Blog Storytelling Wissensarbeiter, Kreative

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So

14

Jun

2026

Storytelling: Zeitsprung aus der Vergangenheit in die Gegenwart

Ohne die Vergangenheit, die Flugträume eines Pioniers mit Leidenschaft, hätte es keine Gegenwart gegeben. So muss im Mittelalter diese Stadt in Pommern, dieses Stettin eine schöne Stadt gewesen sein. Rotwein brachten die Stettiner immer mit von ihren Reisen. So manche Probe mag schon auf den Speichern gehalten worden sein, oder auch in den stattlichen Bürgerhäusern. Und auch so manche Tonne Bier ist hier wohl angezapft worden. Wie sich die mittelalterliche Hansestadt Stettin aus der Vergangenheit mit unserer heutigen Lebenswelt verbindet: vom Rotwein auf den Speichern zur globalen Welt von heute

 

Im Mittelalter muss Stettin eine beeindruckende Stadt gewesen sein. An den Kais der Oder lagen Handelsschiffe aus nah und fern. Kaufleute verhandelten über Getreide, Holz, Salz und Fisch. Auf den Speichern am Hafen wurden Waren gelagert, die aus vielen Regionen Europas stammten. Zwischen den Backsteingiebeln der Bürgerhäuser und den Türmen der Kirchen pulsierte das Leben einer aufstrebenden Handelsstadt.

 

Besonders begehrt war der Rotwein. Die Stettiner Kaufleute brachten ihn von ihren Reisen mit, oft aus den Weinregionen des Rheins oder noch weiter südlich. Man kann sich vorstellen, wie in den Speicherhäusern Fässer geöffnet wurden. Händler, Schiffer und wohlhabende Bürger versammelten sich zu Verkostungen, tauschten Neuigkeiten aus und diskutierten die Geschäfte der Zukunft. Der Wein war mehr als ein Getränk. Er war ein Symbol für Fernhandel, Wohlstand und die Verbindung zu einer größeren Welt.

 

Auch das Bier spielte eine wichtige Rolle. In den Gasthäusern und auf den Märkten wurden unzählige Tonnen ausgeschenkt. Bier war Alltagsgetränk, Handelsware und sozialer Treffpunkt zugleich. Wer Bier trank, trank nicht nur ein Getränk – er nahm teil am gesellschaftlichen Leben der Stadt.

 

Auf den ersten Blick scheint diese Welt weit von unserer entfernt zu sein. Doch bei näherem Hinsehen entdecken wir erstaunliche Parallelen. Heute reisen nur noch wenige Menschen selbst bis nach Bordeaux oder an den Rhein, um Wein zu beschaffen. Stattdessen genügt ein Mausklick. Innerhalb weniger Tage erreicht uns ein Wein aus Frankreich, Chile oder Südafrika. Die Speicherhäuser von einst sind zu Logistikzentren geworden. Die Hansekoggen wurden durch Containerschiffe ersetzt. Doch die Grundidee ist dieselbe geblieben: Menschen verbinden Regionen miteinander und schaffen Wohlstand durch Austausch. 

Bürgermeister - Wirtschaftsförderer - Standortakteure 

Wirtschaftsförderung muss Strategie gut können  

Modell für Resilienz und Wachstum  

Interdisziplinäre Executive Information 

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Auch die gesellschaftliche Funktion von Wein und Bier hat sich erhalten. Noch immer treffen sich Menschen in Restaurants, Weinstuben oder auf Stadtfesten. Noch immer werden bei einem Glas Wein Ideen geboren, Freundschaften gepflegt und Geschäfte angebahnt. Die Getränke sind geblieben, nur die Kulisse hat sich verändert. Interessant ist dabei, dass die mittelalterlichen Kaufleute bereits etwas lebten, was wir heute Globalisierung nennen. Sie waren neugierig auf fremde Produkte, andere Regionen und neue Märkte. Jede Reise brachte nicht nur Waren zurück, sondern auch Geschichten, Erfahrungen und Wissen. In gewisser Weise waren die Kaufleute der Hanse die Netzwerker ihrer Zeit.

 

Gerade darin liegt eine Botschaft für die Gegenwart. Moderne Gesellschaften diskutieren oft über Digitalisierung, künstliche Intelligenz und weltweite Lieferketten. Doch der Wunsch der Menschen, sich auszutauschen, Neues kennenzulernen und voneinander zu profitieren, ist viel älter als das Internet. Schon die Kaufleute in Stettin wussten, dass Wohlstand nicht aus Abschottung entsteht, sondern aus Verbindungen. Wenn wir heute durch das moderne Szczecin gehen und auf die Oder blicken, können wir uns vorstellen, wie vor Jahrhunderten die Segel der Handelsschiffe am Horizont auftauchten. Die Stadt war damals ein Tor zur Welt. Heute erfüllen Glasfaserkabel, Flugzeuge und Containerhäfen eine ähnliche Funktion. Die Technik hat sich verändert, die menschlichen Bedürfnisse jedoch kaum. 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Technik und Menschsein – ein bleibender Traum im KI-Zwiegespräch.  

Interdisziplinäre Executive Information 

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So erzählt das mittelalterliche Stettin nicht nur eine Geschichte von Wein, Bier und Handel. Es erzählt von der zeitlosen Sehnsucht des Menschen, über den eigenen Horizont hinauszublicken. Die Fässer auf den Speichern und die digitalen Netzwerke unserer Gegenwart sind Teil derselben langen Geschichte – einer Geschichte des Austauschs, der Neugier und der Hoffnung auf ein besseres Leben.

 

Zurück zu damals: Unter dem Alten Fritz nahm dann Stettins Entwicklung einen steilen Aufstieg. Denn jetzt begann sich die verkehrsgünstige Lage so richtig auszuwirken: die Lage an dem großen Strom, der die Seeschiffahrt bis tief in das Land hinein erlaubte. Der Flieger damals war ein Stettiner in jener Pionierzeit, in der sich (aus heutiger Sicht) wagemutige Piloten völlig auf sich allein gestellt und nur auf ihr Fluggerät, ihren Motor und ihr fliegerisches Können vertrauend auf die Reise durch die Lüfte machten. Er lebte den Traum, dass der Mensch die Luft unterjochen und sich über sie wird erheben können, wenn er gegen den Widerstand der Luft nach einem Auftrieb auch im Luftmeer sucht, um in diesem schweben, fliegen zu können. Ein Flugpionier hatte damals das Glück, das Gefühl des Fliegens erleben zu dürfen, frei über der Erde zu schweben, mit den Winden zu kämpfen und zugleich mit ihnen eins zu sein.

 

Der Flugpionier hatte damals das seltene Glück, etwas zu erleben, das zuvor nur den Vögeln vorbehalten gewesen war: das Gefühl des Fliegens. Hoch über den Feldern und Wäldern schwebte er in seiner fragilen Maschine. Der Wind war nicht nur Gegner, sondern auch Verbündeter. Jede Böe erzählte ihm eine Geschichte, jede Thermik schenkte ihm neue Höhe. Unter ihm lag die Erde wie eine Landkarte, über ihm spannte sich ein Himmel voller Möglichkeiten. Wenn er am Abend nach der Landung auf seine ölverschmierten Hände blickte, wusste er, dass er an einer Schwelle der Menschheitsgeschichte stand. Das Fliegen war mehr als Technik. Es war Freiheit, Abenteuer und die uralte Sehnsucht des Menschen, Grenzen zu überwinden.

 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Fliegerträume, Erinnerungen des Augenblicks - Sehnsucht nach  Freiheit, sich in die Luftmeere erheben zu können 

Schätze im digitalen Königreich 

Interdisziplinäre Executive Information 

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Mehr als ein Jahrhundert später hat sich die Bühne verändert. Die Propeller sind verstummt, die Stoffbespannungen verschwunden. An ihre Stelle sind gewaltige Raketen getreten, die wie silberne Türme in den Himmel ragen. Ingenieure und Visionäre verkünden heute eine neue Verheißung. Nicht mehr der Flug von einer Stadt zur anderen steht im Mittelpunkt, sondern die Reise zu einem anderen Planeten.

 

Die Mitarbeiter von SpaceX sprechen von wiederverwendbaren Raketen, von gigantischen Raumschiffen und von Siedlungen auf dem Mars. Was einst die Überquerung eines Flusses oder eines Gebirges war, soll nun die Überquerung des interplanetaren Raums werden. Der rote Planet erscheint in ihren Präsentationen nicht als ferner Lichtpunkt am Nachthimmel, sondern als zukünftiges Ziel gewöhnlicher Menschen. Die Begeisterung erinnert an die Worte der Flugpioniere. Auch damals hielten viele die Träume für überzogen. Auch damals schüttelten Skeptiker den Kopf. Doch die Visionäre blickten weiter als die meisten ihrer Zeitgenossen.

 

Und doch bleibt eine Frage bestehen: war das größte Abenteuer des Flugpioniers wirklich die technische Leistung seiner Maschine? Oder war es das Gefühl, sich unmittelbar den Kräften der Natur auszusetzen – den Wind zu spüren, die Wolken zu durchqueren und die Erde aus eigener Kraft hinter sich zu lassen? Die Reisenden zum Mars werden vielleicht Millionen Kilometer durch den Weltraum fliegen. Sie werden von Computern gesteuert, von künstlicher Intelligenz begleitet und von hochentwickelten Systemen geschützt. Doch auch sie werden aus den Fenstern ihrer Raumfahrzeuge blicken und den gleichen Gedanken haben wie einst die Flugpioniere:

 

Der Horizont ist niemals das Ende. Er ist immer nur die Einladung zum nächsten Aufbruch. So verbindet eine unsichtbare Linie die ersten wackeligen Flugzeuge mit den Raketen der Gegenwart. Sie führt von den Wiesen der frühen Luftfahrt zu den Startplattformen der Raumfahrt und vielleicht eines Tages bis zu den Ebenen des Mars. Es ist dieselbe menschliche Sehnsucht, die beide Epochen antreibt: nicht dort zu bleiben, wo man ist, sondern herauszufinden, was hinter dem nächsten Horizont liegt. 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative  

Ewalds Flugsehnsucht  

Ein Abenteuer, das mehr als 100 Jahre dauerte  

Interdisziplinäre Executive Information

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Fr

12

Jun

2026

Student im Rollenwechsel

Der Student:  eine bei vielen weit verbreitete Vorstellung besagt, die Studenten der 68-er Generation hingen als Haschrebellen bekifft in besetzten Häusern herum und kämpften in K-Gruppen gegen die kapitalistische Gesellschaft, die Wände sind mit Che Guevara-Plakaten tapeziert. Nichts von dem gilt für den Student von heute, der sich eher als kreativer Freiberufler im Wartestand fühlt. An vergangene Zeiten erinnert höchstens noch ein manchmal vielleicht etwas aufmüpfiger Charme und ein als Rest bewahrter Hauch rebellischer Zeiten und Subkultur. 

Vom 68er-Rebellen zum Studenten von heute Die Bilder der Vergangenheit wirken bis heute nach.
Viele verbinden das Studentenleben der späten sechziger und frühen siebziger Jahre
mit Protestmärschen, politischen Debatten und dem Kampf gegen bestehende Autoritäten.
Universitäten galten als Brutstätten gesellschaftlicher Veränderungen.
Ideale, Weltanschauungen und politische Utopien bestimmten viele Gespräche.
Die Frage nach einer besseren Gesellschaft stand oft im Mittelpunkt. Doch die Welt hat sich verändert.
Die großen ideologischen Lager sind verblasst.
 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative  

Mit Strategie statt Zufall zum Next-Level-Wunschjob  

KI und Wissenslandkarte als Bewerbungsnavigator  

Interdisziplinäre Executive Information 

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Globalisierung, Digitalisierung und wirtschaftliche Unsicherheit
haben neue Herausforderungen geschaffen.
Der Student von heute wächst in einer anderen Wirklichkeit auf.
Er kennt keine Mauer, keine Studentenrevolte und keinen Kalten Krieg.
Seine Welt ist vernetzt, digital und von ständigem Wandel geprägt. An die Stelle großer gesellschaftlicher Entwürfe
ist häufig die Suche nach individueller Orientierung getreten.
Der Hörsaal ist heute zugleich Lernort und Karrieresprungbrett.
Neben Vorlesungen stehen Praktika, Nebenjobs und Auslandsaufenthalte. Lebensläufe werden geplant, Profile geschärft und Netzwerke aufgebaut.
 

Technik und Menschsein – ein bleibender Traum im KI-Zwiegespräch.  

Interdisziplinäre Executive Information 

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Viele Studierende denken früh an ihre berufliche Zukunft.
Die Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt ist spürbar. Statt Flugblätter zu verteilen,
pflegen sie digitale Kontakte auf beruflichen Plattformen.
Statt endloser Grundsatzdebatten über Gesellschaftssysteme
geht es oft um Projekte, Start-ups und Innovationen.
Die Selbstverwirklichung erfolgt weniger im Kollektiv
als im individuellen Lebensentwurf. Der heutige Student versteht sich häufig
als Unternehmer seiner eigenen Fähigkeiten.
Er sammelt Erfahrungen, erweitert Kompetenzen
und sucht nach Chancen in einer komplexen Welt.
Nicht selten fühlt er sich wie ein kreativer Freiberufler auf Abruf,
ständig bereit für neue Aufgaben und Herausforderungen.Dennoch sind Spuren vergangener Generationen geblieben. Ein gewisser Eigensinn lebt weiter.
 

Autoritäten werden hinterfragt, wenn auch oft sachlicher als früher. Gesellschaftliche Themen wie Klima, Gerechtigkeit oder Digitalisierung mobilisieren weiterhin Engagement.
Der rebellische Geist hat seine Gestalt verändert. Aus dem politischen Aktivisten vergangener Jahrzehnte
ist ein pragmatischer Gestalter geworden.
Er träumt weniger von Revolutionen,
dafür mehr von Möglichkeiten.
Seine Bühne sind nicht besetzte Häuser,
sondern digitale Netzwerke, Labore, Co-Working-Spaces und die globale Wissensgesellschaft. Ansonsten hat der Student von heute nur eines im Sinn: nach dem akademischen Abschluss eine gut dotierte Stelle einzunehmen. Sollte dieses Wunschbild nicht gleich auf Anhieb Realität werden, so wird die daraus folgende zeitweilige Erwerbslosigkeit zunächst als Potenzial eingestuft, sich flexibel zu zeigen und sich für die eingeplante Rolle auszuprobieren.
 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Karriere-Coaching – es wird ein neues Spiel gespielt  

Verändern müssen sich alle, aber nicht alle müssen alles verändern 

Interdisziplinäre Executive Information 

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In den 68-er Jahren vielfach auszumachende Interessen an politischen Hintergrundberichten, Analysen, Kritiken und Meinungsbeiträgen berühren den Studenten von heute eher weniger. Schriften gegen Kapital und Arbeit sind längst verschwunden, von einer ehemals heiß ersehnten Solidarisierung der Intellektuellen mit dem Proletariat hat nichts die Zeiten überdauert. Eine bei der Bundeswehr abzuleistende Dienstzeit kennt der Student von heute, wenn überhaupt, höchstens vom Hörensagen oder aus Nachrichtensendungen. 

Jede Generation trägt ihre eigenen Fragen in die Zukunft. 

Was gestern als Unsicherheit galt,
erscheint heute oft als Chance. 

Zeitweilige Erwerbslosigkeit
wird nicht mehr nur als Mangel gesehen,
sondern auch als Möglichkeit,
neue Wege auszuprobieren,
Rollen zu wechseln
und verborgene Talente zu entdecken. 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Fliegerträume, Erinnerungen des Augenblicks - Sehnsucht nach  Freiheit, sich in die Luftmeere erheben zu können 

Schätze im digitalen Königreich 

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Die Welt der Arbeit verändert sich,
und mit ihr verändern sich die Menschen. 

Die Studenten der 68er-Jahre
lasen politische Analysen,
stritten über Gesellschaftsmodelle
und suchten nach großen Antworten. 

Heute stehen andere Themen im Vordergrund:
Digitalisierung,
globale Vernetzung,
persönliche Entwicklung
und die Suche nach Sinn im Wandel. 

Viele alte Gewissheiten sind verblasst.
Manche Ideale haben ihre Strahlkraft verloren.
Andere haben sich verwandelt
und leben in neuer Form weiter. 

Nicht jede Hoffnung überdauert die Zeit,
doch jede Zeit hinterlässt ihre Spuren. 

Wer die Vergangenheit versteht,
kann die Gegenwart besser einordnen. 

Wer die Gegenwart versteht,
kann die Zukunft bewusster gestalten. 

Der Mensch bleibt unterwegs –
zwischen Erfahrung und Erwartung,
zwischen Tradition und Aufbruch. 

Die wichtigste Fähigkeit bleibt:
offen zu bleiben für Neues,
ohne das Wertvolle des Vergangenen zu vergessen. 

Do

11

Jun

2026

Relativ statt absolut

Der Senior Manager: die Mehrheit der Menschen scheut die freie Rede und wäre vor dem Muss eines Vortrages wohl nicht selten mit Panik-Attacken konfrontiert. Folien sind daher ein oft willkommener Spickzettel, an dem sich ein Redner gerne orientieren und festhalten mag. Folien zwingen einen Redner, sich auf das Wesentliche (deshalb der oft entstehende Eindruck von Allgemeinplätzen) zu konzentrieren und nicht allzu weit ins Nebensächliche abzuschweifen. 

Executives - Mittelständler - Wirtschaftsakteure 

Führungskompetenz und Handlungsorientierung mit KI-Dialogen 

Coaching Management Wissensressourcen 

Interdisziplinäres Executive Coaching  

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Ohne Folien, würde so mancher Vortrag wie ein Kartenhaus in sich zusammenfallen: die Ummantelung eines Vortrags mit einem Satz von Präsentations-Folien erzeugt Systematik und Struktur und vermag diese durch das gesamte Ablaufgeschehen zu konservieren. Es ist also nicht alles schlecht an Folien: der Eindruck ihrer Beliebigkeit rührt auch daher, dass heutzutage Folien zu einem Mittel für Wissenstransfer für jedermann geworden sind. Alles ist gut: solange sich ein Vortragsredner nicht hinter Folienbergen verschanzt und sich im Verlauf auch einmal zu freier Rede aufzuraffen vermag.

Der Standortbeobachter: ein Beobachterstatus setzt voraus, dass dieser in der Lage ist, sich mittels eigener Anschauungen direkt ein Bild vom Standortgeschehen zu machen. Standortbeobachtung beschränkt sich nicht auf einen bestimmten Stichtag, d.h. sollte mehr als nur Moment- oder Status-Aufnahme sein. Es geht um eine eher zeitraumbezogene Betrachtung. 

Bürgermeister - Wirtschaftsförderer - Standortakteure  

Standortintelligenz – smart fördern, klug entscheiden  

Mittelstand Wirtschaftsförderung                     

Interdisziplinäre Executive Information  

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Da Standorte einem ständigen und immer dynamischer ablaufenden Wandlungsprozess folgen, begleitet der Standortbeobachter diesen auf einer bestimmten Strecke des hierbei zurückgelegten Weges. Ohne genau fixierten Startpunkt im Sinne einer auf den Stichtag bezogenen Eröffnungsbilanz. Und mit offenem Ausgang. Begebenheiten, die heute noch unverrückbar scheinen mögen, könnten bereits schon morgen in einem völlig anderen Licht erscheinen. Insofern ist jede Standortbeobachtung immer auch eine Fortsetzungsgeschichte mit offenem Ausgang. Relationen zwischen einzelnen Standortfaktoren können oft mehr aussagen als ihre absoluten Werte. 

Mi

10

Jun

2026

Ironie einer stringenten Welt

Da alles mobil erledigt wird, treffen sich die Mitarbeiter einer Belegschaft unregelmäßig und eher zufällig. In dieser sehr frei und selbstbestimmt erscheinenden Arbeitswelt wird von jedem Einzelnen voller Einsatz und ein hohes Maß an Managementkompetenz erwartet (vorausgesetzt). Nicht selten wird die Nächte durchgearbeitet und Müdigkeit mit Unmengen Kaffee nieder gedrückt: für oft nur kurzlebige Erfolge müssen persönliche Ressourcen bis zum Anschlag (manchmal darüber hinaus) ausgeschöpft werden. 

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Ganz unmerklich, manchmal auch offen ausgesprochen, verschwinden die Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit. Der Preis für den persönlichen Freiheitsgewinn ist mit dem uneingeschränkten Einsatz der ganzen Person zu bezahlen. Und der unbedingten Begeisterung für alle Vorgaben und Unternehmensziele: die Einschwörung hierauf erfolgt u.a. per Firmen-Party oder Events. Solche Veranstaltungen haben manchmal schon Sektenzüge: wer hier nicht auf totale Begeisterung gepolt ist oder es gar wagen sollte, einmal fernzubleiben, hat es im Arbeitsalltag nicht unbedingt leichter, bei Wiederholung droht eine Karrierebremse. 

https://www.rheinmaingeschichten.de/bildung-wissen/ 

In einer Arbeitswelt der Zukunft, einer Arbeitswelt der Netzgläubigen und Cyber-Anhänger, gibt es nur noch wenige Hauptfächer: hundertprozentig vernetzt, lebenslanges Lernen und agieren am Limit, unbedingte Unterwerfung unter vorgegebene Ziele, grenzenloses Engagement (total involvement) und allseitige Transparenz. Die Ironie eines so gezeichneten Bildes: eine derart stringente Welt scheint weniger für Mindestlohn-Empfänger sondern viel eher für die Allerklügsten und Beweglichsten vorgezeichnet zu sein. Es sei denn, man lässt ihnen noch (sie selbst finden noch) ein kleines, schattiges Nischenplätzchen. 

Executives - Mittelständler - Wirtschaftsakteure 

Umwelt-, Kompetenz und Wissenscoaching  

Intellektuelles Kapital ist Trumpf.  

Interdisziplinäres Executive Coaching  

https://www.bod.de/buchshop/umwelt-kompetenz-und-wissenscoaching-joerg-becker-9783756898473 

Der Pommer, ein besonderer Menschenschlag: im Pommernlied ist die Farbe der Bayern weiß-blau, die Farbe der Pommern blau-weiß. Ein Pommer ist also ein auf den Kopf gestellter Bayer (oder umgekehrt). Den Bayer gibt es noch: stolz trägt er seine weiß-blauen Farben vor sich her. Den Pommern aber gibt es nicht mehr: ihre blau-weißen Farben sind fast vergessen: wenn in stiller Stunde Träume mich umweh´n, bringen frohe Kunde, Geister ungeseh´n; Reden von dem Lande, meiner Heimat mir, hellem Meeresstrande, düster´m Waldrevier. Weiße Segel fliegen, auf der blauen See, weiße Möwen wiegen sich in blauer Höh´, blaue Wälder krönen, weißer Dünen Sand. Pommernland, mein Sehnen, ist dir zugewandt (aus dem „Lied der Pommern). 

www.derStandortbeobachter.de 

 

Di

09

Jun

2026

Flieger - Maler - Fotograf - Schreiber

Der Flieger, der Schreiber, der Fotograf, der Maler: Wasser, sei es nun als Fluss, See oder offenes Meer, war immer in der Nähe. So mag es auch nicht verwundern, dass dieses Element immer wieder auch in seinen Bildern wiederkehrt. Mit Leib und Seele der Fliegerei verschrieben eröffneten sich dem jungen Flieger aus dem Cockpit seiner diversen Fluggeräte heraus bereits Blicke auf eine Welt, wie sie damals nur ganz wenigen seiner Zeitgenossen vergönnt waren. 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Hört man auf, treibt man zurück 

Komplexe Unsicherheit 

Interdisziplinäre Executive Information 

https://buchshop.bod.de/hoert-man-auf-treibt-man-zurueck-joerg-becker-9783756216109 

Beide, der Maler und der Fotograf, schauen auch hinter die Dinge und haben ihre Freude am Detail. Das Foto mit seinem festgehaltenen kurzen Augenblick und das über lange Tage und Wochen gemalte Bild sind beides Seiten der gleichen Medaille, die sich gegenseitig befruchtet haben. Gibt es eine Verbindung zwischen dem Fliegen und Malen? Sie mag zwar im Verborgenen liegen, aber geben muss es sie. Denn wenn sein früheres Leben vom Fliegen bestimmt war, so müssen auch hier die Wurzeln für sein späteres Malen gewachsen sein. 

https://www.rheinmaingeschichten.de/bildung-wissen/ 

Der Frankfurter: lebt in einer grünen Stadt. Unabhängig von politischen Strömungen ist und bleibt Frankfurt trotz aller Metropolenmerkmale mitten in Europa eine grüne Stadt, d.h. alleine wegen des Grünbestandes der für diesen Standort typischen zahlreichen Parks. Dabei sind historische Parks keine beliebigen Grünanlagen, sondern „künstlerisch ästhetische Schöpfungen“, die nicht zuletzt deshalb auch unter Denkmalschutz stehen. 

