101 und mehr Gelegenheiten, für die ein breites Allgemeinwissen angesagt ist

 Unter Themenkomplexen wie beispielsweise Zeitwohlstand, Zeitnotstand oder Zeitsouveränität machen sich kluge Köpfe darüber Gedanken, ob wir nicht längst zu Sklaven unseres eigenen Fortschrittstrebens geworden sind. U.a. wird befürchtet (definitiv festgestellt), dass  neue Möglichkeiten der Zeiteinsparung nur noch mehr Zeitnot produzieren würden. So wie es früher beschaulicher zuging, wurden durch den Zeitverbrauch auch viele Alternativen zunichte gemacht (der Druck der Alternativen war geringer). Vieles war einfacher: der Rahmen für Entscheidungen blieb für längere Zeiträume konstant. Die aber im Zeitalter der Beschleunigung aufwachsen, kennen nichts anderes. Beschleunigung wird mit großer Selbstverständlichkeit ge(durch)lebt.

Allgemeinwissen macht lebensfähig und wirtschaftskundig, braucht hierfür aber eine gute Bildung

Warum ein schwarzer Mann ein illegales Monopol so sehr liebt und im "Was-wäre-wenn"-Licht der Dinge passen muss - frei erzählte Szenen eines Schornsteinfegers

Sa

09

Nov

2019

Knie-TEP mit unglaublichen und dennoch tatsächlichen Reha-Geschichten

 

Die Geschichten der Reha werden hier und jetzt unter den Aspekten „Leitlinien und Mindeststandards für die Reha meiner Knie-TEP“, „Zwingende Vorgaben für die Reha-Qualität meiner Knie-TEP“ oder „Was eine „beste“ Reha-Klinik für meine Knie-TEP mindestens tun müsste“ erzählt.

 

 

 

Damit sind die Geschichten aber noch nicht am Ende angelangt.

 

 

 

An anderer Stelle werden die Geschichten der Reha noch unter den Aspekten  „Wer sagt meiner Knie-TEP wer die beste Reha-Klinik ist“, „Wer prüft die Prüfer der Reha-Klinik für meine Knie-TEP?“ oder „Wie gut sind die Auswahlverfahren der besten Reha-Klinik für meine Knie-TEP“

 

 

 

und

 

 

 

unter den Aspekten “Ziele und Teilhabe für die Reha meiner Knie-TEP“, Patienten als Subjekt, nicht als Objekt im Reha-Prozess meiner Knie-TEP“ oder „Sprechende Medizin im Reha-Prozess meiner Knie-TEP“

 

 

 

und

 

 

 

unter den Aspekten „Ergebniskontrolle und Qualitätssicherung des Reha-Prozesses meiner Knie-TEP“, „Zertifikate und Realität des Reha-Prozesses meiner Knie-TEP“ oder „Vermessung des Reha-Erfolges meiner Knie-TEP“

 

 

 

fortgeführt und zu Ende erzählt.

 

Di

17

Sep

2019

Für Erfolg und Karriere braucht man neben Fleiß auch Glück

 

Das erste Jahr betrachtet man bei der Consultingfirma (wie bei vielen anderen auch) als eine Art Grundausbildungszeit. Sven arbeitete sechs Tage pro Woche, zehn bis zwölf Stunden am Tag. Sonntags traf er sich mit Jutta. Sie dachten, wenn sie heirateten, würden sie mehr Zeit füreinander haben. Als der erste Glanz verblasst war, arbeitete Sven wieder mehr als sechzig Stunden die Woche. In den ersten Monaten hielt Jutta sich tapfer, aber nach und nach wurde sie es leid, ständig vernachlässigt zu werden. Sven konnte sie verstehen, doch in den nüchternen Büros der Firma war man über Klagen junger Mitarbeiter nicht erbaut. Weniger als zehn Prozent der Berufsanfänger erklomm die Stufe eines Senior Managers oder wurde in den exklusiven Kreis der Partner aufgenommen, und so war die Konkurrenz gnadenlos. Die Belohnung für zahllose Entbehrungen und Anstrengungen war allerdings dementsprechend hoch – ein Jahresgehalt im hohen sechsstelligen Bereich. Und die Abrechnung möglichst vieler honorarfähiger Stunden erschien wichtiger als eine glückliche Ehefrau. Sven dachte nicht einmal im Traum daran, darum zu bitten, seine ihm auferlegten Vorgaben auf ein erträgliches Pensum zu verringern.

 

Der Mensch neigt dazu, Erfolge sich selbst, Misserfolge eher widrigen Umständen zuzuschreiben. Aber es kommt nicht nur darauf an, erfolgreich gewesen zu sein. Wichtig wäre auch zu erfahren, ob der Erfolgreiche diese Tatsache sich allein selbst zu verdanken hat. Was würde wohl dabei herauskommen, würde man den Jahrgang eines Gymnasiums nach vielen Jahren ihres Berufslebens nach der Bedeutung der Faktoren Fleiß und Begabung als interne sowie Glück und Herkunft als externe Gründe für ihre Erfolge im Leben (gemessen am Einkommen, messbaren Prestige ihres Berufs u.a.) befragen? Berufswege können sich sehr pfadabhängig in die eine oder andere Richtung entwickeln: bereits ein einziges Ereignis wie beispielsweise ein schlechter (oder kein) Schulabschluss können das ganze weitere Leben belasten. Bei ehemaligen Gymnasiasten der sechziger oder siebziger Jahre kann man von einer privilegierten Generation ausgehen, d.h. ihr berufliches Prestige und entsprechendes Einkommen dürfte sich ziemlich gleichmäßig entwickelt haben (mit einem Extraschub im vierten Lebensjahrzehnt). Und wie denken Aufsteiger selbst über die Gründe ihres Aufstiegs? Im Alter von sechzehn Jahren wertet man Fleiß vor Begabung deutlich vor dem Einfluss von Herkunft und Glück. Bis zum dreißigsten Lebensjahr nimmt dieses Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten allerdings ab und externe Einflüsse werden ihrer Bedeutung nach für den beruflichen Erfolg höher eingestuft. Steigt man weiter auf, erfährt man eine zunehmende Bedeutung der Herkunft sowie der Unwägbarkeiten des biographischen Zufalls. Unbestritten allerdings dürfte die Bedeutung auch von gesellschaftlichen Faktoren wie ein gutes Schulsystem, gebührenfreie Universitäten u.a. sein.

 

Sa

07

Sep

2019

Der vergebliche Kampf von Mister Knie um die für seine rasche Heilung so wichtige Bewegungsschiene

 

Wenige Tage nach Beginn seiner Reha denkt sich Mister Knie: „Wenn eine Bewegungsschiene so wichtig ist, damit ich möglichst schnell wieder auf die Beine komme, warum sehe ich dann so wenig von einer solchen Motorschiene? Oder haben die hier etwa nicht genug Therapeuten oder genug Maschinen, um alle Patienten des Hauses (und die von außerhalb Hinzukommenden) ausreichend mit dieser Therapie versorgen zu können?“ Bei der nächsten Gelegenheit weist Mister Knie den für ihn zuständigen Stationsarzt darauf hin, dass er zu wenige Therapien mit der Bewegungsschiene erhalten würde. Der Stationsarzt antwortet: „darauf habe ich keinen Einfluss. Ich mache hier nur ein Kreuz auf einem Zettel, welche Art von Therapie Sie erhalten sollen. Über die konkrete Umsetzung, d.h. Termin und Häufigkeit entscheidet allein die Dame in der Therapievergabe. Sie müssen sich also an die dort wenden.“ Mister Knie denkt sich „ist das wirklich wahr, hat der Stationsarzt hier nichts zu sagen? Kennt die Dame in der Therapievergabe meine Behandlungsakte (oder nicht vorhandene Zielvereinbarung) besser als der behandelnde Arzt?“ und geht schnurstracks in das Zimmer der Therapievergabe, um nun dort für mehr Behandlung mit der Bewegungsschiene vorzusprechen. Die barsche Antwort der dort scheinbar alles beherrschenden „Therapievergabe-Schwester“ kam sofort und unmissverständlich. „Daran kann ich nichts ändern, ich befolge nur meine Vorgaben. Vielleicht sollten Sie einmal versuchen, Therapien auch hinzu zu kaufen.“ Mister Knie machen diese Äußerungen sprachlos und denkt sich: „die Schwestern hier sind eigentlich alle nett, aber diese Person hier schafft es ganz allein , den im FOCUS für diese Reha-Klinik propagierten Reputationsindex in den Keller zu drücken. Welche Therapien soll ich denn kaufen? Bei wem? Zu welchem Preis? Wie wird das abgerechnet? Ich denke, meine Kasse zahlt dies bereits mit einem stattlichen Tagessatz? Von wem erhält diese Dame eigentlich ihre Vorgaben? Nach welchen Kriterien werden hier eigentlich Therapien vergeben (zugeteilt)?“

 

Mister Knie will diese Sache so nicht im Raum stehen lassen. Um schnellstens Abhilfe zu schaffen wendet er sich nach vergeblicher mündlicher Vorsprache bei Stationsarzt und „Therapievergabe“-Schwester nunmehr schriftlich per Fax an den Patientenservice der Klinik. Wie Mister Knie meint: „das ist für mich dann die richtige Ansprechstation und geht am schnellsten.“ Und formuliert so gut, wie es ihm möglich ist:

 

 

Lieber Patientenservice, 

 

ich durchlaufe als Privatpatient ein Reha-Programm in Ihrer Klinik. Nach meinem Verständnis kommt es aufgrund von Engpässen, einschränkenden Vorgaben u.a. zwischen Anwendungen wie insbesondere a) Einzelgymnastik, b) Lymph-Drainage, c) Bewegungsschiene. zu größeren zeitlichen Lücken (am Wochenende bis zu vier Tagen). Die für die Festlegung von Anwendungen zuständige Stelle teilte mit, dass sie lediglich nach Richtlinien und Vorgaben handeln würde. Die Anwendung auf der Bewegungsschiene betreffend wurden jetzt nur noch 85 Grad gemessen, d.h. ein Wert, der unter dem liegt, mit dem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde (> 90 Grad). Ich bitte um kurzfristige Nachricht, wie und von wem die Vorgaben für o.a. Anwendungen im Detail festgelegt werden und ob vorgesehen ist, den Anwendungsplan für meinen restlichen Klinik-Aufenthalt mit großen zeitlichen Lücken zwischen den Anwendungen (Vorträge und Spaziergänge sind kein Ersatz) fortzuschreiben.“

 

 

 

Um möglichst alle vielleicht sonst noch in Betracht kommenden Kommunikationswege auszuschöpfen schrieb Mister Knie gleichzeitig den Operateur im Akutkrankenhaus, den ihn als Facharzt vorher behandelnden Orthopäden und das Sanitätshaus vor Ort an:

 

 

 

Sehr geehrter Herr Dr. Operateur, 

 

ich wurde von Ihnen operiert und befinde mich jetzt für notwendige Reha-Maßnahmen in der Reha-Klinik. Nach meinem Verständnis gibt es dort aufgrund von Engpässen, einschränkenden Vorgaben u.a. im Ablauf der Anwendungen immer wieder größere zeitliche Lücken (am Wochenende bis zu vier Tagen). Die Anwendung auf der Bewegungsschiene betreffend wurden jetzt nur noch 85 Grad gemessen, d.h. ein Wert, der unter dem liegt, mit dem ich aus Ihrem Krankenhaus entlassen wurde (> 90 Grad). 

