Schule als Möglichkeitsraum - Lehrer als Motivationsdroge

Die Erkenntnis, dass der Bildungserfolg vom Lehrer abhängt ist nicht neu. Der Lehrer gehört zu den wirkungsvollsten Einflüssen beim Lernen. Gute Lehrer können selbst trübe Lichter zum Leuchten bringen. Fachliche und sachliche Fertigkeiten sind dafür alleine noch nicht ausreichend (sind aber die Voraussetzung dafür, dass Lehrer erfolgreich arbeiten können). Was aber macht sonst noch einen guten Pädagogen aus? Der ideale Lehrer „muss zu seinen Schülern eine Beziehung aufbauen, ihnen zuhören können, sich ihrem Feedback stellen, leidenschaftlich dabei sein, eine klare Linie verfolgen (auch gegenüber den Eltern), an anspruchsvollen Lernzielen festhalten, eindeutig kommunizieren und in der Klasse so Regie führen, dass alle Schüler ihre Stärken voll entfalten können.“ 

Denkstudio J. Becker: Wie verläuft die spätere Wertentwicklung von transferiertem Schulwissen?

 Nach jedem Jahrgangsabschluss verliert die Schule im Regelfall den Kontakt zu denen, die sie über viele Jahre hinweg bildungsmäßig aufgepäppelt hat. Die Schule erstellt somit zahlreiche Produkte, weiß aber nie oder selten, was aus ihnen einmal wird. In der Prozesskette fehlt die Endkontrolle. Wo lagen die größten Wertschöpfungspotenziale? Denn wenn Abgänger ihre Schule verlassen haben, durchlaufen sie in ihrem weiteren Leben zahlreiche weitere Anreicherungs-, Transformations- und Umwandlungsprozesse hinsichtlich der im Rahmen der Schulzeiten einmal erlangten Wissensstände. Was also läge näher als nachzuforschen, was aus dem ursprünglichen von der Schule vermittelten Wissen im weiteren Verlauf seiner Reife und Anwendung geworden ist. Hat das erworbene Wissen später neue Blüten und Zweige, weitere Ableger gebildet? Kann man für einen während der Schulzeit angesammelten Wissensbestand eine Wachstumsgeschwindigkeit orten und feststellen? Oder sind gewisse Wissensbestandteile später wieder abgestorben und verkümmert? Fragen über Fragen, die von keiner noch so gescheiten Bildungskommission beantwortet werden könnten.

 

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Nachkriegsschüler Storytelling - Bildungsweg im Zeitenwandel

Klassentreffen sind Zeitreisen - auch fiktiv zu Corona Marktstuben 2020

Klassentreffen sind eine Mischung aus Familienfeier und Betriebsjubiläum, aus Zeitreise, Standortbestimmung und persönlicher Bilanz. Ehemalige Schüler werden in ihre eigene Vergangenheit zurück katapultiert und tun dabei so, als wäre eine zufällige zusammengewürfelte Mannschaft aus vergangenen Tagen auch heute noch wichtig. Vor allem deshalb weil die Sozialisation während der Schulzeit wichtig war und das gesamte weitere Leben geprägt hat. Die sozialen Medien machen es leicht, alte Kontakte wieder neu zu beleben. Bis zum Abitur verlaufen Schülerleben wenn schon nicht synchron, so doch wenigstens parallel. 

Marktstubengespräche, Corona-Stopp, J. Becker Friedrichsdorf

Was auf der Welt oder bei Klassentreffen auch immer geschieht kann in Texten vermeldet, beschrieben und kommentiert werden. Von Leuten, denen hoffentlich beim Schreiben bewusst war, wie vorläufig, revidierbar und irrtumsanfällig solche Reflexionen und Meldungen immer sein werden. Für gute Erzählungen braucht es dabei nicht nur Sachverstand, sondern fast immer auch Geistesgegenwart. Klassenfeste müssen mit ihren Erzählungen keine Literaturpreise gewinnen: Hauptsache, dass am Schluss keine Frage offen-, kein Widerspruch unaufgelöst, kein Abgrund unausgeleuchtet bleibt. 

