Eine Volkswirtschaft ist ein sich ständig veränderndes und entwickelndes System

 Eine Volkswirtschaft ist abhängig von den sich wandelnden ökonomischen und gesellschaftlichen Systemen, in die sie eingebettet ist. Will man die zahllosen Wirkungsbeziehungen verstehen, braucht man ein selbst wandlungsfähiges Gedankengebäude, das sich zeitnah neuen Situationen anpassen kann. Man muss sich die Frage stellen, ob es eine Wirtschaftswissenschaft geben kann, die nicht ausschließlich auf Messungen beruht. Kann es ein Verständnis der Wirklichkeit geben, das Qualitätsmaßstäbe, Ideen und Erfahrungen einbezieht und dennoch wissenschaftlich ist? Unabhängig von solchen Überlegungen sollte Wirtschaftswissen immer auf systematischer Beobachtung beruhen und sollte durch folgerichtige (begrenzte und annähernde) Modelle abgebildet werden können.

Standortbeobachtung - Unabhängigen und interessenneutralen Blickwinkel bewahren
Standortbeobachtung - Unabhängigen und interessenneutralen Blickwinkel bewahren

 

Das wichtigste Kapital, das ein Standortbeobachter einbringen kann, ist seine absolute Unabhängigkeit.

 

Er vertritt von niemand Interessen, gleich welcher Art.

 

Interessenunabhängig heißt deswegen aber nicht
meinungslos. Dies wäre schon deshalb nicht möglich, weil auch einen unabhängigen Standortbeobachter zahlreiche Eigenerlebnisse und
-erfahrungen mit den für eine Beobachtung ausgewählten Standorten verbinden.

Es kommt darauf an, die eigenen Erfahrungen und Qualifikationen zu nutzen, um  Standortbegebenheiten in eine Relation zueinander einzuordnen und für sie eine
nachvollziehbare Position im Gesamtzusammenhang zu finden.

 

Denn es gibt keine guten oder schlechten Standorte,
sondern immer nur geeignete oder ungeeignete Standorte. 

Von der Systematik her gleiche Standortbeobachtungen
können somit unter verschiedenen Rahmenbedingungen zu unterschiedlichen Ergebnissen und Schlüssen führen.

Ein wichtiger Faktor hierbei bleibt immer, aus welchem Blickwinkel und mit welcher Zielsetzung
man auf den jeweiligen Standort schauen will.

   

 

Die Sucht nach einem „perfekten“ Leben kann krank machen: das stete Streben nach höchster Perfektion und das Setzen unrealistischer Ziele. Dies belegen bereits Schulkinder, deren Eltern ihnen mit aller Gewalt das Etikett von Hochbegabten anheften wollen und die an diesem Anspruch und Erwartungsdruck scheitern oder sogar zerbrechen können. Die Kollegen, die Nachbarn, die Familie: allen versuchen wir etwas zu beweisen, nämlich unser Perfektsein. Wir leben in einer Welt von Selbstoptimierern, einer Welt des „immer-mehr“ und des „immer-besser“. Ausufernde Arbeitsbelastungen verführen allzu leicht zu Heldengeschichten mit Superlativen

 

Im Vergleich zu gut strukturierten Daten werden Wissen und Erfahrungen in der Regel nicht explizit dargestellt. Genau diese Informationen sind aber für den Entscheidungserfolg von Bedeutung. Schwach strukturierte Prozesse, deren Ablauf nicht genau vorhersehbar ist, werden meist nur einmal in der gleichen Form durchgeführt. Während bei der Vermittlung von Wissen zunächst kognitiven Fähigkeiten im Vordergrund stehen, werden bei der praktischen Umsetzung dieses Wissens in Entscheidungen auch persönliche, soziale und kommunikative Kompetenz benötigt. Alle Stufen der Entscheidungsfindung sollten daher verstärkt auf diese „softfacts“ eingehen.