 

Hierzu meine Frage:

 

Ist es aus medizinischer Sicht nicht ungewöhnlich, dass sich der Bewegungs-Index im Rahmen der Reha-Maßnahmen, obwohl diese ihn doch eigentlich verbessern sollten, wieder verschlechtert?

 

Gibt es aus medizinischer Sicht für

 

a) Einzelgymnastik

 

b) Lymph-Drainage

 

c) Bewegungsschiene

 

eine Mindestzahl von Anwendungen, (im Normalfall) um schnellstmöglich wieder beweglich zu werden? Welche Anzahl von Anwendungen (pro Tag, pro Woche) wäre aus Ihrer Sicht empfehlenswert? 

 

Um möglichst umgehend reagieren zu können, wäre ich Ihnen für eine zeitnahe Antwort dankbar.

 

 mit freundlichem Gruß , Mister Knie

 

 

 

Sehr geehrter Herr Dr. Orthopäde, 

 

ich bin Patient bei Ihnen und wurde aufgrund der kürzlichen Diagnose (Röntgenbefund) operiert und befinde mich jetzt für notwendige Reha-Maßnahmen in der Reha-Klinik. Nach meinem Verständnis gibt es dort aufgrund von Engpässen, einschränkenden Vorgaben u.a. im Ablauf der Anwendungen immer wieder größere zeitliche Lücken (am Wochenende bis zu vier Tagen). Die Anwendung auf der Bewegungsschiene betreffend wurden jetzt nur noch 85 Grad gemessen, d.h. ein Wert, der unter dem liegt, mit dem ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde (> 90 Grad). Hierzu meine Frage: Ist es aus medizinischer Sicht nicht ungewöhnlich, dass sich der Bewegungs-Index im Rahmen der Reha-Maßnahmen, obwohl diese ihn doch eigentlich verbessern sollten, wieder verschlechtert?

 

Gibt es aus medizinischer Sicht für

 

a) Einzelgymnastik

 

b) Lymph-Drainage

 

c) Bewegungsschiene

 

eine Mindestzahl von Anwendungen, (im Normalfall) um schnellstmöglich wieder beweglich zu werden? Welche Anzahl von Anwendungen (pro Tag, pro Woche) wäre aus Ihrer Sicht empfehlenswert? Um möglichst umgehend reagieren zu können, wäre ich Ihnen für eine zeitnahe Antwort dankbar. Mit freundl. Gruß  Mister Knie.

 

 

 

Sehr geehrtes Sanitätshaus, ich befinde mich nach einer Knie-OP derzeit für notwendige Reha-Maßnahmen in der Reha-Klinik. Nach diesseitigem Kenntnisstand bestehen dort aufgrund von Engpässen oder einschränkenden Vorgaben nur begrenzte Möglichkeiten für kontinuierliche Anwendungen in zeitlich möglichst engen Intervallen auf einer Bewegungsschiene. Meine Anfrage an Ihr Sanitätshaus: Lässt sich eine solche bei Ihnen anmieten? Mit freundlichem Gruß, Mister Knie.

 

Alle antworteten umgehend mit dem gemeinsamen Tenor: das Allerwichtigste ist für Sie Mister Knie Therapie, Therapie und nochmals Therapie mehrmals am Tag!!!!

 

Die einzige Antwort, die ausblieb, war die vom Patientenservice der Reha-Klinik (ausgerechnet von der Stelle, die sich als erste hätte einschalten und kümmern müssen!!!!). Mister Knie kam der Gedanke: „Ist diese Stelle, obwohl in seinen Unterlagen offiziell und mit Kontaktadresse benannt, vielleicht nur ein Fake? Sieht so „Service“ in einer mit einem FOCUS-TOP-Siegel ausgezeichneten Reha aus?“

 

 

 

Zu diesem Zeitpunkt ahnte Mister Knie noch nicht, was in seiner Reha sonst noch so alles auf ihn zukommen sollte und hoffte, dass man die hier genannten Dinge baldmöglichst abstellen würde.

 

Fr

06

Sep

2019

Bewegungsschiene als unverzichtbare Therapie für die Reha von Mister Knie

 

Die früher für eine Knie-OP übliche Praxis der Ruhestellung ist mittlerweile der frühen Mobilisation gewichen. Experten empfehlen daher nach einer Knieprothesen-Implantation die kontinuierliche passive Bewegung. Es gibt Hinweise, dass damit Blut- und Flüssigkeitsansammlungen im Knie ausgeschwemmt werden. Bei Anwendung am Kniegelenk sei zweifelsfrei eine frühzeitig verbesserte Flexion zu erwarten. Die Bewegungsschiene ermögliche eine raschere Mobilisation als bei alleiniger Krankengymnastik. Zudem scheine die Rate an Wundrevisionen aufgrund von Wundheilungsstörungen bei Therapien mit einer Bewegungsschiene geringer zu sein (Prof. Kirschner in der Ärzte Zeitung).

 

Stützende Gelenkschienen sind demnach immer die richtige Wahl, wenn es um fremd gesteuerte Bewegungsabläufe geht. Eine Bewegungsschiene für das Knie gibt den nötigen Halt und bewegt sich aus eigener Kraft. Nach einer Operation am Knie soll und kann eine solche Schiene die Heilung beschleunigen. Die postoperative Behandlung beginnt mit einem geringen Schmerzempfinden und wird dann erweitert. Die Bewegungsschiene ist stufenlos von -3 Grad bis 120 Grad (Flexion) einstellbar. Für einen normalen Gang und das Treppensteigen seien eine Beugung von 75 bis 90 Grad zu fordern. Mit einer Knie Bewegungsschiene kann hierbei auch ein individuelles Bewegungs-Kraft-Profil erstellt werden. Patienten machen mit einer Bewegungsschiene Knie in der Regel gut Erfahrungen. Die Schiene wird schon kurz nach einer Operation angelegt und das entsprechende Bein darin gelagert. Patienten brauchen sich nicht erschrecken, wenn die Bewegungsschiene eigeschaltet wird, Schmerzen entstehen dabei nicht. Der Beugungswinkel kann dabei vom Patienten selbst bestimmt werden. Gegebenenfalls muss das Bein nach der Behandlung gekühlt werden. Die Behandlung mit der Bewegungsschiene Knie sollte über einen Zeitraum von mindestens 10 Tagen (länger als zwei Stunden täglich) erfolgen und während der Reha mit der üblichen Physiotherapie und Krankengymnastik kombiniert werden. Täglich sind nach Meinung von Experten ein bis zwei Behandlungen erforderlich. Eine Bewegungsschiene Knie kann auch ausgeliehen werden. Manche Anbieter bringen eine Bewegungsschiene auch vor Ort, die Kosten hierfür betragen je nach Gerät und Zeitraum etwa zwischen 150 und 280 Euro.

 

Do

05

Sep

2019

Reha-Ziele hätten für Mister Knie in spezifische Therapieziele ausdifferenziert und mit ihm vereinbart werden müssen

 

Reha-Ziele bezeichnen die übergeordneten Ziele für die gesamte Phase der Rehabilitation von Mister Knie. Sie müssen mit Mister Knie gemeinsam vereinbart sowie in spezifische Therapieziele ausdifferenziert werden. Die Zielformulierung sollte der S.M.A.R.T.- Regel folgen: die einzelnen Buchstaben stehen für:

 

Spezifisch: wird klar, was genau erreicht werden soll? 

Messbar: kann überprüft werden, in welchem Maße das Ziel erreicht wird? 

Attraktiv: Halten sowohl Mister Knie als Behandler des Reha-Ziel für wichtig und lohnenswert? 

Realistisch: halten beide Seiten das Ziel für erreichbar? 

Terminiert: Was ist der Zeitrahmen für die Erreichung des Ziels? 

 

Eine zusätzliche Regel aus dem Bereich Qualitätsmanagement: die R.U.M.B.A.-Regel. Die Anfangsbuchstaben stehen für:

 

Relevant 

Understandable (nachvollziehbar?) 

Measurable (messbar, überprüfbar?) 

Behaviourable 

Attainable (erreichbar?) 

 

Leider hat Mister Knie bei seiner Reha solchermaßen formulierte Ziele nicht kennengelernt, geschweige denn, dass sie mit ihm jemals vereinbart wurden. Durch den Einbezug der persönlichen Lebenssituation von Mister Reha (Umfeld, Vorerfahrungen, subjektive Vorstellungen, Problemwahrnehmung) wäre ein persönlicher Gewinn für die Zielerreichung (der auch nachhaltig wirken kann) unterstützt worden. Ebenso hätte man die Frage klären müssen, was Mister Knie selbst zur Zielerreichung hätte beitragen können (sollen, müssen). Die Einschätzung, ob ein Reha-Ziel in einem bestimmten Zeitrahmen realistisch erreichbar ist, gehört zu den zentralen Aufgaben des Reha-Teams. Durch die Gewichtung der Ziele untereinander hätte man für Mister Knie die Relevanz und die Erreichbarkeit insgesamt verbessern können. Eine wichtige Voraussetzung für eine effiziente Zielverfolgung ist ein überschaubarer Zeithorizont. Für die Reha von Mister Knie hätte sich als Zeitraum zunächst die aktuelle Behandlungsphase angeboten. Für ihn war ein Reha-Aufenthalt von drei Wochen geplant. Bei Reha-Ende hätte man die Zielarbeit mit Mister Knie auch auf die Nachsorge-Phase ausdehnen müssen. Auch dieses wurde bei Mister Knie versäumt. Bleibt somit zu hinterfragen, ob Mister Knie hier ein typischer „Standard“-Fall oder lediglich ein atypischer „Einzel“-Fall war.

 

So

01

Sep

2019

Mister Knie, seine Reha und handelnde Personen

  

Wie Mister Knie im Verlauf seiner Reha noch deutlich werden wird, gibt es viele Personen, die hieran beteiligt sind. Jede für sich ein wichtiger Baustein für den Erfolg. Es gibt also viel zu hinterfragen. Und sollten Mängel festgestellt werden, sollte diese, ja müssen diese in aller Deutlichkeit offengelegt und zur Sprache gebracht werden. Denn es könnte leicht sein, dass der Glanz mancher Hochglanz-Broschüre oder mancher TOP-Auszeichnung beim näheren Hinsehen einer konkreten Analyse vielleicht doch etwas verblassen könnte. Der Storyteller wird daher Mister Knie und die seinen Behandlungsverlauf begleitenden Personen auf ihrem Weg über eine lange Zeit hinweg begleiten. Und auch der Standortbeobachter wird konkrete Einzelerlebnisse von Mister Knie selbst dann in seine Auswertungen einbeziehen, wenn diese nur einen relativ kleinen (aber trotzdem wichtigen) Ausschnitt in seinen umfassenderen Standortanalysen abbilden sollten.

