wirtschaftswissen mit Standortkompetenz

 

Eine Standortbilanz ist auf einer methodisch durchgängigen Systematik aufgebaut und kommt Denkweisen von zahlenorientierten Investoren und Entscheidern entgegen. Bei unterschiedlichen Entscheidungsebenen, Zuständigkeiten, Raumbezügen, Datenbeständen und Planungskompetenzen fördern Standortbilanzen aufgrund einheitlicher Analyse- und Bewertungsmethoden die Kommunikationsfähigkeit  zwischen allen Beteiligten an Standortprozessen. Die Transparenz von Standortentscheidungen erhöht sich durch nachvollziehbare Bewertungen. Als Grundlage für die Festlegung des Bilanzierungsbereiches sollte zunächst die Ausgangssituation des Standortes definiert und beschrieben werden. Damit wird ein Fixpunkt für die fundierte Entwicklung von Zielen, Aktionen und Maßnahmen geschaffen. Es wird der Grundstock für eine möglichst breite Daten- und Informationsbasis gelegt. Ausgangsfrage: Soll der Standort als Ganzes oder nur in einzelnen Bereichen oder Prozessen betrachtet werden ? Voraussetzung für Standortentscheidungen, die für alle Beteiligten, d.h. sowohl für den nachfragenden Investor als auch für den sich anbietenden Standort, zu einem guten und nachhaltig wirtschaftlichen Ergebnis führen ist, dass ein Standortprofil möglichst genau auch das individuelle Anforderungsprofil des Unternehmens abdecken kann. Alle Faktoren des Standortes müssen daher so vollständig und umfassend wie möglich/nötig identifiziert, erfasst, bewertet, quantitativ gemessen und bilanziert werden Als alles entscheidende Frage steht daher im Raum: wie, wem und mit welchen Instrumenten gelingt es, das kreative Potenzial, immaterielle Vermögen/Kapital des Standortes (quantitativ nachprüfbar, mit allen Wirkungsbeziehungen) offen darzulegen ? Nicht zuletzt wird auch der Umfang einer Standortbilanz davon abhängen, ob sich ihr Bilanzierungsbereich auf eine Kommune, einen Kreis oder eine ganze Region erstreckt. Denkbar wäre auch, gemarkungsübergreifende kommunale Kooperationen in einer eigens dafür zusammen gefassten Standortbilanz darzustellen. Ein weiterer Ansatz für die Festlegung des Bilanzierungsbereiches könnte sein, eine Standortbilanz auf einen besonders wichtigen Cluster als Multiplikatorzentrale auszurichten, wie beispielsweise nur für die Kreativwirtschaft, den Informationstechnologie-Sektor oder die High-Tech-Wirtschaft. Die Auswahl der Standortfaktoren für den Aufbau einer Standortbilanz-Struktur dürfte ebenfalls je nach festgelegtem Bilanzierungsbereich unterschiedlich ausfallen:

 

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Di

14

Mär

2017

Wirtschaftswissen Betriebswirtschaft

 

Werden Daten zur Kundenzufriedenheit unabhängig vom Wettbewerb ermittelt, kann nach einer Grundregel ein Wert dann als ernstzunehmendes Risiko eingestuft werden, wenn er ca. 30 Prozent unter dem Anspruchsniveau oder der festgelegten Maximalnote liegt. Abgesichert werden kann dieses Ergebnis u.a. durch eine Analyse der Häufigkeitsverteilung: wenn Parameter oder Fragen von der überwiegenden Zahl der Kunden negativ bewertet werden, sind diese ebenfalls in die Kategorie der ernsten Risiken einzuordnen. Warnsignale und Frühindikatoren sind ebenfalls negative Abweichungen von Wettbewerbsbenotungen. Erweiterte Datenvergleiche können auch zwischen verschiedenen Leistungsorten oder zwischen verschiedenen Branchen durchgeführt werden. Dadurch erhält man Hinweise zur Stellung einzelner Anbieter im Vergleich zum Branchendurchschnitt oder zum Branchenführer. Die Schnittstelle „Unternehmen-Kunde“ lässt sich damit ebenfalls quantifizieren. Die Zweikomponenten-Methode: mit dieser Methode wird die Zufriedenheitsmessung in einen Bedeutungs- und in einen Wahrnehmungsteil aufgeteilt. D.h. im nachfolgenden Beispiel der Zufriedenheitsmessung für den Servicebereich werden die Kunden zuerst nach der Wichtigkeit einzelner Servicekomponenten befragt und dann danach, inwieweit aus ihrer Sicht die Anforderungen bei jedem Kriterium erfüllt wurden. Werden die Wichtigkeiten einzelner Serviceleistungen mit deren Zufriedenheiten gegenübergestellt, lassen sich hieraus Verbesserungs- und Rationalisierungspotenziale erkennen. Das Gesamturteil des Kunden wird bezüglich seiner Zufriedenheit weiter differenziert und auf die Ebene einzelner Leistungsmerkmale herunter gebrochen/gemessen Die hierbei zu erhebenden Leistungsmerkmale betreffen insbesondere die Art und Weise der Leistungsdarbietung, die Art und Weise des Kundenkontaktes sowie angebotstypische Serviceleistungen.

