Die Darstellungen einer Wissensbilanz (Portfolio, Ampeldiagramm, Wirkungsnetze) sind visuell stark. Damit kann man sein Gegenüber in Verhandlungen emotional und rational überzeugen, weil man komplexe Zusammenhänge anschaulich macht. Bessere Argumentationsbasis – wenn der Verhandlungspartner nur auf nackte Zahlen schaut, kann man durch die Wissensbilanz glaubhaft belegen: „Die eigentlichen Werte liegen hier …“ → und so den Preis, die Konditionen oder die Richtung beeinflussen. Strategische Steuerung – man geht nicht „blind“ in den Deal, sondern sieht mehrere Szenarien im Voraus. Das gibt Spielraum und Gelassenheit – ein psychologischer Vorteil im Poker am Verhandlungstisch. Kurz gesagt: Mit einer Wissensbilanz im Rücken ist man nicht unverwundbar, aber man ist seinem Gegenüber einen Schritt voraus, weil man Zusammenhänge erkennt, die er vielleicht gar nicht wahrnimmt.