 

 

 

Mister Knie: zentrale Figur im real erlebten und erzählten Reha-Geschehen

 

Patientensprecher/in

 

Standortbeobachter

 

Storyteller

 

Akteur BAR

 

Media-Agentur

 

TOP-Siegelverteiler

 

Zertifizierer

 

Auditor

 

Aufsichtsrat

 

Mediziner/in

 

Therapeut

 

Geschäftsführer/in

 

Verwaltungsdirektor/in

 

Standardsetzer/in DRV

 

Arthrosehelfer/in

 

Altensportler/in

 

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Sa

17

Jun

2017

Vielfach bewährt - wenn ein Projekt Wissen betriebswirtschaftlich erzählt wird

 

Seit seiner Jugendzeit als Ruderer betätigte sich der Manager regelmäßig als Jogger. Besonders liebte er dabei die Stille und Klarheit der ersten Morgenstunden. Allein oder nur mit einem seiner Kollegen unterwegs konnte er die Frische und Unberührtheit des beginnenden Tages am besten genießen. Viel unterwegs auf seinen Reisen war dieses Gefühl eines leichten Windes, der angenehm über seine Haut strich, besonders intensiv. In solchen Augenblicken glaubt er, noch mehr Ausdauer als sonst zu haben. Sein von ihm entwickeltes Projekt Wissen hat den Anspruch, möglichst umfassend zu sein und dabei gleichzeitig einen hohen Detaillierungsgrad (optimale Anpassungsfähigkeit an individuelle Gegebenheiten) zu ermöglichen. Damit liefert er eine gestaltungsfeldübergreifende Auswertung des Intellektuellen Kapitals. Ausgehend von Vision und Strategie werden die einzelnen Gestaltungsfelder im Überblick dargestellt und bewertet. Für die Bereiche, die Verbesserungspotentiale aufweisen (Potential-Portfolio, Wirkungsnetz), werden weiterführende Handlungsempfehlungen (Maßnahmenübersicht) an die Hand gegeben, die Anregungen liefern können, um die Wettbewerbs- und Entwicklungsfähigkeit weiter zu stärken.

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Sa

03

Jun

2017

6 Voraussetzungen, um das Informationspotenzial einer Mitarbeiterbefragung auszuschöpfen

 

Für wen sind Mitarbeiterbefragungen geeignet? 

Mitarbeiterbefragungen kommen nicht nur für große Unternehmen in Betracht, sondern eignen sich für alle Organisationen mit mehr als fünfzig Beschäftigten .  

 

Wie sollte man eine Mitarbeiterbefragung planen? 

Die Investitionen in eine Befragungsaktion sollten ebenso sorgfältig wie im Anlage- und Umlagevermögen geplant und vorbereitet werden. Für die gesamte Aktion einer Mitarbeiterbefragung sollte eine Projektgruppe eingesetzt werden.  

 

Wie umfangreich sollte eine Mitarbeiterbefragung sein? 

Der Umfang eines Mitarbeiter-Fragebogens sollte ca. 60-80 Fragen nicht übersteigen, die zu rund 90 Prozent an Mitarbeiter und Führungskräfte und zu etwa 10 Prozent ausschließlich an Führungskräfte gerichtet werden sollten.  

 

Wer sollte an einer Mitarbeiterbefragung teilnehmen? 

Die Teilnahme an der Mitarbeiterbefragung muss auf freiwilliger Basis erfolgen. Die Anonymität muss garantiert werden. Alle Beteiligten haben ein Recht darauf, über die Ergebnisse informiert zu werden. Feedback und Aktionspläne müssen von „unten nach oben“ und von „oben nach unten“ laufen.  

 

Was bringt eine Mitarbeiterbefragung? 

Mit den Umfragen erhält die Geschäftsleitung ein effizientes Frühwarnsystem, das ihr mögliche Problembereiche signalisiert. Die Durchführung einer Mitarbeiterbefragung, die beim Betriebsrat auf Ablehnung stößt, ist nicht empfehlenswert, weil sie sich negativ auf Beteiligung und Akzeptanz auswirken würde. Die Mitarbeiterbefragung ist somit auch ein Marktforschungsinstrument für den Kunden „Mitarbeiter“, um subjektive Stimmungen in der Belegschaft aufspüren und ihnen gegensteuern zu können.  

 

Welche Informations- und Aufklärungsvoraussetzungen sollte man schaffen? 

Die Fragen sollten so gestellt werden, dass sie von jedem ohne Schwierigkeiten beantwortet werden können. Trotz aller positiven Veränderungsimpulse sind Mitarbeiterbefragungen aber kein Allheilmittel und können nicht die Fehler ausbessern, die möglicherweise über Jahre hin begangen wurden. Vor der eigentlichen Befragung ist noch eine entsprechende innerbetriebliche Informations- und Aufklärungsarbeit zu leisten.

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Sa

03

Jun

2017

7 Knackpunkte für ein gutes Betriebsklima

 

Für jedes Unternehmen wird Kundenorientierung immer mehr zum zentralen Strategiethema. Ein Unternehmen hat aber nicht nur externe Kunden, sondern auch interne Kunden, nämlich die Unternehmensleitung, Mitarbeitervertreter/innen, Führungskräfte und Mitarbeiter. Diese internen Kunden haben ähnliche Eigenschaften und Bedürfnisse wie die externen Kunden. Ein gutes Betriebsklima gehört zum wichtigen Kapital eines Unternehmens, das allerdings in keiner Bilanz aufgeführt wird. Die Selbsteinschätzung der Vorgesetzten und ihre Bewertung durch die Mitarbeiter driften aber oft deutlich auseinander. Es zeigt sich, dass Manager ihren Führungsstil oft völlig anders einschätzen und gerne in einem zu günstigen Licht darstellen wollen. Der hohen Diskrepanz zwischen Selbstbild und Fremdbild liegt ein Kommunikationsdefizit zugrunde, das mit Hilfe von Mitarbeiterbefragungen abgebaut werden kann.

Kooperation: Wird Ihr Team von Spannungen und Misstrauen behindert oder durch gegenseitige Hilfsbereitschaft gestärkt?

Führungsstil: Begegnen Sie Ihren Mitarbeitern als Partner oder als Despot?

Freiräume: Schnürt ein dichtes Netz von Arbeitsrichtlinien jede Eigeninitiative ab oder werden Kompetenzen delegiert?

Entgelt- und Anreizsysteme: Ist Ihre Entgeltstruktur so beschaffen, dass man sich möglichst fair bezahlt fühlt?

Oder klaffen die Gehaltsspannen unverhältnismäßig weit auseinander?

Karriere: Gibt es eine vernünftige Personalentwicklung oder bleibt der Aufstieg dem Zufall überlassen?

Organisation: Werden Jobrotation, Gruppenarbeit oder Job Enrichment praktiziert oder versauern Mitarbeiter an ein und demselben Arbeitsplatz?

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So

28

Mai

2017

Mittelstand - Erfolg mit nachhaltiger Kundenbindung

 

Customer Relation Management ist eine adäquate Methode zur Sichtbarmachung von Differenzierungsmerkmalen im Wettbewerb und trägt dazu bei, die Kundenbindung zu erhöhen. Das Wissen um Kunden wird sukzessive erweitert mit der Folge, dass weitere Aktionen zielgerichteter und erfolgversprechender entwickelt werden können. Knowledge Discovery: in dieser Phase geht es primär darum, analytische Verfahren zur Zielkundenidentifizierung, zur Kundensegmentierung, zum Aufbau von Vorhersage- bzw. Scoringmodellen zu implementieren. Entwicklung von Marktplänen: in der Planungsphase werden dezidierte Produkt-/Markt-Kombinationen an unterschiedliche Zielgruppen und diverse Kanäle adressiert. Ausführung und Monitoring von Aktionsplänen: hier werden die geplanten Strategien der Neukundengewinnung oder der Kundenbindung ausgeführt, in ihrer Wirkung beobachtet und durch flankierende Maßnahmen gesteuert. Analyse und Verfeinerung der Vorgehensweise/ -instrumente: hier erfolgt die Analyse des Feedbacks und die Anpassung der Angebote an die unterschiedlichen Zielgruppen. Iterativ wird so das Wissen zur Generierung erfolgreicher Strategien mit dem Ziel zur Ausschöpfung profitabler Potenziale vergrößert.

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Di

23

Mai

2017

Risikoscheue Entscheider

 

In Wohnungen von Must-have-Kreisen bleibt nichts dem Zufall überlassen: Möbel haben schlicht, funktional und elegant zu sein. Nur ausgewählte Materialien kommen ins Haus, weniger bedeutet mehr. Passend hierzu cool-konfektionierte und auf Hochglanz polierte Küchen. Mit dem sterilen Charme, dass darin nur selten (nie) gekocht werden dürfte. Bücher: wenn überhaupt, höchstens als repräsentative Bildbände im Hochglanzdruck. Aber alltagstaugliche Sachbücher, Romane, Krimis ? Weit und breit keine Spur hiervon: wahrscheinlich alle auf E-Readern gespeichert ? Auf perfekte Weise würde dies einer ziemlich gleichförmig erscheinenden Managerelite entsprechen. Gradlinigkeit oder heiße Eisen anpacken stehen auf der Rangskala der begehrtesten Managerqualifikation nicht an oberster Stelle. Dort zählen wie in der Politik ganz andere Maßstäbe: Geschmeidigkeit, äußerlich wie innerlich. Unangenehme Wahrheiten werden nicht (oder nur so, dass sie niemand versteht) ausgesprochen. Empörung tritt nur in Grenzen und wenn überhaupt, dann nur gefiltert und zeitverzögert ein. Günstiger ist es allemal, keine Entscheidung zu fällen als eine fatale.

 

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Fr

19

Mai

2017

Barrierefreie Förderung der Kreativwirtschaft

 

Für viele Wirtschaftsförderungen zählt der Umgang mit Akteuren der Kultur- und Kreativwirtschaft nicht zur alltäglichen Praxis und ist (beiderseitig) vielfach noch mit Vorurteilen und persönlichen Verkrampfungen belastet. Die Kultur- und Kreativwirtschaft zählt häufig zu den Dingen, die man mit Vorliebe unter der Rubrik „nice to have“ verbucht, sie ansonsten aber lieber am hinteren Ende der Prioritätenfolge einreiht. Man hat es mit Akteuren aus sehr heterogenen Größenklassen zu tun, für die der oft zitierte Wahlspruch nach Fördernotwendigkeit des Mittelstandes nicht genügend treffgenau wäre. Dabei erweist sich die Kultur- und Kreativwirtschaft als ein äußerst vielschichtiger Branchenkomplex mit einer fast verwirrenden Anzahl unterschiedlicher Facetten.

Förderangebote sind selten auf die spezifischen Besonderheiten und divergierenden Problemstellungen einzelner Teilmärkte der Kultur- und Kreativwirtschaft ausgerichtet. Zusätzliche Informationsdefizite und Kommunikationsbarrieren tun ein Übriges.