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Do

09

Mär

2017

Beruf und Karriere - Bewerbung mit Erfolg

 

Ausgangspunkt zur „Wo will ich hin ?“-Frage: immer wird eine Antwort auf die erste W-Frage des „wo stehe ich heute ?“ Voraussetzung und Ausgangspunkt für die zweite W-Frage, nämlich die nach dem „wo will ich hin ?“, sein. Der Erfolg einer Bewerbung dürfte sich nachhaltig immer nur dann einstellen, wenn diese vor dem Hintergrund klarer Zielvorstellungen, d.h. der Frage: „Wo will ich hin ?“ erfolgte. Wenn, wie so oft gesagt wird, der Weg das Ziel ist, so sollte weder der Bewerber für eine Stelle noch der Anbieter einer Stelle die hierfür anstehenden Verfahren quasi im Blindflug absolvieren wollen. Viele Probleme im Bereich der „3-W“-Fragen entstehen auch durch Auswechseln und Umkehr der hier angesprochenen Reihenfolge. D.h. man beschäftigt sich bereits mit der dritten W-Frage des „wie komme ich dorthin ?“ ohne eine genaue Zielvorstellung der zweiten W-Frage nach dem „wo will ich hin ?“ ausreichend geklärt zu haben. Das wäre in etwa so, wenn sich ein Läufer im Stadion bereits auf den Weg machen würde, ohne eine genaue Vorstellung davon zu haben, ob sein Ziel nun die 100m-, 200m-, 400m-, 800m-, 5.000m- oder 10.000m- Strecke sein soll, ob etwa ein 110m-Hürden- oder ein 3.000m-Hindernislauf anstehen könnte. Oder ein Beispiel wie es uns immer wieder im politischen Alltag vorgeführt wird: man macht sich erst einmal auf den Weg der dritten W-Frage und verändert die Höhe von Steuern wie beispielsweise eine Mehrwertsteuer und wendet sich dann erst in einem dann manchmal schmerzhaften Prozess der zweiten W-Frage zu, welche Ziele man eigentlich mit solcher Steueränderung erreichen wollte.

 

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Mi

08

Mär

2017

Mittelstand und Erfolgsplanung

 

Frage der persönlichen Kreditwürdigkeit auf Basis einer Personalbilanz mit Intellektuellem Kapital: das Augenmerk richtet sich besonders auf den Personenkreis der Selbständigen und Existenzgründer. Im Blickpunkt stehen dabei Merkmale, die nur subjektiv beurteilt werden können und daher nicht so direkt fass- und quantifizierbar sind. Es geht um berufliche, fachliche und unternehmerische Qualifikationen des Kreditnehmers. Noch schwieriger wird es, wenn es um persönliche Eigenschaften geht, mit denen die Vertrauenswürdigkeit als Person belegt werden soll. Erschwerend kommt bei vielen Existenzgründern und Selbständigen hinzu, dass sie oft an der Hürde der Kreditsicherheiten zu scheitern drohen. Denn für ihre Tätigkeiten ist der Mangel in Bezug auf die von den Banken verlangten Sicherheiten geradezu typisch. Gerade bei diesen Kreditnehmern steht und fällt alles mit deren Person. Es sollen daher ganz persönliche Eigenschaftsfaktoren und deren Möglichkeiten zur Bilanzierung angesprochen werden. Was einer Bank nicht bekannt ist, kann sie auch nicht bei ihren Entscheidungen für die Kreditvergabe berücksichtigen. Es muss den Parteien also daran gelegen sein, auch bei qualitativen, eher subjektiven Bewertungsfaktoren auf ein möglichst transparentes und realitätsnahes Bild zugreifen zu können. So ist es durchaus nicht vermessen anzunehmen, dass mit der stärkeren Hinwendung zu den „weichen“ Faktoren des Intellektuellen Kapitals ansonsten schwierige Kreditgespräche einfacher und letztlich erfolgreicher verlaufen können. 