 

Strategien sind eine Domäne des Schachspiels: insofern ist es also nicht weit her geholt, wenn auch das Schachspiel als solches auf dem Berufsweg förderlich sein könnte, aus einer Vielzahl von Gründen. Konzentriertes Nachdenken hilft dabei nicht nur beim Schach, sondern auch im Beruf. Das Schachspiel lebt vom ständigen Durchrechnen verschiedener Varianten: ein Vorgehen, das Häufig auch im Beruf angebracht erscheint. Im Schachspiel gibt es oft derart komplizierte Stellungen, dass es nahezu unmöglich ist, alle möglichen Varianten auf Erfolg oder Risiko hin durchzurechnen. Ein erfolgsreiches Hilfsmittel hierbei ist das Lavieren, d.h. das Suchen nach Zügen, mit denen man erst einmal nichts an Stellungen verändert, sondern abwartet.

 

Die von jedem Mensch produzierte und hinterlassene Datenmenge nimmt dramatisch zu. Vieles von dem, was geschrieben, gefilmt, fotografiert oder gescannt wird,  landet früher oder später im Computer, in welchem auch immer. Digital erfassbare Lebensäußerungen werden immer erfasst, wenn nur die Möglichkeit hierzu besteht. Unternehmen gehen dazu über, einfach alles zu speichern. Egal ob E-Mails, Präsentationen, Zahlungsbewegungen, Kundenkontakte oder was auch immer sonst. Kritisch ist eher nicht die Verfügbarkeit von Daten. Sondern kritisch ist eher die Kunst, an diesen Informationswust die richtigen Fragen zu richten. Um an die richtigen Informationen zu gelangen und aus diesen nutzbares Wissen zu generieren.

 

Existenzgründung - Planung und Problemlösung
Existenzgründung - Planung und Problemlösung

 

Der Zustand der politischen und individuellen Freiheit kann in einer Zahl, dem Freiheitsindex abgebildet werden. Beispielsweise:

 

Was der Staat verbieten sollte

  

84% meinen: harte Drogen wie Heroin oder Kokain

  

76 % meinen: Klonen von Menschen

  

71% meinen: radikale Parteien

  

64% meinen: gesundheitsschädliche Lebensmittel

  

55% meinen: weiche Drogen wie Haschisch, Marihuana

  

49% meinen: Gewaltdarstellungen z.B. per Film, Video u.a.

  

37% meinen: weitere Kredite aufnehmen, wenn man bereits verschuldet ist

  

36% meinen: hohe Spenden an Parteien

  

32% meinen: linksradikale Parteien

  

32% meinen: Pornographie

  

26% meinen: Glücksspiel

  

19% meinen: Verkauf von hochprozentigem Alkohol

  

17% meinen: auf Autobahnen schneller als 130 km/h

  

13% meinen: Sterbehilfe

   

Beurteilungen von Standortfaktoren sind meist eindimensional ausgerichtet. Oft lassen sich zusätzliche Erkenntnisse damit gewinnen, dass der Faktor nicht immer nur mit einer Blickrichtung und unter einem einzigen Aspekt beurteilt wird. Übernimmt man die Vorgehensweise der Standortbilanz, so können sich neben beispielsweise der bloßen Quantitätsbetrachtung weitere Facetten, nämlich die der Qualität und Systematik, erschließen. Jeder der Standortfaktoren sollte für sich einzeln beurteilt werden. Jeder einzelnen Beurteilung sollte ein möglichst ausführlicher Fragenkatalog vorangestellt werden, mit dem für jeden der Faktoren quasi eine Bewertungs-Checkliste erstellt wird.

 

Der Schlüsselfaktor für die Zukunft ist ein proaktives Change Management, d.h. die Bereitschaft zur Veränderung von Spielregeln. Dazu kommt die Qualität der Umsetzung durch eine gezielte Entwicklung in Menschen bzw. deren Fähigkeiten und abgeleitet daraus in Strukturen, Systeme und Prozesse. Es genügt nicht, nur besser zu sein: ohne herausragende Antizipations- und Reaktionsfähigkeit ist vieles fraglich. Vielmehr müssen die Grundrichtungen und Konzepte mit dem festen Willen zur positiven Veränderung (nicht nur zur Verbesserung !) gezielt verfolgt und mit gestalterischem Denken genutzt werden.