Standorte, die nach vorne schauen, kommen vor dem Hintergrund nicht ausgeschöpfter Potentiale nicht umhin, eine effektive Förderkulisse zu gestalten.

 

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Mo

15

Mai

2017

Stadtplanung mit Grünflächen

 

Der höhere Stellenwert für Grünflächen macht diese zum unverzichtbaren Teil der Stadtplanung, zum harten Standortfaktor.

 

 

Wenn Grünflüchen von Bürgern einer Stadt im starken Maß angenommen und somit hoher Beanspruchung ausgesetzt sind, steigen zwangsläufig der Aufwand für notwendige Pflege und die hierfür benötigten Budgets. Für Landschaftsarchitekten und Freiflächenplaner wären manche Städte geradezu ideal für weiter Projekte: wenn nicht ein stetig wachsende Einwohnerzahl nach neuen Wohnbauflächen verlangen würde und wenn potentielle Baugebiete sich nicht ausgerechnet über Grünflächen, Wald, Kleingärten, Wiesen oder Auen erstrecken würden. Trotz aller Erfolge könnten Grünflächen unter diesem wachsenden Druck leicht in die Defensive geraten: Errungenschaften müssen vor Übergriffen geschützt, bisher Erreichtes bewahrt werden.

 

Die Qualität einer Stadt, eines Standortes bemisst sich auch danach, wie viel an Freiraum sie dem mehr gestressten Bürger lässt, um seinem Bedürfnis „einmal rauskommen“ nachzukommen.

 

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Fr

12

Mai

2017

Auch Schornsteinfeger unterliegen dem UWG

 

Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb heißt UWG, ist eine historisch gewachsene Rechtsnorm, die Marktteilnehmer vor unlauterem Wettbewerb schützen soll. Dem Interesse der Allgemeinheit an unverfälschtem Wettbewerb soll Rechnung getragen werden. Unlauter und widerrechtlich ist „jedes täuschende oder in anderer Weise gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstoßende Verhalten oder Geschäftsgebaren, welches das Verhältnis zwischen Mitbewerbern und zwischen Anbietern und Abnehmern beeinflusst“. Zu den Tatbeständen eines unlauteren Wettbewerbs gehören beispielsweise besonders aggressive Verkaufsmethoden, Herabsetzung oder Irreführung. Dabei postuliert das Gesetz Belästigungshandlungen, die gegenüber Marktteilnehmern unzumutbar sind. Es gibt eine Reihe von normierten Verhaltensweisen, die nach Maßgabe des Gesetzes stets als wettbewerbswidrig eingestuft werden. Tatbestände einer Wettbewerbsverletzung lassen sich grob danach gruppieren, ob die Wettbewerbshandlungen gegenüber den Mitbewerbern oder Verbrauchern vorgenommen werden oder gegen Marktverhaltensregeln verstoßen.

 

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Fr

12

Mai

2017

Zahlenzauberer der Parallelwelt

 

Hinter einem vordergründigen Bild kleiner, angeblich kostenfreier Annehmlichkeiten scheint im Maschinenraum der Informationsökonomie eine selbstorganisierte Parallelwelt zu entstehen, deren Kriterien für eine Qualitätskontrolle (so überhaupt vorhanden) dem öffentlichen Bewusstsein entzogen sind. In der Welt der Big Data-Zahlenzauberer werden neben Arbeitsplätzen und Logistik auch Haushalt und Konsum gesteuert: die mathematischen Modelle müssen nur noch den Mensch mit seinem irrationalen, unvorhersehbaren Verhalten als Störfaktor ausschalten. „Das neue Gesellschaftsmodell verführt Menschen mit Annehmlichkeiten und Anreizen in berechenbare Verhaltensmuster“: in der Big Data-Gesellschaft wird das Subjekt (als Träger freier Entscheidungen) zum Objekt (mit errechneten Verhaltensweisen) umgeformt. Das errechnete Individuum ist ein Ergebnis der Verknüpfung von Variablen und Gleichungen, „von windschief aus Datenschnipseln abgeleiteten Informationen“.

 

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Di

09

Mai

2017

Schule unter dem Druck von Pisa

Es ist nicht zuletzt das Bildungsniveau der Beschäftigten von dem es abhängt, inwieweit an einem Standort technologische Neuerungen hervorgebracht und adaptiert werden können. Die Qualifikation ist eine grundlegende Voraussetzung für die Innovationsfähigkeit einen notwendigen Strukturwandel zur Wissensökonomie.Die kritischen Stimmen zu der unter dem Markennamen Pisa bekannt gewordenen Kompetenzmessung von Schulen und Schülern werden lauter. Als Folge des Pisa-Effektes würden nationale Traditionen unterlaufen und dabei ein von der Wirtschaft entlehntes Qualitätsmanagement imitiert. Da über Pisa Druck ausgeübt werde, Erziehungs- und Bildungsangebote an den Erwartungen der Wirtschaft auszurichten, würden die Grenzen zwischen Bildung und Ökonomie überschritten. Da Pisa in Form periodischer Messung erfolgt, wird im Maschinenraum ständiger Druck nach angeblichen Verbesserungen erzeugt. Die Frage nach dem Wie von Verbesserung bleibt unbeantwortet

 

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Sa

06

Mai

2017

Wissen und Digitales

 

Licht und Schatten der Digitalisierung könnten in ein schädliches Ungleichgewicht gelangen. Fortschrittlichen  Elementen des Internets steht eine ungehemmten Ausspähung und Vermarktung privater Daten gegenüber. Big Data ist unter uns, tagtäglich unser Leben beeinflussend, wenn nicht sogar bereits bestimmend. Die Wege zu intelligenten Fabriken und smarten Büros verlangen nach Unmengen von Daten und gehen mit gravierenden Umbrüchen und massiven Veränderungen einher. Die technische Machbarkeit des lückenlosen Tracking von Bewegungen und Tätigkeiten muss auf das hinterfragt werden, was gewollt oder hinnehmbar sein soll.

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Mi

03

Mai

2017

Was ein Satz bedeutet, hängt heute immer weniger von ihm selbst, sondern immer stärker vom umfließenden Kontext ab

 

In Internet-Chats, Krawall-Shows und Vulgär-Comedies wird das Ideal der deutschen Hochsprache mit Füßen getreten. Jugendliche mischen aus verschiedenen Sprachfetzen einen sogenannten „coolen“ Slang. Grammatische Feinheiten werden brutal eliminiert, vom Formenreichtum der deutschen Sprache bleibt kaum etwas übrig. Fast schon unwichtig ist, wann genau eigentlich die deutsche Sprachlandlandschaft in Bewegung geriet. Vielleicht bietet die englische Sprache mit ihrer bereits am weitesten reduzierten Wortgrammatik Trost: „sie büßte bereits im Munde der Kelten, Wikinger und Normannen über die Jahrhunderte hinweg viele ihrer grammatischen Feinheiten ein (W. Krischke).“

 

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Fr

21

Apr

2017

Allgemeinwissen - wie Schule und Lehrer Wissen vermitteln

 Intellektuelles Kapital hat auch immer mit Ausbildung zu tun. Ergebnisse schulischen Lehrens und Lernens sollten u.a. Kompetenz und Können sein. Aber Lehrer brauchen auch Rückmeldungen darüber, worum sie sich bemühten. Wird Beteiligung am Unterricht überbewertet, werden Leistungsanforderungen möglicherweise weichgespült. Schulen bewirken manchmal nicht das, was sie in ihren Plänen versprechen. Mit Klassenarbeiten wird geprüft, wie weit das Gelehrte zum Gelernten geworden ist, d.h. nachhaltiges Transferwissen aufgebaut wurde. Bei Fragwürdigkeit der Zensurengebung geht es um diagnostische Kompetenz der Lehrer. Lehrende müssen über breite, differenzierte, empirische Erfahrungen im Umgang mit Schülern verfügen. Professionell arbeitende Lehrer erkennen und wissen, wie Schüler auf bestimmte unterrichtliche Arrangements reagieren. Es geht darum, die Wirkungen konkreter Unterrichtsinhalte auf Schüler zu beurteilen. Anleitungen zum entdeckenden und selbständigen Lernen unterstützen Schüler bei ihrem Wissenserwerb. Leistungen und Kompetenz der Schüler lassen sich anreichern, wenn Potentiale des Lernens durch wiederholtes Üben ausgeschöpft und verfestigt werden.

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Sa

15

Apr

2017

Schule mit Gewinnchance

 

Vor der Jahrtausendwende, beispielsweise in den 60er Jahren, sah manche Bildungsbiographie in etwa so oder ähnlich aus: mit 6 Jahren eingeschult, mit 10 Jahren Aufnahme in die Sexta eines Gymnasiums, mit 19 oder 20 Jahren (bei evtl. einer Ehrenrunde) Abitur, mit 22 Jahren Ableistung des Wehrdienstes und dann Beginn eines Studiums, nach etwa 12 Semestern, d.h. mit 28 Jahren Erwerb eines Diploms, nach weiteren 2 Jahren Aufbaustudium, Orientierung oder Studium Generale mit 30 Jahren Einstieg in den Beruf.

 

Altersabhängige Reifeprozesse lassen sich auf einem Bildungsweg aber nicht negieren oder beliebig umschiffen. Der nachholbedürftige Erwerb notwendiger Fähigkeiten, Erfahrungen und Kompetenzen könnte somit auch längere Studienzeiten bedingen. Spätestens im harten Berufsalltag würde man von solchem Mangel an Eigenschaften und Fähigkeiten (dann umso schmerzhafter) eingeholt

 

 

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So

02

Apr

2017

Stadt ohne Gewähr von sicherem Geleit

 

Hola-Lied: Und kommt einst der Tag, daß es zum letzten mal schellt, ade Sinussatz a.c.i., Magistri valete wir fahr´n in die Welt, ohne Cäsar und Geometrie, Scholaren klein zieh´n wieder ein, so muß es bei richtiger Mannschaft sein. Doch führt auch die Fahrt zum entlegensten Riff: uns eint unserer Schuljahre Band. Getreu diesem Leitbild trafen sich Ehemalige dieser Schule Jahr für Jahr zu einem Klassenfest, mehr als ein halbes Jahrhundert, über fünfzigmal, aus allen Himmelsrichtungen ankommend. Tempi passati: Nicht alles ist heute noch so wie es war. Äußere Umstände legen sich in dieser Stadt der ehemaligen Schule wie eine dunkle Wolke über die einstige Beschaulichkeit. Was sich schon über Jahre hinweg andeutete trat unter anderem durch Schlägereien von Alt- und Neu-Migranten offen zutage, ein Unschuldiger verliert vielleicht sein Augenlicht. Von einer traurigen Entwicklung mit städtischen Gefahrenpunkten ist die Rede. Von Menschen, die sich nicht mehr auf die Straße trauen oder sich vor einem Spaziergang am Fluss fürchten. Im Zentrum dieses Geschehens liegt der für über fünfzig Klassentreffen gleich gewählte Ort. Das einst vielleicht nur unbestimmt mulmige Gefühl des nächtlichen Besuchs wird nunmehr ganz konkret und wirklich. 