Überall dort, wo eine persönliche Kreditwürdigkeitsprüfung auf Grundlage üblicher Kriterien wie Einkommen, Sicherheiten usw. vielleicht aufgrund besonderer Umstände für sich alleine nicht ausreichend ist oder zum gewünschten Ziel führt, könnte es eine Überlegung wert sein, zusätzlich die sogenannten „weichen“ Faktoren des Intellektuellen Kapitals einzubeziehen. Deshalb sollte man sich verstärkt mit den Merkmalen der persönlichen Kreditwürdigkeitsprüfung, die nur subjektiv beurteilt werden können und daher nicht so direkt fassbar sind, befassen. Es geht um berufliche, fachliche und unternehmerische Qualifikationen des Kreditnehmers. Diese können als persönliche Eigenschaften demgemäß sehr individuell und von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Deshalb sollte zusätzlich ein Weg aufgezeigt werden, auf dem beide Seiten des Kreditgeschäftes sich vielleicht auf eine gemeinsame Kommunikationsplattform verständigen können.

  

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Di

07

Mär

2017

Standortdynamik durch Kreative

 

Kunst und Kultur haben als Wirtschaftsgüter einen sowohl privaten als auch öffentlichen Charakter. Kultur soll das Leben abwechslungsreicher, unterhaltender und spannender machen. Das kostet auch Geld. Früher hätte man aber im Zusammenhang mit Kunst kaum von einer ganzen Industrie oder Branche gesprochen. Heute dagegen ist die Kultur- und Kreativwirtschaft einem wirtschaftlichen und damit auch für ihre Standorte bedeutsamen Wandel unterworfen. Mit der Vernetzung von Standortfaktoren im System einer Standortbilanz wird eine jedermann verständliche Kommunikationsplattform angeboten, über die unterschiedlichste Personen mit unterschiedlichsten Hintergründen und Interessen Kontakte herstellen und nachvollziehbare Entscheidungen vorbereitet werden können. Gleichzeitig kann damit eine Bewertungssystematik unterlegt werden, mit der auch sogenannte „weiche“, d.h. qualitative Standortfaktoren wie vor allem die der Kultur- und Kreativwirtschaft erfasst werden können. Somit wird eine Verständigungsbrücke zu schöpferisch-kreativ-orientierten Denkweisen von Kunst- und Kulturschaffenden gebaut. Neue Möglichkeiten werden eröffnet, zwischen den oftmals hermetisch abgeschotteten Strukturen von Kultur, Wirtschaft und Wirtschaftsförderung Verkrustungen aufzubrechen sowie die Kommunikation  und das gegenseitige Verständnis zu verbessern. Es kommt darauf an zu erkennen, an welchen Stellen sich positive Hebeleffekte nutzen lassen und welches Positions- und Wirkungsfeld man der Kreativwirtschaft im Potentialbild des Gesamt-Standortes einräumt. 

Der Wandel macht vor dem Kulturbetrieb nicht halt, sondern beurteilt diesen mehr und mehr auch nach wirtschaftlichen Kriterien. Wenn man Rechenschaft über die Verwendung von Fördergeldern fordert, so bezieht man sich dabei aber im Wesentlichen auf Zahlen und nicht auf Werte. Letztlich läuft es darauf hinaus: nur was in der Kultur- und Kreativwirtschaft Kunden findet, kann auch umgesetzt und produziert werden. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist als eigenständiges Wirtschaftsfeld eine wichtige Triebfeder für die wirtschaftliche Entwicklung eines Standortes. Das nahezu unerschöpfliche Innovationspotential dieses facettenreichen Branchenkomplexes trägt wesentlich dazu bei, die Dynamik des Standortes in Gang zu halten. Um aber die Vielzahl, Stärke und Dauer wechselseitiger Beziehungen zwischen Standort und Kultur- und Kreativwirtschaft wenigstens ansatzweise erfassen zu können, werden Instrumente benötigt, mit denen man das Geschehen in seiner ganzen Dynamik systematischer ausleuchten kann. Es gilt mit dem Mangel aufzuräumen, dass keinerlei aussagekräftige Bilanzen für die Image-, Unterhaltungs-, Lebensqualität-, Wissens- und nicht zuletzt auch Finanzeffekte verfügbar sind, die von der Kultur- und Kreativwirtschaft für Standorte und deren Wirtschaft erzeugt.