Abi63 - Auftritt und Verformung
Abi63 - Auftritt und Verformung

Einflussfaktor Demografie:  zwischen demografischer und ökonomischer Entwicklung gibt es mehr Zusammenhänge als auf den ersten Blick vielleicht zu vermuten wären: es sind vor allem das Wachstum und die Altersstruktur einer Bevölkerung, die starken Einfluss haben. Unterschiedliche Bevölkerungsentwicklungen bewirken somit über die Arbeitsmärkte auch unterschiedliche Standortentwicklungen: Zu- und Abwanderungen sind ein wesentlicher Faktor für die Attraktivität eines Standortes. Standorte unterscheiden sich somit durch ihre Altersstruktur, die Fertilitätsraten und auch die Wanderungssalden. Für viele Standorte in Deutschland ist zu erwarten, dass das erforderliche Niveau, damit eine Elterngeneration ihre Müttergeneration ersetzt, unterschritten wird. Für die demografische Entwicklung im Einzelfall ist entscheidend, wie viele Menschen jeweils zu- bzw. abwandern. Der demografische Wandel ist somit ein wichtiger Indikator für potenzielle Standortunterschiede. 

 Am Standort Deutschland sind arbeitsuchende Migranten lange Zeit in den Arbeitskräftebedarf eingewandert (wurden je nach Bedarf angeworben). Heute (verstärkt ab 2015) kommen sie nicht, weil sie im Arbeitsmarkt gebraucht werden und sind zum großen Teil für diesen auch auf lange Sicht hin zu wenig (überhaupt nicht) qualifiziert. „Schätzungen über die Kosten der Migranten des vergangenen Jahres divergieren stark. Manche rechnen mit 150 – 400 Milliarden minus dauerhaft (FAZ). Und: die Zahl der Migranten ist diesmal unabsehbar. Der Immigrationsdruck auf Europa ist nicht nur der Zahl nach (500 Millionen, wenn sie könnten) als auch der Zeit nach unabsehbar.

Zunächst werden die zu einem Standort gemachten Beobachtungen also in einem Informations-/Datenpool gesammelt. Ist hierbei eine bestimmte Grundmenge erreicht, sollte das Ganze mit einer durchgängig bruchfreien Systematik unterfüttert und geordnet werden. Was ein Standortbeobachter jetzt zusätzlich einbringen kann, sind eigene Qualifikationen und Berufserfahrungen. Beispielsweise indem das notwendige Denken in Szenarien durch entsprechende Instrumente unterstützt werden kann. Wie Benchmarking, SWOT-Analyse, Risiko- und Wahrscheinlichkeitsrechnung oder ähnliches. Also quasi ein Risikomanagement ohne Tabellen und Erhebungen. Denn ein Standort scheitert meist nicht an Dingen, die als gefährlich erkannt und bereits mit aller Akribie erhoben und gemessen wurden, sondern eher an denjenigen, die bisher immer als für sicher gehalten wurden.

 

Ökonomie und digitales Denken verschmelzen – gefangen im Raster berechenbarer Größen.Wir sind mitten drin im Gewitter des digitalen Fortschritts. Und müssen uns die Frage stellen: Computer und Mensch – wer programmiert hier wen?  Computersysteme bestimmen menschliches Verhalten, unsere Biographien u.a. und behandeln Menschen somit als Objekte  

 

Damit wir in ein Raster berechenbarer Größen passen sind wir Reduktionen und Abstraktionen unterworfen: der Mensch wird auf die Summe seiner messbaren Attribute reduziert

  

Die digitale Denkart und Ökonomie sind hierbei einen Pakt eingegangen, aus dem es kaum ein Entrinnen zu geben scheint.