 

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Fr

31

Mär

2017

Kompetenz für Information und Wissen

 

Der Übergang von der Industrie- zur Informationsgesellschaft hängt auch davon ab, ob auch die nichttechnischen Bedingungen erfolgreich beherrscht werden können. D.h. auch mit dem Wandel zur Informationsgesellschaft verbundene mögliche Problemfelder wie beispielsweise die Gefahren der Verwechslung virtueller Realität mit Realität oder die der Informationsüberflutung müssen ernst genommen werden. „Information ist, was man braucht zu handeln“ (Peter F. Drucker), d.h. gerade jetzt, wo die Möglichkeiten der Informationsgewinnung beträchtlich gestiegen sind, müssen sich die Führungskräfte verstärkt auf die produktive Nutzung des Rohstoffes „Information“ als für ihren geschäftlichen Erfolg ausschlaggebendes Arbeitsmittel einstellen. Datenreich, aber informationsarm?: denn Information ist nicht immer unbedingt das, was von den Computern auf den Schreibtisch der Entscheider gelangt. Vielmehr gilt in diesem Sinn als Information immer nur das, was diese brauchen, um handeln zu können: die aus den Datenverarbeitungssystemen gewonnenen Informationen stellen oft nur wenige Prozent des geschäftsspezifischen Wissens eines Unternehmens dar. D.h. Speichern von Informationen, das durch die technischen Quantensprünge unglaubliche Dimensionen angenommen hat, sollte nicht mit ihrer Verarbeitung gleichgesetzt werden. Durch die technischen Möglichkeiten begünstigt wird auch oft ein zu hoher Detaillierungsgrad verfolgt, der die personellen Informationskapazitäten überbeansprucht und damit Lernprozesse und Kreativität hemmt. Denn Datenmüll, ungenaue oder inkonsistente Daten werden auch immer nur falsche Informationen liefern.

 

 

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Mi

29

Mär

2017

Fliegen und malen

 

Auf einer griechischen Insel gefangen seufzte damals jener Daidalos: „Ach, wenn man doch fliegen könnte, Flügel müsste man haben, Flügel wie ein Vogel !“. Und der Sage nach baute er sich Flügel: so wollte er den Weg durch die Lüfte nehmen. Flügel sollten die Fesseln der Erdenschwere von ihm nehmen. Als er damit über das Meer fliegen wollte ermahnte er vor dem Start seinen Sohn Ikaros: zügle dein Ungestüm und fliege genau in der Mitte zwischen Himmel und Meer. Zwischen den Elementen – dem Wasser des Meeres und dem Feuer der Sonne – fliege dahin und ziehe im Element der Lüfte deine Bahn. Jede Stadt, die auf eine lebendige Künstler-, Kultur- und Kreativszene verweisen kann, kann sich eigentlich nur glücklich schätzen. Jeder, der ein Bild malt, ist auf seine Weise kreativ. Auch dann, wenn seine Bilder die Öffentlichkeit niemals erreichen. Wie jener Flieger, der niemals eine Kunstakademie oder ähnliche Einrichtung besucht hat, ja es nicht einmal für nötig befunden hat, sich teure Maler-Utensilien anzuschaffen. Seine Bilder haben nie eine Ausstellung oder Galerie gesehen, aber zeigen vor allem eines: die Freude am Malen ist ehrlich. Und damit sind es auch die Bilder. Der Flieger hat nie den Anspruch erhoben, ein Künstler werden zu wollen. Und doch ist er im wahrsten Sinne des Wortes ein Kreativer.

 

 

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Di

28

Mär

2017

Die Schule ist Teil einer komplexen Standortumwelt

 

Man mag Bildungs-Rankings nun mögen oder nicht. Man muss sich mit ihrer Existenz abfinden. Somit wohl auch damit, dass sie oft nicht nur Diskussions-, sondern auch als Entscheidungsgrundlage zur Anwendung kommen. Je besser Schulen sich darüber informieren und ihre eigene Position nachvollziehbar bestimmen können, desto stärker können sie gegebenenfalls auch für ihre eigenen Ziele und Vorstellungen argumentieren. Eine Schule bleibt nach dem Abgang ihrer Schüler nicht etwa in ihrer eigenen Welt zurück, sondern ist Bestandteil eines höchst komplexen Standort-Umfeldes. Wenn Standorte daher heute miteinander mehr und mehr auch nach dem Faktor Bildung verglichen werden, sitzt jede der an einem Standort befindlichen Schulen mehr oder weniger direkt mit in diesem Boot. Denn Schulen entscheiden nicht nur darüber, wie es ihnen selbst ergeht, sondern ebenso mit darüber, welche nachhaltigen Perspektiven und Potenziale der gesamte sie tragende Standort auf die Waagschale bringt. Die Entwicklung hin zur Informationsgesellschaft sorgt nicht nur für partielle Veränderungen, sondern kündigt bereits die künftige Gesellschaft an. Mit dem strategischen Gut „Wissen“ muss deshalb sowohl in Schul- als auch in Berufszeiten verantwortungsbewusst umgegangen werden. Oft zeigt sich erst später, wie wichtig Schulzeiten für das späteres Leben waren. Viele der bereits in dieser Zeit gestellten Weichen zeigen erst später, in welche Richtung sie eigentlich geführt haben.

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Mo

27

Mär

2017

Mittelstand analysiert Wettbewerbsstrategien

 

Die strategische Konkurrenzanalyse liefert eine wirkungsvolle Basis zur Überprüfung, Anpassung und Weiterentwicklung der Strategie für das Unternehmen. Jede Aktion des Wettbewerbs benötigt Zeit, um wirksam zu werden. Durch die Konkurrenzbeobachtung kann deshalb ein Zeitgewinn und dadurch eine Zunahme der Aktionsmöglichkeiten, eine Vergrößerung der Aktionsspielräume oder eine Verminderung des Entscheidungsrisikos erreicht werden. Entwicklungen werden dadurch plastischer, längerfristig vorhersehbar und planbar. Eine Umsetzung in eigene strategische Verhaltensweisen wird dadurch erst hinreichend ermöglicht. Typen von Wettbewerbsstrategien sind beispielsweise umfassende Kostenführerschaft: niedrige Preise, günstige Kostenposition, Erfahrungskurve, „on size fits all“, schnelles Wachstum. Differenzierung: Hohe Preise, Produktinnovation, „value added“, nur ein Produkt für jeden, „Nobody does it better“. Konzentration auf Schwerpunkte: spezifische Kunden, spezifisches Marktsegment. 

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Mo

27

Mär

2017

Wenn in einer Geschäftsbeziehung der Kunde immer ferner rückt

 

Zufriedenheit ist nicht immer gleich Zufriedenheit. Zufriedenheit ist auch keine 100-Prozent-Garantie dafür, dass der Kunde in jedem Fall an der Geschäftsbeziehung festhalten wird. Übersehen dürfen beispielsweise nicht der Wunsch nach Abwechslung, die Neugier und auch die Langeweile. Auch können Aktionen der Wettbewerber auch bei vermeintlich zufriedenen Kunden einen Wechsel der Präferenzen bewirken. Kunden mit einem Bedürfnis nach Abwechslung lassen sich über bestimmte sozialdemographische Merkmale beschreiben. Für das Unternehmen besteht die Chance, den Wechslern Möglichkeiten innerhalb des eigenen Sortiments zu offerieren. In weiterführenden Modellen kann zusätzlich unterschiedlichen Kundenzufriedenheitstypen unterschieden werden. Voraussetzung für das Entstehen von Kundenzufriedenheit ist, dass die Erfahrungen nach dem Kauf die Erwartungen vor dem Kauf übertreffen. Nicht zuletzt geht es dabei auch um die Frage, wie sich ein Produkt durch Funktionen, Ausstattungsmerkmale oder Serviceleistungen so anreichern lässt, dass dafür vom Kunden auch höhere Preise als für vergleichbare Produkte akzeptiert werden. Aufgrund immer komplizierterer Organisationsstrukturen und -abläufe richten viele Unternehmen ihren Blick zu sehr nach innen. Immer weniger Mitarbeiter kommen noch in einen direkten Kundenkontakt. Anforderungen und Bedürfnisse von Kunden sind im Unternehmen nicht mehr aus eigener Erfahrung, sondern nur noch in sehr vagen Vorstellungen präsent. Solche Unternehmen setzen sich damit der großen Gefahr aus, dass ihnen der Kunde immer ferner rückt und in seiner Anonymität immer fremder wird. Aber immer ist nur der Kunde mit seinen Wünschen, Bedürfnissen, Anforderungen, Wertvorstellungen, Verhaltensweisen etc. der eigentliche Adressat für den Kern der Unternehmensleistung.

 

 

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So

26

Mär

2017

Kunden richtig bewerten

 

Im Rahmen der Kundenbewertung lässt sich mit Application-Scoring, Attrition-Scoring und Credit-Scoring prüfen, für welche Angebote ein Kunde überhaupt in Frage kommt und ob sich erste Hinweise dafür erkennen lassen, dass sich eine Kundenbeziehung aufzulösen droht. Oder wie die Zahlungsfähigkeit und Zahlungsweise eines Kunden zu bewerten ist. Mit Hilfe des Attrition-Scoring-Modells wird innerhalb der Kundendatenbank nach Risiken gefahndet, die einen bevorstehenden Verlust eines Kunden signalisieren. Credit-Scoring-Modelle dienen anhand von Risikomerkmalen zur Prognose von Kreditrisikowahrscheinlichkeiten: nach einer Faustregel kann ein Forderungsausfall den Ertrag von bis zu zehn guten Neukunden kosten. Mit diesem Verfahren können deshalb alle zum Zeitpunkt der Risikobewertung verfügbaren Daten hinsichtlich der Forderungsausfälle und der normalen Zahler miteinander verglichen werden, um daraus risikorelevante Merkmale herauszufiltern. Analysiert werden beispielsweise die Forderungsausfälle unter den Neukunden der letzten zwölf Monate sowie Stichproben der normalen Zahlen desselben Zeitraums.

 

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Do

23

Mär

2017

Mittelstand Entscheidungsunterstützung - informationsverdichtete Managementwerkzeuge

 

Mit der von vielen verlangten Verschlüsselung von Daten wird eigentlich nur die Realität eines Sachverhaltes anerkannt, dem man eigentlich zu entfliehen hofft. Eine wichtige (vielleicht entscheidende) Frage diesbezüglich wäre: warum eigentlich stößt dieses Internet von Allem auf so wenig Widerstand? Sind es wirklich nur die vielen damit erreichbaren kleinen, Kostenfreiheit suggerierenden Annehmlichkeiten? Oder ist es (vielleicht noch wahrscheinlicher) die (mehr oder weniger unbedarfte) Bewunderung der Autorität von angeblich allwissenden Experten? Dass nämlich genau nur diese über die Notwendigkeit für soziale und technologische Teilhabe zu befinden hätten? Solche Konzentration an informationeller Macht schafft den Eindruck von Alternativlosigkeit: „diese Asymmetrie im Verstehen ist ein Erklärungsfaktor“ für das, was geschieht. Es gibt wohl starke und mächtige Interessen, diesen Zustand zu nutzen und alles dafür zu tun, ihn zu erhalten (wenn möglich, zu verstärken).