 

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So

05

Mär

2017

Personalbilanz Lesebogen 430 Mittelstand Decision Support per Projekt- und Finanzrechnung

 

Humboldt´sches Bildungsideal und Business Intelligence - Angst vor dem eigenen Urteil – Kontraproduktive Entscheidungsfähigkeit – Ganzheitliches contra selektives Denken – Scheinobjektivität mancher Evaluierungskriterien – Nachhaltigkeit auf dem Prüfstand. Nach dem humboldtschen Bildungsideal soll ein autonomes Individuum eine Person sein, die Selbstbestimmung und Mündigkeit durch ihren Vernunftgebrauch erlangt. Schwachstellen der praktischen Umsetzung: man kann sie bis in das politische Leben hinein verspüren: die Angst vor dem eigenen Urteil. Selbst große Parteien verstecken sich gerne hinter dem Urteil ihrer Wähler. Der Souverän hat es so gewollt, hat ja so entschieden. Ganz ähnlich wenn Manager nur oder vor allem nach Gewinn und Umsatz  bewertet und entlohnt werden. Auch dann braucht man nicht sich selbst als Punktrichter zu verantworten. Denn hierüber hat ja der Markt oder noch besser der Kunde als angeblicher König entschieden.

Keine Diskussionen, es liegt alles auf dem Tisch und solange es aufwärts geht, sind es alle zufrieden. Man stelle sich einmal vor, der Vorstand des Fußballvereins sollte seinen Trainer kompetent beurteilen, wenn man ihm hierfür die Stütze und den Vorwand des Tabellenstandes wegnehmen würde. Lernen kann man aus diesem anschaulichen Beispiel, dass schwerwiegende Folgen entstehen können, wenn eine Vorstellung verfolgt wird, nach der u.a.: auf Dauer aus kurz immer lang gemacht werden könne, eine langfristige Strategie in einem kurzatmigen Umfeld, in dem nur von Tag zu Tag gedacht wird, erfolgreich gemacht werden könnte, man darauf  baut, das Gewesene aus der Vergangenheit in die Zukunft fortschreiben zu können, langfristiges Denken laufend mit kurzfristig veränderten Annahmen überlagert wird, oder

ganzheitliches Denken von selektiven Wahrnehmungen verdrängt wird. 

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So

06

Mär

2016

Wissensmanagement - Transferlücke bei Formatwechsel ISBN 9783734787775

 

„Die Post-Gutenberg-Galaxis ist heute von schwarzen Löchern perforiert. Viele digitale Projekte sind Friedhö-fe“. Die Digital-Euphorie verleite dazu, das im Netz re-präsentierte Wissen zu überschätzen: so würden bei-spielsweise Archivbestände nur zu einem Bruchteil ins elektronische Format übersetzt. Da diese Transferlücke über neunzig Prozent betrage, sei es ein vermessenes Vorteil, dass nur das im Netz Vorhandene existiert. Vor allem können bei Formatwechseln problematische Datenverluste entstehen. Denn mit der Migration sinkt die Lesbarkeit, wächst der Abstand zum Original.

 

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Do

03

Mär

2016

Regionalmarketing - Innenentwicklung gegen Flächenzersiedlung ISBN 9783734785685

 

Ausschöpfung Innenentwicklungspotentiale - Umwandlungsbremse für landwirtschaftliche Flächen und Wald - Maß baulicher Nutzung. Immobilienwirtschaft ist zum einen der Boden, der auf dem alles steht, wächst und gedeiht und der als endliche Größe vorgegeben und mengenmäßig nicht beliebig veränder- oder vermehrbar ist. D.h. es kommt darauf an, sparsam mit dem Flächenverbrauch umzugehen. Zum anderen Gebäude, deren Menge und Qualität sich zwar an veränderte Rahmenbedingungen anpassen lassen, deren Anpassungen aber immer nur mit zeitlicher Verzögerung zu bewerkstelligen sind, d.h. die erst den sie bewirkenden Veränderungen in einem zeitlichen Abstand nachfolgen. Positive Wanderungsbewegungen belegen die Anziehungskraft von Städten