Schule und Wissen Support Tools - Diskurse, Kommunikation, Gespräche

Was auf der Welt oder bei Klassentreffen auch immer geschieht kann in Texten vermeldet, beschrieben und kommentiert werden. Von Leuten, denen hoffentlich beim Schreiben bewusst war, wie vorläufig, revidierbar und irrtumsanfällig solche Reflexionen und Meldungen waren und immer sein werden. Für gute Erzählungen braucht es dabei nicht nur Sachverstand, sondern fast immer auch Geistesgegenwart. Man sollte sein Publikum weder unterschätzen und unterfordern. Abi63-Leute muss man nicht immer irgendwo „abholen“ sondern die sind sehr wohl in der Lage, Sprünge weit über sich selbst hinaus zu machen, wenn man sie nur lässt. Gut kann es vor allem werden, wo Ereignisse nicht sofort mit der Brechstange auf den kleinsten gemeinsamen Nenner gebracht werden, Schwieriges auch manchmal unbeantwortet gelassen und trotzdem von niemandem unverstanden bleibt. 

Nachkriegszeit: 1 mal Schule für immer - alles beginnt mit Lernkompetenz

 Intellektuelles Kapital hat auch immer mit Ausbildung zu tun. Eine Wissensvermittlung auf Vorrat von früher reicht aber heute bei weitem nicht mehr aus. Qualifizierung ist eine Hol- und weniger eine Bringschuld. Hierzu wird Lernkompetenz benötigt, die zwar mit der Erfahrung aber trotzdem nicht automatisch wächst. Ergebnisse schulischen Lehrens und Lernens sollten u.a. Kompetenz und Können sein. Schulen bewirken manchmal nicht das, was sie in ihren Plänen versprechen. Anleitungen zum entdeckenden und selbständigen Lernen unterstützen beim Wissenserwerb. Aufbau und Pflege von Lernkompetenz ist ein wichtiger Baustein der Personalentwicklung.

Nichts ist so gut belegt wie der Zusammenhang von Bildung und wirtschaftlichen Wachstum. Jedes zusätzliche Schuljahr erhöht nach Berechnungen das Lebenseinkommen um zehn Prozent. Ein Drittel eines Schuljahres verloren zu haben, macht ein Minus von drei bis vier Prozent aus. Den gesamtwirtschaftlichen Verlust beziffern Bildungsökonomen im Billionen-Bereich. 

Hochtaunus Wirtschaftsförderung - ganzheitlich vernetzte Kompetenz

Lernkultur - Allgemeinwissen - ganzheitlich vernetztes Wirtschaftswissen

Schule und Wissen - Wirtschaftswissen ist im Leben hilfreich

Schule und Wissen - Rohstoff, der sich durch Gebrauch vermehren lässt

Schule und Wissen Intellektuelles Kapital - Tool-Box Support und Service

Hohe Landesschule - Marktstubengespräche, Bildungsrendite, Befindlichkeiten

Main Kinzig Wirtschaftsförderung - ganzheitliches Wissensmanagement

 

Lohn der Schule

 

Direkt zum Buchshop:

 

https://www.bod.de/buchshop/lohn-der-schule-joerg-becker-9783739222967

Direkt zum Mittelstand:

https://www.beckinfo.de/mittelstand/

 

Direkt zur Wirtschaftsförderung:

https://www.derstandortbeobachter.de/wirtschaftsförderung/

 

  Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch

 

Schule als Möglichkeitsraum für Erwerb von Wissen - Service Tool-Box

Hohe Landesschule Wissen - Filterblasen, Berufe, Karrieren, Diskurse

Schule, Bildung, Arbeitswelt - Service Tool-Box Entscheidungsunterstützung

Business Intelligence - Kompetenz der Entscheidungsunterstützung

 

Das magische Wort heißt Kompetenz. U.a. spricht man von Sachkompetenz, Methodenkompetenz, Beurteilungskompetenz, Orientierungskompetenz oder Handlungskompetenz. Verschiedene Einzelkompetenzen, die eng miteinander verschränkt sind.

Uni Wirtschaftswissenschaften - wirtschaftsorientierte Praxis

 Rohstoff „Wissen“: Anteil des Wissens an der Gesamtwertschöpfung der Wirtschaft. Der Umgang mit Wissen als Ressource wird für die Zukunft immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor, d.h. die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes wird vom bewussten und gezielten Umgang mit diesem immateriellen Rohstoff abhängen. 