  

Grafik F. Hilon
Grafik F. Hilon

Das wirkliche Gewicht von Zeugnis-Kopfnoten. Jene Mitglieder eines längst vergessenen abi63-Jahrgangs kennen sie noch genau, die guten alten Kopfnoten, praktisch das zu jedem Zeugnis alles überwölbende Dach: Noten für Fleiß, Betragen, Ordnung, Aufmerksamkeit. Weder Lehrer noch Schüler ordneten sie an der ersten Stelle ihrer Bedeutungsskala ein. Sie wurden eher als mehr oder weniger lästiges Beiwerk zum eigentlichen Zeugnis gesehen. In den Blickpunkt gerieten sie allenfalls in brenzligen Grenzsituationen wie beispielsweise gefährdeten Versetzungen, manchmal vielleicht sogar als das berühmte Zünglein an der Waage. Das "echte" Bild eines Schülers wurde ausschließlich aus dem nachfolgenden eigentlichen Hauptteil des Zeugnisses zusammen gesetzt.

 

Lohn der Schule

 

Direkt zum Buchshop:

 

https://www.bod.de/buchshop/lohn-der-schule-joerg-becker-9783739222967

Abi63 - Entscheidung und Erfolg
Abi63 - Entscheidung und Erfolg

Haupt-, Nebenfach = wichtig - unwichtig ?Schulzeiten werden nach weiteren Unterscheidungen eingestuft: wie denen nach Haupt- und Nebenfächern oder denen nach mathematischer oder sprachlicher Ausrichtung. Im Klartext heißt eine Trennung nach Haupt- und Nebenfächern für einen zukünftigen Bewerber um einen Arbeitsplatz nichts anderes als ein Orientierungsrahmen für das, was für ihn wichtig oder eher unwichtig sein könnte. Die Trennlinie zwischen Mathematik und Naturwissenschaft einerseits sowie Sprachen und Geisteswissenschaften andererseits setzt sich als roter Faden bis in die derzeitigen Pisa-Tests der Schüler fort. Nach Meinung des Betreiberes dieser Website war eine mehr oder weniger willkürliche Trennung seiner Oberstufen-Schulzeiten in mathematischen versus sprachlichen Zweig äußerst kontraproduktiv entwickelt hat.

Walter Kromp - Künstler in Hanau
Walter Kromp - Künstler in Hanau

Stellvertretend für manche andere ist das Beispiel des Kunsterziehers Walter Kromp, der eine Klasse von der Sexta bis zur Prima künstlerisch „betreute“. Wohl manche Kunstakademie hätte sich glücklich geschätzt, wenn sie einen solchen Mann in ihren Reihen gehabt hätte. Zu einer seiner Ausstellungen schrieb der Hanauer Anzeiger unter der Überschrift „Sehen als Voraussetzung des Handelns“: Kromp war ein genauer Beobachter, der, ausgestattet mit einer geradezu jugendlichen Neugier, Situationen, Zu- und Umstände minutiös registriert. Beobachten zu können als Voraussetzung und eine heute viel zu wenig geübte Tugend, in Situationen hineinhören, Stimmungen erlauschen, präzise erfassen und dann mit der eigenen Handschrift einer abstrahierenden Figürlichkeit in das jeweilige Medium umzusetzen, gelingt ihm scheinbar mühelos. Doch steht dahinter oftmals ein langer Prozess der Umsetzung. „Das erste Signal kommt immer vom Auge“ hat er einmal formuliert und so ist das „Sehen“ nicht nur Voraussetzung für seine künstlerische Arbeit, sondern war auch pädagogisches Anliegen.