 

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Mi

02

Mär

2016

Wissensmanagement - Gymnasium zum Studium ISBN 9783734783562

 

Mit Blickrichtung auf ein mögliches Studium verliert die Schulart Gymnasium ihre bisherige Monopolstellung. Gymnasien, die ihre Anzahl an Parallelklassen halten wollen sind gezwungen, auch Schüler aufzunehmen, die man früher als nicht gut genug vielleicht abgelehnt hätte. Über den niedrigeren Notendurchschnitt werden dazu die Anforderungen für einen Übergang gesenkt. Noten sollten jedoch nicht das alleinige Kriterium bei der Beurteilung der Eignung für eine bestimmte Schulart sein: zumal Noten stark regionalbezogen und kontextgebunden vergeben werden. Zudem gibt es viele Möglichkeiten, die Notengebung auch zu manipulieren.

 

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Mo

29

Feb

2016

Wirtschaftsförderung im Akquisitionsmodus ISBN 9783734785685

 

Akquisitionsschiene der Wirtschaftsförderung: bei der Wirtschaftsförderung hinsichtlich Gewinnung neuer "Kunden" (Investoren, Wirtschaftsansiedlungen) bewegt sich die Kommune in einem zunehmend härter werdenden Wettbewerbsumfeld. Bei einer Gewerbeansiedlung ist das Interesse meist nicht von Beginn an auf einen speziellen Standort eingeschränkt oder festgelegt, d.h. die Akquisitionsschiene der Wirtschaftsförderung muss versuchen, ihr spezifisches Angebot aus einer Vielzahl konkurrierender Angebote herausragen zu lassen. Zu überregionalen Themen wie z.B. Wirtschaftsförderungsprogramme sollten für interessierte Unternehmen als Service entsprechende Links zur Verfügung gestellt werden. In einem branchenorientierten Ansatz sollten Unternehmen gezielt unter Herausstellung der für die spezielle Branche wichtigen Standortfaktoren angesprochen werden.

 

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Fr

26

Feb

2016

Personalbilanz - Befreiung vom bildungsleeren Zustand ISBN 9783739222967

 

Vor langer, langer Zeit war „Lohn der Angst“ ein Thriller, der einem nicht nur den Atem, sondern manchmal auch den Schlaf raubte. Hier im „Lohn der Schule“ geht es um quasi das Gegenteil, die Befreiung vom bildungsleeren Zustand. Was nicht heißen soll, dass Schule immer unbedingt angstfrei sei. Oder dass sich mitunter vor Prüfungen, Zeugnissen oder Ähnlichem nicht  auch einmal die nackte Angst vielleicht sogar bis hin zur Panik ausgebreitet hätte. Mitunter ist auch die Schule nicht frei von manchen Rückschlägen und Niederlagen. Eben eine Vorbereitung auch auf das Leben. Und eben auch auf den Beruf samt Karriere und fachlicher Qualifikation.

 

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Mo

22

Feb

2016

Clustermanagement - Wirtschaftsförderung Technik von morgen ISBN 9783734785685

 

Es ist eine herausragende Aufgabe der Wirtschaftsförderung, Faktoren abzubauen, die das Innovationsgeschehen hemmen, und Bedingungen zu schaffen, die es begünstigen. Beim Erkennen von Innovationen muss Technik von morgen bewertet werden. Die Fraunhofer-Gesellschaft versteht unter Leit-Innovationen nicht einzelne revolutionäre Erfindungen, sondern wichtige Zukunftsfelder. Das sind meist sehr junge Forschungsgebiete, in denen sich -ausgelöst von technologischen Durchbrüchen- vielfältige Produkt- und Verfahrensinnovationen anbahnen. Für den Standort Deutschland bedeutsam werden genannt: Ambient Intelligence - elektronische Assistenz, Polytronik - Displays und Chips aus Kunststoff, Digitale Medizin, Beschleunigte Medikamententwicklung, Intuitive Mensch-Maschine Kooperation, Integrative Produktion - Schneller zum Produkt, Erfolgsfaktor Logistik, Adaptive Strukturen, Prozesse und Produkte rechnen, Universelles Werkzeug der Photonik.