 

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Mo

20

Mär

2017

Wissensmanagement kann auch Personalbilanz

 

Alle fünf Jahre verdoppelt sich das Wissen der Menschheit. Dieser Sachverhalt wird ausgedrückt durch den Begriff der Halbwertzeit des Wissens. Leistungsfähige Unternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie schnell lernen können: jeder einzelne für sich wie auch im Team. Das bedeutet auch, dass es idealerweise eine Verknüpfung geben muss zwischen dem individuellen Lernen des einzelner Mitarbeiters und dem Lernen des Unternehmens. Ergänzt werden kann ein Wissenspool durch handlungsgesteuertes Wissen. Das sind beispielsweise Erfahrungen und Lösungsansätze, die von jedem Mitarbeiter eingegeben werden können und dann auch allen anderen zur Verfügung stehen (Alle haben das Wissen aller). Wenn es zu den herausragenden Aufgaben des Personalmanagements gehört, dafür Sorge tragen, dass immer die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz für wirtschaftliches Handeln die Verantwortung trägt, so wäre angesichts von Krisen die Antwort hierauf wohl mit einem oder mehreren dicken Fragezeichen versehen. In kaum einem Wirtschaftsteil seriöser Zeitschriften war hierzu ein Ja ohne Vorbehalt aufzuspüren. Demnach stellt sich zwangsläufig die Frage: was ist falsch gelaufen und was läuft vielleicht immer noch verkehrt? Man mag noch so viel nach den Ursachen und Gründen für Krisen forschen. Sie sind keine Naturkatastrophe, sondern sie sind von Menschen gemacht und zu verantworten. Mögen auch falsche oder fehlende Regeln oder gar eine verfehlte Wirtschaftsordnung vorgeschoben werden. Denn auch diese sind kein Produkt der Natur sondern einzig und allein von Menschen gemacht. Will man also an die Wurzel allen Übels gehen, wird man zwangsläufig immer wieder nur zu Menschen und ganz bestimmten Personenkreisen kommen. Denn wer sonst als Personen in verantwortlichen Führungspositionen sollten an Geschehnissen im Zusammenhang mit der Krise beteiligt gewesen sein? Wer also sonst könnte für das Ende einer Krise und die Begleichung ihrer Folgen sorgen?

 

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Do

16

Mär

2017

Wirtschaftswissen mit Standortkompetenz

 

Eine Standortbilanz ist auf einer methodisch durchgängigen Systematik aufgebaut und kommt Denkweisen von zahlenorientierten Investoren und Entscheidern entgegen. Bei unterschiedlichen Entscheidungsebenen, Zuständigkeiten, Raumbezügen, Datenbeständen und Planungskompetenzen fördern Standortbilanzen aufgrund einheitlicher Analyse- und Bewertungsmethoden die Kommunikationsfähigkeit  zwischen allen Beteiligten an Standortprozessen. Die Transparenz von Standortentscheidungen erhöht sich durch nachvollziehbare Bewertungen. Als Grundlage für die Festlegung des Bilanzierungsbereiches sollte zunächst die Ausgangssituation des Standortes definiert und beschrieben werden. Damit wird ein Fixpunkt für die fundierte Entwicklung von Zielen, Aktionen und Maßnahmen geschaffen. Es wird der Grundstock für eine möglichst breite Daten- und Informationsbasis gelegt. Ausgangsfrage: Soll der Standort als Ganzes oder nur in einzelnen Bereichen oder Prozessen betrachtet werden ? Voraussetzung für Standortentscheidungen, die für alle Beteiligten, d.h. sowohl für den nachfragenden Investor als auch für den sich anbietenden Standort, zu einem guten und nachhaltig wirtschaftlichen Ergebnis führen ist, dass ein Standortprofil möglichst genau auch das individuelle Anforderungsprofil des Unternehmens abdecken kann. Alle Faktoren des Standortes müssen daher so vollständig und umfassend wie möglich/nötig identifiziert, erfasst, bewertet, quantitativ gemessen und bilanziert werden Als alles entscheidende Frage steht daher im Raum: wie, wem und mit welchen Instrumenten gelingt es, das kreative Potenzial, immaterielle Vermögen/Kapital des Standortes (quantitativ nachprüfbar, mit allen Wirkungsbeziehungen) offen darzulegen ? Nicht zuletzt wird auch der Umfang einer Standortbilanz davon abhängen, ob sich ihr Bilanzierungsbereich auf eine Kommune, einen Kreis oder eine ganze Region erstreckt. Denkbar wäre auch, gemarkungsübergreifende kommunale Kooperationen in einer eigens dafür zusammen gefassten Standortbilanz darzustellen. Ein weiterer Ansatz für die Festlegung des Bilanzierungsbereiches könnte sein, eine Standortbilanz auf einen besonders wichtigen Cluster als Multiplikatorzentrale auszurichten, wie beispielsweise nur für die Kreativwirtschaft, den Informationstechnologie-Sektor oder die High-Tech-Wirtschaft. Die Auswahl der Standortfaktoren für den Aufbau einer Standortbilanz-Struktur dürfte ebenfalls je nach festgelegtem Bilanzierungsbereich unterschiedlich ausfallen:

 

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Di

14

Mär

2017

Wirtschaftswissen Betriebswirtschaft

 

Werden Daten zur Kundenzufriedenheit unabhängig vom Wettbewerb ermittelt, kann nach einer Grundregel ein Wert dann als ernstzunehmendes Risiko eingestuft werden, wenn er ca. 30 Prozent unter dem Anspruchsniveau oder der festgelegten Maximalnote liegt. Abgesichert werden kann dieses Ergebnis u.a. durch eine Analyse der Häufigkeitsverteilung: wenn Parameter oder Fragen von der überwiegenden Zahl der Kunden negativ bewertet werden, sind diese ebenfalls in die Kategorie der ernsten Risiken einzuordnen. Warnsignale und Frühindikatoren sind ebenfalls negative Abweichungen von Wettbewerbsbenotungen. Erweiterte Datenvergleiche können auch zwischen verschiedenen Leistungsorten oder zwischen verschiedenen Branchen durchgeführt werden. Dadurch erhält man Hinweise zur Stellung einzelner Anbieter im Vergleich zum Branchendurchschnitt oder zum Branchenführer. Die Schnittstelle „Unternehmen-Kunde“ lässt sich damit ebenfalls quantifizieren. Die Zweikomponenten-Methode: mit dieser Methode wird die Zufriedenheitsmessung in einen Bedeutungs- und in einen Wahrnehmungsteil aufgeteilt. D.h. im nachfolgenden Beispiel der Zufriedenheitsmessung für den Servicebereich werden die Kunden zuerst nach der Wichtigkeit einzelner Servicekomponenten befragt und dann danach, inwieweit aus ihrer Sicht die Anforderungen bei jedem Kriterium erfüllt wurden. Werden die Wichtigkeiten einzelner Serviceleistungen mit deren Zufriedenheiten gegenübergestellt, lassen sich hieraus Verbesserungs- und Rationalisierungspotenziale erkennen. Das Gesamturteil des Kunden wird bezüglich seiner Zufriedenheit weiter differenziert und auf die Ebene einzelner Leistungsmerkmale herunter gebrochen/gemessen Die hierbei zu erhebenden Leistungsmerkmale betreffen insbesondere die Art und Weise der Leistungsdarbietung, die Art und Weise des Kundenkontaktes sowie angebotstypische Serviceleistungen.

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Do

09

Mär

2017

Beruf und Karriere - Bewerbung mit Erfolg

 

Ausgangspunkt zur „Wo will ich hin ?“-Frage: immer wird eine Antwort auf die erste W-Frage des „wo stehe ich heute ?“ Voraussetzung und Ausgangspunkt für die zweite W-Frage, nämlich die nach dem „wo will ich hin ?“, sein. Der Erfolg einer Bewerbung dürfte sich nachhaltig immer nur dann einstellen, wenn diese vor dem Hintergrund klarer Zielvorstellungen, d.h. der Frage: „Wo will ich hin ?“ erfolgte. Wenn, wie so oft gesagt wird, der Weg das Ziel ist, so sollte weder der Bewerber für eine Stelle noch der Anbieter einer Stelle die hierfür anstehenden Verfahren quasi im Blindflug absolvieren wollen. Viele Probleme im Bereich der „3-W“-Fragen entstehen auch durch Auswechseln und Umkehr der hier angesprochenen Reihenfolge. D.h. man beschäftigt sich bereits mit der dritten W-Frage des „wie komme ich dorthin ?“ ohne eine genaue Zielvorstellung der zweiten W-Frage nach dem „wo will ich hin ?“ ausreichend geklärt zu haben. Das wäre in etwa so, wenn sich ein Läufer im Stadion bereits auf den Weg machen würde, ohne eine genaue Vorstellung davon zu haben, ob sein Ziel nun die 100m-, 200m-, 400m-, 800m-, 5.000m- oder 10.000m- Strecke sein soll, ob etwa ein 110m-Hürden- oder ein 3.000m-Hindernislauf anstehen könnte. Oder ein Beispiel wie es uns immer wieder im politischen Alltag vorgeführt wird: man macht sich erst einmal auf den Weg der dritten W-Frage und verändert die Höhe von Steuern wie beispielsweise eine Mehrwertsteuer und wendet sich dann erst in einem dann manchmal schmerzhaften Prozess der zweiten W-Frage zu, welche Ziele man eigentlich mit solcher Steueränderung erreichen wollte.

 

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Mi

08

Mär

2017

Mittelstand und Erfolgsplanung

 

Frage der persönlichen Kreditwürdigkeit auf Basis einer Personalbilanz mit Intellektuellem Kapital: das Augenmerk richtet sich besonders auf den Personenkreis der Selbständigen und Existenzgründer. Im Blickpunkt stehen dabei Merkmale, die nur subjektiv beurteilt werden können und daher nicht so direkt fass- und quantifizierbar sind. Es geht um berufliche, fachliche und unternehmerische Qualifikationen des Kreditnehmers. Noch schwieriger wird es, wenn es um persönliche Eigenschaften geht, mit denen die Vertrauenswürdigkeit als Person belegt werden soll. Erschwerend kommt bei vielen Existenzgründern und Selbständigen hinzu, dass sie oft an der Hürde der Kreditsicherheiten zu scheitern drohen. Denn für ihre Tätigkeiten ist der Mangel in Bezug auf die von den Banken verlangten Sicherheiten geradezu typisch. Gerade bei diesen Kreditnehmern steht und fällt alles mit deren Person. Es sollen daher ganz persönliche Eigenschaftsfaktoren und deren Möglichkeiten zur Bilanzierung angesprochen werden. Was einer Bank nicht bekannt ist, kann sie auch nicht bei ihren Entscheidungen für die Kreditvergabe berücksichtigen. Es muss den Parteien also daran gelegen sein, auch bei qualitativen, eher subjektiven Bewertungsfaktoren auf ein möglichst transparentes und realitätsnahes Bild zugreifen zu können. So ist es durchaus nicht vermessen anzunehmen, dass mit der stärkeren Hinwendung zu den „weichen“ Faktoren des Intellektuellen Kapitals ansonsten schwierige Kreditgespräche einfacher und letztlich erfolgreicher verlaufen können. 