Direkt zum Wissensmanagement:

https://www.beckinfo.de/

 

Direkt zum Regionalmarketing:

https://www.derstandortbeobachter.de/ 

 

Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch

Andere Erfahrungsräume, lästiges Beiwerk ?Von Ehemaligen ist niemand bekannt, der bereits zu Schulzeiten erkannte, dass musische Bildung auch für die Leistungsfähigkeit in anderen, für Beruf und Karrieren relevanter erscheinenden, Fächern förderlich sein kann. Eines werden im Nachhinein aber wohl die meisten bestätigen: es wurden Erfahrungsräume und Perspektiven und damit der Zugang zu einer anderen, vielen damals jedenfalls noch fremden Welt eröffnet. Alles in allem: das sogenannte Beiwerk diente (mehr als vieles andere) irgendwie und irgendwo der Entwicklung der Persönlichkeit. Ideal, um auch im harten Schulstress einmal die Seele baumeln lassen zu können. Ohne das "Beiwerk" sogenannter "weicher" Fächer wären jene sogenannten "harten" Fächer der Mathematik, Physik, Chemie und Biologie wohl überhaupt nicht zu meistern gewesen.

Erfolg hat, wer den Rohstoff Wissen zu nutzen weiß
Erfolg hat, wer den Rohstoff Wissen zu nutzen weiß

Auch die aufwendigsten Recruitingmaßnahmen tragen nur ungenügend Früchte oder bleiben ganz wirkungslos, wenn personalsuchende Unternehmen nicht bereits intern die Voraussetzungen für eine systematische Identifizierung und Bewertung von Intellektuellem Kapital schaffen. 

Die charakteristischen Merkmale eines Bewerbers werden in seinem Intellektuellen Kapital abgebildet. Der kernige Marketingsatz des „Change Knowledge into Cash“ findet hier seine Berechtigung.

 

 Die Instrumente des Data Mining haben sich geradezu explosionsartig vermehrt: massenhaft anfallende Daten werden mit Geschwindigkeiten durchsucht und analysiert, an die vor nicht allzu langer Zeit fast niemand zu denken wagte. Neue Geschäftsmodelle umfassen nicht nur digitale, sondern auch reale Menschen, verändern Lebensweisen und entziehen sich gewohnten geistigen Modellen und rationalen Erwartungen. Vom Data Mining vollzieht sich in Form von Reality Mining ein lautloser Übergang zur Analyse ganzer Lebensmuster realer Menschen

Abi63-Zeiten und Schulerfolg - nicht alles nur Intelligenz
Abi63-Zeiten und Schulerfolg - nicht alles nur Intelligenz

 Nach Untersuchungen erklärt sich Schulerfolg zu:  

Ca. 40 % durch Intelligenz

 Ca. 30 % durch Motivation, Lern- und Leistungsbereitschaft 

Ca. 20 % durch Qualität des Unterrichts 

Ca. 10 % durch restliche Faktoren  

Demnach hätten ca. 60% des Schulerfolges Ursachen, die in keinem direkten Zusammenhang mit Intelligenz im engeren Sinne stehen

  

Nur wer fällt, kann auch wieder aufstehen. Gerade die zwar schmerzhafte, nichtsdestotrotz wichtige Erfahrung der Niederlage versuchen viele Eltern ihren Kindern zu ersparen. 

Das Ziel solcher Bemühungen: Schaffung eines menschlichen Premiumproduktes für die spätere Karriere.  

Der Raum für Durchschnittlichkeit, Schwäche oder Verletzlichkeit schrumpft, d.h. die Möglichkeit des Scheiterns wird ausgeblendet, ist einfach nicht mehr vorgesehen.

  

Solchermaßen abgeschirmte, in Watte gepackte Schüler laufen Gefahr, zu Opfern einer Überbehütung bis hin zur Lebensuntauglichkeit zu werden

   

Wissensträger und Wissensquellen. Um sich ein besseres Bild darüber zu machen, wo man bei der Identifizierung und Ausschöpfung der Ressource Wissen steht, wird ein systematischer Vergleich mit anderen vorgenommen. Frage: Wo gibt es große Lücken ? Ein wichtiges Hilfsmittel zur Identifikation von Wissensträgern und Wissensquellen sind Netzwerke, die gleiche Interessen verfolgen. Häufig haben sich bereits Expertennetzwerke etabliert, die sich nicht an Branchen- oder Unternehmensgrenzen orientieren. In ihnen zirkulieren wertvolle Informationen und werden weiterführende Kontakte vermittelt. Dies funktioniert nur, wenn jeder auch sein eigenes (für die anderen externes) Wissen einbringt. Neue Technologien entstehen an Universitäten, staatlichen Forschungsinstituten usw. Es geht daher darum, Kontakte zu halten: auf informeller Basis, durch gemeinsame Projekte und Teilnahme an Experten-Netzwerken.

