Stadt ohne Gewähr von sicherem Geleit

 

Hola-Lied: Und kommt einst der Tag, daß es zum letzten mal schellt, ade Sinussatz a.c.i., Magistri valete wir fahr´n in die Welt, ohne Cäsar und Geometrie, Scholaren klein zieh´n wieder ein, so muß es bei richtiger Mannschaft sein. Doch führt auch die Fahrt zum entlegensten Riff: uns eint unserer Schuljahre Band. Getreu diesem Leitbild trafen sich Ehemalige dieser Schule Jahr für Jahr zu einem Klassenfest, mehr als ein halbes Jahrhundert, über fünfzigmal, aus allen Himmelsrichtungen ankommend. Tempi passati: Nicht alles ist heute noch so wie es war. Äußere Umstände legen sich in dieser Stadt der ehemaligen Schule wie eine dunkle Wolke über die einstige Beschaulichkeit. Was sich schon über Jahre hinweg andeutete trat unter anderem durch Schlägereien von Alt- und Neu-Migranten offen zutage, ein Unschuldiger verliert vielleicht sein Augenlicht. Von einer traurigen Entwicklung mit städtischen Gefahrenpunkten ist die Rede. Von Menschen, die sich nicht mehr auf die Straße trauen oder sich vor einem Spaziergang am Fluss fürchten. Im Zentrum dieses Geschehens liegt der für über fünfzig Klassentreffen gleich gewählte Ort. Das einst vielleicht nur unbestimmt mulmige Gefühl des nächtlichen Besuchs wird nunmehr ganz konkret und wirklich. 

 

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Manchmal braucht man eine Geschichte, um Zusammenhänge plastisch zu beschreiben. Erzählte Sachverhalte sind leichter verstehbar.

Eigenverleger, die mehrere (vielleicht sogar viele) Bücher erstellen (wollen), dürfen Entwicklungen nicht aus den Augen verlieren, was sich beim Kauf von Inhalten tut. Alternativen zum Inhalteverschenken rücken stärker in den Vordergrund: der Druck von im Printgeschäft wegbrechenden Umsätzen ist einfach zu groß. Zwar werden ständig neue Ideen auf den Markt gespült, um wegbrechende Printerlöse aufzufangen. Den Stein des Weisen aber scheint noch niemand gefunden zu haben. 

Jeder neue junge Text hat Eltern als Urheber in der Vergangenheit. Künstlichen Intelligenz (KI) bewirkt weltweit einen Umbau der Gesellschaften. Und vielleicht sogar ähnlich radikal wie vor Jahrtausenden durch die Erfindung der Schrift. Frage: Braucht man überhaupt noch Menschen, um Literatur, Bilder oder Musik zu schaffen? Was kann ein Künstler, was die Maschine nicht kann oder zumindest einmal können wird? 

Eigenverlegern reicht es nicht mehr, eine reine Plattform oder ein Vehikel für fremde Inhalte zu sein. Sie wollen eigene und exklusive Inhalte liefern, die Substanz haben. Es geht darum, Leser und Nutzer an sich zu binden, indem ihnen etwas geboten wird, das es sonst nirgendwo gibt. Inhalte als Monopol: Für Eigenverleger könnte sich hier eine Marktlücke auftun. Sie müssen eine Konkurrenz durch Netzwerke eher weniger befürchten.