Bürgermeister - Wirtschaftsförderer - Standortakteure 

Rhein Main Storytelling - Bruchstückhafte Standortbeobachtungen 

Region, Ballungsraum, Metropole, Kommune, Umland, Industriegeschichte 

Interdisziplinäre Executive Information 

https://buchshop.bod.de/rhein-main-storytelling-bruchstueckhafte-standortbeobachtungen-joerg-becker-9783746022918 

Einst legten sich reiche Frankfurter an den Wallanlagen und entlang der Landstraßen Villen mit Gärten und Landsitzen an: So kam der Standort Frankfurt zu seinem vielen Grün. Zu den öffentlichen Frankfurter Gartenanlagen zählen u.a. der Sommerhoffpark, der Ostpark, der Park am Lohrberg, der Bethmannpark, der Park Louisa oder der Grüngürtel als neue Form des Landschaftsparks. Beispielsweise wurde der Sommerhoffpark nach einem durch Schmuck reich gewordenen Hanauer benannt, die Namen Bethmann und Rothschild stehen u.a. ebenfalls für historische Parks. 

https://www.rheinmaingeschichten.de/publikationen-medien/ 

Di

09

Jun

2026

Szenen eines agilen Übergangs

Der Eigenverleger: es sind vor allem die freiheitsliebenden Professionals, die sich für ihre Buchveröffentlichungen ein höheres Maß an Flexibilität und Zeitersparnis wünschen. Und die diese Handlungsspielräume auch ausschöpfen wollen. Bücher, die bei Self-Publishing Plattformen angeboten werden, müssen in kein Verlagsprogramm passen. Mit der rapiden Zunahme von online-Buchshops haben die etablierten Verlage ihre Monopolstellung verloren und den alleinigen Schlüssel zum Buchhandel abgeben müssen. 

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Wissensmanagement im KI-Dialogmodus  

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Der Erzähler: hat mittlerweile ein Alter erreicht, indem er verstehen gelernt hat, dass es ohne gestern kein heute und ohne heute kein morgen geben kann. Wer also zumindest bemüht ist, das Heute zu verstehen, um wenigstens zu erahnen, was das Morgen sein könnte, wird nicht umhinkommen, auch das Gestern zu verstehen. Allerdings müsste er dazu wissen, was das Gestern überhaupt war. 

www.rheinmaingeschichten.de 

Viele, die im Heute leben und aufwachsen, wird das Gestern vermutlich aber wenig interessieren. Aber egal, die schon im Gestern dabei waren, für die ist es nicht nur Erinnerung, sondern ein realer Anker ihrer Identität. Ohne dieses Gestern wären sie nicht das, was sie heute sind. Er sagte: „Schulzeiten waren gestern, sind heute und werden morgen immer ein Kern des Gestern sein. 

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Community Reality 

Vergangenes und Gegenwärtiges 

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Schulzeiten sind quasi der Hefeteig, aus dem alles Spätere entsteht und folgt. Schulzeiten können nichts Neues hervorbringen, sondern immer nur bereits Vorhandenes formen. Aber gerade dieser Prozess der Formung ist es, was den Erfolg oder Misserfolg von Bildung und deren Einrichtungen ausmacht. Diese haben es im Laufe einer langen Zeit, wie es beispielsweise eine Gymnasialzeit nun einmal ist, in der Hand, die guten Seiten des Vorhandenen an die Oberfläche zu holen und weiter aufzubauen. Und weniger gute Seiten des Vorhandenen, nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. 

Bildungsinteressierte - Wissensarbeiter - Kreative 

Coaching-Szenen eines agilen Übergangs. 

Auf Schulwelt folgt Arbeitswelt plus Restwelt. 

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Mo

08

Jun

2026

Einen Ort herausfinden, um zu lernen

Grundvoraussetzung für einen smarten Anleger ist: er muss wissen, wer er selbst ist. Wer nicht weiß, wer er wirklich ist, für den ist die Börse ein kostspieliger Ort, um es herauszufinden und zu lernen. Der smarte Anleger muss imstande sein, mit vielen Situationen umgehen zu können, ohne seine Gelassenheit zu verlieren oder sich von seinen Gefühlen überwältigen zu lassen. Er muss ohne innere Unsicherheit handeln können. 

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Bildung Wissen – Inspiration der Geldanlage im KI-Gespräch  

SMART-Ziele sollen spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden sein 

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Der smarte Anleger verfügt über ein festes Ich-Bewusstsein, das ihn in vielen Situationen vielleicht vor manchem Börsen-Tohuwabohu schützen kann. Der smarte Anleger sollte ein Gefühl dafür entwickeln, welche Stunde am Markt jeweils schlägt und mit Prognosen nicht jedem Orakel von Delphi folgen. 

https://www.derstandortbeobachter.de/investieren-ansiedeln/ 

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Der Bad Homburger: die wirtschaftliche Entwicklung des Standortes Bad Homburg wurde lange Zeit vor allem von dem dort weit über seine Grenzen hinaus bekannten Kurbetrieb geprägt. Die rein industrielle Entwicklung verlief im Vergleich hierzu zunächst eher weniger auffällig. Mit Gründung der Spielbank im Jahr 1841 ergaben sich starke Impulse für die Entwicklung des städtischen Raums mit seiner Bau- und Gartenarchitektur. 

Bürgermeister - Wirtschaftsförderer - Standortakteure 

Das Flüstern im Rauschen 

Wirtschaftskrimi 

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Der Bad Homburger: Die Entwicklung des Kurbetriebs förderte u.a. mit dem Bau eines neuen Bahnhofs den Ausbau der verkehrstechnischen Infrastruktur. Mit dem 1907 eröffneten Zentralbahnhof gelang die Anbindung an auch internationale Verkehrsnetze. Der begleitende Fürstenbahnhof diente Kaiser Wilhelm II., der mit seiner Familie oft die Sommer im landgräflichen Schloss verbrachte, als ungestörter Zugang zum Gleis. 

https://www.rheinmaingeschichten.de/ 

So

07

Jun

2026

Executives Mini-Max-Methode

Executives – Mittelständler - Wirtschaftsakteure 

Schon vor hunderten von Jahren schlossen sich Händler und Kaufleute zusammen und gründeten Handelsflotten, um sich vor dem Verlust eines einzigen Schiffes (der sie in den Ruin treiben konnte) zu schützen. Das Prinzip der Risikostreuung ist ebenso wichtig, wie es oft außeracht gelassen wird. Bessere Beherrschung von Risikostreuung könnte vielen Menschen helfen, (zwar nie auszuschließende) Risiken auf ihr Leben geringer zu halten. Das Risiko zu definieren und zu managen macht man deshalb, weil die meisten von uns sich Gedanken darüber machen, was die Zukunft bringen mag. In jedem Fall wohl eine ganze Bandbreite von möglichen Ereignissen. 

 

Der persönliche Zeithorizont hängt immer von den persönlichen Lebensumständen ab (und kann sich daher im Laufe eines Lebens mehrfach ändern). Zeithorizonte sind eine Hilfe um die unterschiedlichen Aspekte von Risiken zu bestimmen. Legt man sich auf einen Zeithorizont fest, trifft man damit auch implizit eine Wahl über den Zeitraum (Zeittrichter), für den man die Unsicherheit der Ereignisse analysieren möchte. 

https://www.beckinfo.de/risikoanalyse-wahrscheinlichkeiten/ 

Viele sind der Meinung, dass Computer immer logisch operieren und bei ihrer Entscheidungsfindung immer objektiver als Menschen sind, die ihre Vorurteile und Prioritäten nicht einfach ausschalten können. Computer gelten als unbestechlich und frei von Ideologie. Doch die Debatte um die Ethik des autonomen Fahrens zeigt, dass auch Computer in kritischen Situationen vor einem Dilemma der Entscheidungsfindung stehen. Eine Maschine mit integriertem Moralkodex degradiert den Menschen zum Objekt und ist deshalb ethisch mindestens so fragwürdig wie ihr Gegenteil, also eine Maschine, die auf solche Dilemmata erst gar keine Rücksicht nimmt. 

Executives - Mittelständler - Wirtschaftsakteure 

Mittelstand – die Mini-Max- Methode  

Und andere Executive-Entscheidungshilfen  

Interdisziplinäre Executive Information 

Vor allem im Umfeld von neuronalen Netzen und künstlicher Intelligenz, lässt sich kaum noch nachvollziehen, wie Computer zu ihren Urteilen kommen: „sie schaffen sich ihre eigenen Zusammenhänge und Deutungen“. Ein amerikanischer Politiker unterschied einmal drei Arten von Fakten: „Es gibt erstens, „Known Knowns, also Dinge, von denen wir wissen, dass wir etwas über sie wissen. Zweitens sind da die „Known Unknowns“, also Dinge, von denen wir wissen, dass wir nichts über sie wissen. Und drittens sind da noch die „Unknown Unknowns“, also Dinge, von denen wir nicht wissen, dass wir nichts über sie wissen. Schon der alte Grieche Sokrates sollte gesagt haben: „Ich weiß, dass ich nichts weiß“. 

Executives - Mittelständler - Wirtschaftsakteure 

Fluktuierendes Wissen. Immaterielles Vermögen von Personen und Standorten im strategischen Fokus. 

Interdisziplinäre Executive Information 

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Fr

22

Mai

2026

Standortanalyse - Wirtschaftliche Cluster sind Netzwerke

Hinsichtlich raumdifferenzierender Faktoren spielt vor allem die Zahl qualifizierter Arbeitsplätze eine Rolle. Die durchschnittliche Qualifikation dieser Arbeitsplätze ist regional uneinheitlich und führt deshalb zu regionalen Unterschieden. Insbesondere Möglichkeiten für einen intensiven Austausch von Wissen (sowohl innerhalb der Region als auch zwischen Agglomerationen und benachbarten Standorten) spielen eine Rolle für die Bildung von innovativen Milieus. 

 

Ewalds Flugsehnsucht  

Ein Abenteuer, das mehr als 100 Jahre dauerte  

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Die Wettbewerbsfähigkeit ganzer Wirtschaftsräume hängt heutzutage davon ab, wie sich Wirtschaft und Wissenschaft auf regionaler Ebene zusammenschließen. Wirtschaftliche Cluster sind Netzwerke von Unternehmen in räumlicher Nähe, deren Aktivitäten sich entlang einer oder mehrerer Wertschöpfungsketten ergänzen oder miteinander verwandt sind. Immer mehr Regionen erkennen, dass solche Clusterbildungen ein Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg ist. Die Tourismuswirtschaft ist Teil der Regionalpolitik. Mit dem Ziel, strukturschwachen Regionen durch Ausgleich ihrer Standortnachteile Anschluss an die allgemeine Wirtschaftsentwicklung zu ermöglichen. Die Schwächen eines Standortes liegen nicht immer nur bei seinen harten unveränderlichen Standortfaktoren. 

 

Bürgermeister Wirtschaftsförderung Standortzukunft gestaltbar machen Inspirierende KI-Gespräche  

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Nicht selten sind es auch Schwächen beim Management der weichen, immateriellen Standortfaktoren. D.h. bei der Vermarktung des Standortes u.a. als Qualitäts- und Markenprodukt. Für die Tourismuswirtschaft geht es um die Schaffung von nachhaltig wettbewerbsfähigen Arbeitsplätzen zur grundsätzlich gebotenen Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse. Vorteile einer systematisch strukturierten Standortbilanz: ganzheitliche Perspektive auf den Standort und Zusammenhänge zwischen externen und internen Strukturen. Identifizierung des Stellenwertes immaterieller Ressourcen für Möglichkeiten der weiteren Standortentwicklung. Prioritätensetzung für erforderliche Aktivitäten und Maßnahmen. Ausrichtung auf Wertschöpfungs- und Wettbewerbsprozesse. Es kommt darauf an, dass eine elementare Vorstellung von der Größenordnung, Erfolgsrelevanz, Entwicklungsfähigkeit, Priorität, Wirkungsstärke und Wirkungsdauer von Standortfaktoren vermittelt wird. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation 

 

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Do

21

Mai

2026

Wirtschaftsbildung - Change Knowledge into cash

So einfach es klingt wie beispielsweise: eine gute Wertentwicklung in der Vergangenheit ist kein Garant für die gute Wertentwicklung in der Zukunft, man sollte es sich immer wieder vergegenwärtigen (und danach handeln). Wie mit Bilanzen von Unternehmen muss man sich zuvor jedoch einen genauen Überblick über seine persönliche Finanzsituation verschaffen, und auch hier genauso Aktiva und Passiva bilanzieren. 

 

Berufserfolg mit Bildungsintelligenz im KI-Gespräch  

Lebenslange Kompetenzrendite 

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Hierbei sollte man nicht nur sein Finanzkapital, sondern auch sein Humankapital (change Knowledge into cash) betrachten, da man auch sein Knowhow und seine Fähigkeiten auf dem Markt anbieten und zu Geld machen kann. Wer sein Geld risikolos anlegt, erzielt derzeit kaum Rendite. Wer es aber riskant(er) in einer Aktie anlegt, macht zwar möglicherweise einen guten Gewinn, dem allerdings dann auch ein entsprechendes Verlustrisiko gegenübersteht (bis hin zu der Gefahr, alles zu verlieren). Es gibt einen Ausweg aus diesem Dilemma: die sogenannte Diversifikation. Wenn man Risiken streut (beispielsweise auf viele Aktien verteilt) und in verschiedene Anlageformen investiert. Ohnehin gibt es kein Patentrezept für eine gute und erfolgreiche Geldanlage. Meist ist man erst im Nachhinein schlauer, ob sich ein Investment auszahlt oder eben ein Flop ist. Anleger müssen im Vorfeld eines Investments nicht nur das Risiko bestimmen, sondern auch ihre Erwartungen definieren.

 

Quantitäten und Qualitäten einer Wirtschaftsanalyse mit KI-Dialogen  

Executive Coaching mit Rechenmodellen  

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Viele Menschen beharren darauf, dass allein die Realwirtschaft (also die, die etwas Handfestes wie Autos, Kühlschränke, Fernseher oder Maschinen produzieren) etwas Verlässliches seien. Die Finanzwirtschaft in diesem Weltbild sei dagegen eher der Quell von vielem Übel. Vieles spricht dafür, dass mit einer (großenteils noch nicht entzifferten) Keilschrift auf Tontafeln nicht etwa Gedichte oder Lieder, sondern eher Bestände an Nahrungsmitteln (heute würde man dazu Buchführung sagen) aufgezeichnet wurden. Und so sind sich Forscher darin einig, dass es rein ökonomische Bedürfnisse waren, die zur Entstehung von Schrift geführt haben. Denn erst mit Hilfe der Schrift gelang es, sich einen genauen Überblick über Bestände und Vorräte zu verschaffen und diese Erkenntnis auf Zeit festzuhalten.

  

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation 

 

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Mi

20

Mai

2026

Executive Information - Intelligente Modularisierung komplexer Sachverhalte

Intellektuelle Anstrengung und Kompetenz bedeuten, alle Elemente, d.h. auch und gerade die nicht quantifizierbaren, in Entscheidungen einfließen zu lassen. In einer Welt der Echtzeitkommunikation und Vernetzung ohne Grenzen braucht es eine Machete im Dschungel der Komplexität: um Lichtungen zu schlagen, von denen man eine Rundumblick hat. In die gleiche Richtung zielen auch Worst-Case-Szenarios: d.h., darauf vorbereitet zu sein, dass man nicht auf alles vorbereitet sein kann, den Umgang mit dem Unerwarteten zu üben. 

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/netzwerk-kommunikation/ 

 

Die Kunst der Modularisierung besteht darin, Schnittstellen zu ermitteln, entlang deren sich komplexe Sachverhalte sinnvoll zerlegen lassen – und so möglichst viele Spielarten der Zusammensetzung zu ermöglichen. Es geht darum, Zusammenhänge zu erkennen und durch intelligente Logik Transparenz zu schaffen. Big Data macht zwar fast alles irgendwie rechenbar aber deswegen den Lauf der Dinge noch längst nicht (und schon gar nicht genau) vorhersagbar, auch im Informationszeitalter bleibt es eine Kunst, die Zeichen der Zeit zu lesen. Die sich weiter digitalisierende Welt steht mit einer großen Zahl offener Fragen und Problemen gewissermaßen erst am Anfang einer noch abzuarbeitenden Lernkurve. Viele Sachverhalte müssen gründlicher hinterfragt und vielfach wohl auch neu justiert werden. Wer das umgebende Geschehen nicht mehr vollständig erfassen kann, muss Wissenslücken, Zielkonflikte und Kontrollverluste in Kauf nehmen. Jedes Modell, so oft man es auch immer weiter verbessern mag, ist von Natur aus unvollkommen. Besser könnten Verfahren sein, die mit Modellen zwar verwandt, aber viel offener und informeller sind. Im Kern geht es um die Frage: wie kann man bei kontroversen Ereignissen, über die alle nur mutmaßen und sehr viele Interessen miteinander kollidieren, dieses ganze Rauschen herausfiltern?

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation 

 

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Mi

20

Mai

2026

Strategie wird durch KI dialogisch ohne Selbstentmündigung

Die wichtigste Veränderung: 

Strategie entsteht künftig im Dauer-Dialog zwischen Mensch und KI: 

  • KI: Wahrscheinlichkeit, Muster, Simulation
  • Mensch: Werte, Zielkonflikte, Verantwortung, Mut 

Für Mittelständler heißt das: 

  • weniger „Masterplan“
  • mehr adaptives, lernendes Steuern

 

KI ersetzt keine Strategie.
Sie entlarvt schlechte.
 

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/innovation-ki/ 

 

Ein kritischer Punkt: 

„Die KI sagt, das ist optimal.“ 

Risiko: 

  • Strategien werden delegiert, nicht entschieden
  • Menschen verstehen Wahrscheinlichkeiten, aber tragen keine Verantwortung mehr 

Gerade im Mittelstand problematisch: 

  • Unternehmerische Identität beruht auf persönlicher Entscheidung
  • KI kann das Risikobewusstsein verzerren (Overtrust) 

Erfolgreich sind die, die KI als Sparringspartner, nicht als Orakel nutzen. 

 

Verschiebung der Wettbewerbsvorteile 

Früher: 

  • Erfahrung
  • Marktkenntnis
  • Netzwerke 

Heute zusätzlich: 

  • Datenqualität
  • Modellverständnis
  • Fähigkeit, KI-Ergebnisse strategisch zu interpretieren

 

Auswirkung: 

  • Branchenlogiken verändern sich schneller
  • Traditionelle Schutzräume des Mittelstands (Nischen, Stammkunden) werden durch Prognosemodelle transparenter – auch für Wettbewerber.

 

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Di

19

Mai

2026

Beruf und Karriere - Trainingslager der Zukunft mit Rollenspiel

 Eine Assessment Center – Einladung bedeutet meist, dass man nach einer ersten Auswahlrunde zu einem vertieften Eignungs- und Entwicklungstest eingeladen wurde. Unternehmen möchten damit prüfen, wie gut Bewerber fachlich, persönlich und sozial zur Position passen. 

Typische Bestandteile eines Assessment Centers sind: 

  • Persönlichkeits- und Leistungstests
  • Gruppenaufgaben
  • Präsentationen
  • Rollenspiele oder Fallstudien
  • Interviews
  • Analyse von Kommunikations- und Teamfähigkeit 

https://www.rheinmaingeschichten.de/beruf-karriere/ 

 

Oft geht es dabei nicht nur um aktuelle Fähigkeiten, sondern auch um Entwicklungspotenzial, Führungsfähigkeit oder Belastbarkeit.

 

Worauf Unternehmen besonders achten: 

  • analytisches Denken
  • Auftreten und Kommunikation
  • Teamverhalten
  • Entscheidungsfähigkeit
  • Selbstorganisation
  • Motivation und Persönlichkeit

 

Zur Vorbereitung hilft: 

  • Informationen über das Unternehmen sammeln
  • typische AC-Aufgaben üben
  • eigene Stärken und Schwächen reflektieren
  • kurze Selbstpräsentation vorbereiten
  • ruhig und authentisch bleiben 

 

Das Trainingslager der Zukunft 

Das Gymnasium war für Lena rückblickend ein Fitnessstudio für die Karriere gewesen. Lehrer hatten keine Kreide in der Hand, sondern Stoppuhren. Wissen wurde nicht geübt, sondern trainiert – immer mit Blick auf den nächsten Wettkampf: das Leben. 

Und nun stand sie hier, in einem anonymen Bürogebäude mit Glasfassade und grauem Teppichboden. Auf dem Empfangstisch lag eine Mappe:
„Assessment Center – Einladung zur Potentialanalyse“ 

Lena zog die Schultern gerade. Potenzialanalyse. Das klang wie eine Diagnose, die jemand anderes über sie fällen würde. 

 

Der Kreis der Kandidaten: Sechs Bewerber saßen in einem Raum, der an ein Verhörbüro erinnerte. Eine Uhr tickte, ein Projektor surrte, drei Beobachter schrieben unablässig. 

Nach der Vorstellungsrunde – bei der jeder von „Teamfähigkeit“ und „Leidenschaft für Herausforderungen“ sprach – begann die Gruppenübung. Eine Fallstudie: „Rettung eines insolventen Start-ups.“

 

Lena beobachtete die anderen. Jonas redete ununterbrochen, Kathrin lächelte taktisch, und ein schüchterner Junge namens Paul notierte alles, ohne ein Wort zu sagen. 

„Wir müssen Synergien schaffen“, sagte Jonas, mit der Energie eines jungen Politikers.
„Oder wir sollten erst verstehen, was schieflief“, entgegnete Lena ruhig. 

Ein prüfender Blick von der Beobachterin traf sie wie ein Laserstrahl. 

 

Das Rollenspiel 

Ein neuer Zettel: „Konfliktgespräch mit einem schwierigen Mitarbeiter.“
Lena bekam die Rolle der Vorgesetzten. Der „Mitarbeiter“ war ein Schauspieler – so stand es in der Aufgabenbeschreibung. 

Doch als das Gespräch begann, wurde es unheimlich.
„Warum glauben Sie, hier zu sein?“, fragte der Mann mit einem Lächeln, das zu lange anhielt.
„Weil ich mich beworben habe?“
„Nein“, sagte er leise, „Sie sind hier, weil Sie beobachtet werden.“ 

Ein Kichern durchzuckte die Reihen der Bewerter. War das Teil des Spiels? 

Lena spürte plötzlich, dass alle Kameras auf sie gerichtet waren. Ihre Hände wurden feucht.
„Das Gespräch ist beendet“, sagte sie, aber niemand reagierte. 

 

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Di

19

Mai

2026

Executive Information - Mit Clusterstrukturen Ordnung in ein System der Personalfaktoren bringen

In ein anfangs noch sehr unübersichtliche Spielfeld, auf dem sich Bewerber und Personalsucher treffen und gegebenenfalls zu einigen versuchen, sind alle möglicherweise in Frage kommenden Eigenschaften und Anforderungen eingetragen, hier einmal beispielsweise: Marketing des verfügbaren Intellektuellen Kapitals, Loyalität, Verlässlichkeit, Termintreue, Ausbildung, Professional Development, Allgemeinwissen, Teamfähigkeit, Mitarbeitergespräche, -konferenzen, Ehrenamtliche Engagements, Nutzung Wissensbilanzkonzepte und  -instrumente

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/beruf-karriere/ 

 

„Es entsteht der Eindruck einer chaotischen Unordnung.“ 

„?“ 

„Aus solchen Aufzählungen wird weder ersichtlich, in welcher Beziehung und Relation die einzelnen Einflussfaktoren zueinanderstehen und welche Bedeutung beziehungsweise welches Gewicht ihnen seitens des Bewerbers oder des Personalsuchers jeweils beigemessen wird.“ 

„Stimmt, unschwer zu erkennen ist, dass ohne weitere Aufbereitung der Eindruck einer chaotischen Unordnung kaum zu vermeiden ist.“ 

„Die Liste eines angenommenen Markt-Spielfeldes, auf dem sich Bewerber und Personalsucher bewegen, ist in der Praxis weder vollständig noch führt sie immer die für den jeweiligen Einzelfall wichtigen und richtigen Faktoren und Anforderungen auf.“ 

„?“ 

„An dieser Stelle soll sie zunächst nur dazu dienen, die Unübersichtlichkeit und oft mangelnde Transparenz des Such- und Bewerbungsvorgangs zu demonstrieren. Aufgezeigt werden soll ebenfalls, wie dringend notwendig und nutzenstiftend möglicherweise aus der Wissensbilanz übernommene Strukturen sein könnten.“ 

„Das heißt, sowohl der Bewerber als auch der Personalsucher müssen im Fall der praktischen Anwendung ein jeweils eigenes Spielfeld mit spezifischen Eigenschaften und Anforderungen bestimmen und festlegen?“ 

„Ja, mit der Konzentration auf abgegrenzte Einzelfelder.“ 

„?“ 

 

Um die Unübersichtlichkeit in besser überschau- und bewertbare Strukturen zu überführen, wird wiederum das für die Bilanzierung von Wissen entwickelte Konzept bemüht. Dabei soll versucht werden, aus zunächst scheinbar wahllosen, nicht erkennbar zusammenhängenden Faktorenbündeln in sich etwas homogenere Gruppierungen herzustellen. In Anlehnung an besagte Wissensbilanzen wären dies folgende fünf Cluster: Bewerber-Prozessfaktoren, Bewerber-Erfolgsfaktoren, Bewerber-Humanfaktoren, Bewerber-Strukturfaktoren, Bewerber-Beziehungsfaktoren 

 

„Um im Bild des zuvor angesprochenen Spielfeld-Rahmens zu bleiben, werden die Spieler nunmehr nach unterschiedlichem Trikot aufgeteilt und immer eindeutig einem dieser fünf Cluster zugeordnet.“ 

„?“ 

„Der Effekt: Das Gesamtgeschehen wird ausgedünnt und in abgegrenzte Einzelfelder verlagert. Somit wird das zuvor aufgestellte Faktoren-Gesamttableau ebenfalls in fünf verschiedene Einzeltableaus unterteilt.“ 

„Zum Beispiel als ein Einzel-Tableau „Bewerber-Prozessfaktoren? 