 Geschäftsmodelle aus der digitalen Welt lassen sich an vielen Stellen einer Volkswirtschaft verorten: „Volkswirtschaften mit einem höheren Anteil digitaler Geschäftsmodelle und Infrastruktur erzielen einen Einkommensvorteil…..durch digitale Technologie werden traditionell regional begrenzte Zusammenhänge geöffnet und vernetzt, Geschäft mit nahezu unbegrenzten Mengengerüsten möglich, und der Aktionsradius für wirtschaftliche Akteure wird erweitert“. Die Digitalisierung ist der herausragende Einflussfaktor für fast alle wirtschaftlichen und sozialen Beziehungen, betroffen sind unterschiedliche Muster der Arbeitsteilung. Im Beziehungsgeflecht zwischen Unternehmen und Verbrauchern.

Direkt zum

Jörg Becker - Gesamtsortiment 

 

bei BoD: 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/?q=J%C3%B6rg+Becker

  

 

bei Xinxii: 

https://www.xinxii.com/adocs.php?aid=17558

Aus Sicht des Marktes ist zwischen struktureller und zyklischer Nachfrage nach geeigneten Bewerbern zu differenzieren. Zyklische Stellenangebote werden dem jeweiligen konjunkturellen Umfeld entsprechend auf- und abgebaut. Dagegen folgt der strukturelle Stellenmarkt insbesondere im Bereich hochqualifizierter Fachkräfte seinen eigenen Regeln, die eine augenblickliche wirtschaftliche Lage auch überlagern können. Hier sind vermehrt Kreativität, Professionalität und stellen- bzw. unternehmensspezifische Bewerbungsstrategien gefordert.

 Die kommerzielle Verwertung des Wissens über gegenwärtiges Verhalten breitet sich weiter aus bis hin „zu einer Beeinflussung und Umformung entstehenden Verhaltens“, um zukünftige Einkommensquellen zu erschließen. Jedes Glied der Wertschöpfungsketten soll durch Analyse, Vorhersage und Umformung zu Geld gemacht werden. Telefone, Überwachungskameras, Satelliten, Datenbanken (Staat, Banken, Auskunfteien, Kreditkarten- und Telekommunikationsunternehmen, usw. usw.) generieren ständig neue und breitere Datenströme. Experten sprechen von im flüchtigen Alltag fortlaufend abgeschöpften „Datenabgasen“, Datenschnipseln aller Online-Aktivitäten

In der Publikation Standortindikatoren I. – Performance-Pegelstände vor Ort, Sensoren am Standortpuls werden folgende Inhaltspunkte besprochen: Grundsätzliche Handhabung von Indikatoren, Eine Standortbilanz als Maß aller Dinge, Orientierung mit Profilen und Ampeln, Indikatorsammlung als Grundlage, Künftige Bevölkerungsdynamik, Natürlicher Saldo, Migrationshintergrund, Bevölkerungspotenzial,

Regionalmarketing - Leitbild, Marktstärke, Clustermanagement

 

Direkt zum Buchshop:

 

https://www.bod.de/buchshop/regionalmarketing-leitbild-marktstaerke-clustermanagement-joerg-becker-9783739246956

Wissensbilanzierung-Entwicklung. Man hat für die Entwicklung im Bereich Wissensmanagement beispielsweise folgende Maßnahmen vorgesehen: Wissensbilanz-Fitness-Check, Planung des Wissensbilanz-Projektes, Beschreibung des Geschäftsmodells, Identifizierung Intellektuelles Kapital, Bewertung nach Quantität, Qualität und Systematik (QQS), Indikatoren und Messgrößen entwickeln, dynamische Wirkungszusammenhänge erfassen, Auswertungen nach Stärken-Schwächen-Potentialen, Maßnahmen mit dem größten Entwicklungspotential, Dokument Wissensbilanz entwickeln, Wissensmanagement einführen und umsetzen, Ideenmanagement, Wissen erwerben, Wissen schützen (undichte Informationslecks schließen)

Existenzgründung - Start ins Ungewisse
Existenzgründung - Start ins Ungewisse

 

Im vorrangigen Blickfeld eines Start-ups stehen oft „nur“ Gründungs-Formalitäten, rechtliche und steuerliche Gesichtspunkte. 

