Standortanalyse - Hier geht es um alles, ohne diese Basis fällt ein Standort schnell raus

Ein Standort ist nie „gut“ oder „schlecht“ an sich – sondern immer relativ zu anderen. Eine Standortanalyse ist kein hübsches Prospekt – sie ist eher ein schonungsloser Realitätscheck. Wenn sie gut gemacht ist, zeigt sie nicht nur Stärken, sondern vor allem die blinden Flecken eines Ortes. Jeder starke Standort hat ein klares Profil: Wofür steht er? Was ist seine Geschichte? Ohne ein überzeugendes Narrativ bleibt selbst ein objektiv guter Standort unsichtbar.

 

                    DEMOGRAFIE
               (Bevölkerung, Fachkräfte)
                      
                      
       INFRASTRUKTUR ──┼── WIRTSCHAFTSSTRUKTUR
 (Verkehr, Energie,      (Branchen, Cluster,
  Digitalisierung)        Unternehmen)
                      
                ┌───────────────┐
                  STANDORT   
                   ANALYSE   
                └───────────────┘
                      
                      
     KOSTENSTRUKTUR ───┼── MARKT & NACHFRAGE
 (Mieten, Steuern,       (Kaufkraft,
  Löhne, Energie)         Wachstum)
                      
                      
                 IMAGE & LEBENSQUALITÄT
           (Kultur, Umwelt, Attraktivität)

 

 

 

Lageanalyse

 

  • Makrostandort (Region, nationale Lage)
  • Mikrostandort (konkretes Gebiet oder Grundstück) 

Strukturanalyse

 

  • Wirtschaftsstruktur
  • Branchencluster
  • Unternehmenslandschaft

 

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Infrastruktur- und Erreichbarkeitsanalyse 

  • Verkehr
  • Digitalisierung
  • Energie
  • Logistik 

Arbeitsmarktanalyse 

  • Fachkräfteangebot
  • Qualifikationsniveau
  • Hochschulen und Forschung 

Marktanalyse 

  • Kaufkraft
  • Nachfrageentwicklung
  • Wettbewerbsstruktur 

Kostenanalyse 

  • Grundstücke
  • Immobilienpreise
  • Lohnkosten
  • Steuerbelastung 

Image- und Lebensqualitätsanalyse 

  • Umweltqualität
  • Kultur
  • Sicherheit
  • Freizeit 

Zukunfts- und Risikoanalyse 

  • Strukturwandel
  • Innovation
  • Resilienz
  • Klimarisiken

 

Ein modernes Paradox: Informationswachstum kann Wissensarmut erzeugen. Nicht jede Information wird zu Wissen. Dafür braucht es Selektion und Interpretation.

 

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Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen,

Jörg Becker Friedrichsdorf

J. Becker Denkstudio