„Ja, in Anlehnung an den Prozessgedanken in den Unternehmen werden nunmehr auch Aktivitäten des Bewerbers zu Prozessen gebündelt, die einer späteren Bewertung zugeführt werden können. Der Blick sollte dabei auf Kernprozesse konzentriert werden, also. die für den Bewerber wirklich erfolgsrelevanten Aktivitätenbündel.“ 

„?“ 

„Mit Clusterstrukturen Ordnung in ein System der Personalfaktoren bringen?“ 

Wenn zahlreiche, eng miteinander verknüpfte, zudem auch eigendynamische Variablen in einem zu analysierenden System wirksam sind, ist ein systematisches Durchprobieren aller Einflussfaktoren oft schon aus  Zeit- und Kapazitätsgründen kaum möglich. Auch ein Versuch, unter Konstanthaltung aller Größen mit Ausnahme einer einzigen, die dann gezielt verändert wird, bringt oft nicht das gewünschte Ergebnis, nämlich dem Gesamtsystem Reaktionen zum Zwecke der Identifikation von Wirkungszusammenhängen zu entlocken.“ 

„?“ 

„Allein schon deshalb, weil es meistens nicht möglich ist, das gesamte Gefüge der Einflussfaktoren bis auf ein Element konstant zu halten.“ 

„Man kennt normalerweise ja auch gar nicht alle wirksamen Systemelemente, und von den bekannten entziehen sich wiederum einige dem direkten Zugriff.“

 

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Mo

18

Mai

2026

Wissensarbeiter - Navi ein, Hirn aus: Wir verlassen uns blind auf Technik

 Die Erlösung von der Last, seinen eigenen Weg finden zu müssen, hat auch Schattenseiten. Was müssen wir überhaupt noch wissen, wenn Google als Gedankenprothese on demand zur Verfügung steht und kognitive Prozesse zumindest teilautomatisiert werden? Wenn man der Technik blind vertraut, folgt man bald einem ebenso blinden Gehorsam gegenüber der Macht der Algorithmen.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/bildung-wissen/ 

 

Für die persönliche und soziale Entwicklung einer Person sind innerhalb der Gesellschaft gewisse Schlüsselkompetenzen notwendig. Schlüsselkompetenzen entsprechen Kriterien wie beispielsweise: sie tragen zum Erfolg auf der individuellen und gesellschaftlichen Ebene bei, sie werden benötigt, um komplexe Anforderungen und Herausforderungen in möglichst vielen Kontexten bewältigen zu können, sie sind für alle Individuen von Bedeutung. Gemeint sind insbesondere Kompetenzen, die es erlauben, sich in verschiedenen Situationen der privaten und beruflichen Lebenswelt zurechtzufinden und diese mitzugestalten. Wissenschaftler versuchen mit künstlichen neuronalen Netzen die Funktion des Gehirns (zumindest in Ansätzen) nachzubilden. 

 

Die künstlichen Neuronen, auch Knoten genannt, einer Ebene geben Signale jeweils an alle Knoten der darüber liegenden Ebene weiter. Software-Algorithmen stellen die Stärke der Verbindungen und die Reizschwellen ein und ahmen so die neuronale Plastizität nach. Der produktiven Arbeit solcher Netze gehen Lernphasen voraus, bei denen sie Trainingsdaten auswerten und die hinterlegten Algorithmen die Verbindungsstärken justieren. Mit der Methode des Transfer-Lernens können Netze, die schon trainiert worden sind (eingeschwungene Netze) schnell und einfach an neue, ähnlich gelagerte Aufgaben angepasst werden.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation 

 

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So

17

Mai

2026

Unkalkulierbare Gefahren von „Standort-Blindflügen“

Zwischen Städten und ihrem Umland entstehen neue Synergien und Konkurrenzen. Die Stadträume verbrauchen einen Großteil der Energie für deren Gewinnung Raum und Potenzial innerhalb der Stadtgrenzen aber nur sehr beschränkt sind. Nur die ländlichen Räume verfügen über ausreichende Flächenpotenziale. Es geht um die Neugewichtung und Neubewertung von Standorten und deren Beziehungen untereinander. 

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/publikationen-medien/ 

 

Technische Entwicklungen, verändertes Nachfrageverhalten, stärkere Konkurrenz oder politische Krisen/ Umbrüche können zu Diskontinuitäten des Umfeldes führen, auf das ein Standort kaum Einfluss haben wird. Was er aber in der Hand haben sollte, ist die hierauf am besten geeignete Reaktion. Während sich die eigene Vorstellungskraft häufig auf ein lineares Weiterdenken konzentriert, kann sich die Situation aufgrund o.a. Umwälzungen plötzlich ganz anders darstellen. Es geht darum, Bilder einer möglichen, datenmäßig vielfach noch ungewissen Zukunft abzubilden. Jeder Strategie-Check eines Unternehmens sollte deshalb immer auch die Standortfrage miteinschließen. Denn einmal getroffene Standortentscheidungen lassen sich, auch wenn sie nur „suboptimal“ sind, nur schwer korrigieren. Nur wer über alle Standortfaktoren genau im Bild ist und über sie Buch führt, vermag damit zusammenhängende Risiken und Chancen in einem ausgewogenen Verhältnis zu steuern. Den unkalkulierbaren Gefahren von „Standort-Blindflügen“ kann am besten durch präzise und vor vollständige Vermessungen begegnet werden. Standortbilanzen können somit aus unterschiedlichen Sichtweisen (z.B. Innen- oder Außenbetrachtung), von unterschiedlichen Personen oder Stellen, für unterschiedliche Standorte oder auch nur Bereiche hiervon, für unterschiedliche Zeiträume und Zeitpunkte aufgenommen und zusammengestellt werden. Wichtig ist vor allem, dass Aufbau und Struktur hiervon unabhängig immer gleich bleiben. Menschen und Informationen/Wissen sind ein wertvolles Kapital.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation 

 

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So

17

Mai

2026

KI-Check Fall: Testament-Erstellung systemisch betrachtet

Ein fiktiver Fall: Jemand lebt allein in seinem Haus an der Ostsee, durch die Pandemie abgeschottet von der Außenwelt. Einziger Kontakt ist ein Freund aus der Nachbarschaft. Durch eine Erkrankung ist dieser Jemand von seinem Freund völlig abhängig und allein auf dessen Unterstützung angewiesen. Das Grundstück, auf dem sich das Haus befindet, liegt in sehr attraktiver Lage in direkter Strandnähe. Zahlreiche Interessenten haben den Jemand bedrängt, ihnen sein Grundstück zu verkaufen. In dieser Situation wurde der Jemand dazu gebracht, ein Testament zu machen und in diesem seinen Freund als Haupterben und Testamentsvollstrecker einzusetzen.

 

Frage an KI: Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit einer „Schwarzer Schwan- Situation“?

 

Analyse und Antwort von KI: 

Der geschilderte Fall hat ein erhebliches Potenzial für eine „Schwarzer Schwan“-Situation im übertragenen Sinn – allerdings nicht im engeren mathematisch-statistischen Sinn von Nassim Nicholas Taleb. 

Ein „Schwarzer Schwan“ bezeichnet dort ein seltenes, schwer vorhersehbares Ereignis mit extremen Folgen. In Ihrem Beispiel geht es eher um die Kombination aus: 

  • Isolation,
  • emotionaler und praktischer Abhängigkeit,
  • hoher Vermögenskonzentration,
  • möglicher Einflussnahme,
  • fehlender sozialer Kontrolle,
  • und einer später möglicherweise eskalierenden Erb- oder Vermögenssituation.

 

Gerade solche Konstellationen können plötzlich kippen und dann dramatische Folgen haben.

 

Typische Risikofaktoren im Fall 

Die Wahrscheinlichkeit einer kritischen Entwicklung steigt deutlich, wenn mehrere dieser Faktoren zusammentreffen:

 

  1. Totale soziale Isolation
    • keine Familie,
    • keine unabhängigen Kontakte,
    • keine Kontrollinstanzen.
  2. Gesundheitliche Schwäche
    • körperliche oder psychische Abhängigkeit,
    • eingeschränkte Entscheidungsfreiheit.
  3. Monopolstellung des Helfers
    • der Freund wird gleichzeitig:
      • Helfer,
      • Vertrauensperson,
      • Informationsfilter,
      • möglicher wirtschaftlicher Profiteur.
  4. Hoher Vermögenswert
    • Strandgrundstück an der Ostsee → erheblicher finanzieller Anreiz.
  5. Testament unter Abhängigkeitsbedingungen
    • besonders kritisch:
      • Haupterbe UND
      • Testamentsvollstrecker in einer Person.
  6. Pandemiebedingte Ausnahmesituation
    • reduzierte Außenkontakte,
    • weniger Kontrolle durch Behörden, Nachbarn oder Ärzte,
    • psychische Verwundbarkeit.

 

Warum das „Schwarzer-Schwan“-Potenzial hoch ist 

Der eigentliche Schwarze Schwan wäre nicht das Testament selbst, sondern ein plötzlich eintretendes Ereignis mit enormen Folgen, etwa: 

  • unerwarteter Tod,
  • Streit über Testierfähigkeit,
  • Verdacht auf Manipulation,
  • Auftauchen entfernter Angehöriger,
  • Verkauf des Grundstücks unter dubiosen Umständen,
  • strafrechtliche Ermittlungen,
  • Medienaufmerksamkeit,
  • psychischer Zusammenbruch des Abhängigen,
  • oder ein vollständiger Vermögensverlust.

 

Solche Entwicklungen wirken oft rückblickend „vorhersehbar“, werden aber in der Situation selbst verdrängt oder unterschätzt.

 

Systemisch betrachtet 

Interessant ist, dass Ihr Beispiel ein klassisches Muster asymmetrischer Systeme zeigt:

 

Faktor

Wirkung

Isolation

reduziert Kontrolle

Abhängigkeit

erhöht Einfluss

Vermögenswert

erzeugt Anreiz

Vertrauen

ersetzt Institutionen

Krise/Pandemie

destabilisiert Normalität

 

Dadurch entsteht ein fragiles System mit hoher Eskalationsanfälligkeit.

 

Man könnte sagen: 

Nicht das einzelne Ereignis ist der Schwarze Schwan,
sondern die unterschätzte Fragilität des gesamten sozialen Systems.

 

Psychologische Dimension 

In solchen Situationen entwickeln sich häufig: 

  • Loyalitätsbindungen,
  • Schuldgefühle,
  • Dankbarkeitsabhängigkeit,
  • Angst vor Verlust der einzigen Bezugsperson.

 

Dadurch kann der Betroffene Entscheidungen treffen, die er unter normalen sozialen Bedingungen vielleicht nie getroffen hätte.

 

Juristisch wäre später zentral: 

  • War der Erblasser testierfähig?
  • Gab es freie Willensbildung?
  • Bestand unzulässiger Druck?
  • Wurde das Testament notariell erstellt?
  • Gab es unabhängige Beratung?
  • Existieren frühere Testamente?
  • Welche Rolle spielte die Pandemie-Isolation?

 

Fazit 

Die Wahrscheinlichkeit einer problematischen oder eskalierenden Entwicklung ist in diesem Szenario nicht gering, sondern strukturell erhöht. 

Nicht weil zwingend eine Straftat vorliegen muss, sondern weil: 

  • extreme Abhängigkeit,
  • Vermögensinteressen,
  • Isolation
  • und fehlende soziale Korrektive 

ein hoch fragiles Umfeld erzeugen.

 

Aus Sicht der Risikoanalyse wäre dies ein typisches Beispiel für: 

  • ein unterschätztes Extremrisiko,
  • eine fragile soziale Architektur,
  • und eine potenzielle Schwarzer-Schwan-Dynamik mit möglicherweise sehr weitreichenden Folgen. 

 

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Sa

16

Mai

2026

Storytelling - Bei niedriger Flughöhe muss schnell gehandelt werden

 Landen in Not – ohne Rauchofen und Landekreuz: ein rechter Flieger muss seine Maschine auch dort landen können, wo kein Rauchofen die Windrichtung anzeigt und wo keine Startfahne vertrauenerweckend flattert. 

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/testamentsvollstrecker-untreue/ 

 

Ist der pommersche Flieger von seinem Heimathafen entfernt und muss er irgendwo eine Notlandung vornehmen, gibt es niemanden mehr, der ihm ein die Windrichtung anzeigendes Landekreuz auslegt. Höchstens der Rauch, der von einem Bauernhaus aus dem Schornstein weht, zeigt ihm die Richtung an. 

 

Bei einer Übung ist der Fall gesetzt, dass der Flieger sich nicht aus großer Höhe einen passenden Platz aussuchen kann, sondern sich im niedrigen Flug mit einem „Schuss Gas“ an die freie Stelle, etwa eine Lichtung, heranzieht. Dies will gelernt sein und erfordert gute Nerven. Sei es, dass der Motor durch einen Defekt (Etwa Ölrohrbruch, Aussetzen eines oder mehrerer Zylinder, Festbrennen von einzelnen Ventilen, Zündstörungen) zwar nicht mehr ein Weiterfliegen gestattet, aber noch die Kraft aufbringt, eine Notlandung zu erleichtern. 

 

Bei niedriger Flughöhe muss schnell gehandelt werden: jetzt heißt es, nach dem Drosseln auf Leerlauf, die Maschine so flach zu nehmen, dass einerseits die Gefahr des Durchsackens ausgeschaltet wird, andererseits aber die Schwebefähigkeit mit dem Augenblick der Bodenberührung nahezu erschöpft ist: der Auslauf auf der Erde muss so kurz wie möglich sein, weil der Platz meistens klein und von Bodenhindernissen beschränkt ist. 

 

Da bei der Notlandung ein Bruch zu erwarten ist, muss kurz vor dem Aufsetzen die Zündung herausgenommen und der Brandhahn geschlossen werden. Ist alles gut gegangen, wie mehrmals bei jenem pommerschen Flieger, muss der Heimathafen telefonisch verständigt werden, damit dort Klarheit über den Grund des Ausbleibens herrscht. Nicht immer gelingt es, aus einem Platz, in den die Maschine noch gerade so hinein gemogelt wurde, wieder hinaus zu starten. Dann bleibt manchmal nichts anderes übrig, als die Maschine zu demontieren und auf ein geeignetes Startgelände zu transportieren. Vgl. hierzu jeweils J. Seegert, K. Rammelt: Vom Start bis zur Landung.

 

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Sa

16

Mai

2026

Wissensarbeiter, Kreative - Der Mensch wird nicht mehr in Worten, sondern in mathematischen Formeln erzählt

Wenn immer größere Datenmengen gesammelt werden, muss es auch Menschen geben, die sich damit beschäftigen. Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten müssen also so gestaltet werden, dass sie Menschen in die Lage versetzen, ihre einst erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten möglichst zeitnah an ein sich veränderndes Umfeld anzupassen. Sozusagen ein persönliches Changemanagement.

 

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Auch denkt man heute anders: es muss nicht immer nur die Hundertprozent-Lösung sein, zunächst reichen auch einmal vielleicht nur achtzig Prozent aus. Denn was vor allem zählt, ist Schnelligkeit. Die bisherige Null-Fehler-Toleranz erscheint in einem neuen Licht: der Mut zum Querdenken und auch zum Scheitern sowie Neugierde und Empathie sind soziale Schlüsselqualifikationen, deren Exklusivität der Mensch noch lange für sich beanspruchen kann“. 

 

Erst ein geringerer Teil der Menschen reagiert vorausschauend und hochkompetent auf Digitalisierung. Auch für das Berufsleben gilt die Formel, nach der ohne Gelegenheit Können nichts bringt. Es braucht Leistung. Doch nicht alle, die etwas leisten, schaffen eine erfolgreiche Karriere. Zufall und Glück lassen auch den Untüchtigen den Trost der Ungerechtigkeit der Welt und geben ihnen zumindest psychisch gesehen einen Rechtfertigungsgrund, Misserfolg und Scheitern anderen Umständen (Pech, falsches Timing, schlechte Gene) zuzurechnen.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

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Fr

15

Mai

2026

Erfolg = Summe richtiger Entscheidungen!

Im Zuge der Globalisierung haben durch die nunmehr weltweite Konkurrenz auch die Risiken (Verlust von Produktionswissen, Abbau und Abwanderung von Produktionskapazitäten) für deutsche Standorte zugenommen. Auch das Umfeld (regulierter Arbeitsmarkt, Kündigungsschutz, hohe Sozialkosten) spielt hierbei eine Rolle. 

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/wirtschaft-geldanlage/  

 

Neben der Schaffung eines unternehmensfreundlichen Umfeldes kann der Standort selbst einen Beitrag durch Abbau bürokratischer Hindernisse leisten. Hierfür muss der Standort Anstrengungen intensivieren, fokussieren und miteinander vernetzen. Dabei ist eine Standortbilanz ein geeignetes Instrument, mit dem einerseits bereits von der Vision ausgehende Defizite und Versäumnisse offengelegt/sichtbar gemacht werden können, andererseits aber auch Potentiale und Handlungsspielräume aufgezeigt werden können. Auf keinen Fall darf man in der trügerischen Annahme verharren, dass sich die Dinge von selbst wie gewünscht entwickeln werden. Der Zufall mag zwar manchmal Entscheidungen abnehmen, aber die Folgen gehen immer ganz zu Lasten des Nicht-Entscheiders.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation 

 

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Fr

15

Mai

2026

Beruf – Karriere - Faszination Fliegen

Der pommersche Pionier erlebte sie in der Frühzeit der Fliegerei. Wenn auch jene Fliegerrekorde vor drei Jahrzehnten für ihn bereits Geschichte waren. Wenn auch Flieger nicht mehr nur Besessene, sondern schon längst auch „Professionals“ waren, das Fliegen ihnen zum Beruf geworden war:

 

als Fliegen durch „learning by doing“ noch möglich war. 

als Menschen wirklich fliegen durften, 

als Menschen wirkliche Flieger waren, 

als Menschen Fliegen spüren konnten.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/netzwerk-kommunikation/

 

 

Als selbst zu fliegen für noch fast jeden ein unerreichbarer Traum war, durfte der junge Pommer und Stettiner diesen Traum erleben. 

Also ein wahres Traum-Leben, das er für alle Zeiten

fast allen voraus hatte. 

 

Landekreuz, die Erde hat ihn wieder: will der Flugzeugführer seine Maschine landen, lenkt er sie so, dass sie in gerader Linie zum Landekreuz, das immer gegen den Wind ausgelegt wird, fliegt. Um im richtigen Moment zur Landung anzusetzen und in den Gleitflug überzugehen, braucht es gutes Schätzvermögen. Dabei wird unter gleichzeitig leichtem Drücken der Maschine das Gas bis zum Leerlauf des Motors zurückgenommen. In gleichmäßigem Gleitflug schwebt das Flugzeug dann zur Erde. Das Auge des Fliegers misst fortlaufend die abnehmende Entfernung zum Erdboden, bis dieser auf ein bis zwei Meter nahe  gekommen ist. Der Flugzeugführer nimmt nun seine Maschine etwas flacher (indem er ein wenig Höhesteuer gibt) und fängt sie ab. Die Maschine schwebt über dem Boden dahin. Bemerkt der Flugzeugführer die Tendenz der Maschine, sich hinzusetzen, nimmt er den Knüppel ganz langsam an den Bauch, das Spornrad kommt dadurch auf gleiche Höhe mit den Rädern. In Dreipunktlandung setzt die Maschine auf und rollt aus. Geschafft, die Erde hat ihn wieder. Vgl. hierzu jeweils J. Seegert, K. Rammelt: Vom Start bis zur Landung.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

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Do

14

Mai

2026

Um Wandel zu ermöglichen, braucht es genügend Raum für Initiativen

 Originelle Menschen schließen die Kluft zwischen Vision und Realität. Ein skeptischer Optimist glaubt immer, dass Dinge besser sein können – und ist nie überzeugt, dass die aktuellen Ideen schon die richtigen (besten) sind. Nonkonformisten stellen immer Fragen, haben immer neue Ideen, um ein Problem zu lösen. Sie bringen Ordnungen durcheinander und hinterfragen Autoritäten.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/innovation-ki/ 

 

Fotos sind ein Beweis dafür, etwas gesehen zu haben, etwas erlebt zu haben. Und am Ende sind sie ein Beweis dafür, dass es einen wirklich gibt. Mit jedem Auslöser der Kamera entsteht ein neuer Beweis. Jedes Mal eine neue Geschichte: in der Gegenwart gesehen, in den Händen bereits Vergangenheit, jedoch für die Zukunft gerettet. Wir sind längst in der Zukunft angekommen, immer mehr Arbeits- und Lebensbereiche werden digital unterstützt oder gar gesteuert: will man eher Jäger oder ehr Beute sein? Aus der Vergangenheit lassen sich viele Beispiele dafür anführen, wie man zur Beute wird, wenn man Technologietrends nicht ernst nimmt oder verschläft (Kodak, Nokia u.a.).

 

Wer stehen bleibt, wird vom Jäger zur Beute. Von entscheidender Bedeutung ist die Wahl der richtigen Technologien und Werkzeuge. Es kommt darauf an, für ein bestimmtes Problem die passenden Werkzeuge aus dem Werkzeugkasten zu holen. 

 

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Do

14

Mai

2026

Best Practices - Präsentation und Bewertung von Intellektuellem Kapital

Visionen, Strategien, Ziele sind Alleinstellungsmerkmale, mit deren Hilfe es gelingen kann, sich aus der Masse der Mitbewerber hervorzuheben. Insofern sollte man zwar durchaus versuchen, Anleihen bei Unternehmen hinsichtlich der dort beispielsweise für Wissensbilanzen formulierten Leitbilder und Visionen aufzunehmen.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/beruf-karriere/ 

 

„Für eine detaillierte Präsentation und Bewertung von Intellektuellem Kapital kommen immer beide Seiten in Betracht, also sowohl der stellensuchende Bewerber einerseits als auch die personalsuchenden und -verwaltenden Stellen (Personalabteilung, Personalberater) andererseits.“ 

„?“ 

„Sollen die für eine Bilanzierung von Unternehmenswissen entwickelten Konzepte auch für Einzelpersonen und -bewerbungen zur Anwendung kommen, so wäre es von Vorteil, wenn sich beide Seiten an Arbeitsprogrammen orientieren würden, wie sie in Grundzügen auch für eine Implementierung von Wissensbilanzen entwickelt werden müssten.“ 

In Köpfen gespeichertes Kapital?“ 

Das Intellektuelle Kapital umfasst alle Eigenschaften und Fähigkeiten, die einzelne Personen in ein Unternehmen einbringen.“ 

„?“ 

„Zum Beispiel: Mitarbeiterqualifikation, soziale Kompetenz, Mitarbeitermotivation, Führungskompetenz.“ 

„?“ 

„Dieses Humankapital ist im Besitz der betreffenden Person und verlässt mit ihr das Unternehmen.“ 

„Das heißt, das spezifische Wissen eines Unternehmens ist zu einem bedeutenden Teil in Köpfen gespeichert?“ 

„Je wissensintensiver die Leistungen des Unternehmens sind, um größer ist die Bedeutung dieses in Köpfen gespeicherten Wissens. Somit sind Mitarbeiter immer auch Produzenten und Inhaber immaterieller Vermögenswerte.“ 

„Das heißt, ein Verlust von Wissensarbeitern bedeutet somit immer auch Kompetenz- und immaterielle Kapitaleinbußen?“

 Im Rahmen des Bewerbungsvorgangs kommt es darauf an, die richtigen Kräfte zu den richtigen Stellen zu bringen, also die Bewerberfähigkeiten mit den Stellenanforderungen zur Übereinstimmung zu bringen.“

 

„Dabei lesen sich Bewerbungen als die eine Seite des Marktes oft wie ein Sammelsurium beliebiger Fähigkeiten und Qualitäten. Stellenanzeigen als die andere Seite des Marktes beschreiben oft wunschzettelartige Idealbilder.“ 

„Das heißt, beide Seiten des Marktes begegnen sich zunächst mit reinen Aufzählungen von persönlichen Eigenschaften einerseits und eher stereotypen Anforderungen andererseits.“

 

„Ein unübersichtliches Spielfeld?“ 

„Je unübersichtlicher sich jeweils das Tableau der Bewerbereigenschaften und das der Anforderungsfaktoren gegenüberstehen, umso größer die Gefahr von Enttäuschungen oder Fehlbesetzungen. Aus dem Konzept der Wissensbilanz übertragbare Methoden und Instrumente vermögen hier eine durchaus für beide Seiten produktive Brücke zu schlagen.“ 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

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Mi

13

Mai

2026

Beruf Karriere – Kopfschätze Inspiration

 Vorbereitung auf Vision, Strategie und Ziel - Unternehmen formulieren, wenn sie gut geführt sind, ausgefeilte Leitbilder und Strategien. Dabei spielt der Humanfaktor mit seinen Wissensressourcen meist eine zentrale Rolle. 

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/beruf-karriere/ 

 

Da also die eine Seite des Marktes bei der Personalsuche bereits direkt oder indirekt nach einer ausgearbeiteten strategischen Konzeption vorgeht, sollte der Bewerber als Verhandlungspartner und andere Seite des Marktes sich hierauf vorbereiten und einstellen. Am besten kann dies dadurch gelingen, dass er seinerseits für sich selbst ebenfalls Visionen, Strategien und Ziele entwickelt. In Personalgesprächen wird er ohnehin über kurz oder lang danach befragt werden.