Überall dort, wo eine persönliche Kreditwürdigkeitsprüfung auf Grundlage üblicher Kriterien wie Einkommen, Sicherheiten usw. vielleicht aufgrund besonderer Umstände für sich alleine nicht ausreichend ist oder zum gewünschten Ziel führt, könnte es eine Überlegung wert sein, zusätzlich die sogenannten „weichen“ Faktoren des Intellektuellen Kapitals einzubeziehen. Deshalb sollte man sich verstärkt mit den Merkmalen der persönlichen Kreditwürdigkeitsprüfung, die nur subjektiv beurteilt werden können und daher nicht so direkt fassbar sind, befassen. Es geht um berufliche, fachliche und unternehmerische Qualifikationen des Kreditnehmers. Diese können als persönliche Eigenschaften demgemäß sehr individuell und von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Deshalb sollte zusätzlich ein Weg aufgezeigt werden, auf dem beide Seiten des Kreditgeschäftes sich vielleicht auf eine gemeinsame Kommunikationsplattform verständigen können.

  

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Di

07

Mär

2017

Standortdynamik durch Kreative

 

Kunst und Kultur haben als Wirtschaftsgüter einen sowohl privaten als auch öffentlichen Charakter. Kultur soll das Leben abwechslungsreicher, unterhaltender und spannender machen. Das kostet auch Geld. Früher hätte man aber im Zusammenhang mit Kunst kaum von einer ganzen Industrie oder Branche gesprochen. Heute dagegen ist die Kultur- und Kreativwirtschaft einem wirtschaftlichen und damit auch für ihre Standorte bedeutsamen Wandel unterworfen. Mit der Vernetzung von Standortfaktoren im System einer Standortbilanz wird eine jedermann verständliche Kommunikationsplattform angeboten, über die unterschiedlichste Personen mit unterschiedlichsten Hintergründen und Interessen Kontakte herstellen und nachvollziehbare Entscheidungen vorbereitet werden können. Gleichzeitig kann damit eine Bewertungssystematik unterlegt werden, mit der auch sogenannte „weiche“, d.h. qualitative Standortfaktoren wie vor allem die der Kultur- und Kreativwirtschaft erfasst werden können. Somit wird eine Verständigungsbrücke zu schöpferisch-kreativ-orientierten Denkweisen von Kunst- und Kulturschaffenden gebaut. Neue Möglichkeiten werden eröffnet, zwischen den oftmals hermetisch abgeschotteten Strukturen von Kultur, Wirtschaft und Wirtschaftsförderung Verkrustungen aufzubrechen sowie die Kommunikation  und das gegenseitige Verständnis zu verbessern. Es kommt darauf an zu erkennen, an welchen Stellen sich positive Hebeleffekte nutzen lassen und welches Positions- und Wirkungsfeld man der Kreativwirtschaft im Potentialbild des Gesamt-Standortes einräumt. 

Der Wandel macht vor dem Kulturbetrieb nicht halt, sondern beurteilt diesen mehr und mehr auch nach wirtschaftlichen Kriterien. Wenn man Rechenschaft über die Verwendung von Fördergeldern fordert, so bezieht man sich dabei aber im Wesentlichen auf Zahlen und nicht auf Werte. Letztlich läuft es darauf hinaus: nur was in der Kultur- und Kreativwirtschaft Kunden findet, kann auch umgesetzt und produziert werden. Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist als eigenständiges Wirtschaftsfeld eine wichtige Triebfeder für die wirtschaftliche Entwicklung eines Standortes. Das nahezu unerschöpfliche Innovationspotential dieses facettenreichen Branchenkomplexes trägt wesentlich dazu bei, die Dynamik des Standortes in Gang zu halten. Um aber die Vielzahl, Stärke und Dauer wechselseitiger Beziehungen zwischen Standort und Kultur- und Kreativwirtschaft wenigstens ansatzweise erfassen zu können, werden Instrumente benötigt, mit denen man das Geschehen in seiner ganzen Dynamik systematischer ausleuchten kann. Es gilt mit dem Mangel aufzuräumen, dass keinerlei aussagekräftige Bilanzen für die Image-, Unterhaltungs-, Lebensqualität-, Wissens- und nicht zuletzt auch Finanzeffekte verfügbar sind, die von der Kultur- und Kreativwirtschaft für Standorte und deren Wirtschaft erzeugt.

 

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So

05

Mär

2017

Personalbilanz Lesebogen 430 Mittelstand Decision Support per Projekt- und Finanzrechnung

 

Humboldt´sches Bildungsideal und Business Intelligence - Angst vor dem eigenen Urteil – Kontraproduktive Entscheidungsfähigkeit – Ganzheitliches contra selektives Denken – Scheinobjektivität mancher Evaluierungskriterien – Nachhaltigkeit auf dem Prüfstand. Nach dem humboldtschen Bildungsideal soll ein autonomes Individuum eine Person sein, die Selbstbestimmung und Mündigkeit durch ihren Vernunftgebrauch erlangt. Schwachstellen der praktischen Umsetzung: man kann sie bis in das politische Leben hinein verspüren: die Angst vor dem eigenen Urteil. Selbst große Parteien verstecken sich gerne hinter dem Urteil ihrer Wähler. Der Souverän hat es so gewollt, hat ja so entschieden. Ganz ähnlich wenn Manager nur oder vor allem nach Gewinn und Umsatz  bewertet und entlohnt werden. Auch dann braucht man nicht sich selbst als Punktrichter zu verantworten. Denn hierüber hat ja der Markt oder noch besser der Kunde als angeblicher König entschieden.

Keine Diskussionen, es liegt alles auf dem Tisch und solange es aufwärts geht, sind es alle zufrieden. Man stelle sich einmal vor, der Vorstand des Fußballvereins sollte seinen Trainer kompetent beurteilen, wenn man ihm hierfür die Stütze und den Vorwand des Tabellenstandes wegnehmen würde. Lernen kann man aus diesem anschaulichen Beispiel, dass schwerwiegende Folgen entstehen können, wenn eine Vorstellung verfolgt wird, nach der u.a.: auf Dauer aus kurz immer lang gemacht werden könne, eine langfristige Strategie in einem kurzatmigen Umfeld, in dem nur von Tag zu Tag gedacht wird, erfolgreich gemacht werden könnte, man darauf  baut, das Gewesene aus der Vergangenheit in die Zukunft fortschreiben zu können, langfristiges Denken laufend mit kurzfristig veränderten Annahmen überlagert wird, oder

ganzheitliches Denken von selektiven Wahrnehmungen verdrängt wird. 

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So

06

Mär

2016

Wissensmanagement - Transferlücke bei Formatwechsel ISBN 9783734787775

 

„Die Post-Gutenberg-Galaxis ist heute von schwarzen Löchern perforiert. Viele digitale Projekte sind Friedhö-fe“. Die Digital-Euphorie verleite dazu, das im Netz re-präsentierte Wissen zu überschätzen: so würden bei-spielsweise Archivbestände nur zu einem Bruchteil ins elektronische Format übersetzt. Da diese Transferlücke über neunzig Prozent betrage, sei es ein vermessenes Vorteil, dass nur das im Netz Vorhandene existiert. Vor allem können bei Formatwechseln problematische Datenverluste entstehen. Denn mit der Migration sinkt die Lesbarkeit, wächst der Abstand zum Original.

 

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Do

03

Mär

2016

Regionalmarketing - Innenentwicklung gegen Flächenzersiedlung ISBN 9783734785685

 

Ausschöpfung Innenentwicklungspotentiale - Umwandlungsbremse für landwirtschaftliche Flächen und Wald - Maß baulicher Nutzung. Immobilienwirtschaft ist zum einen der Boden, der auf dem alles steht, wächst und gedeiht und der als endliche Größe vorgegeben und mengenmäßig nicht beliebig veränder- oder vermehrbar ist. D.h. es kommt darauf an, sparsam mit dem Flächenverbrauch umzugehen. Zum anderen Gebäude, deren Menge und Qualität sich zwar an veränderte Rahmenbedingungen anpassen lassen, deren Anpassungen aber immer nur mit zeitlicher Verzögerung zu bewerkstelligen sind, d.h. die erst den sie bewirkenden Veränderungen in einem zeitlichen Abstand nachfolgen. Positive Wanderungsbewegungen belegen die Anziehungskraft von Städten

 

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Mi

02

Mär

2016

Wissensmanagement - Gymnasium zum Studium ISBN 9783734783562

 

Mit Blickrichtung auf ein mögliches Studium verliert die Schulart Gymnasium ihre bisherige Monopolstellung. Gymnasien, die ihre Anzahl an Parallelklassen halten wollen sind gezwungen, auch Schüler aufzunehmen, die man früher als nicht gut genug vielleicht abgelehnt hätte. Über den niedrigeren Notendurchschnitt werden dazu die Anforderungen für einen Übergang gesenkt. Noten sollten jedoch nicht das alleinige Kriterium bei der Beurteilung der Eignung für eine bestimmte Schulart sein: zumal Noten stark regionalbezogen und kontextgebunden vergeben werden. Zudem gibt es viele Möglichkeiten, die Notengebung auch zu manipulieren.

 

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Mo

29

Feb

2016

Wirtschaftsförderung im Akquisitionsmodus ISBN 9783734785685

 

Akquisitionsschiene der Wirtschaftsförderung: bei der Wirtschaftsförderung hinsichtlich Gewinnung neuer "Kunden" (Investoren, Wirtschaftsansiedlungen) bewegt sich die Kommune in einem zunehmend härter werdenden Wettbewerbsumfeld. Bei einer Gewerbeansiedlung ist das Interesse meist nicht von Beginn an auf einen speziellen Standort eingeschränkt oder festgelegt, d.h. die Akquisitionsschiene der Wirtschaftsförderung muss versuchen, ihr spezifisches Angebot aus einer Vielzahl konkurrierender Angebote herausragen zu lassen. Zu überregionalen Themen wie z.B. Wirtschaftsförderungsprogramme sollten für interessierte Unternehmen als Service entsprechende Links zur Verfügung gestellt werden. In einem branchenorientierten Ansatz sollten Unternehmen gezielt unter Herausstellung der für die spezielle Branche wichtigen Standortfaktoren angesprochen werden.

 

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Fr

26

Feb

2016

Personalbilanz - Befreiung vom bildungsleeren Zustand ISBN 9783739222967

 

Vor langer, langer Zeit war „Lohn der Angst“ ein Thriller, der einem nicht nur den Atem, sondern manchmal auch den Schlaf raubte. Hier im „Lohn der Schule“ geht es um quasi das Gegenteil, die Befreiung vom bildungsleeren Zustand. Was nicht heißen soll, dass Schule immer unbedingt angstfrei sei. Oder dass sich mitunter vor Prüfungen, Zeugnissen oder Ähnlichem nicht  auch einmal die nackte Angst vielleicht sogar bis hin zur Panik ausgebreitet hätte. Mitunter ist auch die Schule nicht frei von manchen Rückschlägen und Niederlagen. Eben eine Vorbereitung auch auf das Leben. Und eben auch auf den Beruf samt Karriere und fachlicher Qualifikation.