Die eigentliche Person dahinter gerät einschließlich der sie umgebenden privaten Netzwerke leicht, vielleicht allzu leicht, aus dem engeren Blickfeld.

 

Bei einer Existenzgründung steht und fällt aber alles mit der dahinter stehenden Person 

Von der Person hängt neben einer trag- und zukunftsfähigen Geschäftsidee alles ab.

Neben den immateriellen Werten des Unternehmens rücken damit gleichermaßen persönliche Eigenschaften und Fähigkeiten, d.h. spezifische Personalfaktoren in das Blickfeld einer Existenzgründung. In einem Schwerpunkt dürfte sich ein solches Rating auch mit seiner Person, d.h. seinen Unternehmereigenschaften, seinen fachlichen und kaufmännischen Voraussetzungen sowie manchmal bis in den Privatbereich hinein auch mit seinen persönlichen Eigenschaften befassen. Bei potentiellen Gesprächspartnern könnte der Existenzgründer bereits dadurch Pluspunkte sammeln, wenn er diesen glaubhaft zu machen versteht, dass er nicht nur seinen Markt einzuschätzen weiß, sondern ebenso realistisch mit den Stärken und Schwächen seiner eigenen Person umzugehen weiß.

Wissensmanagement - Bildungsökonomische Erfolgsfaktoren
Wissensmanagement - Bildungsökonomische Erfolgsfaktoren

Wofür werden die Ressourcen im Bildungssystem eingesetzt ? Handlungsfeld: Inputeffizienz. Wie gut sind die Betreuungsrelationen in den Bildungseinrichtungen ? Handlungsfeld: Betreuungsbedingungen. Wie gut sind die Voraussetzungen für eine Bildung, die sich an den Bedürfnissen einer international vernetzten Wirtschaft orientiert ? Handlungsfeld: Internationalisierung. Wie eng sind dabei Kompetenzen und Abschlüsse mit dem soziökonomischen Hintergrund der Bildungsteilnehmer verknüpft ? Wie gerecht sind die Bildungschancen verteilt ? Handlungsfeld: Integration

Karriereplanung: Was oder wo ist die Ziellinie? – Referenzen und Lebenslauf – Ausbildungszeugnis und Arbeitszeugnis –  Bewerber und Stellenprofil  Nach der Kernfrage Nr. 1 „Was kann ich ?“ werden unter dem Gesichtspunkt der Marktorientierung zusätzlich die Kernfragen Nr. 2 und Nr. 3 in den Mittelpunkt gerückt: 

Wer bin ich ?

 

Was will ich ?

  

Eine Antwort auf diese Fragen gestaltet sich manchmal schwierig. Anhaltspunkte hierfür können beispielsweise auch Referenzen liefern, sofern sie nicht nur aus reiner Gefälligkeit bescheinigt wurden. Zweites Informationsmittel in diesem Fragenkomplex wäre dann der Lebenslauf.  

Hintergrund der beiden Fragen ist jedenfalls die Gewissheit, dass die Person eines Bewerbers mehr ausmacht als Noten in Ausbildungszeugnissen und standardmäßig aufpolierte Formulierungen in Arbeitszeugnissen.

   

Es macht nur wenig Sinn, mit einer Bewerbung den Markt zu betreten, ohne eine möglichst genaue und begründete Vorstellung darüber zu haben, für welches Leistungs-(Produkt-)angebot man selbst steht und welche Anforderungen Unternehmen als Nachfrageseite des Marktes an diesen Leistungsträger (Produktanbieter) stellen.