 

„Visionen und Ziele sind nicht nur bereits für sich allein betrachtet zentrale Grundlage für ein erfolgsorientiertes Personalwesen.“ 

„?“ 

„Hat man sich im Vorfeld mit ihnen eingehend beschäftigt und auseinandergesetzt, möglicherweise auch in Frage kommende Optionen und Alternativen geprüft, fallen auch  die notwendigen Entscheidungen über die Wege dorthin leichter.“ 

„?“ 

„Klare Zielvorstellungen helfen dabei, die eigenen Positionen und Vorstellungen offensiv zu vertreten. Unbeirrt den eigenen Standpunkt vertreten zu können, fördern bei Gesprächs- und Verhandlungspartnern die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz eines Bewerbers.“ 

 

„Jedes Bewerbungsvorhaben folgt eigenen Gesetzen.“ 

„Ansonsten dürfte bloßes Kopieren auch wenig Sinn machen,. jedes Bewerbungsvorhaben erfordert daher die Entwicklung hierauf abgestimmter Visionen, Strategien und Ziele.“ 

„Im Geschäftsleben ist Schnelligkeit meist gleichbedeutend mit Erfolg.“ 

„Das heißt?“ 

„Wissensorientierte Personen beginnen mit einer Vision und Konzeption und bewegen diese schneller und besser durch die Wertekette hindurch zum Abnehmer des Wissens.“

 

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Di

12

Mai

2026

Anlagestrategie im Nash-Gleichgewicht

Das Nash-Gleichgewicht ist ein Konzept aus der Spieltheorie, das beschreibt, wie Spieler in einem strategischen Spiel ihre Entscheidungen treffen, wenn sie die Strategien der anderen Spieler kennen. In einem Nash-Gleichgewicht hat kein Spieler einen Anreiz, seine Strategie zu ändern, da er dadurch keinen Vorteil erzielen würde.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/wirtschaft-geldanlage/ 

 

Unterstützung der Anlagestrategie:

 

Marktanalyse: Analysiere die Strategien anderer Marktteilnehmer. Wenn du weißt, wie andere Investoren auf bestimmte Marktbedingungen reagieren, kannst du deine eigene Strategie so anpassen, dass sie optimal auf diese Reaktionen abgestimmt ist.

 

Diversifikation: Durch Diversifikation kannst du sicherstellen, dass deine Anlagestrategie robust gegenüber den Entscheidungen anderer Marktteilnehmer ist. Dies kann helfen, das Risiko zu minimieren und stabile Renditen zu erzielen.

 

Spieltheoretische Modelle: Verwende spieltheoretische Modelle, um verschiedene Szenarien zu simulieren und die besten Strategien zu identifizieren. Dies kann dir helfen, fundierte Entscheidungen zu treffen und deine Anlagestrategie zu optimieren.

 

Langfristige Planung: Berücksichtige langfristige Trends und Strategien anderer Marktteilnehmer. Ein Nash-Gleichgewicht kann dir helfen, eine nachhaltige und langfristig erfolgreiche Anlagestrategie zu entwickeln.

 

Vermeidung von Überreaktionen: Da das Nash-Gleichgewicht auf stabilen Strategien basiert, kannst du vermeiden, auf kurzfristige Marktbewegungen überzureagieren. Dies kann dir helfen, eine konsistente und disziplinierte Anlagestrategie zu verfolgen. 

 

Das Nash-Gleichgewicht, ein Konzept aus der Spieltheorie, kann auch in der Aktienauswahl angewendet werden. Zum Beispiel::

 

Strategische Interaktionen: Investoren agieren oft in einem strategischen Umfeld, in dem sie die Entscheidungen anderer Marktteilnehmer berücksichtigen müssen. Ein Nash-Gleichgewicht tritt auf, wenn jeder Investor seine beste Strategie wählt, vorausgesetzt, die Strategien der anderen bleiben unverändert. 

 

Marktgleichgewicht: In einem Markt mit mehreren Investoren kann das Nash-Gleichgewicht helfen, das Gleichgewicht der Aktienpreise zu bestimmen. 

 

Portfolio-Optimierung: Investoren können das Nash-Gleichgewicht nutzen, um ihre Portfolios zu optimieren. 

 

Risikomanagement: Durch die Anwendung des Nash-Gleichgewichts können Investoren besser mit Risiken umgehen 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

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Mo

11

Mai

2026

Wurzeln sind für den Baum wie das Gehirn für den Menschen

 Wenn manche Häuser der Menschen mit der Fähigkeit ausgestattet werden, Fenster und Rolläden selbständig schließen und öffnen zu können, so haben Pflanzen eine vergleichbare Tätigkeit (mit ihren Poren) längst bis zur Perfektion entwickelt.

 

https://www.derstandortbeobachter.de/wirtschaft-f%C3%B6rdern/ 

 

Pflanzliche Organismen haben ein Bewusstsein davon, was ihnen nutzt und was ihnen schadet. Wurzeln sind für den Baum wie das Gehirn für den Menschen. So findet man in alten Wäldern, die sich über die Zeit hinweg auch selbst überlassen wurden, dürre Ästchen aus dem Laubboden herausragend. Und ist erstaunt zu hören, dass dies hundertjährige Krüppel seien. Denn in jedem Jahr wuchs eine solche Buche nur gerade einen Zentimeter: fast kein Licht lässt Mutter Baum ihren Kindern. Gerade dies befähigt diese, wenn ihre Stunde dann einmal gekommen ist, dazu sehr alt zu werden. 

 

Über das deutsche Bildungssystem ist ein Sturm an Kompetenzen hereingebrochen, von den Lehrenden werden sowohl Kompetenzorientierungskompetenz als auch Durchhaltevermögenskompetenz gefordert: der gesamte Bildungsweg wird in kleine Kompetenzschnitzel zerschnitten. Die deutsche Bildungspolitik verfolgt das Ziel, möglichst viele Studenten in möglichst kurzer Zeit durch das Bildungssystem zu schleusen. Dafür werden abstrakte Kompetenzen erfunden, die so zerstückelt werden, dass damit alles angeblich objektiv messbar gemacht werden kann: es werden immer wieder neue Kompetenzen erfunden, denn Omnikompetenz zu hundert Prozent ist nie erreichbar.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

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Mo

11

Mai

2026

Wörter kanalisieren Gedanken – unsere Gedanken sind keine digitalen Maschinen

 „Wörter leben nicht nur mit der Sprache – wir leben aus ihr und von ihr. Sie formt uns und wir verbrauchen sie.“ Wörter sind es, die unsere Gedanken kanalisieren, unsere Vorurteile züchten und unser Verhalten steuern.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/bildung-wissen/ 

 

Natürlich gibt es heute in der Wolke (Cloud) Millionen von Fotografien. Aber sie sind wie versprengte Butterblumen in einem riesigen grünen Tal. Schon immer wollte man Menschen und Orte, Berge und Flüsse, Städte und Landschaften auch über eine Bilderwelt erfahren. Die Welt, wie sie vor über fünfzig Jahren einmal war, ist und bleibt von Digitalkameras und massenhaften drucktechnischen Reproduktionen (für immer) unerfasst. Menschen müssen in einer Zeit, in der die Entwicklung künstlicher Intelligenz voranschreitet und KI-Systeme besser Schach, Go oder Poker spielen als der Mensch, ihre biologische mit maschineller Intelligenz verschmelzen, um nicht überflüssig zu werden. Der Mensch also nur noch ein Relais zur Datenübertragung? 

 

Gehirne sind nicht computerisierbar, „weil das menschliche Bewusstsein das Ergebnis unvorhersagbarer, nichtlinearer Interaktionen zwischen Milliarden von Zellen ist. Unsere Gehirne arbeiten nicht in einer algorithmischen Weise und sind keine digitalen Maschinen“. „Das Problem ist nicht, dass KI-Systeme immer intelligenter werden, sondern der Mensch darauf eingestellt wird, wie eine Maschine zu operieren und im Autopilot-Modus zu laufen“. 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

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Sa

09

Mai

2026

Transformation von Altindustrie zu Green-Tech-Cluster

 Sterbendes Industriecluster (Altindustrie)

 

Viele Städte besitzen ein traditionelles Industriecluster, das über Jahrzehnte Wohlstand geschaffen hat, aber strukturell unter Druck gerät.

 

Typische Ursachen

 

  • globale Konkurrenz
  • technologische Umbrüche
  • Energiepreise
  • Fachkräftemangel

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/innovation-ki/

 

  

Ein klassisches Beispiel für strukturellen Wandel zeigt sich historisch im Industriegebiet des Ruhrgebiet.

 

Merkmale eines sterbenden Clusters

 

  • sinkende Beschäftigung
  • fehlende Innovation
  • alternde Firmenstruktur
  • geringe Neugründungen

 

Strategische Optionen

 

  • Transformation der Industrie
  • Integration neuer Technologien
  • Umnutzung von Industrieflächen

 

Neues Green-Tech-Cluster (Transformationscluster)

 

Hier entsteht eine neue wirtschaftliche Zukunft.

 

Das Cluster konzentriert sich auf Technologien der Energiewende.

 

Typische Branchen

 

  • Wasserstoffwirtschaft
  • erneuerbare Energien
  • Speichertechnologien
  • Kreislaufwirtschaft

 

Ein Beispiel für solche Entwicklungen findet man in der Energiewende-Strategie Deutschlands

 

Stärken

 

  • politischer Rückenwind
  • neue Investitionen
  • internationale Nachfrage

 

Risiken

 

  • technologische Unsicherheit
  • hohe Investitionskosten

 

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Sa

09

Mai

2026

Auch im Informationszeitalter bleibt es eine Kunst, die Zeichen der Zeit zu lesen

Big Data macht zwar fast alles irgendwie rechenbar, aber deswegen den Lauf der Dinge noch längst nicht (und schon gar nicht genau) vorhersagbar. Es könnte durchaus geschehen, dass das Wissen der Menschheit von der Logik der Klicks eingeholt und in Form klickgetriebener Inhalte überrollt werden könnte.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/netzwerk-kommunikation/ 

 

Nutzerdaten finden unkontrolliert einen Zugang zum realen Leben, können Einfluss auf reale Verträge, Verhaltensweisen, Lebensgewohnheiten, Kreditwürdigkeit, Bewegungs- und Kommunikationsmuster  u.a. nehmen. An vielen und von vielen Stellen wird kundgetan, in welchem Ausmaß die sogenannte Industrie 4.0 die wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse, die Arbeitsbedingungen und Lebensumstände aufwirbeln, umgraben und umschichten. So soll es über hundert Milliarden vernetzte Geräte geben: von Waschmaschinen, Licht- und Heizungssystemen bis hin zu Autos und Bahnen und was sonst noch allem. In der Digitalgesellschaft heißt es bezüglich der Verfügbarkeit von Daten und Wissen oft: ewig, alles, überall! (Idee eines barrierefreien Weltkommunikationsraumes im unendlichen Speicheruniversum).

 

Kreative Kultursiedler sind Auslöser für Entwicklungsprozesse; sie wirken als Multiplikatoren und arbeiten vergleichbar mit einem Pflanzbewuchs auf nährstoffarmen Böden: in diesem Bild sind sie der Humus, den „nährstoffarme Standorte“ brauchen. Auf dem dadurch „veredelten“ Standort werden auch andere Pflanzen, sprich Wirtschaftszweige, überlebensfähiger. Kulturschaffende sind oft robuster als andere Wirtschaftsgruppen und nehmen auch Räumlichkeiten mit geringer baulicher, energetischer oder ausstattungstechnischer Qualität in Kauf, wenn dafür andere Vorteile (günstige Mieten, stützungsfreie Ausstellungsräume, Laderampen) erreichbar sind. Wer aber könnten nun diese Kultursiedler und Raumpioniere sein? Prädestiniert hierfür sind Akteure der kleinen Kulturwirtschaft. Dabei geht es um einen Sammelbegriff für unterschiedlichste Richtungen eines in vielen Facetten schillernden Wirtschaftszweiges. Es sind vorwiegend Künstler, Freiberufler und Kleinstunternehmen aus den Bereichen Werbung und Design, Architektur und Innenarchitektur,  Raumgestaltung, Shop- und Ausstellungsdesign, Kunsthandwerk (Restauratoren, Instrumen-tenbauer, Buchbinder, Goldschmiede u.a.), Kunst (Galerien, Maler, Bildhauer, Video- und Objektkünstler), Musik (Komponisten, Interpreten, Tonstudios, kleine Musiklabels, Musikvertrieb, Veranstaltungsplanung), Kultur- und Eventmanagement (Sponsoring, Projektkonzeption), Kulturtourismus, Kulturpädagogen.

  

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Fr

08

Mai

2026

Standort-Berichtswesen erfordert klare Definition und Struktur

Ein gut aufgebautes Standort-Berichtswesen steht für: 

einheitliche Abgrenzung und Zuordnung auf Faktoren-Cluster, 

einheitliche Bewertungsmethoden nach Quantität, Qualität und Systematik,

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/wirtschaft-geldanlage/  

 

………..eindeutige Zuordnung von Indikatoren für Standortfaktoren, 

einheitliche Definition und Interpretation von Indikatoren. 

eindeutige Zuordnung von Maßnahmen auf Standortfaktoren, 

einheitliche Strukturierung von Maßnahmen, 

eindeutige Verknüpfung von Faktoren nach Wirkungsstärke und –dauer, 

alle Einzel-Tatbestände im System durchgängig abstimmfähig, 

zeitlich oder lokal unterschiedliche Standortbilanzen immer vergleichbar. 

 

Mit Hilfe von klar strukturierten Bewertungsansätzen und weitestmöglicher Einbeziehung von zahlenmäßig kontrollierbaren Indikatoren erfolgt eine möglichst weite Annäherung an in der Wirtschaftswelt übliche Denkweisen. Besonders gegenüber der Investoren- und Kreditgeberseite können damit Akzeptanz und Glaubwürdigkeit verbessert werden. 

 

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Do

07

Mai

2026

Der Weg einer „oralen Gesellschaft“

 Auf der Welt soll es etwa 6.000 Sprachen geben: davon werden bereits über 1.000 allein im kleinen Neuguinea mit einer Bevölkerung von gerade einmal zehn Millionen gesprochen. Was vor tausenden von Jahren eher der Normalfall war ist heute ein Sonderfall: die Planierung der sprachlichen Vielfalt schreitet weiter voran. In einer vernetzten und audiovisuell organisierten Welt von morgen braucht man immer weniger Menschen, die lesen und schreiben können.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/wirtschaft-geldanlage/ 

 

Der Weg einer „oralen Gesellschaft“ zurück in die Mündlichkeit ist vorgezeichnet: die Erosion der Schriftkultur ist bereits an vielerlei Stellen zu besichtigen, die audiovisuelle Kommunikation befindet sich unaufhaltbar auf dem Vormarsch. Im Siliziumzeitalter der heutigen Zeit geht es an erster Stelle um Veränderung, das Streben nach Bewahrung und Instandhaltung wird eher negativ oder (wenn überhaupt) an hinterer Stelle gesehen: eine Welt in permanenter Umwälzung ist ohne eine gewisse Beständigkeit nicht immer eine schöne (neue) Welt. Trotz noch so riesiger Datenmengen scheint es aber ein Missverhältnis von Informationsfülle und Wissensdefizit zu geben. Wir tasten uns auf einem Berg von Daten durch ein Gelände, das wir nicht kennen. Einerseits sind wird geradezu auf Gedeih und Verderb auf elektronische Maschinen zur Informationsverarbeitung angewiesen: andererseits beschleicht uns nur zu oft das Gefühl, das wir über die Welt, in der wir uns bewegen, zu wenig wissen. Es kommt darauf an, den Mut zu haben, sich die Grenzen des Wissens einzugestehen und sich nicht mit immer mehr Informationen über dessen Fehlen hinwegzutäuschen. Vor allem bereit zu sein, neben informationsgesättigtem Sachverstand Vernunft walten zu lassen.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

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Do

07

Mai

2026

Frühwarnsystem für strukturelle Standortprobleme

 Eine Standortbilanz kann frühzeitig kritische Entwicklungen aufzeigen 

Beispiele: 

  • Abwanderung wichtiger Branchen
  • Fachkräftemangel
  • Verlust von Innovationsfähigkeit
  • steigende Abhängigkeit von wenigen Großunternehmen 

So kann die Kommune früher gegensteuern, bevor Probleme sichtbar werden.

 

https://www.beckinfo.de/strategische-planung/ 

 

Eine Standortbilanz kann dabei Fragen beantworten wie: 

  • Welche Branchen passen besonders gut zum Standort?
  • Welche Zukunftstechnologien könnten sich entwickeln?
  • Wo liegen regionale Wettbewerbsvorteile? 

Sie wird damit zur strategischen Landkarte der wirtschaftlichen Entwicklung

 

Eine gut aufbereitete Standortbilanz kann auch nach außen wirken: 

  • gegenüber Investoren
  • gegenüber Unternehmen
  • gegenüber Bürgern 

Sie zeigt: 

  • Warum dieser Standort attraktiv ist
  • Welche Potenziale vorhanden sind
  • welche Zukunftsperspektiven bestehen 

Verbindung von Wirtschaft, Stadtentwicklung und Lebensqualität 

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation

 

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Mi

06

Mai

2026

KI-Check Testamentsvollstrecker: im Nachlass-Verzeichnis wird Finanzvermögen manipuliert

Fallbeispiel: Ein Testamentsvollstrecker, der gleichzeitig Haupterbe ist, unterlässt es, in dem von ihm erstellten und den Miterben schriftlich zugestellten Nachlassverzeichnis ein ihm bekanntes Wertpapier-Depot anzugeben. Erst als einer seiner Miterben dies entdeckt und ihm vom über den Tod hinaus vom Erblasser erteilte Vollmachten verweigert, wird in einer seiner späteren Kontoübersichten das verschwiegene Depot in Höhe von mehreren zehntausend Euro heimlich ohne Kommentar eingefügt.

 

Frage an KI: 

Welches Gesamturteil ist hierüber zu fällen? 

In welchem Umfang hat sich der Testamentsvollstrecker strafbar gemacht? 

Wer ist hierüber zu informieren? 

 

 

Ergebnis KI-Check – KI-Antwort 

Der geschilderte Fall ist rechtlich heikel – und zwar gleich auf mehreren Ebenen (Erbrecht, Pflichtverletzungen eines Testamentsvollstreckers und mögliches Strafrecht). Ein „Gesamturteil“ lässt sich nicht pauschal wie ein Gericht fällen, aber man kann die Situation juristisch ziemlich klar einordnen:

 

1. Gesamtwürdigung des Verhaltens

 

Ein Testamentsvollstrecker hat eine strenge Treue- und Offenlegungspflicht gegenüber allen Erben. Wenn er zugleich Haupterbe ist, besteht ein erhöhter Interessenkonflikt.

 

Das bewusste Verschweigen eines bekannten Vermögenswertes (Wertpapierdepot) im Nachlassverzeichnis deutet klar auf:

 

  • vorsätzliche Pflichtverletzung
  • Verstoß gegen die ordnungsgemäße Nachlassverwaltung
  • mögliches eigenes wirtschaftliches Vorteilsstreben zulasten der Miterben

 

Dass das Depot erst „klammheimlich“ später auftaucht, verstärkt den Eindruck, dass hier nicht nur ein Versehen vorliegt, sondern ein bewusstes Zurückhalten von Informationen.

 

👉 Gesamturteil:
Zivilrechtlich schwerwiegende Pflichtverletzung, mit starkem Verdacht auf strafrechtlich relevantes Verhalten.

 

2. Mögliche Strafbarkeit

 

Hier kommen mehrere Straftatbestände nach dem Strafgesetzbuch (StGB) in Betracht. Welche tatsächlich erfüllt sind, hängt vom Nachweis des Vorsatzes ab:

 

a) Untreue (§ 266 StGB)

 

  • Der Testamentsvollstrecker verwaltet fremdes Vermögen treuhänderisch.
  • Durch das Verschweigen könnte er seine Vermögensbetreuungspflicht verletzt haben.
  • Voraussetzung: Vermögensnachteil für die Miterben

 

👉 Sehr naheliegend.

 

b) Betrug (§ 263 StGB)

 

  • Wenn er aktiv täuscht (z. B. durch ein unvollständiges Nachlassverzeichnis),
  • und dadurch andere Erben zu einem Verhalten bewegt (z. B. Verzicht, falsche Zustimmung),

 

👉 Möglich, aber schwerer nachzuweisen als Untreue.

 

c) Urkundenfälschung / mittelbare Falschbeurkundung

 

  • Ein Nachlassverzeichnis kann rechtlich relevant sein.
  • Wenn bewusst falsche oder unvollständige Angaben gemacht werden,

 

👉 Kommt in Betracht, vor allem bei eidesstattlicher Versicherung.

 

d) Unterschlagung (§ 246 StGB)

 

  • Falls er Vermögenswerte tatsächlich für sich verwendet oder beiseiteschafft,

 

👉 Möglich, wenn Zugriff und Aneignungsabsicht vorliegen.

 

3. Zivilrechtliche Konsequenzen

 

Unabhängig vom Strafrecht:

 

  • Entlassung als Testamentsvollstrecker durch das Nachlassgericht
  • Schadensersatzpflicht
  • ggf. Auskunfts- und Rechenschaftspflichten
  • mögliche Rückabwicklung von Verfügungen

 

4. Wer sollte informiert werden?

 

Hier gibt es mehrere sinnvolle Schritte:

 

a) Nachlassgericht

 

(zuständig beim Amtsgericht)

 

  • Antrag auf Entlassung des Testamentsvollstreckers
  • Vorlage der Beweise (Kontoauszüge etc.)

 

b) Strafverfolgungsbehörden

 

(z. B. Staatsanwaltschaft)

 

  • Strafanzeige wegen Untreue/Betrug möglich

 

c) Eigener Rechtsanwalt

 

  • dringend zu empfehlen (Fachanwalt für Erbrecht)
  • zur Durchsetzung von:
    • Auskunftsansprüchen
    • Schadensersatz
    • gerichtlichen Maßnahmen

 

5. Praktische Einschätzung

 

Entscheidend ist die Frage:
War das Verschweigen vorsätzlich oder ein nachweisbarer Irrtum?

 

  • Ein „Vergessen“ bei einem einzelnen kleinen Posten wäre denkbar
  • Ein Depot über mehrere zehntausend Euro spricht aber klar gegen ein Versehen

 

Die spätere „stille Korrektur“ ohne offene Mitteilung ist ein zusätzlich belastendes Indiz.

 

Fazit

 

  • Es liegt sehr wahrscheinlich eine schwere Pflichtverletzung vor
  • Strafrechtlich steht insbesondere Untreue im Raum
  • Zivilrechtlich drohen Entlassung und Schadensersatz
  • Die Angelegenheit gehört vor das Nachlassgericht und ggf. die Staatsanwaltschaft 

 

Sollte man zusätzlich weitere KI-Durchläufe mit dieser Frage starten, da die KI bei gleicher Frage auch zu einem anderen Ergebnis kommen könnte? Ist dies wahrscheinlich zu erwarten? 

 

https://www.derstandortbeobachter.de/testamentsvollstrecker-macht/ 

 

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Mi

06

Mai

2026

Das stärkste Kapital eines guten Beraters: ganzheitliches Denken und Unabhängigkeit

Beratungsbücher über Lebenslagen aller Art sind bei Lesern beliebt, Unternehmensberater als Kern der Beratungsbranche stehen dagegen in keinem so hohen Ansehen. Egal, ob in der allgemeinen Öffentlichkeit, in Fernsehserien oder Kinofilmen, Berater werden in einem überwiegend ungünstigen Licht dargestellt, so u.a. als ichbezogen, karrieregeil und nur auf Geld fixiert.

 

https://www.beckinfo.de/publikationen-medien/ 

 

Kunden seien für Berater lediglich Mittel zum Zweck, sie dienten lediglich als Cash-Cow. Berater seien arbeitswütig und gewissenlos und aufgrund des von ihnen zur Schau getragenen Überlegenheitsgehabes eher unsympathisch. Ohne gleich in das Gegenteil zu verfallen und nun ein Hohelied auf Berater anzustimmen muss man denn doch konstatieren, dass Berater zwar nicht unbedingt geliebt, aber dennoch gebraucht werden. Jedoch nicht als anmaßende Rambo-Nummer: vielmehr sind immer öfter und immer stärker gerade „weiche“ Faktoren und Sozialkompetenzen gefragt. Und vor allem als das stärkste Kapital eines guten Beraters: ganzheitliches Denken und Unabhängigkeit. 

 

Trotz zahlreicher Einzelaktivitäten im Zusammenhang mit dem Zukunftsrohstoff „Wissen“ gibt es oft noch Lücken, die eine bestmögliche Ausschöpfung der in ihm steckenden Entwicklungspotentiale behindern. Insbesondere fehlt vielfach noch ein in sich schlüssiges Konzept bzw. Instrument, mit dem sich alle Einzelkomponenten des Intellektuellen Kapitals vollständig und mit einheitlicher Systematik abbilden lassen. Mit Hilfe einer Personalbilanz kann nicht nur das „Was-ist“, sondern auch das „Was-sein-könnte“ (Potenziale, Perspektiven) verdeutlicht werden. 

 

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Di

05

Mai

2026

Individuell maßgeschneiderte Lernstrategie – Strategiekompetenz geht vor Faktenwissen

Zunächst war und ist die Schule der wichtigste (erste, einzige) Ort zum Lernen. Heute kommen die Netzwerke als weitere Orte hinzu. Lernen ist der Erwerb von geistigen, körperlichen und sozialen Fähigkeiten und Kenntnissen, vor allem aber lernen wir durch die Reflexion von Erfahrungen. Lernen ist unabdingbar, um sich in der Welt zurechtfinden zu können. Dabei tritt reines Faktenwissen mehr und mehr hinter Strategie- und Kompetenzerwerb zurück.