 

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Mo

22

Feb

2016

Clustermanagement - Wirtschaftsförderung Technik von morgen ISBN 9783734785685

 

Es ist eine herausragende Aufgabe der Wirtschaftsförderung, Faktoren abzubauen, die das Innovationsgeschehen hemmen, und Bedingungen zu schaffen, die es begünstigen. Beim Erkennen von Innovationen muss Technik von morgen bewertet werden. Die Fraunhofer-Gesellschaft versteht unter Leit-Innovationen nicht einzelne revolutionäre Erfindungen, sondern wichtige Zukunftsfelder. Das sind meist sehr junge Forschungsgebiete, in denen sich -ausgelöst von technologischen Durchbrüchen- vielfältige Produkt- und Verfahrensinnovationen anbahnen. Für den Standort Deutschland bedeutsam werden genannt: Ambient Intelligence - elektronische Assistenz, Polytronik - Displays und Chips aus Kunststoff, Digitale Medizin, Beschleunigte Medikamententwicklung, Intuitive Mensch-Maschine Kooperation, Integrative Produktion - Schneller zum Produkt, Erfolgsfaktor Logistik, Adaptive Strukturen, Prozesse und Produkte rechnen, Universelles Werkzeug der Photonik.

 

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So

14

Feb

2016

Wirtschaftsförderung - unsichtbare Kraftlinien zwischen Standortakteuren ISBN 9783739218533

 

Der Wirtschaftsförderer denkt sich: lange bevor eine Standortentscheidung getroffen wird, gibt es unsichtbare Kraftlinien zwischen Standortakteuren des suchenden Unternehmens sowie den auf eine Ansiedlung hoffenden Standorten. Kommunikationsunterstützung für komplexe Zusammenhänge: die Kommune steht in einem scharfen Wettbewerb, in dem sie langfristig nur durch einen gezielten Einsatz sämtlicher Instrumente und Kompetenzen bestehen kann. Ein professioneller Einsatz der Standortökonomie kann somit zunehmend zu einem kritischen Faktor für den Erfolg werden. Die von ihm ins Auge gefassten Verfahren können neben direkten Unterstützungs- und Marketingmaßnahmen auch zur Verbesserung der Leistungs- und Kommunikationsfähigkeit der kommunalen Verwaltung eingesetzt werden. Denn Standortfaktoren können nicht beliebig verbessert werden. Er ist sich bewusst: jeder Standort muss deshalb für sich herausfinden, auf welchen Feldern und Einflussfaktoren er relativ am meisten Gestaltungsspielraum hat. Das Medium einer Standortbilanz, von der er gehört hat, steigert seine Servicequalität und stellt für ihn einen weiteren Kommunikationskanal dar, um die Ressourcen und qualitativen Vorteile des Standortes nach außen zu tragen.

 

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Sa

13

Feb

2016

Regionalmarketing - Kommunikationsunterstützung des Standortes ISBN 9783734785685

 

Die Kommune steht in einem scharfen Standortwettbewerb, in dem sie langfristig nur durch einen gezielten Einsatz sämtlicher Instrumente und Kompetenzen bestehen kann. Ein professioneller Einsatz der Standortökonomie kann somit zunehmend zu einem kritischen Faktor für den Erfolg werden. Die hier angesprochenen Standortbilanz-Instrumente können neben direkten Unterstützungs- und Marketingmaßnahmen auch zur Verbesserung der Leistungs- und Kommunikationsfähigkeit der kommunalen Verwaltung eingesetzt werden. Standortfaktoren können nicht beliebig verbessert werden. Jeder Standort muss deshalb für sich herausfinden, auf welchen Feldern und Einflussfaktoren er relativ am meisten Gestaltungsspielraum hat. Das Medium Standortbilanz steigert die Servicequalität der Kommune und stellt für sie einen weiteren Kommunikationskanal dar, um die Ressourcen und qualitativen Vorteile des Standortes nach außen zu tragen.

 

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Fr

12

Feb

2016

Personalbilanz - Managerelite ISBN 9783739237176

 

Gradlinigkeit oder heiße Eisen anpacken stehen auf der Rangskala der begehrtesten Managerqualifikation nicht an oberster Stelle. Dort zählen wie in der Politik ganz andere Maßstäbe: Geschmeidigkeit, äußerlich wie innerlich. Unangenehme Wahrheiten werden nicht (oder nur so, dass sie niemand versteht) ausgesprochen. Empörung tritt nur in Grenzen und wenn überhaupt, dann nur gefiltert und zeitverzögert ein. Günstiger ist es allemal, keine Entscheidung zu fällen als eine fatale. Wen sollte es daher wundern, wenn bereits viele Jugendliche möglichst konform sein wollen: es ist bequem und tut nicht weh. Man hat Angst, zu versagen, Angst aufzufallen, anzuecken, anders zu sein. Will man sich in der sicheren Masse bewegen, darf Selbständigkeit nicht den Rahmen sprengen. „Die Masse lebt geradezu davon, dass niemand von der Norm abweicht, niemand widerspricht, niemand einen anderen übertrifft. Sie hält alle klein. Das macht sie so angenehm.“

 

Do

11

Feb

2016

Erfolgsplanung - Aufstieg und Glück ISBN 9783734783562

 

Der Aufstieg ist heutzutage schwieriger geworden. Die Gewissheit, jeder könne es nach oben schaffen, wenn er sich denn nur heftig genug anstrenge, gilt nur noch höchst eingeschränkt. Bei denen, die so in den 40er oder 50er Jahren vor der Jahrtausendwende geboren wurden, gab es einen nur relativ geringen Zusammenhang zwischen Herkunft und später erreichter Position. D.h. jene hatten das Glück, dass ein Aufstieg durch Leistung relativ wahrscheinlich und sicher sein konnte. Das Vertrauen, man könne seines eigenen Glückes Schmied sein, war relativ hoch. Heute dagegen herrscht viel Unsicherheit: für die, die unten sind, ist es relativ schwer geworden, auf der sicheren Seite nach oben zu kommen.

 

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Mi

10

Feb

2016

Wirtschaftsförderung mit Standortanalyse ISBN 9783738656565

 

Die Wirtschaftsförderung muss den Spagat zwischen Unternehmensnutzen und Standortnutzen schaffen. „Dazu zählen Fragen der Standortbewertung und –revitalisierung, Boden- und Flächeninformationen, Instrumente des Flächenmanagements, Szenarien und Modelle der Flächeninanspruchnahme, Ansätze der ökonomischen Steuerung und der Folgekostenabschätzung, Aspekte der Steuerung und des Managements auf Seiten der Flächenakteure sowie verschiedene Facetten der Kommunikation rund um die Flächeninanspruchnahme.“ Cluster- und Netzwerkinitiativen können mit Standortbilanzen für eine Kommunikationsplattform geeignete Instrumente einsetzen, die auch einen Blick auf erfolgskritische immaterielle Aspekte erlauben.

 

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So

07

Feb

2016

Personalbilanz ISBN 9783739237176

 

Mainstream-Denken ist durchaus nicht neu. Da mögen sich die heute Älteren noch so stolz an ihre rebellische Jugendzeit erinnern. Denn: alle rebellierten damals, also rebellierte man eben auch in der Masse schwimmend mit. Und jetzt tut man es eben nicht mehr: also tut man es also auch nicht mehr. Für Manager und Schüler scheint gleichermaßen zu gelten: Erwartungen sind etwas, dem man zu folgen und die man (ohne wenn und aber) zu erfüllen hat. Hierbei funktioniert eine Personalbilanz quasi als 360-Grad-Radarschirm für verschiedene Beobachtungszwecke und -ebenen, mit dem insbesondere auch „weiche“ Personalfaktoren umfassend identifiziert, differenziert abgebildet sowie systematisch bewertet werden können.

 

Sa

06

Feb

2016

Standortbilanz blickt auf Immaterielles ISBN 9783738656565

 

Die Frage des richtigen, d.h. am besten geeigneten Standortes ist für Unternehmen zu wichtig, als dass man sie an Dritte delegieren oder auf eine von Zeit zu Zeit notwendige Überprüfung verzichten könnte. Jeder Strategie-Check sollte deshalb immer auch die Standortfrage mit einschließen. Denn einmal getroffene Standortentscheidungen lassen sich, auch wenn sie nur „suboptimal“ sind, nur schwer korrigieren. Nur wer über alle Standortfaktoren genau im Bild ist und über sie Buch führt, vermag damit zusammenhängende Risiken und Chancen in einem ausgewogenen Verhältnis zu steuern. Den unkalkulierbaren Gefahren von „Standort-Blindflügen“ kann am besten durch präzise und vollständige Vermessungen begegnet werden. 

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Fr

05

Feb

2016

Personalbilanz ISBN 9783734783562

 

Unbestritten ist, dass Lebensschicksale von den auf Schulbänken verbrachten Jahren (mit) bestimmt werden können. Frage:

 

Was bedeutet Schule für die Zeit danach?

 

Was bedeutet Schule für die berufliche Entwicklung?

 

Was bedeutet Schule für die soziale Entwicklung?

 

Was bedeutet Schule für spätere Berufe und Karrieren?

 

Was bedeutet Schule für das spätere Lebenszeiteinkommen?

 

 

 

Schulen von damals waren manchmal herrlich zwecklos, aber (gerade deswegen) meist lebensdienlich. Manchmal waren sie damals langweilig und (seltener) sogar furchterregend und konnten trotzdem gleichzeitig oft anregende und (im besten Fall) unvergessliche Orte sein. Vor allem aber gewährte die Schule ein Gleichgewicht zwischen Freiräumen und Zwangslernen und lehrte: Sprechen, Denken, Begreifen, Unterscheiden. Es wurden Wurzeln angelegt, mit denen sich noch diffuse und bruchstückhafte Vorstellungen von Welt und Leben in den Köpfen zu einem Ganzen ordnen ließen.

 

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Do

04

Feb

2016

Standortbilanz ISBN 9783738656565

 

Ein Standort sollte seine spezifischen Geschäftsprozesse herausarbeiten. Innerhalb einer sich dann herauskristallisierenden Prozesshierarchie sollten aufgrund der kritischen Erfolgsfaktoren entsprechende Prioritäten abgeleitet werden, d.h. aufgrund von Fragen wie beispielsweise: wo tauchen Probleme auf? wie bewerten Standortakteure die Leistungsfähigkeit (beispielsweise hinsichtlich Qualität, Kosten)? wo bestehen gegenüber konkurrierenden Standorten offenkundige Leistungslücken? in welchen Bereichen ist der Ressourceneinsatz besonders hoch/ besonders gestiegen? wie transparent und nachhaltig sind dem Standort zugrunde liegende Geschäftsprozesse? wie erfolgreich ist die Wirtschaftsförderung mit Akquisition und Bestandspflege? wie erfolgreich ist die Unterstützung von Startups?

 

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