 

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So

14

Feb

2016

Wirtschaftsförderung - unsichtbare Kraftlinien zwischen Standortakteuren ISBN 9783739218533

 

Der Wirtschaftsförderer denkt sich: lange bevor eine Standortentscheidung getroffen wird, gibt es unsichtbare Kraftlinien zwischen Standortakteuren des suchenden Unternehmens sowie den auf eine Ansiedlung hoffenden Standorten. Kommunikationsunterstützung für komplexe Zusammenhänge: die Kommune steht in einem scharfen Wettbewerb, in dem sie langfristig nur durch einen gezielten Einsatz sämtlicher Instrumente und Kompetenzen bestehen kann. Ein professioneller Einsatz der Standortökonomie kann somit zunehmend zu einem kritischen Faktor für den Erfolg werden. Die von ihm ins Auge gefassten Verfahren können neben direkten Unterstützungs- und Marketingmaßnahmen auch zur Verbesserung der Leistungs- und Kommunikationsfähigkeit der kommunalen Verwaltung eingesetzt werden. Denn Standortfaktoren können nicht beliebig verbessert werden. Er ist sich bewusst: jeder Standort muss deshalb für sich herausfinden, auf welchen Feldern und Einflussfaktoren er relativ am meisten Gestaltungsspielraum hat. Das Medium einer Standortbilanz, von der er gehört hat, steigert seine Servicequalität und stellt für ihn einen weiteren Kommunikationskanal dar, um die Ressourcen und qualitativen Vorteile des Standortes nach außen zu tragen.

 

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Sa

13

Feb

2016

Regionalmarketing - Kommunikationsunterstützung des Standortes ISBN 9783734785685

 

Die Kommune steht in einem scharfen Standortwettbewerb, in dem sie langfristig nur durch einen gezielten Einsatz sämtlicher Instrumente und Kompetenzen bestehen kann. Ein professioneller Einsatz der Standortökonomie kann somit zunehmend zu einem kritischen Faktor für den Erfolg werden. Die hier angesprochenen Standortbilanz-Instrumente können neben direkten Unterstützungs- und Marketingmaßnahmen auch zur Verbesserung der Leistungs- und Kommunikationsfähigkeit der kommunalen Verwaltung eingesetzt werden. Standortfaktoren können nicht beliebig verbessert werden. Jeder Standort muss deshalb für sich herausfinden, auf welchen Feldern und Einflussfaktoren er relativ am meisten Gestaltungsspielraum hat. Das Medium Standortbilanz steigert die Servicequalität der Kommune und stellt für sie einen weiteren Kommunikationskanal dar, um die Ressourcen und qualitativen Vorteile des Standortes nach außen zu tragen.

 

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Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen,

Jörg Becker Friedrichsdorf

Manchmal braucht man eine Geschichte, um Zusammenhänge plastisch zu beschreiben. Erzählte Sachverhalte sind leichter verstehbar.

Eigenverleger, die mehrere (vielleicht sogar viele) Bücher erstellen (wollen), dürfen Entwicklungen nicht aus den Augen verlieren, was sich beim Kauf von Inhalten tut. Alternativen zum Inhalteverschenken rücken stärker in den Vordergrund: der Druck von im Printgeschäft wegbrechenden Umsätzen ist einfach zu groß. Zwar werden ständig neue Ideen auf den Markt gespült, um wegbrechende Printerlöse aufzufangen. Den Stein des Weisen aber scheint noch niemand gefunden zu haben. 

Jeder neue junge Text hat Eltern als Urheber in der Vergangenheit. Künstlichen Intelligenz (KI) bewirkt weltweit einen Umbau der Gesellschaften. Und vielleicht sogar ähnlich radikal wie vor Jahrtausenden durch die Erfindung der Schrift. Frage: Braucht man überhaupt noch Menschen, um Literatur, Bilder oder Musik zu schaffen? Was kann ein Künstler, was die Maschine nicht kann oder zumindest einmal können wird? 

Eigenverlegern reicht es nicht mehr, eine reine Plattform oder ein Vehikel für fremde Inhalte zu sein. Sie wollen eigene und exklusive Inhalte liefern, die Substanz haben. Es geht darum, Leser und Nutzer an sich zu binden, indem ihnen etwas geboten wird, das es sonst nirgendwo gibt. Inhalte als Monopol: Für Eigenverleger könnte sich hier eine Marktlücke auftun. Sie müssen eine Konkurrenz durch Netzwerke eher weniger befürchten.