 

https://www.beckinfo.de/strategische-planung/ 

 

Jeder sollte dabei seine eigenen Lernstrategien entwickeln. Die Lernmöglichkeiten in der digitalen Welt sind nahezu unbegrenzt und umfassen neben der direkten und aktiven Nutzung auch die Thematisierung digitaler Inhalte in analogen Kontexten oder eine multimediale Verarbeitung von Inhalten. Im Eiltempo einer rasenden Digitalisierung ist schneller immer besser: so das allgemeine Credo. Zeiten einer nie dagewesenen Beschleunigung reißen auch das Arbeitsleben mit. Der Kern liegt in den rasenden Fortschritten der Digitalisierung, die jede Form der Informationsbeschaffung und Informationsverarbeitung mit ungeheurer Schnelligkeit erlaubt. Allerdings sind mit diesen Errungenschaften aber gleichzeitig auch die Handlungserwartungen in die Höhe geschnellt: man kann und muss schneller reagieren, schneller entscheiden, sich schneller zurückmelden, schneller arbeiten und mehr Dinge in der gleichen Zeit erledigen. Beruflich und privat quasi in Echtzeit mit Reaktionszeiten, die gegen Null tendieren. Die Innovationsverdichtung ist fortwährend auf Wachstum getrimmt. Mehr Lebenstempo verengt gleichzeitig Autonomiespielräume.

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation.

 

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Mo

04

Mai

2026

Mit-der-Hand-Schreiben aktiviert Hirnareale

Wer Buchstaben mit Handbewegungen zu Worten verbindet, aktiviert im Vergleich zur Nutzung von Tastaturen meist ungleich mehr Hirnregionen: die relative Langsamkeit von Schreibschriftabläufen unterstützt die Gedankenfindung und fördert die Konzentration. Man kann dem Zeitenwandel durchaus Rechnung tragen, ohne dafür Natur und Schrift nur noch auf dem Bildschirm erleben zu dürfen.

 

https://www.beckinfo.de/publikationen-medien/ 

 

Wenn also das Schreiben nach Aussprache gelernt wird, orthographische Fähigkeiten nachrangig sind, der obligatorische Sprachschatz gekürzt wird, zeigen sich hierdurch Hinweise auf Geringschätzung von Sprache. Andererseits gibt es Belege dafür, dass flüssiges Mit-der-Hand-Schreiben mehr Hirnareale aktiviert als das Tippen von Einzelbuchstaben, dass man sich Texte mit einer Verbundschrift besser merken und ihren Sinn besser erfassen kann. Verbundene Schriften machen sprachliche Einheiten besser lernbar. Langjährige Schulzeiten sind teuer, heute mehr denn je. Nicht nur für Leistungsempfänger, sondern viel mehr noch für Leistungserbringer. Nicht ungewöhnlich deshalb, wenn immer mal wieder jemand Berechnungen über die Rendite einer verbrachten Schulzeit oder eines Studiums anstellt. Wäre es daher nicht nur logisch, auch einmal Überlegungen zur Rendite von Schulen und deren Produkten anzustellen? Die Schule erstellt zwar zahlreiche Produkte, weiß aber nie oder selten, was aus ihnen einmal wird. In der Prozesskette fehlt die Endkontrolle. Wenn Abgänger ihre Schule verlassen haben, durchlaufen sie in ihrem weiteren Leben zahlreiche weitere Anreicherungs-, Transformations- und Umwandlungsprozesse hinsichtlich der im Rahmen der Schulzeiten einmal erlangten Wissensstände. Was also läge näher als nachzuforschen, was aus dem ursprünglichen von der Schule vermittelten Wissen im weiteren Verlauf geworden ist. Hat es neue Blüten und Zweige, weitere Ableger gebildet? Kann man eine Wachstumsgeschwindigkeit orten und feststellen? Oder sind gewisse Wissensbestandteile später wieder abgestorben und verkümmert? Wenn welche und warum? Wie viel Prozent des im Laufe der Schulzeit vermittelten Wissens konnte im späteren Leben noch genauso genutzt werden? Welcher Anteil wurde überhaupt in ein späteres Leben hinüber gerettet? Und in welchem Umfang war das vermittelte Wissen die Basis oder Voraussetzung dafür, dass damit überhaupt erst weiteres Wissen erlangt werden konnte? Und überhaupt: welche Potentiale konnten mit Hilfe des erworbenen Wissens eröffnet werden?

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation.

 

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Mo

04

Mai

2026

Standortanalyse - Hier geht es um alles, ohne diese Basis fällt ein Standort schnell raus

Ein Standort ist nie „gut“ oder „schlecht“ an sich – sondern immer relativ zu anderen. Eine Standortanalyse ist kein hübsches Prospekt – sie ist eher ein schonungsloser Realitätscheck. Wenn sie gut gemacht ist, zeigt sie nicht nur Stärken, sondern vor allem die blinden Flecken eines Ortes. Jeder starke Standort hat ein klares Profil: Wofür steht er? Was ist seine Geschichte? Ohne ein überzeugendes Narrativ bleibt selbst ein objektiv guter Standort unsichtbar.

 

                    DEMOGRAFIE
               (Bevölkerung, Fachkräfte)
                      
                      
       INFRASTRUKTUR ──┼── WIRTSCHAFTSSTRUKTUR
 (Verkehr, Energie,      (Branchen, Cluster,
  Digitalisierung)        Unternehmen)
                      
                ┌───────────────┐
                  STANDORT   
                   ANALYSE   
                └───────────────┘
                      
                      
     KOSTENSTRUKTUR ───┼── MARKT & NACHFRAGE
 (Mieten, Steuern,       (Kaufkraft,
  Löhne, Energie)         Wachstum)
                      
                      
                 IMAGE & LEBENSQUALITÄT
           (Kultur, Umwelt, Attraktivität)

 

 

 

Lageanalyse

 

  • Makrostandort (Region, nationale Lage)
  • Mikrostandort (konkretes Gebiet oder Grundstück) 

Strukturanalyse

 

  • Wirtschaftsstruktur
  • Branchencluster
  • Unternehmenslandschaft

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/innovation-ki/

  

 

Infrastruktur- und Erreichbarkeitsanalyse 

  • Verkehr
  • Digitalisierung
  • Energie
  • Logistik 

Arbeitsmarktanalyse 

  • Fachkräfteangebot
  • Qualifikationsniveau
  • Hochschulen und Forschung 

Marktanalyse 

  • Kaufkraft
  • Nachfrageentwicklung
  • Wettbewerbsstruktur 

Kostenanalyse 

  • Grundstücke
  • Immobilienpreise
  • Lohnkosten
  • Steuerbelastung 

Image- und Lebensqualitätsanalyse 

  • Umweltqualität
  • Kultur
  • Sicherheit
  • Freizeit 

Zukunfts- und Risikoanalyse 

  • Strukturwandel
  • Innovation
  • Resilienz
  • Klimarisiken

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation.

 

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Sa

02

Mai

2026

Setzlinge und Pflanzen von Lebenslinien wollen sorgsam gepflegt sein

 Selbstvergewisserung und Abgrenzung auf dem Radar der Generationenerfinder: die Konstruktion von Generationen ist ein allseits geübtes Spiel. So zählt man zur sogenannten Nachkriegsgeneration vor allem jene, die sich unbelastet von Nazi-Zeiten fühlen durften: sprich die Gnade der Spätgeborenen erfahren haben. Für viele Konservative mit negativem Beigeschmack belegt ist dann die sogenannte 68-er-Generation. Derartige Schlagworte dienen eher der Selbstvergewisserung und Abgrenzung. Denn die Zeiten sind unsicher und Altes gilt nur noch wenig.

 

https://www.rheinmaingeschichten.de/bildung-wissen/ 

 

Angemaßte Propheten und Sterndeuter maßen sich an, über künstlich definierte Generationenbegriffe angebliche Gemeinsamkeiten zu identifizieren. Wer schreibt, der bleibt. Ein Rest an dichterischer Freiheit bleibt immer. Dies muss so sein, dies wird so sein. Das rechte Maß der Mittel: erzählt man Schulzeiten mit Geschichten zu einer Schule im Hanauer Land nun in Worten oder in Bildern? Welches der beiden Mittel ist näher an der Wirklichkeit? Mit den heutigen Mitteln der Fotografie ließen sich die Seiten einer Geschichte rasch digital auffüllen. Wozu dann noch die Mühe, dies alles noch mit Worten beschreiben zu wollen? Bilder scheinen wirklichkeitsgetreuer, näher an der Wirklichkeit zu sein. Sie sind so etwas wie der Urknall eines bestimmten Augenblicks. Damit sind sie immer, nicht mehr und nicht weniger, ein bestimmter Moment aus jenen Schulzeiten. Eine Aneinandereihung von Momenten, ist dies auch eine erzählte Geschichte? Oder verlangt diese nicht doch auch nach verbindenden, beschreibenden und manchmal vielleicht auch (er)klärenden Worten? Schul- wie Bildungszeiten sind heute in Zeiten des Internets unabhängig von Ort und Zeit. Die Verfügbarkeit von Informationen ist nahezu unbegrenzt, die Informationsflut kaum noch zu bremsen. Die Gefahr einer Informationsverschmutzung ist nicht mehr von der Hand zu weisen. In dem Gestern war dies noch anders. Bildung war weitaus mehr als heute noch eine Holschuld. Es gab weder Laptop noch Datenbanken, mit denen sich jedermann fast beliebig Zugang zu Wissen verschaffen konnte. 

Fr

01

Mai

2026

Bürgermeister, Wirtschaftsförderer Standortanalyse - Funktionen urbaner Freiräume

Flüsse prägen und begründen die Strukturen einer Stadt und bilden häufig sogar den Ursprung ihrer Entwicklung (die Furt am Main). Eine Flusslage ist für viele Bürger einer Stadt nicht zuletzt auch identitätsstiftend (Kölle am Rin). Stadtentwicklungen müssen Flussräume als eine grundlegende regionale und urbane Komponente neu überdenken. Es geht um neue Formen multifunktionaler Wasserlandschaften, Flüsse und ihre Uferbereiche haben wichtige Funktionen als urbane Freiräume.

 

 

https://www.beckinfo.de/wirtschaft-wissen/

 

 

Flüsse sind räumlich stark begrenzte, wasserwirtschaftliche Infrastrukturen mit eigendynamischen Prozessen. Urbane Gewässerlandschaften stehen im komplexen Zusammenspiel von Naturprozessen, Nutzungsanforderungen und Stadt- und Freiraumgestaltung. Was manchmal zu fehlen scheint, ist die Fähigkeit, Transparenz in diese komplizierte Standortumwelt zu bringen, d.h. alle Standortfaktoren vollständig zu identifizieren. Standorte unterscheiden sich immer nach Größe, wirtschaftlichem und sozialem Umfeld und nicht zuletzt auch hinsichtlich politischer Zielsetzungen unterscheiden: jede Kommune muss eine eigene Lösung entwickeln, die ihrem individuellem Profil am besten entspricht und zur Differenzierung von anderen Standorten die Stärken überzeugend herausstellt, gleichzeitig aber mögliche Schwachpunkte nicht verschweigt. Standortbilanzen müssen als Investitionen gesehen und als solche gehandhabt und bewertet werden: hierzu aufgesetzte Projekte sollten sich wie alle sonstigen Investitionen auch zuvor einer detaillierten Kosten-Nutzen-Analyse mit klar abgrenzbarem Zeithorizont und Bilanzierungsbereich stellen. Voraussetzung und Grundlage hierfür ist die vorherige Ausarbeitung eines detaillierten Arbeitsprogramms. 

Mi

29

Apr

2026

Wo alles sich beschleunigt, braucht man Räume der Ruhe

In drastischer Weise erleben wir, wie Ereignisse in scheinbar entlegenen Weltgegenden plötzlich auch uns hier zuhause vor unserer Tür beeinflussen. Und zwar direkt und unmittelbar, für jedermann in seinen ganz persönlichen Lebensverhältnissen spür- und erfahrbar. Wenn Werte und Regeln von Einzelnen in Frage gestellt und bewusst außer Kraft gesetzt werden können, ohne dass sie hierfür in irgendeiner Form Konsequenzen zu bedenken haben, so würde damit auch das Ganze in Frage gestellt. Sieht man darüber hinweg, wenn es an einigen Stellen bröckelt, und seien diese noch so klein, mag irgendwann auch einmal das ganze Fundament gefährdet sein. 

 

https://www.beckinfo.de/business-intelligence-decision-support/  

 

Kreativ Gefühltes: in dieser atemlosen Zeit überwiegt oft das subjektive Gefühl, stets zu wenig Zeit zu haben. Wo alles sich beschleunigt, braucht man Räume, um zur Ruhe zu kommen, um Bewusstes und Unbewusstes in Beziehung setzen. Gedichte verkörpern dieses in idealer Weise. Die meisten sind angenehm kurz. Gedichteschreiber sind Menschen, die in wenigen Worten sehr viel über Dinge sagen können. Obwohl Gedichte meistens kurz sind, sind sie oft mit Bedeutung aufgeladen. In seiner radikalen Verdichtung erschließt sich ein Gedicht erst dann, wenn es langsam, möglichst mehrfach gelesen wird. So kann man das Gedicht sowohl als Ausdruck der Beschleunigung wie zugleich auch als Mittel der Entschleunigung ansehen. Der Augenblick, an den wir uns ein Leben lang erinnern, mag unverständlich sein, aber er gehört uns allein. Und keine äußere Macht kann uns aus dem Paradies der Erinnerung vertreiben, die aber gerade keine mehr ans ganze Leben ist, sondern eine an jene plötzlichen Einbrüche des Erhabenen -im Schönen wie im Schrecklichen- die als Perlenkette aus Evidenzen und Epiphanien unser Leben schmücken. Kaum etwas anderes konnte den ehemaligen Flieger so eng mit der Natur verbinden, so stark die Erfüllung des uralten Menschheitstraumes empfinden lassen wie das königliche Spiel mit den unsichtbaren Gewalten des Luftraumes.

Di

28

Apr

2026

Uralt ist die Sehnsucht der Menschen, fliegen zu können

 Schon beim Start hatte er mit einer Wetterverschlechterung und nicht idealen Flugbedingungen gerechnet. Aber es entsprach nicht seiner Mentalität als Flieger, verschreckt am Boden zu bleiben, kaum dass sich am Himmel ein paar Wolkenfetzen zeigten. Wenn er als Flieger zimperlich war, musste er sich nach einer anderen Beschäftigung umsehen (die es bei seiner Leidenschaft für die Fliegerei nicht gab). Er hatte es sich selbst ausgesucht, war immer aufgestiegen, selbst dann, wenn andere Gründe fanden, am Boden zu bleiben. Das Fliegen etwas mit Freiheit und Befreiung zu tun hat, war schon den Menschen früherer Epochen klar.

 

https://www.beckinfo.de/business-intelligence-decision-support/ 

 

Doch haben Freiheit und Befreiung ebenso etwas mit dem Malen zu tun. Die Blumen auf vielen Bildern von Ernst Becker wurden gewissermaßen real, ebenso wie die Konfrontation mit seiner Kunst auf einmal einen physischen Charakter annahm. Er integrierte Alltagsgegenstände und Fotografien in seine Bilder, die Realität setzte sich im Akt des Malens fort: Bilder in Zeit und Raum, eine Haltung von Freiheit und Befreiung. Die Fotografie diente als Impulsgeber für Gemaltes. Der Verzicht auf eigenwillige Blickwinkel oder andere Verfremdungen, die Konzentration auf die Wiedergabe der Dinge entsprechen dem fotografischen Verständnis dieses Fliegers. Die Wahrheit sucht er in der Ruhe, in der Wiederholung, in den dauerhaften Phänomenen. So dachte der Flieger seine Pinselarbeit als potentiell endlos nach allen Seiten weiterführbare Tätigkeit. Aus der Gegenwart betrachtet sind hundert Jahre für die Menschen insgesamt, vielmehr aber noch für einen einzelnen Menschen, eine riesige Distanz. Liegt eine solche Distanz am Beginn eines Lebens noch vor einem, scheint sie unendlich zu sein. Liegt sie am Ende eines Lebens hinter einem, scheint sie gleich einem Zeitraffer geschrumpft zu sein. Für den ehemaligen Flieger begann sie mit einem Weltkrieg und führte über ein Fliegerleben, einen zweiten Weltkrieg, Gefangenschaft (einschließlich geschriebener Gefühlswelten) und viele weitere Zwischenstationen (einschließlich Fotografie und Malerei) bis hin in eine Welt der Cyberwirtschaft und Algorithmen. Uralt ist die Sehnsucht der Menschen, fliegen zu können: Göttern und Dämonen schrieb man die Fähigkeit zu, sich in die Luft erheben zu können. Ja man sah im Luftmeer ihren ureigenen Raum. 

Mo

27

Apr

2026

Holz-, Blechbläser und Streicher im Takt halten

Der Blick muss sich verstärkt auf die Gesamtzusammenhänge richten. Als mögliche Gefahren sollten im Auge behalten werden: eine nur rein technische Einübung bestimmter Fertigkeiten oder gar ein Drill auf bestimmte Einheitsstandards wäre eher von Übel.

Trotz aller Bemühungen der Politiker um gleiches Niveau von Abiturnoten wird es wohl auch in Zukunft Unterschiede von Schule zu Schule und erst recht von Lehrer zu Lehrer geben. Einübung von Automatismen und Drill auf Fachwissen ereilen den Abiturienten noch früh genug. Der alte Spruch, dass man nicht für die Schule sondern für das Leben lerne, gilt nach wie vor: Schule sollte mehr auf das wirkliche Leben denn auf den künftigen Job vorbereiten. Nur deshalb heißt es im Abitur auch Zeugnis der Reife. Wertpapieranalytiker spüren für Anlageentscheidungen Informationen auf und erarbeiten Vorschläge, was gekauft oder verkauft werden sollte. Doch meistens sind sie keine guten Dirigenten für ein ganzes Orchester. Sind sie von Natur aus Holzbläser, dann neigen sie dazu, auch das ganze Orchester als Holzbläser zu hören. Der smarte Anleger jedoch braucht aber noch andere, um Holz-, Blechbläser und Streicher im Takt zu halten, sprich ausgewogene und nachhaltige Entscheidungen treffen zu können. Die BWL ist mit Abstand die größte Einzelwissenschaft an deuten Hochschulen. Da sich nicht nur die Wirtschaft vernetzt, muss auch die BWL in Zukunft vernetzter denken (statt sich in zahlreichen Spezialgebieten zu verlieren). Der Blick muss sich verstärkt auf die Gesamtzusammenhänge richten und damit auch die Nachbardisziplinen einbeziehen.

Do

23

Apr

2026

Executive Newsletter - Was gute Entscheider anders machen

Wenn die Risikointensität steigt, funktioniert „mehr vom Gleichen“ fast nie. Klassische Planung wird brüchig, weil Unsicherheiten nicht mehr nur Störungen sind, sondern das System selbst prägen. Strategisch kluges Handeln bedeutet dann vor allem: anpassungsfähig werden, ohne beliebig zu werden.

 

Ein hilfreicher gedanklicher Rahmen ist die Risikodiversifikation. Statt alles auf eine Karte zu setzen, verteilst du Optionen – nicht nur finanziell, sondern auch organisatorisch, technologisch und persönlich. Das reduziert nicht das Risiko an sich, aber die Verwundbarkeit.

 

Gleichzeitig gewinnt das Denken in Szenarien an Bedeutung. Methoden wie die Szenarioanalyse helfen, mehrere mögliche Zukünfte parallel mitzudenken. Entscheidend ist dabei nicht, „richtig vorherzusagen“, sondern vorbereitet zu sein. Wer drei plausible Zukünfte durchdacht hat, reagiert schneller und ruhiger.

 

Ein weiterer Schritt ist, gezielt Robustheit aufzubauen. Das Konzept der Resilienz bedeutet, Systeme so zu gestalten, dass sie Störungen nicht nur aushalten, sondern sich daran anpassen können. Das kann Redundanz bedeuten (z. B. mehrere Lieferanten), aber auch mentale Flexibilität oder liquide Reserven.

 

Noch weiter geht die Idee der Antifragilität: Systeme so zu gestalten, dass sie von Unsicherheit profitieren. Kleine, kontrollierte Risiken einzugehen (Experimente, Pilotprojekte), kann helfen, aus Volatilität Lerngewinne zu ziehen, statt von ihr überrascht zu werden.

 

Praktisch heißt das oft:

 

  • Entscheidungen modular treffen (reversibel statt endgültig)
  • Frühindikatoren definieren (wann kippt eine Entwicklung?)
  • Optionen offenhalten (nicht alles gleichzeitig festlegen)
  • Geschwindigkeit vor Perfektion setzen (iteratives Vorgehen)

 

Digitale Kompetenz

 

  • Bedeutung: Im Zeitalter der Digitalisierung ist es wichtig, dass schon Schüler lernen, digitale Werkzeuge sicher und effektiv zu nutzen.
  • Beispiel: Der Umgang mit Computerprogrammen, das Erstellen von Präsentationen und das Verständnis grundlegender Programmierkonzepte könnten im Unterricht behandelt werden.
  • Berufserfolg: Fast alle modernen Berufe verlangen zumindest Grundkenntnisse in digitalen Technologien, vor allem in IT- und technologielastigen Berufen.

 

Kreativität und Innovation

 

  • Bedeutung: Kreativität ist nicht nur in künstlerischen Berufen wichtig, sondern auch in der Problemlösung und bei der Entwicklung neuer Ideen und Produkte.
  • Beispiel: Kreatives Schreiben, Kunstprojekte oder Design-Challenges können schon Schülern helfen, ihre kreative Denkweise zu fördern.
  • Berufserfolg: Diese Fähigkeiten sind wertvoll in der Produktentwicklung, im Marketing, in der Unternehmensberatung und überall dort, wo neue Ideen und Innovationen gefragt sind. 

 

Und vielleicht der wichtigste Punkt: Risiko ist nicht nur Bedrohung, sondern auch Selektionsmechanismus. Wer es schafft, Unsicherheit nicht zu vermeiden, sondern zu strukturieren, verschafft sich einen echten strategischen Vorteil. 

Jede strategische Entscheidung sollte explizit in mindestens zwei gegensätzlichen Szenarien sinnvoll sein.

Szenarien entlang strategischer Spannungsfelder bauen (nicht entlang Trends)

 

https://www.bod.de/buchshop/business-coaching-joerg-becker-9783739223452 

Di

21

Apr

2026

Executive Newsletter - Vier persönliche Faktoren bei der Geldanlage mit Risikomanagement

 Für die Geldanlage spielen persönliche Faktoren eine wichtige Rolle – weil hier jede Fehlgewichtung direkt Geld kostet. Die unangenehme, aber ehrliche Antwort zuerst:
Glück spielt kurzfristig eine große Rolle – aber langfristig dominiert Kompetenz im Umgang mit Risiko.

 

Kompetenz – wichtiger als viele denken, aber anders als erwartet
Es geht weniger um „den perfekten Tipp“ und mehr um:
 

  • Verstehen von Wahrscheinlichkeiten
  • Diversifikation (nicht alles auf eine Karte setzen)
  • Kostenbewusstsein
  • Vermeidung typischer Fehler (Panik, Gier) 

Ein gutes Beispiel ist Warren Buffett: kein Spekulant, sondern jemand, der konsequent einfache Prinzipien anwendet. 

Risikobereitschaft – der eigentliche Schlüssel
Hier entscheidet sich fast alles:
 

  • Zu wenig Risiko → Inflation frisst dein Vermögen
  • Zu viel Risiko → du verlierst alles in schlechten Phasen 

Entscheidend ist: 

Nicht maximales Risiko, sondern überlebbares Risiko 

Das ist der Punkt, an dem viele scheitern. 

Zufall – kurzfristig dominierend
Märkte sind voller Zufälle:
 

  • Krisen
  • Zinsänderungen
  • politische Ereignisse 

Die Global Financial Crisis hat gezeigt: Selbst „sichere“ Strategien können plötzlich kippen. 

Kurzfristig kann fast jeder gut aussehen – oder schlecht. 

Glück – oft überschätzt, aber real
Glück ist oft einfach gutes Timing:
 

  • Einstieg vor einem Boom
  • Ausstieg vor einem Crash 

Der Aufstieg von Bitcoin hat viele „Genies“ hervorgebracht – von denen einige einfach früh dabei waren. 

 

Das entscheidende Prinzip:

 

Langfristiger Anlageerfolg = Disziplin im Risiko + Zeit

 

Nicht der perfekte Einstieg zählt, sondern: 

  • Durchhalten
  • Verluste überleben
  • nicht aus dem Markt gedrängt werden

 

Ein realistisches Modell für Geldanlage:

 

Erfolg = (einfache Kompetenz × konsequentes Risikomanagement) × Zeit + ZufallWas die meisten falsch machen: 

  • Sie verwechseln Glück mit Können
  • Sie erhöhen Risiko nach Gewinnen (gefährlich)
  • Sie reduzieren Risiko nach Verlusten (falsch herum)
  • Sie suchen den „nächsten großen Wurf“ statt eines stabilen Systems 

Was wirklich funktioniert (unspektakulär, aber robust): 

  • Breite Streuung (z. B. ETFs)
  • Lange Anlagehorizonte
  • Kosten niedrig halten
  • Emotionen kontrollieren

 

Die wichtigste Einsicht 

Geldanlage ist weniger ein Wissensproblem als ein Verhaltensproblem. 

Die besten Strategien scheitern nicht an der Theorie – sondern am Menschen. 

Warum treffen kluge Menschen überhaupt falsche Entscheidungen? 