Wissensmanagement - Intellektuelles Kapital identifizieren und messen

Der Erwerb von Wissen ist ebenso zu behandeln wie eine Investition im materiellen Vermögensbereich: beispielsweise können auch für Wissensinvestitionen unterschiedliche Amortisationszeiten berechnet werden. Durch den Ankauf von Wissensprodukten gelangt ein Unternehmen aber nicht automatisch in den Besitz der hierzu gehörenden organisatorischen Fähigkeiten: dieses Potential muss vielmehr erst noch durch sinnvolle Integration in die bestehende Wissensbasis aktiviert werden.

Im Bereich der Bildungspolitik soll die Sachkompetenz und, daraus resultierend, die Beurteilungskompetenz als deren dritte Niveaustufe mit Hilfe der Methodenkompetenz entwickelt werden (in einem komplexen Mechanismus greift so ein Rad in das andere). 

 

 Anzunehmen, dass es in einem Lehrerkollegium so viele gute und schlechte Mitarbeiter gibt, wie in jedem Büro einer Firma ansonsten auch. Von Lehrern aber wird immer mehr abverlangt: wie von einem Top-Manager eines Unternehmens wird von einem Lehrer ganzheitliche Optimierung verlangt, der analog zu Produkten maßgeschneiderte Schulabgänger hervorzubringen habe. 

 Mit Blickrichtung auf ein mögliches Studium verliert die Schulart Gymnasium ihre bisherige Monopolstellung. Gymnasien, die ihre Anzahl an Parallelklassen halten wollen sind gezwungen, auch Schüler aufzunehmen, die man früher als nicht gut genug vielleicht abgelehnt hätte. Über den niedrigeren Notendurchschnitt werden dazu die Anforderungen für einen Übergang gesenkt. Noten sollten jedoch nicht das alleinige Kriterium bei der Beurteilung der Eignung für eine bestimmte Schulart sein: zumal Noten stark regionalbezogen und kontextgebunden vergeben werden.

 

Manche Lehrer glauben, dass die Erfassungskompetenz von Mengen und Mächtigkeit wichtiger sei als stures Rechnen. Trotz der bereits in jedem Smartphone verfügbaren Rechenkapazität sollte einem Schüler nicht vorenthalten werden, sich auch das große Einmaleins zu erschließen. Die Schüler sollten sich erst eine Meinung bilden, wenn sie auf konkreter Faktenkenntnis beruht.

 

Schule = Deutschlands liebste Problem-Institution

 

Was sind die Ursachen eines immer wieder beklagten Lehrermangels? Haben diese überhaupt etwas mit der Qualität der deutschen Schulen zu tun? Dass vor allem junge Leute lieber in der Stadt als auf dem Land leben wollen, hat nichts mit den Problemen der Schule zu tun. Das gilt genauso für fast allen anderen Berufsgruppen. Und dass der Beruf eines Gymnasiallehrers wiederum attraktiver als der eines Grundschullehrers ist, das kann man auch als ein Ausweichen vor den Problemen der Sozialstruktur sehen: „schließlich weiß schon jeder Lehramtsstudent noch aus dem Schulfach Sozialkunde, dass sich die Kinder aus den bildungsfernen Schichten nun mal in den Grundschulen konzentrieren und eher nicht in der Sekundarstufe 2.“ D.h. gesellschaftliche Unterschiede setzen sich in den Schulen fort und es ist hinlänglich bekannt, dass noch jeder Versuch, durch Angleichung der schulischen Leistungsbedingungen und Erwartungen soziale Ungleichheit zu vermindern, diese erst recht deutlich gemacht hat. „Trotzdem wird der Beruf des Lehrers überfrachtet mit Aufgaben wie Inklusion, Integration und Erziehung. Man kann es also jungen Menschen nicht verdenken, wenn sie angesichts eines noch zusätzlichen gesellschaftlichen Reputationsverlustes und einem oft nicht mehr beherrschbaren Schulalltag um das Lehramtsstudium einen Bogen machen. Verstärkt wird das Ganze durch „die naive Selbsterhöhung der Pädagogik, ihre Dauerbereitschaft, die Erziehungswirklichkeit als eine notorisch reformbedürftige anzusehen“.