   

Abi63 - Konkurrenz und Leistung
Abi63 - Konkurrenz und Leistung

  

Ein Wirtschaftsraum orientiert sich über administrative Grenzen hinweg an dem ihm innewohnenden Beziehungsgeflecht.

   

Die räumliche Nähe von Firmen und Einwohnern vernetzt über Kooperationen und persönliche Kontakte die Pendlerräume. 

Innerhalb eines durchschnittlichen Fahrzeitpuffers von 50 Minuten gibt es Bereitschaft, zum Arbeitsplatz zu pendeln 

 

Das gute Entwicklungspotential der innerhalb der Region liegenden Standorte ist die eine Seite

  

Die Ausschöpfung der vorhandenen Potenziale ist die andere Seite, die von den vor Ort verantwortlichen Standortakteuren nicht nur erkannt, sondern konsequent umgesetzt werden müsste

  

 Die Bildung und Auswertung von Kennzahlen setzt zunächst voraus, dass man sich der Grenzen ihrer Aussagefähigkeit bewusst ist. So darf nicht übersehen werden, dass Kennzahlen in ihrer mathematischen Formalisierung oft statisch sind und die Dynamik ablaufender Prozesse nicht immer genau zeitnah abbilden. Nicht aus dem Auge verloren werden sollte, dass vergangenheitsbezogene Kennzahlen nur bedingte Aussagen über die Gegenwart und noch weniger Aussagen über die Zukunft zulassen, statische Kennzahlen nur stichtagsbezogene Situationen widerspiegeln und damit nicht Bewegungsabläufe über Zeiträume erfassen können. Kennzahlen dürfen nicht isoliert interpretiert werden, sondern müssen sich einer bestimmten Systematik zuordnen lassen.

 Standortakteure müssen in der Lage sein, die für sie relevanten Themen möglichst frühzeitig zu erkennen. Um sie durch eine erarbeitete Deutungshoheit und Themenführerschaft aktive mitzugestalten. Proaktives Agieren ist eine zentrale Voraussetzung für Zukunftsfähigkeit. Auf Seiten der Standortverantwortlichen heißt dies, potenziellen Investoren eine gute Story zu liefern. Für einen nachhaltigen Standorterfolg gehört nicht zuletzt die Fähigkeit zur erzählerischen Aufladung und kreativen Thematisierung.

 

Manche Ideen gehen auf, andere eben nicht. Früher stand am Anfang von Unternehmen meist eine Erfindung, ein mühsam entwickeltes Produkt. In der Old Economy vergrub sich ein werdender Unternehmer mit einem Traum oder einer Idee in einer Werkstatt oder in einem Labor, bis er nach langen Zeiten des Experimentierens dann endlich mit einem Produkt an die Öffentlichkeit trat. Um daraus ein Geschäft zu entwickeln begann dann die Suche nach einem Geldgeber. Heute dagegen starten manche Gründer quasi in Serie einen Online-Marktplatz nach dem anderen. Scheitert ein Projekt, wird schon das nächste hervorgezaubert, der Vorrat an Ideen scheint groß. Während vor der Digitalwirtschaft der Gang ins Ausland ein großes, manchmal kaum noch kalkulierbares Risiko war, ist eine Auslandsniederlassung heute im Internet im Handumdrehen eröffnet (ein Klick schaltet die Plattform heute frei und kann sie morgen bereits wieder schließen). Tempo ist alles, langsam gibt es im Internet nicht. 

Direkt zum Wissensmanagement:

https://www.beckinfo.de/

 

Direkt zum Regionalmarketing:

https://www.derstandortbeobachter.de/ 

 

Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch

 

Direkt zum

Jörg Becker - Gesamtsortiment

 

bei BoD: 

https://www.bod.de/buchshop/catalogsearch/result/?q=J%C3%B6rg+Becker

  

bei Xinxii: 

https://www.xinxii.com/adocs.php?aid=17558