Weil „klug sein“ und „gut entscheiden“ zwei verschiedene Dinge sind. Intelligenz hilft beim Verstehen – aber Entscheidungen entstehen unter Druck, Unsicherheit und Emotionen.

 

Der Verstand ist kein neutraler Rechner 

Unser Denken folgt systematischen Verzerrungen. Ein klassisches Beispiel aus der Behavioral Economics ist: 

  • Overconfidence (Übervertrauen):
    Je mehr jemand weiß, desto eher glaubt er, noch besser zu wissen, was passiert.
     

Ironischer Effekt:
Kompetenz kann Selbstüberschätzung verstärken. 

 

Emotionen schlagen Logik – besonders bei Geld 

Angst und Gier wirken stärker als rationale Modelle. 

In der Dot-com bubble haben viele kluge Investoren weiter gekauft – obwohl sie wussten, dass Bewertungen irrational waren.
Warum?
Weil „alle anderen auch gewinnen“.
 

Falsche Anreize führen zu falschen Entscheidungen 

Menschen entscheiden nicht nur nach Wahrheit, sondern nach: 

  • Karriere
  • Boni
  • Anerkennung 

In vielen Organisationen wird richtig liegen langfristig weniger belohnt als kurzfristig gut aussehen. 

Komplexität überfordert – auch Experten 

Die Welt ist nicht vollständig berechenbar: 

  • Märkte
  • Politik
  • Technologien 

Selbst Experten unterschätzen, wie viel sie nicht wissen. 

Ein Beispiel: die Global Financial Crisis
Viele hochintelligente Akteure haben Risiken verstanden – aber das Gesamtsystem falsch eingeschätzt. 

 

Narrative sind stärker als Daten 

Menschen denken in Geschichten, nicht in Wahrscheinlichkeiten. 

  • „Diese Aktie verändert die Welt“
  • „Diese Strategie ist sicher“ 

Solche Geschichten sind überzeugender als nüchterne Statistik.

 

Rückschaufehler verzerren das Lernen 

Nachher wirkt alles logisch. 

Man schreibt Erfolg oft sich selbst zu und Misserfolg dem Zufall.
So entstehen keine echten Lernprozesse. 
 

Zeitdruck und Unsicherheit 

Viele Entscheidungen müssen getroffen werden: 

  • ohne vollständige Informationen
  • unter Druck
  • mit echten Konsequenzen 

Das begünstigt Vereinfachungen – und Fehler. 

Die zentrale Erkenntnis: Kluge Menschen scheitern nicht am Denken – sondern am Entscheiden unter realen Bedingungen. 

Wirtschaftsbildung durch Storytelling 

Zielgruppe: Gesellschaft 

Wir machen wirtschaftliche Zusammenhänge verständlich und greifbar – nicht durch abstrakte Modelle, sondern durch Geschichten, die wirken.  

Ansatz: 

  • Narrative Vermittlung von ökonomischem Wissen
  • Verknüpfung von Zahlen, Emotionen und Entscheidungen
  • Förderung eines besseren gesellschaftlichen Verständnisses für Wirtschaft 

Ziel:
Eine informierte Gesellschaft, die wirtschaftliche Entwicklungen nicht nur wahrnimmt, sondern einordnen kann.
 

Mo

20

Apr

2026

Lesebogen Wirtschaftsbildung Storytelling - Ein Jahrhundertjubiläum von Heute, das es ohne das Gestern der Flugpioniere so nicht gegeben hätte

Aus dem Anlass der Lufthansafeier in turbulenten Zeiten erzähle ich Geschichten aus dem Leben eines Flugpioniers von damals: 

 

Uralt ist die Sehnsucht der Menschen, fliegen zu können: Göttern und Dämonen schrieb man die Fähigkeit zu, sich in die Luft erheben zu können. Ja man sah im Luftmeer ihren ureigenen Raum. Schon in der Sage vom Ikarus ist davon die Rede, dass sich ein Erdgebundener durch Nachahmung des Vogelflugs und mittels eines Werkzeugs aus seiner Hände Arbeit über die Erde erhob. 

 

Zunächst wusste man nur, dass warme Luft leichter ist als kalte und deshalb in die Höhe steigt. Der Weg „leichter als die Luft“ führte zur Eroberung der Luftmeere durch Menschen. Das Vorbild war der Vogel: er kann sich in die Luft erheben, indem er sein Gewicht durch die Kraft seiner Schwingen aufwärts und vorwärts trägt.  

 

Die Geschichte des ersten Flugs als Schüler in den Anfängen des Fliegens lässt sich mit einer Mischung aus Aufregung, Abenteuer und einer Spur Nervosität beschreiben. Stell dir vor, es ist das Jahr 1925. Die Luftfahrt steckt noch in den Kinderschuhen, und du hast das Privileg, Teil einer kleinen Gruppe von Flugbegeisterten zu sein, die den Himmel erobern wollen. 

 

Der Tag beginnt früh, die Luft ist klar, und die Sonne steht gerade über dem Horizont. Du bist am Flugplatz, ein schlichter Streifen Gras, der von ein paar Hangars und kleinen Werkstätten gesäumt ist. Vor dir steht eine kleine Doppeldecker-Maschine aus Holz und Stoff, mit einem knatternden Propeller, der bereits ungeduldig brummt.

 

Dein Fluglehrer – ein Veteran aus dem Ersten Weltkrieg, mit einer Brille und Lederjacke, die schon viele Stunden in der Luft erlebt hat – zeigt dir die Grundlagen: den Steuerknüppel, das Seitenruder, die Instrumente, die damals noch recht einfach und rudimentär sind.

 

Dann ist es soweit. Du setzt dich in den engen Cockpitsitz, schnallst dich an, und deine Hände zittern leicht, als sie den Steuerknüppel umschließen. Dein Herz schlägt schneller, als der Motor lauter wird und die Vibrationen durch den gesamten Rumpf gehen. Der Wind bläst dir ins Gesicht, als du den Gashebel vorsichtig nach vorne schiebst.

 

Der Moment, als sich das Flugzeug langsam über die Startbahn bewegt und du merkst, wie es an Geschwindigkeit gewinnt, ist unvergesslich. Deine Gedanken rasen: Wird es klappen? Werde ich den Vogel in die Luft bekommen? Doch dann fühlst du es – das leichte Abheben, wenn die Räder den Boden verlassen, und plötzlich bist du in der Luft.

 

Der Himmel öffnet sich vor dir, weit und frei. Du spürst das Rucken des Steuerknüppels, die Reaktion des Flugzeugs auf deine Bewegungen, wie eine Verlängerung deines eigenen Körpers. Für einen kurzen Moment verschwindet die Angst, und alles, was bleibt, ist ein unglaubliches Gefühl von Freiheit. Der Wind rauscht in deinen Ohren, die Erde schrumpft unter dir, und du erkennst, dass du etwas erlebst, das nur wenige Menschen vor dir gefühlt haben: den Traum vom Fliegen.

 

Es ist ein überwältigendes Gefühl, fast wie Magie – du, ein junger Schüler, der das Unmögliche möglich macht. Du bist Teil einer neuen Ära, einer neuen Welt. 

 

Wer sich das Fliegen zum Beruf erkoren hat, braucht hierfür eine Reihe von Fähigkeiten: eine schnelle und genaue Beobachtungsgabe und jener sechste Sinn, der ein blitzschnelles Erfassen von Situationen und richtiges Handeln in Gefahrenmomenten bewirkt. Dies gilt damals wie heute. 

 

Manchmal wird der Flieger später nicht angeben können, warum er dies oder jenes getan hat. Entscheidend war, dass er instinktiv das Richtige getan hat. Dazu gehören ruhige Nerven, feste Hände und exaktes Schätzvermögen. Zum Beispiel um eine Maschine wieder sicher auf der Erde gelandet zu haben. 

 

Eine besondere Bedeutung wird im Leben eines jeden Fliegers der Tag erhalten, an dem er das erste Mal als Schüler den Steuerknüppel in die Hand nahm und mitfühlen durfte, wie der Lehr eine Platzrunde mit ihm geflogen hat. In seinem Flugbuch, in das er von nun an jeden Flug genau einzutragen hatte, wird er diesen Tag immer an erster Stelle finden. Und sooft er später dieses Erinnerungsstück hervorgeholt hat, um mit einer gewissen Wehmut an die Zeit seiner ersten Flüge zurückzudenken, konnte er auch den Namen seines Fluglehrers finden, dem er stets seine Dankbarkeit bewahrte. Unser Bundeskanzler konnte dies beim Erwerb des Pilotenscheins für sein Privatflugzeug bestimmt ähnlich nachempfinden. 

Fr

17

Apr

2026

Strategiemonitoring - Die Pyramide als Entscheidungsfilter

In Organisationen verläuft die Informationspyramide oft parallel zur Entscheidungspyramide: 

  • unten: operative Ebene (Beobachtung, Erfahrung, Detailwissen)
  • mittig: Verdichtung, Interpretation
  • oben: Entscheidung auf Basis weniger Kennzahlen 

Das Problem:
Mit jeder Stufe wird Information nicht nur verdichtet, sondern auch gefiltert, bewertet und manchmal politisch „geglättet“. 

 

Früherkennung vs. Entscheidungsfähigkeit 

Unten entstehen oft die ersten Hinweise auf Risiken: 

  • ein Mitarbeiter bemerkt Unregelmäßigkeiten
  • ein Kunde verhält sich plötzlich anders
  • ein Prozess „fühlt sich falsch an“ 

Aber: 

  • diese Signale sind unsicher und schwer beweisbar
  • sie haben geringes Gewicht im Entscheidungssystem 

Oben dagegen: 

  • werden Entscheidungen erst getroffen, wenn klare Kennzahlen vorliegen
  • das führt zu einer systematischen Verzögerung 

Entscheider arbeiten mit vereinfachten, stark reduzierten Informationen – nicht mit der ganzen Realität. 

 

Das eigentliche Risiko: „organisierte Blindheit“ 

In vielen Organisationen entsteht ein paradoxes Muster: 

  • unten weiß man etwas – aber darf/es wird nicht gehört
  • oben entscheidet man – aber sieht zu wenig 

Das ist eine Form von struktureller Verzerrung, verwandt mit dem Principal-Agent Problem: 

  • Informationsasymmetrie zwischen Ebenen
  • unterschiedliche Interessen (Karriere, Risikoaversion, Image) 

Zusätzlich wirkt oft: 

  • „bad news don’t travel upward“
  • Anpassungsdruck („Das passt nicht zur offiziellen Lage“) 

Typischer Verlauf einer Fehlentscheidung

 

  1. Frühe Signale unten (werden ignoriert oder relativiert)
  2. mittlere Ebene glättet („noch kein Trend“)
  3. oben stabile Kennzahlen → kein Handlungsdruck
  4. plötzliche Eskalation → „unerwartete Krise“ 

Im Nachhinein heißt es dann oft:
„Die Anzeichen waren eigentlich da.“
 

Di

14

Apr

2026

Schulzeit ist strategisches Potential

Unbestritten ist, dass Lebensschicksale von den auf Schulbänken verbrachten Jahren (mit) bestimmt werden können. Frage: 

Was bedeutet Schule für die Zeit danach? 

Was bedeutet Schule für die berufliche Entwicklung? 

Was bedeutet Schule für die soziale Entwicklung? 

Was bedeutet Schule für spätere Berufe und Karrieren? 

Was bedeutet Schule für das spätere Lebenszeiteinkommen? 

 

Schulen von damals waren manchmal herrlich zwecklos, aber (gerade deswegen) meist lebensdienlich. Manchmal waren sie damals langweilig und (seltener) sogar furchterregend und konnten trotzdem gleichzeitig oft anregende und (im besten Fall) unvergessliche Orte sein. Vor allem aber gewährte die Schule ein Gleichgewicht zwischen Freiräumen und Zwangslernen und lehrte: Sprechen, Denken, Begreifen, Unterscheiden. Es wurden Wurzeln angelegt, mit denen sich noch diffuse und bruchstückhafte Vorstellungen von Welt und Leben in den Köpfen zu einem Ganzen ordnen ließen.

 

Mo

13

Apr

2026

Strategieträume - Wie ein Flugpionier damals einen Traum gelebt haben könnte

Dass der Mensch die Luft unterjochen und sich über sie wird erheben können, wenn er gegen den Widerstand der Luft nach einem Auftrieb im Luftmeer suchte, um in diesem schweben, fliegen zu können.

 

Ein Flugpionier, der den Traum vom Fliegen lebte, hätte eine tiefe Faszination und eine unerschütterliche Entschlossenheit besessen. In einer Zeit, in der der Menschheit das Fliegen wie eine unerreichbare Fantasie erschien, hätte er den Himmel als eine Herausforderung gesehen – ein Meer aus Luft, das es zu erobern galt. Der Widerstand der Luft, unsichtbar und doch mächtig, hätte ihn angespornt, die Geheimnisse des Auftriebs zu entschlüsseln. Seine Tage wären von Experimenten geprägt gewesen, vielleicht mit primitiven Flugmaschinen oder Gleitern, bei denen er jede Bewegung und jede Windböe studierte, um zu verstehen, wie sich die Luft beherrschen ließe.

 

Immer wieder wäre er gescheitert, doch die Vision, den Himmel zu durchdringen und die Freiheit des Fliegens zu erleben, hätte ihn unermüdlich vorangetrieben. In seinen Träumen sah er den Menschen nicht mehr an die Erde gebunden, sondern majestätisch über die Landschaft schwebend, sich den Elementen des Himmels widersetzend und die Kontrolle über das, was einst unerreichbar schien, erlangend. Der Traum des Pioniers war nicht nur technischer Natur, sondern Ausdruck eines tiefen menschlichen Wunsches, die Grenzen des Möglichen zu verschieben und sich über die Naturgewalten zu erheben.

 

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So

12

Apr

2026

Strategie.Monitoring - ohne gestern gäbe es kein heute - Schwerer als Luft

Eroberung des Luftraums: um 1900 herum dominierte das Luftschiff die Entwicklung des Fliegens. Die meisten Fachleute waren davon überzeugt, dass nur das Fliegen nach dem Prinzip „leichter als die Luft“ eine Zukunft haben könnte. Die Versuche mit Maschinen schwer als Luft wurden als gefährliche Narretei bespöttelt. Ein normaler Sterblicher kann selbst heute noch nicht so recht begreifen, wie sich tonnenschwere Flugzeuge in der Luft halten können. Im Jahr 1900 begannen die Brüder Wright, kamen 1901 50 m, 1902 100 m weit, bauten 1903 einen Motor ein und legten zum ersten Mal eine horizontale Strecke von 200 m zurück. 1904 machten sie 500 m und die ersten Kreisflüge, 1905 legten sie bereits 20, 25 und 39 km zurück. Die Fliegerei „schwerer als Luft“ war zur Tatsache geworden. Im Jahr 1908 brach Wilbur Wright mit seinem neuesten Apparat alle Rekorde: stellte den Streckenrekord auf 66,6 km, den Dauerrekord auf 1:31:25 Stunden und trieb den Höhenrekord auf 115m. Die Rekordjagd ging weiter: aber immer noch galt das Fliegen als eine lebensgefährliche Spielerei. 

 

 

Wenn man heute im Museum eine der Maschinen bestaunt, mit denen man sich um 1910 in die Lüfte erhob, fragt man sich bald, wie man sich mit einem so primitiven Apparat den Lüften anvertrauen konnte. Das war nicht mehr als ein Rohrgestänge, an den Flügeln und am Schwanzende mit Leinwand bespannt. Mit einem „Pilotensitz“ (ein vertäuter, gewöhnlicher Stuhl) und einem Motor, mit dessen Aussetzen ständig zu rechnen war. Das Ganze so zerbrechlich, als müsste es schon bei der kleinsten Erschütterung in seine Einzelteile zerfallen. Und damit wagte man zu starten und zu landen, setzte sich Böen und Sturmstößen aus und all jenen Gefahren, über die man damals noch keine Erfahrungen sammeln konnte. Trotzdem: die Eroberung des Luftraums war nicht mehr aufzuhalten, die vom Fliegen Besessenen behielten recht. 1909 ging eine Sensationsmeldung um die ganze Erde, die dem Motorflug mit einem Schlag Achtung verschaffte: Louis Blériot überflog in 32 Minuten den Ärmelkanal. Schon kurze Zeit später wurde ein Flug in 2400 m Höhe über die Alpen gemeldet.

 

 

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Sa

11

Apr

2026

Resilienzorientiertes Strategie-Monitoring

Wir müssen beim Erneuern unserer Infrastruktur daran denken, wie wir Resilienz einbauen – das erfordert andere Entscheidungen und andere Prioritäten. Zum Beispiel:

 

Resilienzstrategie für kritische Infrastrukturen
Hier geht es nicht nur um Schutz, sondern um Widerstandsfähigkeit und schnelle Wiederherstellung: 

  • Redundanzen (z. B. mehrere Stromquellen statt einer zentralen)
  • Dezentrale Systeme (z. B. lokale Energieversorgung statt nur Großkraftwerke)
  • „Fail-safe“-Design: Systeme funktionieren auch im Krisenmodus weiter 

Prioritätenverschiebung in Investitionen
Nicht nur Effizienz zählt, sondern: 

  • Sicherheit vor Kostenoptimierung
  • Robustheit vor maximaler Auslastung
    → z. B. bewusst „teuer erscheinende“ Reservekapazitäten 

Mi

08

Apr

2026

Was Strategiemonitoring besser macht als Kennzahlen

Bei Kennzahlen entsteht die Gefahr, dass man „richtig misst, aber falsch steuert“. Ein gutes Strategiemonitoring ergänzt Kennzahlen um: 

Dynamik 

  • Trends statt Einzelwerte
  • Entwicklungslinien und Muster erkennen 

Frühindikatoren 

  • nicht nur Ergebnisse (z. B. Gewinn), sondern Treiber (z. B. Kundenzufriedenheit, Innovationsrate) 

Kontext 

  • qualitative Einschätzungen (Marktveränderungen, politische Risiken, Technologieumbrüche) 

Feedback-Schleifen 

  • regelmäßige Überprüfung: Wirkt unsere Strategie noch? 

Typische Instrumente

 

  • Balanced Scorecard (Verknüpfung von Finanz-, Kunden-, Prozess- und Lernperspektive)
  • OKR (Objectives & Key Results) für agile Steuerung
  • Szenarioanalysen (gerade bei Unsicherheit wichtig)
  • Dashboards mit Echtzeitdaten 

Di

07

Apr

2026

Entscheidendes Wissen im Übergang

Hier entscheidet sich aktuell, wer vorne bleibt: 

1. KI-Verständnis (nicht Programmieren!) 

  • Was kann KI – und was nicht?
  • Wo bringt sie echten Mehrwert?
  • Wie integriere ich sie sinnvoll? 

Der Unterschied entsteht nicht durch Tools, sondern durch deren kluge Anwendung. 

2. Systemisches Denken 

  • Zusammenhänge erkennen (Markt, Politik, Technologie)
  • Wechselwirkungen verstehen
  • langfristige Folgen abschätzen 

Viele Fehlentscheidungen entstehen durch isoliertes Denken. 

3. Entscheidungswissen unter Unsicherheit 

  • Umgang mit Risiken
  • Szenarien denken („Was wäre wenn?“)
  • mit unvollständigen Informationen handeln 

Gerade in komplexen Märkten ein Wettbewerbsvorteil. 

So

05

Apr

2026

Strategische Planung ist in der Praxis fast immer ein iterativer Prozess.

Sie verläuft nicht linear von „Analyse → Plan → fertig“, sondern eher in Schleifen: 

  • Annahmen werden getestet
  • Feedback wird eingeholt
  • Zahlen werden angepasst
  • Prioritäten werden korrigiert 

… und das wiederholt sich, bis eine belastbare Strategie mit einem konkretisierten Budget entsteht. 

Man könnte sagen:
Strategie ist ein lernender Prozess unter Unsicherheit.
 

Warum ist strategische Planung iterativ? 

Weil zentrale Faktoren unsicher oder dynamisch sind:

  • Märkte verändern sich
  • Wettbewerber reagieren
  • interne Fähigkeiten werden oft überschätzt oder unterschätzt
  • finanzielle Spielräume sind begrenzt 

Deshalb braucht es: 

  • Feedback-Schleifen (Top-down ↔ Bottom-up)
  • Szenarien statt fixer Annahmen
  • laufende Anpassung bis zur Umsetzbarkeit 

Fr

03

Apr

2026

Damit Strategien wirken, müssen sie kommuniziert werden

 

Fortlaufende Anpassungen sind für mittelständische Unternehmen essenziell, um wettbewerbsfähig zu bleiben und sich an veränderte Marktbedingungen anzupassen. Diese kontinuierlichen Optimierungen können neue Managementmethoden hervorbringen, die auf Wissensbilanzen basieren und durch die Verknüpfung verschiedener Management- und Planungsperspektiven sowie durch die Förderung strategischer Kommunikationsprozesse entstehen. Zum Beispiel, warum dies der Fall ist:

 

Ganzheitliche Sichtweise: Wissensbilanzen ermöglichen eine umfassende Betrachtung der immateriellen Werte eines Unternehmens, wie z.B. das Wissen der Mitarbeiter, Innovationskraft und Kundenbeziehungen. Durch die Verknüpfung dieser Perspektiven mit traditionellen Managementmethoden können Unternehmen ein ganzheitlicheres Bild ihrer Stärken und Schwächen erhalten.

 

Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Die Verknüpfung verschiedener Management- und Planungsperspektiven fördert die Zusammenarbeit zwischen unterschiedlichen Abteilungen und Fachbereichen. Dies führt zu einer besseren Nutzung des vorhandenen Wissens und zu innovativen Lösungsansätzen. 

Ratgeber: Strategien wirksam machen – durch Kommunikation und Wissensbilanz 

Fr

03

Apr

2026

Das Gesetz des menschlichen Urteils

Das vierte Gesetz der Wissensgesellschaft 

Die ersten drei Gesetze zeigen eine strukturelle Dynamik: 

  1. Information wächst exponentiell.
  2. Wissen entsteht durch Selektion.
  3. Orientierung wird knapper. 

Damit entsteht eine entscheidende Frage: 

Wer entscheidet, welche Information Bedeutung hat? 

Hier setzt das vierte Gesetz an. 

In einer Welt unbegrenzter Information wird menschliches Urteil zur entscheidenden Ressource. 

Denn weder Daten noch Algorithmen können vollständig ersetzen: 

  • Erfahrung
  • Werte
  • Verantwortung
  • situatives Abwägen 

Diese Elemente bilden das Urteil.

 

So

29

Mär

2026

Strategie Wissen - Rational und intuitiv

Viele Probleme haben ihre Ursache darin, dass sich das Ausbalancieren zwischen Denken und Fühlen, Wertvorstellungen und Verhaltensweisen nicht (mehr) im Gleichgewicht befindet. Die heutige Zeit gilt als das von rationalem Denken beherrschte wissenschaftliche Zeitalter. Rationalität gilt als das Maß aller Dinge, ein intuitives Wissen (das genauso zuverlässig und gültig sein kann) wird eher abschätzig bewertet. Die mechanistische Sicht der Welt bildet die Grundlage des Alltags, Robotisierung und Industrie 4.0 sind allseits bekannte Ausdrucksformen hiervon. 

 

Viele Systeme (beispielsweise das der Ökologie) funktionieren nur so lange, solange sie in einem dynamischen Gleichgewicht (welches auf Zyklen und kontinuierlichen Schwankungen beruht) gehalten werden. 

 

Genauso wenig wie aus einer guten Sache nicht automatisch eine bessere wird, wenn man ihr noch mehr Gutes hinzufügt, genauso wenig wird unbegrenztes wirtschaftliches und technologisches Wachstum über alle Zeiten hinweg als rein lineares Geschehen möglich sein. 

 

Zwar können Menschen eine sanfte Landung von Raumsonden auf fernen Planeten, Kometen oder Asteroiden bewerkstelligen, sind aber trotzdem nicht einmal dazu in der Lage, den Ausstoß von giftigen Schadstoffen abzustellen.

 

Technik und Menschsein – ein bleibender Traum im KI-Zwiegespräch. 

 

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Sa

28

Mär

2026

Bürgermeister, Mittelständler - Strategische Wirtschaftsförderung

Sa

28

Mär

2026

Strategische Struktur einer Standortbilanz

 Man kann daraus eine Bilanzlogik entwickeln:

 

Aktivseite

Zukunftswirkung

Infrastrukturkapital

Wettbewerbsfähigkeit

Humankapital

Innovationsfähigkeit

Wissenskapital

Technologische Stärke

Wirtschaftskapital

Stabilität

Raumkapital

Wachstumspotenzial

Lebensqualitätskapital

Fachkräfteattraktivität

Sozialkapital

Kooperationsfähigkeit

Imagekapital

Investoreninteresse

Finanzkapital

Handlungsspielraum

Zukunftskapital

Resilienz 

 

Diese Strategie verbindet drei Perspektiven: 

  1. Stadtökonomie
  2. Regionalentwicklung
  3. strategisches Management 

Damit lässt sich z. B.: 

  • eine Stadt analysieren
  • eine Standortstrategie entwickeln
  • oder Standortkonkurrenz analysieren.

Coaching Wirtschaftsförderung XXL 

https://buchshop.bod.de/coaching-wirtschaftsfoerderung-xxl-joerg-becker-9783758328725 

Fr

27

Mär

2026

Strategisches Modell eines Startup-Ökosystems

Man kann das System als mehrschichtige Struktur darstellen:

 

                Politik / Verwaltung
                      
        Kapital ─── Wirtschaftsförderung ─── Unternehmen
                      
        Hochschulen ─ Startups ─ Infrastruktur
                      
                   Community

 

Das Startup ist der Mittelpunkt, um den sich alle anderen Akteure gruppieren. 

Aufgaben der Wirtschaftsförderung im Ökosystem 

Eine moderne Wirtschaftsförderung übernimmt fünf Rollen: 

  1. Netzwerkbauer
    Startups, Investoren und Unternehmen verbinden
  2. Informationsplattform
    Transparenz über Programme und Ressourcen schaffen
  3. Standortmarketing
    den Innovationsstandort sichtbar machen
  4. Moderator
    Kooperation zwischen sehr unterschiedlichen Akteuren ermöglichen
  5. Talentmagnet
    internationale Gründer und Fachkräfte anziehen

 

Bürgermeister Wirtschaftsförderung Standortzukunft gestaltbar machen Inspirierende KI-Gespräche 

https://buchshop.bod.de/buergermeister-wirtschaftsfoerderung-standortzukunft-gestaltbar-machen-joerg-becker-9783869920535 

Mi

25

Mär

2026

Persönliche Netzwerke statt Verwaltungskommunikation

 Startups reagieren stärker auf Menschen als auf Institutionen. 

Strategien: 

  • Startup-Manager als persönliche Ansprechpartner
  • regelmäßige Founder Meetups
  • Startup-Frühstücke oder Afterwork-Treffen

 

Wirkung:
Vertrauen entsteht schneller als über klassische Verwaltungswege.

 

Veranstaltungen als Kommunikationsmotor 

Events sind das Herz vieler Startup-Ökosysteme.

 

Typische Formate: 

  • Pitch Nights
  • Startup Weekends
  • Investor Days
  • Corporate-Startup-Matchmaking

 

Dabei sollte die Wirtschaftsförderung eher Moderator als Veranstalter sein. 

Mi

25

Mär

2026

Standortstrategie - Der strategische Perspektivwechsel

Der wichtigste Gedanke lautet: 

Wirtschaft wächst nicht nur aus Kapital, sondern aus Beziehungen und Wissen. 

Eine Innovationslandschaft entsteht daher durch: 

  • Vertrauen
  • Kooperation
  • Wissensaustausch
  • Offenheit für Neues 

Der Standort wird damit ein lebendiges Netzwerk. 

Leitformel 

Eine moderne Wirtschaftsförderung könnte ihr Ziel so formulieren: 

„Wir entwickeln unseren Standort zu einer offenen Innovationslandschaft, in der Unternehmen, Wissenschaft und Talente gemeinsam Zukunft schaffen.“ 

Di

24

Mär

2026

Die Wissensillusion der Moderne

 Wir leben heute in einer Kultur, die Wissen idealisiert. 

Doch oft handelt es sich um eine Wissensillusion: 

  • viel Analyse
  • viele Studien
  • viele Daten 

aber wenig Verstehen der Zusammenhänge. 

Ein möglicher Kernsatz 

Man könnte den Widerspruch so formulieren: 

Unsere Gesellschaft produziert immer mehr Wissen – aber immer weniger Weisheit. 

Oder noch schärfer: 

Wir wissen immer mehr über immer mehr – und verstehen immer weniger. 

Dieser Widerspruch passt gut zu Themen wie: 

  • Risiko
  • Schwarze Schwäne
  • Entscheidungsprozesse
  • Informationsmanagement 

Nicht Wissen entscheidet über die Zukunft – sondern der Umgang mit Wissen. 

Das größte Risiko unserer Zeit ist nicht Unwissenheit.
Es ist Wissen, das niemand nutzt. 

 

Mo

23

Mär

2026

Wissensbasierte Wirtschaftsförderung

 Wirtschaftsförderung wird zu einem Wissensmanager des Standortes.

 

Aufgaben:

 

  • Daten über Branchen und Trends sammeln
  • Netzwerke zwischen Forschung und Unternehmen organisieren
  • Innovationsprojekte moderieren

 

Instrumente:

 

  • Standortdatenbanken
  • Innovationsplattformen
  • Wissensnetzwerke zwischen Hochschulen und Unternehmen

 

Idee:
Regionale Wissensplattform für Unternehmen und Forschung

 

 

https://buchshop.bod.de/standortintelligenz-smart-foerdern-klug-entscheiden-joerg-becker-9783695194391 

Mo

23

Mär

2026

Strategiecontrolling - Unausgeschöpfte Intelligenz

Strukturell blockierte Intelligenz 

Hier verhindert das System selbst die Nutzung von Wissen. 

Beispiele: 

  • Hierarchien ignorieren Expertise
  • Bürokratien verhindern Innovation
  • politische Interessen überlagern Fakten 

Die Intelligenz ist vorhanden – aber sie darf nicht wirken

 

Fragmentierte Intelligenz 

Wissen ist verteilt auf viele Bereiche: 

  • Wissenschaft
  • Wirtschaft
  • Politik
  • Verwaltung 

Doch die Verbindungen fehlen. 

Ergebnis: 

Viele kluge Menschen denken über Teilprobleme nach, aber kaum jemand über das Ganze. 

Sa

21

Mär

2026

Problemlösekompetenz und Kommunikationsfähigkeit

Unternehmen suchen Menschen, die Probleme lösen können, nicht nur Fakten kennen. 

Strategie: 

  • Probleme strukturiert analysieren
  • Hypothesen bilden
  • verschiedene Lösungswege testen 

Hier spielt auch das Denken in Szenarien und Risiken eine Rolle. 

Kommunikations- und Dialogfähigkeit 

Bildungsintelligenz zeigt sich auch darin, Wissen verständlich zu vermitteln. 

Strategie: 

  • komplexe Sachverhalte einfach erklären
  • zuhören können
  • unterschiedliche Perspektiven verstehen 

Viele Karrieren scheitern nicht an Fachwissen, sondern an Kommunikationsdefiziten.

https://buchshop.bod.de/berufserfolg-mit-bildungsintelligenz-im-ki-gespraech-joerg-becker-9783769306934

 

Sa

21

Mär

2026

Wirtschaftsförderung - Service- und Lotsenstrategie

Wirtschaftsförderungen helfen Unternehmen, sich im Verwaltungs- und Fördermittelsystem zurechtzufinden. 

Typische Leistungen 

  • One-Stop-Agency für Investoren
  • Begleitung bei Genehmigungen
  • Unterstützung bei Förderprogrammen
  • Beratung bei Standortsuche oder Expansion 

Ziel: Bürokratie reduzieren und Investitionen erleichtern. 

Frühwarn- und Problemerkennungssystem 

Gute Wirtschaftsförderungen erkennen Probleme von Unternehmen frühzeitig. 

Instrumente 

  • regelmäßige Unternehmensbesuche
  • Unternehmensbefragungen
  • Monitoring von Branchenentwicklungen
  • Austausch mit Kammern und Banken 

Ziel: Krisen oder Standortprobleme früh erkennen und gegensteuern. 

Fr

20

Mär

2026

Geschäftsführer, Mittelständler - Das Gesetz der Wissensselektion

Wissen entsteht nicht durch Information, sondern durch Selektion. 

Information wird erst dann zu Wissen, wenn sie: 

  • ausgewählt
  • interpretiert
  • in einen Kontext gestellt wird. 

 

Wenn Selektion und Kontext schwach sind, kann selbst sehr viel Information kaum Wissen erzeugen. 

Konsequenz:
Die Schlüsselkompetenz moderner Organisationen ist nicht Datensammlung, sondern intelligente Auswahl. 

Do

19

Mär

2026

J. Becker Denkstudio - Wirtschaftskrimi

Do

19

Mär

2026

Bürgermeister, Wirtschaftsförderer - Vielfalt wirkt wie ein ökonomisches Ökosystem

Standortstrategie: Kleine Experimente ermöglichen 

Große Strategien scheitern oft. Besser sind viele kleine Experimente. 

Beispiele: 

  • Innovationslabore
  • Start-up-Förderung
  • Reallabore für neue Technologien
  • Pilotprojekte in Energie oder Mobilität 

Viele kleine Versuche erzeugen: 

  • Lernprozesse
  • unerwartete Innovationen. 

Do

19

Mär

2026

Geschäftsführer, Mittelständler - Unternehmensplanung

Langfristigkeit verschiebt sich von konkreten Maßnahmen hin zu: 

  • Vision
  • Werte
  • Kernkompetenzen 

Man kann es so sehen: 

  • Früher: Strategie = Landkarte
  • Heute: Strategie = Navigationssystem mit Echtzeit-Updates 

Das Ziel bleibt wichtig – aber der Weg dorthin wird ständig neu berechnet. 

Mi

18

Mär

2026

Geschäftsführer, Mittelständler - strategisches Entscheidungsprofil

CEOs im Mittelstand haben oft ein spezielles Entscheiderprofil, das sich von dem in großen Konzernen unterscheidet: 

Pragmatische Hands-on-Mentalität 

  • Mittelstands-CEOs sind oft stärker operativ eingebunden als ihre Pendants in Konzernen.
  • Sie entscheiden oft direkt und aus der Erfahrung heraus, ohne lange Abstimmungsprozesse. 

Langfristige Orientierung

  • Viele Mittelständler sind familiengeführt oder inhabergeprägt.
  • Entscheidungen sind häufig auf Generationen statt auf Quartale ausgelegt. 

Flexibilität & Anpassungsfähigkeit 

  • Weniger Hierarchie bedeutet schnellere Entscheidungen.
  • CEOs müssen oft verschiedene Rollen ausfüllen: Stratege, Netzwerker, Problemlöser.

So

15

Mär

2026

Bürgermeister, Stadträte: Strategische Aufgaben der Wirtschaftsförderung

Die Wirtschaftsförderung wird dabei weniger Verkäufer von Gewerbeflächen und mehr Gestalter eines Innovationsökosystems

Neue Aufgaben sind zum Beispiel: 

Netzwerkmanager 

  • Unternehmen verbinden
  • Wissenschaft und Wirtschaft vernetzen
  • Innovationsplattformen organisieren 

Talentmagnet 

  • Fachkräfte anziehen
  • internationale Studierende halten
  • kreative Milieus fördern 

Innovationsmoderator 

  • Kooperationen anstoßen
  • Start-ups fördern
  • Technologietransfer organisieren 

Standortidentität entwickeln 

  • klare Zukunftsfelder definieren
  • Profilbildung (z. B. KI-Region, Gesundheitsstandort, Green Tech) 

Standortintelligenz – smart fördern, klug entscheiden.  

Mittelstand Wirtschaftsförderung.. https://buchshop.bod.de/standortintelligenz-smart-foerdern-klug-entscheiden-joerg-becker-9783695194391 

 

Sa

14

Mär

2026

Strategische Rolle der Wirtschaftsförderung

Wirtschaftsförderung verändert sich gerade stark.
Früher: 

Flächen + Förderprogramme + Ansiedlung 

Heute zunehmend: 

Ökosystem-Manager eines Standortes 

Die Aufgabe wird: 

  • Netzwerke organisieren
  • Innovationsmilieus fördern
  • Talente anziehen
  • Identität des Standortes stärken 

Sa

14

Mär

2026

Bürgermeister Strategiefrage: Ist ein Standort messbar?

 

Ja – ein Standort ist messbar, aber nicht nur über klassische Kennzahlen wie Gewerbesteuer oder Grundstückspreise. Moderne Standortanalyse versucht, die Gesamtqualität eines Ortes als System zu erfassen. Das umfasst harte ökonomische Faktoren ebenso wie weiche, kulturelle und soziale Faktoren.

 

Gerade weil Kommunen im Steuerwettbewerb immer weniger Spielraum haben, wird die strategische Qualität eines Standortes wichtiger.

 

Ein Standort lässt sich über mehrdimensionale Indikatoren messen. Man unterscheidet häufig:

 

Harte Faktoren (klassisch messbar)

 

  • Verkehrsanbindung (Autobahn, Bahn, Flughafen)
  • Gewerbeflächenangebot
  • Steuern und Abgaben
  • Arbeitskräfteangebot
  • Nähe zu Märkten
  • Energie- und Infrastrukturkosten
  • Breitband- und Digitalinfrastruktur

 

Diese Faktoren waren lange die dominierenden Standortargumente.

 

Weiche Faktoren (heute immer wichtiger)

 

Hier entsteht der eigentliche Wettbewerb der Zukunft.

 

  • Lebensqualität
  • Bildungs- und Forschungslandschaft
  • kulturelles Umfeld
  • Wohnraumqualität
  • Innovationsmilieu
  • Netzwerke zwischen Unternehmen
  • Offenheit und Internationalität
  • Landschaft / Umweltqualität

 

Für hochqualifizierte Arbeitskräfte gilt zunehmend:

 

Menschen wählen zuerst den Lebensort – Unternehmen folgen den Talenten.

 

 

Fr

13

Mär

2026

Strategische Leitsprüche der Wissensgesellschaft

Wissen ist Macht.

Wissen macht sicher

Wissen ist Zukunft.

Wissen lässt sich in Geld verwandeln.

 

Und dennoch erleben viele Menschen eine Wirklichkeit, in der Unsicherheit, Fehlentscheidungen und Machtkämpfe dominieren. Dieser Widerspruch ist kein Zufall. Er hat mehrere Ursachen.

 

Wissen ist nicht gleich Wissen

 

Ein großer Teil dessen, was wir „Wissen“ nennen, ist in Wirklichkeit:

 

  • Information
  • Meinung
  • Interpretation
  • Daten ohne Zusammenhang

 

Echtes Wissen entsteht erst, wenn Information verstanden, eingeordnet und angewendet wird.

 

Viele Organisationen besitzen heute gigantische Datenmengen, aber wenig echtes Wissen.
Das Ergebnis: Informationsüberfluss und Orientierungslosigkeit.

 

 

J. Becker Denkstudio Personalbilanz-Lesebogen

https://buchshop.bod.de/personalbilanz-lesebogen-01-potenziale-und-faehigkeiten-joerg-becker-9783734718731

 

Do

12

Mär

2026

Auswahlphase und Maßnahmenebene für Standortstrategien

Strategische Auswahlphase 

Jetzt beginnt der erste Filter. 

Fragen sind: 

  • Passt die Idee zum Standortprofil?
  • Gibt es politische Unterstützung?
  • Sind Ressourcen vorhanden?
  • Gibt es Akteure, die das Projekt tragen? 

Viele Ideen verschwinden bereits hier. 

Ergebnis: 

  • Prioritätenliste
  • strategische Handlungsfelder 

Programm- und Maßnahmenebene 

Die verbleibenden Ideen werden konkreter ausgearbeitet. 

Typische Schritte: 

  • Machbarkeitsstudien
  • Finanzierungskonzepte
  • Kooperationsnetzwerke
  • Förderprogramme 

Jetzt zeigt sich oft: 

  • Kosten sind höher als gedacht
  • Interessenkonflikte entstehen
  • politische Mehrheiten fehlen 

Der Trichter wird noch enger.

 

 

Mi

11

Mär

2026

J. Becker Denkstudio Strategiekonzept für Handeln im Nebel der Unsicherheit

Mi

11

Mär

2026

Strategien für ein langes Leben

Ein Mensch, der Krieg und Gefangenschaft – etwa im Umfeld des Zweiter Weltkrieg – überlebt hat und danach ein langes, erfülltes Leben führt, zeigt oft bestimmte psychologische und soziale Überlebensmuster, die später sogar zu außergewöhnlicher Lebensdauer beitragen können. Historiker, Psychologen und Altersforscher haben mehrere Faktoren beobachtet. 

Sinnorientierung – ein starkes „Warum“ 

Menschen, die extremen Belastungen standhalten, entwickeln oft ein starkes Gefühl für Lebenssinn. 
Wer einen Sinn für sein Weiterleben findet – Familie, Berufung, Verantwortung – besitzt größere psychische Widerstandskraft.
 

Im späteren Leben zeigt sich das z. B. durch: 

  • Engagement für Familie oder Gemeinschaft
  • Weitergabe von Erfahrungen
  • ein klares Gefühl, gebraucht zu werden 

Ein starkes „Warum“ stabilisiert langfristig Gesundheit und Lebensenergie. 

Resilienz durch bewältigte Krisen 

Menschen, die extreme Krisen überstanden haben, entwickeln häufig eine besondere Resilienz. 

Typische Folgen: 

  • größere Gelassenheit gegenüber Alltagsproblemen
  • Fähigkeit, Stress relativ einzuordnengeringere Angst vor Unsicherheit 

Das wirkt sich positiv auf Herz-Kreislauf-Belastung und Stresshormone aus. 

Dankbarkeit und Wertschätzung des Lebens 

Viele ehemalige Kriegsgefangene berichten, dass nach der Rückkehr einfache Dinge enorm wertvoll erscheinen: 

  • ein warmes Bett
  • Familie
  • Frieden
  • Natur oder Arbeit 

Diese Haltung fördert: 

  • Zufriedenheit
  • geringeren chronischen Stress
  • stabile soziale Beziehungen 

Alles Faktoren, die mit hoher Lebenserwartung verbunden sind. 

Disziplin und körperliche Robustheit 

Soldaten und Piloten der damaligen Zeit waren meist körperlich sehr trainiert. 

Gewohnheiten wie: 

  • regelmäßige Bewegung
  • strukturierter Tagesablauf
  • Selbstdisziplin 

können über Jahrzehnte erhalten bleiben und unterstützen gesunde Alterungsprozesse. 

Starke soziale Bindungen 

Kameradschaft aus Kriegszeiten wirkt oft lebenslang. 

Viele Überlebende: 

  • halten Kontakt zu Kameraden
  • engagieren sich in Vereinen oder Veteranengruppen
  • pflegen intensive Familienbindungen 

Langzeitstudien zeigen, dass soziale Einbindung einer der wichtigsten Faktoren für ein langes Leben ist. 

Erzählen und Weitergeben der eigenen Geschichte 

Das Erzählen von Kriegserfahrungen erfüllt eine wichtige psychologische Funktion: 

  • Verarbeitung traumatischer Erinnerungen
  • Sinnstiftung
  • Weitergabe historischer Erfahrungen 

Dadurch werden belastende Erinnerungen besser integriert. 

Neugier und geistige Aktivität 

Viele Menschen, die über hundert Jahre alt werden, behalten: 

  • Interesse an Technik
  • Interesse an neuen Entwicklungen
  • Freude am Lernen 

Gerade ehemalige Piloten oder Techniker bleiben oft lebenslang technisch neugierig. 

Typisches Gesamtbild eines solchen Lebensweges 

Ein ehemaliger Pilot oder Soldat, der sehr alt wird, verbindet oft: 

  • Sinnorientierung
  • Disziplin
  • Resilienz
  • starke soziale Bindungen
  • geistige Neugier 

Diese Kombination kann dazu beitragen, trotz schwerer Erfahrungen ein erfülltes und langes Leben zu führen. 

Ein Pilot, der Krieg und Gefangenschaft überlebt und später sagt: 

„Ich habe im Lager gelernt, was wirklich zählt:
Freiheit, Freundschaft und ein Himmel über mir.“
 

Diese Haltung könnte erklären, warum er später über hundert Jahre alt wird und dennoch innerlich jung bleibt. 

https://buchshop.bod.de/ewalds-flugsehnsucht-joerg-becker-9783819232299 

Mi

11

Mär

2026

Strategiekonzept: Wie ein Standort-Ökosystem funktioniert

Ein gutes Standortökosystem erzeugt positive Rückkopplungen: 

Universität
→ neue Technologien
→ Start-ups
→ Investoren
→ neue Unternehmen
→ mehr Arbeitsplätze
→ Zuzug von Fachkräften
→ stärkere Innovationskraft 

Das System verstärkt sich selbst. 

Beispiel: Innovationsökosystem 

Typische Struktur: 

  • Hochschulen
  • Technologiezentren
  • Start-ups
  • große Unternehmen
  • Risikokapital
  • Netzwerke und Cluster 

Diese Struktur erklärt, warum manche Regionen besonders erfolgreich werden. 

Warum diese Strategie wichtig ist 

Die klassische Standortpolitik fragte: 

Welche Faktoren braucht ein Standort? 

Die Ökosystem-Perspektive fragt: 

Wie arbeiten die Akteure zusammen? 

Der Erfolg entsteht durch Beziehungen, Netzwerke und Dynamik. 

Man Kann einen Standort beschreiben wie ein ökonomisches Biotop, in dem 

  • Unternehmer
  • Politiker
  • Wissenschaftler
  • Investoren 

zusammenwirken oder miteinander konkurrieren. 

Der eigentliche Konflikt entsteht dann nicht nur zwischen Personen, sondern im ganzen Standort-Ökosystem.

 

Mo

09

Mär

2026

Strategische Krisensignale in der Personalbilanz

 Eine Organisation wird krisenanfällig, wenn mehrere Faktoren auftreten: 

Elite-Homogenität 

z. B.
gleiche Universitäten, gleiche Netzwerke.
 

Modellgläubigkeit 

Entscheider vertrauen blind auf: 

  • Algorithmen
  • mathematische Modelle
  • Ratings 

Karriererisiko statt Entscheidungsrisiko 

Entscheider fragen sich: 

„Was hilft meiner Karriere?“ 

statt 

„Was ist richtig?“ 

Kritik wird sanktioniert 

Warnsignale werden ignoriert. 

Beispiel: Finanzkrise 2008 

Viele Untersuchungen zeigen: 

  • ähnliche Ausbildung der Banker
  • gleiche Risikomodelle
  • gleiche Bonusanreize 

Die Personalstruktur erzeugte: 

kollektive Fehleinschätzungen. 

Eine Personalbilanz hätte sichtbar gemacht: 

  • extreme Modellhomogenität
  • fehlende Risikokritik
  • hohe Anreizverzerrung 

Mit Strategie statt Zufall zum Next-Level-Wunschjob 

KI und Wissenslandkarte als Bewerbungsnavigator 

https://buchshop.bod.de/mit-strategie-statt-zufall-zum-next-level-wunschjob-joerg-becker-9783695732302 

Mo

09

Mär

2026

Standort-Cross-Cluster-Strategie (branchenübergreifend)

Es werden verschiedene Cluster miteinander vernetzt, um Innovationen an Schnittstellen zu erzeugen. 

Beispiele: 

  • Medizintechnik + KI
  • Automotive + Software
  • Chemie + Umwelttechnik 

Ziel:
neue Produkte und Geschäftsmodelle durch Technologiekombinationen. 

Wertschöpfungsketten-Cluster 

Die Strategie organisiert ein Cluster entlang der gesamten Wertschöpfungskette: 

  1. Forschung
  2. Entwicklung
  3. Zulieferer
  4. Produktion
  5. Vertrieb 

Beispiel: Automobilcluster in Stuttgart mit Firmen wie Mercedes-Benz Group und Robert Bosch GmbH. 

Kompetenzcluster 

Hier wird nicht nur auf Branchen, sondern auf spezielle Fähigkeiten oder Kompetenzen gesetzt. 

Beispiele: 

  • Designkompetenz
  • Logistikkompetenz
  • Finanzkompetenz 

Ein Beispiel ist der Finanzcluster in Frankfurt am Main mit Institutionen wie der Europäische Zentralbank.

Coaching Wirtschaftsförderung XXL 

https://buchshop.bod.de/coaching-wirtschaftsfoerderung-xxl-joerg-becker-9783758328725 

So

08

Mär

2026

Bürgermeister Strategie Bestandspflege

Wenn ein Bürgermeister plötzlich erkennt, dass seine Stadt wegen hausgemachter Fehler ein großes Unternehmen verliert, steht er vor einer klassischen Krisen- und Transformationssituation der Standortpolitik. Eine wirksame Strategie besteht meist aus mehreren aufeinanderfolgenden Schritten: 

Ehrliche Lageanalyse („Standortbilanz“) 

Der erste Schritt ist eine schonungslose Diagnose der eigenen Fehler. 

Typische Fragen: 

  • Warum verlässt das Unternehmen den Standort?
  • Waren es Bürokratie, Flächenmangel, Genehmigungsdauer, Steuern oder politische Konflikte?
  • Gibt es strukturelle Probleme: Verkehr, Fachkräfte, Energiepreise? 

Instrumente: 

  • Standortbilanz der Stadt
  • Interviews mit Unternehmen
  • Benchmark mit erfolgreichen Städten 

Viele Kommunen unterschätzen, wie wichtig verlässliche Verwaltung und Planungssicherheit sind. 

Offene Kommunikation und Vertrauensreparatur 

Der Bürgermeister sollte nicht beschönigen, sondern offen handeln. 

Wichtige Maßnahmen: 

  • öffentliche Erklärung und Transparenz
  • Gesprächsrunden mit Unternehmen
  • Einbindung von Kammern und Verbänden wie der Industrie- und Handelskammer
  • Einrichtung eines „Unternehmensbeirats“ 

Das Ziel: Vertrauen zurückgewinnen. 

Sofortprogramm für die Wirtschaft 

Damit nicht weitere Firmen gehen, braucht es schnelle sichtbare Veränderungen. 

Beispiele: 

  • Genehmigungszeiten halbieren
  • zentrale One-Stop-Agency für Investoren
  • Gewerbeflächen aktiv entwickeln
  • aktive Fachkräftepolitik 

Viele erfolgreiche Städte setzen hier auf Wirtschaftsförderung als Dienstleistung statt Verwaltung.

https://buchshop.bod.de/buergermeister-wirtschaftsfoerderung-standortzukunft-gestaltbar-machen-joerg-becker-9783869920535 

Fr

06

Mär

2026

Strategie Denkstudio - Standortanalyse Kultur- und Kreativwirtschaft

Fr

06

Mär

2026

Karrierestrategie - der Zufall ist oft missgünstig

Es besteht weitgehend Einigkeit darüber, dass die Managementfragen bezüglich der klassischen Produktionsfaktoren weitgehend ausgereizt sind. 

Anders beim Intellektuellen Kapital, d.h. den „weichen“ selten oder überhaupt nicht gemessenen Faktoren: hier liegt die Managementzukunft noch vor uns. 

Diese Annahmen dürften ebenso auf Verfahren zutreffen, die in einem Zusammenhang mit Bewerbungen und Stellenbesetzungen stehen. 

Es macht nur wenig Sinn, mit einer Bewerbung den Markt zu betreten, ohne eine möglichst genaue und begründete Vorstellung darüber zu haben, für welches Leistungs-(Produkt-)angebot man selbst steht und welche Anforderungen Unternehmen als Nachfrageseite des Marktes an diesen Leistungsträger (Produktanbieter) stellen.

 Um ein Bild des Sportes zu verwenden: Was würden man von einem Sportler halten müssen, der zu Beginn eines Wettkampfes (irgendwie ist dies ja auch eine Bewerbung) nicht einmal die Disziplin (Laufen, Springen, Speerwerfen etc.) kennt, in der er zu diesem Wettkampf antreten will ? 

Was würde uns ein Sportler sagen, wenn wir ihm vor Beginn einer Laufdisziplin nicht mitteilen würden, ob es um einen 100m- oder vielleicht um einen 5.000m-Lauf geht ?

Mit Strategie statt Zufall zum Next-Level-Wunschjob. KI und Wissenslandkarte als Bewerbungsnavigator 

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Fr

06

Mär

2026

Strategische Grundmodelle für Mittelständler

  

  1. Wachstumsstrategie → Aufbau neuer Kompetenzen
  2. Stabilisierungsstrategie → Sicherung von Kernkompetenzen
  3. Innovationsstrategie → Talentförderung & Experimentierfelder
  4. Resilienzstrategie → Mehrfachqualifikation & Wissenstransfer
  5. Digitalisierungsstrategie → Upskilling & Re-Skilling 

 

Keine neuen Krisen zulassen: wenn es zu den herausragenden Aufgaben des Personalmanagements gehört, dafür Sorge tragen, dass immer die richtige Person zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Platz für wirtschaftliches Handeln die Verantwortung trägt, so wäre angesichts mancher Krisen die Antwort hierauf wohl mit einem oder mehreren Fragezeichen versehen. 

 

Wirtschaftskrisen sind immer von Menschen gemacht 

Man mag noch so viel nach den Ursachen und Gründen für Wirtschaftskrisen forschen. Sie sind keine Naturkatastrophe, sondern sind von Menschen gemacht und zu verantworten. Mögen auch falsche oder fehlende Regeln oder gar eine verfehlte Wirtschaftsordnung vorgeschoben werden. Denn auch diese sind kein Produkt der Natur, sondern einzig und allein von Menschen gemacht. 

 

Will man also an die Wurzel allen Übels gehen, wird man zwangsläufig immer wieder nur zu Menschen und ganz bestimmten Personenkreisen kommen. Denn wer sonst als Personen in verantwortlichen Führungspositionen sollten an Geschehnissen im Zusammenhang mit Krisen beteiligt gewesen sein? Wer also sonst könnte für das Ende einer Krise und die Begleichung ihrer Folgen sorgen? 

 

Nun hat nicht jede Generation mehr die Zeit, dass sie die zehn Jahre oder mehr auf die Schadensbeseitigung warten könnte. Nicht jede folgende Generation wird einfach dazu bereit sein, Schulden ihrer Väter-Generation abzutragen und für eine Krise zu bezahlen, mit der sie nichts gemein hat. Womit man bei den Auswahlverfahren und -kriterien für Positionen wäre, die während der Krisenentstehung die verantwortlichen Stellhebel in Beschlag gehalten haben. 

 

 

Do

05

Mär

2026

Strategische Standortszenarien statt Bürgermeister-Masterplan?

Von der Analyse zur Positionierung – strategische Verdichtung 

Ein Standort kann nicht in allen Faktoren Spitzenreiter sein. 

Bürgermeister und Wirtschaftsförderer müssen klären: 

  • Wo liegen die echten Stärken?
  • Wo sind Hebelfaktoren, die mehrere andere Bereiche positiv beeinflussen?
  • Welche Faktoren sind nur Kostenstellen ohne strategischen Mehrwert? 

Beispiel:
Ein starker Gesundheitssektor könnte Innovation, Arbeitsplätze, Image und Hochschulkooperation gleichzeitig stärken – also ein strategischer Knotenpunkt.
 

Strategische Leitfrage: 

Welche 3–5 Faktoren erzeugen die größte systemische Hebelwirkung? 

Dynamik akzeptieren – Szenarien statt Masterplan 

Standorte sind nicht stabil.
Globale Lieferketten, Migration, Energiepreise, geopolitische Risiken verändern Rahmenbedingungen abrupt.
 

Deshalb: 

  • Szenarioanalyse (optimistisch / resilient / disruptiv)
  • Frühindikatoren definieren
  • Monitoring-Systeme aufbauen
  • Regelmäßige Strategie-Reviews 

Nicht: „Der Plan gilt für 10 Jahre.“
Sondern: „Die Richtung ist klar, der Kurs wird angepasst.“
 

Do

05

Mär

2026

Standortstrategie voller Chancen, Risiken und Überraschungen

Die Elemente aller Standortphänomene sind Standortfaktoren, gewissermaßen die Ursprungsmaterie, aus der sich das aktuelle Geschehen ergibt. Es kommt darauf an, diese komplexen Elementarteile und Energien des Standortes ausfindig zu machen, genau zu lokalisieren, möglichst detailliert quantifizierbar zu machen und die vielfältigen Wirkungs- und Kräftebeziehungen untereinander offenzulegen.

 

Standorträtsel. Wo Wirtschaft auf Standort trifft. Was macht einen Standort stark? Wer entscheidet über seine Zukunft? Und was, wenn plötzlich alles auf dem Spiel steht? Im spannenden „Standorträtsel“ treffen strategische Überlegungen, politische Machtspiele und persönliche Verstrickungen aufeinander. Hanau – Stadt mit Geschichte, Stadt mit Zukunft. Ob alte Industriestandorte, neue Innovationszentren oder kulturelle Brüche: Die Stadt wird zum Symbol für viele Orte auf der Welt, an denen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander ringen. „Ohne gestern gibt es kein heute.“ In „Standorträtsel“ verschmelzen Rückblicke in die Geschichte mit aktuellen Herausforderungen und einem Blick auf das, was morgen möglich sein könnte.– voller Chancen, Risiken und Überraschungen. Wirtschaftskrimi trifft Standortstrategie und Politik. Es geht nicht nur um Zahlen und Bilanzen – sondern um Macht, Entscheidungen, Chancen und Geheimnisse rund um weltweite und lokale Standorte. Wer sich für Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Regionalplanung oder politische Entscheidungsprozesse interessiert, findet hier fundierte, unterhaltsam verpackte Impulse und Denkanstöße. „Standorträtsel“ richtet sich an alle, die Standort neu denken wollen, die wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Zusammenhänge verstehen – und verändern – wollen.

 

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Mi

04

Mär

2026

Standortmarketing – strategische Wettbewerbsstärke hängt von erschlossenen Wachstumspotenzialen ab

Mit der Gleichzeitigkeit ungleicher Entwicklungen als Folge des wirtschaftlich-strukturellen Wandels steigt auch an vielen Orten die Notwendigkeit von Anpassungen durch einen Standortumbau. Die Standortqualität mit ihrer Wettbewerbsstärke hängt stark von den erschlossenen Wachstumspotenzialen ab: wachsende Standorte können mit den ebenfalls wachsenden Ressourcen mögliche Defizite wesentlich besser beseitigen, bei schrumpfenden Standorten dagegen schmelzen finanzielle Mittel und Handlungsspielräume ab. Standorte werden handlungsunfähig, obwohl gerade sie einen hohen Entwicklungsbedarf haben. „Es bedarf also einer steten Auseinandersetzung mit den Zukunftspotenzialen und dem Zukunftsbild des Standortes?“ „Insbesondere fehlt vielfach noch ein in sich schlüssiges Konzept und Instrument, mit dem sich alle Einzelkomponenten des Standortkapitals vollständig und mit einheitlicher Systematik abbilden lassen.“ „Aufgrund einer Disparität von Standortentwicklungen stehen schrumpfende Standorte einerseits auf der anderen Seite wachsenden Regionen gegenüber.“ „Um seine Handlungsfähigkeit zu erhalten, muss der Standort über seine administrativen Grenzen hinweg Schwerpunkte setzen, Fördermittel bündeln.“ „Also seine „Stärken stärken“ 

 

MANAGEMENTCOACHING STANDORTWISSEN

Wirtschaftsförderung der Basics.

 

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Mi

04

Mär

2026

Strategiekommunikation BUSINESS COACHING - Decision Support

Nur wer die Zeichen des Wandels einigermaßen zu erkennen und zu deuten vermag, könnte zumindest erahnen, was das Morgen vielleicht bringen könnte. Man braucht nur auf die Fortschritte der Künstlichen Intelligenz KI zu schauen: es sind Dinge passiert, von denen man nicht dachte, dass sie überhaupt passieren können. Fähigkeiten des IBM-Supercomputers Watson, Fragen, die eine breite Wissensbasis erfordern, in einer natürlichen Sprache beantworten zu können, gelten mittlerweile bereits als historisch. Ähnliches gilt für den Roboterhund Aibo von Sony, der, weil er beim Fußballspielen ein Tor erzielte, danach mit großer Körperbeherrschung auch noch tanzte. Vermutlich kann man auch schon ohne Probleme in Echtzeit mit jemandem kommunizieren, denn Sprache man eigentlich nicht versteht. Und trotz aller Fortschritte kratzen wir erst an der Oberfläche des Machbaren. Bei immer kürzeren Innovationszyklen wird die Qualität des Managements zum strategischen Erfolgsfaktor. In der informationsbasierten Arbeitswelt finden gewaltige Umstrukturierungen statt. Die Entwicklung hin zur Informationsgesellschaft sorgt nicht nur für partielle Veränderungen, sondern kündigt bereits die künftige Gesellschaft an.

 

Decision Support mit Ansage:

 

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Di

03

Mär

2026

Strategische Resilienz - Krisen mit Widerstand begegnen

Strategie-Check: Personelle Resilienz im Krisenmodus?

 

„Für Angestellte genauso wie für deren Chefs gilt: Auch wenn sich Krisen zuspitzen, ist es wichtig, die Nerven zu behalten und eine Bestandsaufnahme zu machen.“ Ist die Lage wirklich so schlimm? Kommt man, wenn die Aufträge wegbrechen, mit dem Rest noch über die Runden? Auf welche Ressourcen kann man bauen und notfalls zurückgreifen? Muss man sofort seine Strategie ändern? Oder ist es besser, zunächst einmal die Ungewissheit auszuhalten? „Nur wenn man eine potentielle Panik rechtzeitig in den Griff bekommt, kann man sich auch aus persönlichen Krisen befreien.“ „Wenn man alles auf den Prüfstand stellen muss, können auch positive Zukunftsszenarien helfen.“ „Resilienz, also die Fähigkeit, belastenden Ereignissen mit Widerstand zu begegnen und etwas Positives aus ihnen zu machen, lässt sich trainieren.“ „?“ „Eine der wichtigsten Tugenden in Krisenzeiten ist Ehrlichkeit sich selber gegenüber.“ „Wobei man alle, auch radikalen Möglichkeiten in Betracht ziehen muss, wenn sie helfen, die Krise zu überstehen.“ „Und nur wer das Risiko des Scheiterns mutig in Kauf nimmt, kann am Ende auch erfolgreich sein?“ „In den innerhalb der letzten Jahrzehnte aufgebauten und eingeübten Denkstrukturen war hierfür kein Möglichkeitsraum für Abhängigkeiten vorgesehen.“ „Auch die Rolle einer Führungskraft hat sich innerhalb kürzester Zeit radikal gewandelt: Im Notstand ist sie jeden Tag ein Mediator auch persönlicher Probleme.“ „Der Strauß von Sorgen, die ständig auf jemanden einprasseln, ist also groß?“

 

Personal „Kopfschätze“ Coaching. Wer qualifiziertes Personal sucht, muss weite Wege gehen. https://www.bod.de/buchshop/personal-kopfschaetze-coaching-joerg-becker-9783751959865

 

 

Di

03

Mär

2026

Krisen sind strategisch auch emotionale Systeme

Entscheidungsarchitektur 

Ziel: Geschwindigkeit erhöhen. 

  • Klare Verantwortlichkeiten
  • Kleine Krisen-Taskforce
  • Entscheidungsrechte definieren
  • Entscheidungsfristen verkürzen 

Lieber 80%-Entscheidung heute als 100%-Analyse morgen. 

Resilienz & Kultur 

Ziel: Organisation psychologisch stabilisieren. 

  • Psychologische Sicherheit fördern
  • Fehlerkultur zulassen
  • Belastungsmanagement
  • Sinnorientierung stärken 

Innovation unter Druck 

Ziel: Krise als Wendepunkt nutzen. 

  • Geschäftsmodell prüfen
  • Digitalisierung beschleunigen
  • Neue Kundensegmente testen
  • Partnerschaften eingehen 

Viele große Unternehmen sind in Krisen entstanden oder transformiert worden.

Di

03

Mär

2026

J. Becker Denkstudio - Contentstrategie im Eigenverlag

Mo

02

Mär

2026

J. Becker Denkstudio Umfeldstrategie - Variablen zu geopolitischen Wirkungsfeldern bündeln

Statt hunderte Indikatoren isoliert zu betrachten, bilden wir Risikodomänen: 

A. Macht- und Sicherheitsarchitektur 

  • Militärbudgets
  • Bündnisstrukturen
  • Nukleare Abschreckung
  • Regionale Konflikte 

Beispielhafte Akteure:
NATO
China
United States
 

Ökonomische Interdependenz 

  • Handelsvolumen
  • Rohstoffabhängigkeit
  • Lieferkettenkonzentration
  • Sanktionsregime 

Beispiel:
World Trade Organization
 

Technologische Souveränität 

  • Halbleiterabhängigkeit
  • KI-Führerschaft
  • Cybersecurity-Kapazität
  • Digitale Plattformmacht 

Innenpolitische Stabilität 

  • Staatsverschuldung
  • Ungleichheit
  • Polarisierung
  • Legitimität politischer Institutionen 

Ressourcen- und Klimaexposition 

  • Wasserstress
  • Energieabhängigkeit
  • Klimamigration
  • Nahrungsmittelsicherheit 

 

 

Mo

02

Mär

2026

Strategie-Storytelling & Überzeugungskraft

 Die Darstellungen einer Wissensbilanz (Portfolio, Ampeldiagramm, Wirkungsnetze) sind visuell stark. Damit kann man sein Gegenüber in Verhandlungen emotional und rational überzeugen, weil man komplexe Zusammenhänge anschaulich macht. Bessere Argumentationsbasis – wenn der Verhandlungspartner nur auf nackte Zahlen schaut, kann man durch die Wissensbilanz glaubhaft belegen: „Die eigentlichen Werte liegen hier …“ → und so den Preis, die Konditionen oder die Richtung beeinflussen. Strategische Steuerung – man geht nicht „blind“ in den Deal, sondern sieht mehrere Szenarien im Voraus. Das gibt Spielraum und Gelassenheit – ein psychologischer Vorteil im Poker am Verhandlungstisch. Kurz gesagt: Mit einer Wissensbilanz im Rücken ist man nicht unverwundbar, aber man ist seinem Gegenüber einen Schritt voraus, weil man Zusammenhänge erkennt, die er vielleicht gar nicht wahrnimmt.

So

01

Mär

2026

Strategiespiele von Executives in einer vernetzten Welt

Strategie-Wirtschaftskrimi zwischen Macht, Korruption, Verrat, Moral und Millionen. Wenn Zahlen lügen – und Menschen dafür bezahlen. Die Spuren passen nicht zusammen – und die Zahlen noch weniger. Frank. ein erfahrener Ermittler mit dem Instinkt eines Bluthundes, an seiner Seite: Liz, eine brillante Datenanalystin mit scharfem Verstand und Wirtschaftswissen. Gemeinsam stoßen sie auf ein Netz aus Insidergeschäften, Fake-Bilanzen und politischen Verwicklungen. Je tiefer Frank und Liz graben, desto gefährlicher wird die Wahrheit – nicht nur für sie, sondern für die ganze Wirtschaft. Ein gefährliches Spiel aus Lügen, Drohungen und Intrigen. Während die Kurse steigen, sinkt die Moral – und die Ermittler geraten zwischen die Fronten eines Systems, das keine Fehler verzeiht. Ein hochspannender Wirtschaftskrimi, der aktuelle Themen wie Bilanzfälschung & Wirtschaftsverbrechen, Whistleblowing & persönliche Integrität, Künstliche Intelligenz und die Kontrolle über Daten, Machtspiele in Vorstandsetagen und die Grenzen der Verantwortung in einer vernetzten Welt aufgreift. Intelligent. Tempo­reich. Brandaktuell. „Das Flüstern im Rauschen“ verbindet knallharte Wirtschaftsfakten mit psychologischer Spannung – für alle, die sich fragen, was hinter den Fassaden moderner Unternehmen wirklich geschieht. Sind KI, Ukraine Rohstoffdeal oder Strafzölle Magneten für Wirtschaftskriminalität? Ein Krimi, der nicht nur unterhält – sondern aufrüttelt. https://buchshop.bod.de/das-fluestern-im-rauschen-joerg-becker-9783819229633

So

01

Mär

2026

J. Becker Denkstudio - Unterscheidung zwischen kontrollierbaren und nicht kontrollierbaren Risiken

Einzelne Risikosituationen unterscheiden sich auch dadurch, ob sie kontrollierbar sind oder nicht.Management und Risikomanagement sind eng miteinander verknüpft, weil jede Entscheidung, die im Management getroffen wird, mit Unsicherheiten behaftet ist. Die Unterscheidung zwischen kontrollierbaren und nicht kontrollierbaren Risiken zeigt, warum ein effektives Management immer auch Risikomanagement beinhalten muss: 

  1. Kontrollierbare Risiken:
    Diese ergeben sich aus internen Faktoren, die durch Entscheidungen und Maßnahmen beeinflusst werden können. Dazu gehören z. B. betriebliche Prozesse, Qualitätskontrollen oder strategische Investitionen. Ein gutes Management sorgt durch Planung, Steuerung und Kontrolle dafür, dass diese Risiken minimiert oder im Sinne der Unternehmensziele genutzt werden.
  2. Nicht kontrollierbare Risiken:
    Dazu zählen externe Faktoren wie Wirtschaftskrisen, Naturkatastrophen oder geopolitische Entwicklungen. Auch wenn diese Risiken nicht direkt beeinflussbar sind, kann ein kluges Management Maßnahmen zur Schadensbegrenzung oder Absicherung ergreifen – z. B. durch Diversifikation, Versicherungen oder Notfallpläne
     

 

Fr

27

Feb

2026

J. Becker Denkstuio - Liquidität ist strategische Freiheit

Für die Unternehmensführung im Mittelstand ist eine Strukturkrise besonders anspruchsvoll: geringere Kapitalreserven als Großkonzerne, hohe persönliche Haftung, enge Kunden- und Lieferantenbindungen – aber auch große Stärke in Flexibilität und Nähe zum Markt. 

In Strukturkrisen ist Liquidität wichtiger als Gewinn. 

Maßnahmen: 

  • 12–24 Monate Liquiditätsvorschau (rollierend)
  • Working Capital aktiv steuern
  • Kreditlinien frühzeitig sichern (nicht erst im Notfall)
  • Investitionen priorisieren: „Überlebensrelevant oder optional?“ 

Viele Mittelständler sind in der Finanzkrise nach dem Kollaps von Lehman Brothers weniger an fehlenden Aufträgen als an Liquiditätsengpässen gescheitert. 

Grundsatz: Wer zahlungsfähig bleibt, kann Chancen kaufen. 

Kernkompetenz radikal schärfen 

In unsicheren Zeiten zählt nicht Diversifikation um jeden Preis, sondern Klarheit: 

  • Wofür stehen wir unverwechselbar?
  • Welches Problem lösen wir besser als andere?
  • Welche Leistungen sind austauschbar? 

Strukturkrisen wirken wie ein Marktfilter. 

Praxisinstrument: 

  • ABC-Analyse der Kunden
  • Deckungsbeitragsrechnung pro Produkt
  • Strategische Trennungsbereitschaft

 

 

Fr

27

Feb

2026

Strategieanalyse Bildungssensoren und Wirtschaftswissen

Fr

27

Feb

2026

In Strukturkrisen strategisch handeln - Szenario-Denken statt Prognose-Gläubigkeit

In einer Strukturkrise – also wenn technologische Umbrüche, geopolitische Spannungen, demografische Verschiebungen oder Systemrisiken gleichzeitig wirken – verlieren klassische Planungsmodelle ihre Stabilität. Lineare Prognosen greifen nicht mehr, Kennzahlen werden volatil, und frühere Erfolgsrezepte versagen. Statt „die Zukunft“ vorherzusagen, werden mehrere konsistente Zukunftsbilder entwickelt (Best Case, Worst Case, Wild Card).

Nutzen: 

  • Vorbereitung auf Diskontinuitäten
  • Vermeidung von Scheinsicherheit
  • Robustere Entscheidungsoptionen 

Robustheit vor Effizienz 

In stabilen Zeiten zählt Effizienz. In Krisenzeiten zählt Resilienz. 

Prinzipien: 

  • Redundanzen aufbauen
  • Lieferketten diversifizieren
  • Liquiditätspuffer erhöhen
  • Flexible Kostenstrukturen schaffen 

Beispiel: Die Finanzkrise 2008 zeigte, wie stark auf Kante genähte Systeme kollabieren können (z. B. Lehman Brothers). 

Fr

27

Feb

2026

Strategieanalyse - Zukunftsorientierte Bildung für das 21. Jahrhundert

  • KI als Lernbegleiter: Die Analyse zeigt, wie adaptive Lernsysteme, Chatbots und personalisierte KI-Tutoren das Lernen individualisieren und verbessern.
  • Vom Wissenserwerb zur Wissensnutzung: Klassisches Lernen wird durch interdisziplinäres Wissensmanagement ergänzt – ein essenzieller Skill für die moderne Arbeitswelt.
  • Neue Lernmodelle: Die Analyse stellt innovative Ansätze vor, darunter Microlearning, hybride Bildungskonzepte und KI-gestützte Kompetenzentwicklung. 

 

Wirtschaft und KI – Chancen für Unternehmen und Arbeitnehmer 

  • Arbeitswelt im Wandel: Welche Jobs sind zukunftssicher? Welche Kompetenzen werden unverzichtbar?
  • KI als Karrieresprungbrett: Wie können Berufstätige KI für Weiterbildung und Produktivitätssteigerung nutzen?
  • Unternehmen und Bildung: Welche Strategien sollten Unternehmen verfolgen, um Mitarbeitende mit KI fit für die Zukunft zu machen?

 

Interdisziplinäres Wissensmanagement – die neue Kompetenz für Entscheidungsträger 

  • Vom Spezialwissen zum Transferwissen: In einer zunehmend vernetzten Welt zählt nicht nur Fachwissen, sondern auch die Fähigkeit, Wissen aus verschiedenen Disziplinen zu verknüpfen.
  • KI-Dialogmodus verstehen: Die Analyse zeigt, wie man mit KI effektiv interagiert, sie als Co-Pilot nutzt und ihre Denkweise nachvollzieht.
  • Beispiele aus der Praxis: Wie Unternehmen und Bildungsinstitutionen bereits KI-gestütztes Wissensmanagement implementieren.

 

Gesellschaftliche Dimensionen 

  • Technik und Menschsein: Wie verändert KI unsere Selbstwahrnehmung als lernende Wesen?
  • Ethische Fragen: Wo liegen die Grenzen des maschinellen Lernens? Was bedeutet es, wenn KI Wissen vermittelt?
  • Bildung als lebenslange Aufgabe: Warum Neugier und kritisches Denken in der KI-Ära wichtiger sind denn je.

 

Praxisnutzen und konkrete Handlungsempfehlungen 

  • Für Berufstätige & Führungskräfte: Wie können Sie KI-gestützte Weiterbildung in Ihren Alltag integrieren?
  • Für Unternehmer & Entscheider: Welche Bildungsstrategien sollten Unternehmen verfolgen?
  • Für Studierende & Bildungsexperten: Welche Kompetenzen braucht eine zukunftsfähige Bildungslandschaft?

Die Analyse bietet einen praxisnahen, interdisziplinären und zukunftsweisenden Blick auf das lebenslange Lernen in einer Welt, die durch KI geprägt ist. Es richtet sich an Bildungsinteressierte, Berufstätige, Unternehmer und alle, die die Zukunft aktiv gestalten wollen.

 

Eine praxisnahe Analyse darüber, wie Künstliche Intelligenz (KI) unser Lernen, Arbeiten und Wirtschaften transformiert:

 

Bildung Wissen – Lebenslanges Lernen 

Wirtschaft–Wohlstand–Kultur–Zukunft im KI-Dialogmodus 

https://buchshop.bod.de/bildung-wissen-lebenslanges-lernen-joerg-becker-9783819225321 

 

 

Direkt zum

Jörg Becker - Gesamtsortiment

 

 

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Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen,

Jörg Becker Friedrichsdorf

J. Becker Denkstudio