 

Im Rahmen einer populistischen Grundstruktur der Bildungspolitik setzt sich der Elternwille als einziges Kriterium für die Wahl von Schule und Ausbildungsweg immer mehr durch. Viele Jahre gibt es auch bereits einen Systemstreit (Glaubenskrieg) zwischen Gymnasien und Gesamt- oder Gemeinschaftsschulen. Wobei sich gezeigt hat, dass eine immer weiter gesteigerte Heterogenität nicht ohne Abstriche beim fachlichen Niveau möglich ist. Konflikte entstehen auch, wenn Elternwunsch und Schulprognose differieren. Und: der föderale Garten hat unterschiedlichste Blüten hervorgebracht. „Wer Gymnasien will, muss ihnen das Recht auf Begrenzung des Zugangs, wie es sich im Festhalten am Eignungsvorbehalt ergibt, zubilligen. Eine solche Institution kann keine Schule für alle sein, was sie bei Mainstreamdenkern schon unter Eliteverdacht bringt. Ohne dieses äußerste Minimum an Exklusivität wird es die Exzellenz nicht geben, von der die Zukunft unserer Gesellschaft abhängt.“

 

Durch die aus der Not heraus zunehmend öfter praktizierte Einstellung von Quereinsteigern wird der Zusammenhalt innerhalb des Kollegiums auf die Probe gestellt. „Ob der bessere Pädagoge nun derjenige ist, der die letzte Ausfahrt Schule genommen hat und als Quereinsteiger ans Ziel kommt, oder derjenige, der Lehramt studiert hat, dürfte von Fall zu Fall unterschiedlich sein – zumal bis zu einem Drittel der Lehramtsstudenten angibt, dass sie nicht ihren Erstwunsch studieren.“ Lehrer müssen so oder so die Potentiale ihrer Schüler einschätzen und individuell fördern können sowie die gruppendynamischen Prozesse in der Klasse im Blick behalten können. Quereinsteiger, die den Lehrerberuf erst später für sich entdeckt haben, sind durch ihr höheres Alter und ihre größere Berufserfahrung möglicherweise sogar belastbarer als ihre Kollegen mit konventionellem Ausbildungsweg und können strukturierter arbeiten. Sie bringen Anforderungen aus der Wirtschaft mit und wissen, was man im Arbeitsleben braucht. Ihre Kollegen dagegen verfügen über ein breiteres Repertoire und mehr Praxis im Unterrichten.

 

Elektronische Medien haben das Machtgefälle zwischen Unterrichteten und Unterrichtenden verschoben. Der Kampf um die Aufmerksamkeit für den Stoff ist asymmetrischer denn je: die Verlockungen der Bilder und permanent oder potentiell einschließenden Nachrichten sind unwiderstehlich. Viele Ideen, wie man Handy und Tablet in den Unterricht einbinden kann sind oft von einer technikgläubigen Hoffnung geprägt, nämlich die Faszination der Geräte nutzen und gleichzeitig ihre Nachteile im Zaum halten zu können. Was könnte schöner sein als die Vorstellung, Schüler und Studenten dort abholen zu können, wo sie sich ohnehin am liebsten aufhalten: zwischen Bildschirm und Tastatur. Der Vorwurf: Bildvermittlung und Bildungserwerb werden an ein technisches Gerät delegiert und geraten zu einer neuer Variante von Interpassivität. Der von Sucht getriebene Blick auf den Bildschirm sei wie Rauchen im Verhältnis zu Passivrauchen. Auch jene die nur mittelbar davon betroffen sind, wenn unter dem Tisch im fahlen Halbdunkel Wisch- und Tippbewegungen ausgeführt werden, müssen darunter leiden. Intellektuell beeinträchtigt sei vor allem der reflexive Teil des Lernens.

 

 

Direkt zum Mittelstand:

https://www.beckinfo.de/mittelstand/

 

Direkt zur Wirtschaftsförderung:

https://www.derstandortbeobachter.de/wirtschaftsförderung/

 

  Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen,

Jörg Becker Friedrichsdorf

Manchmal braucht man eine Geschichte, um Zusammenhänge plastisch zu beschreiben. Erzählte Sachverhalte sind leichter verstehbar.

Eigenverleger, die mehrere (vielleicht sogar viele) Bücher erstellen (wollen), dürfen Entwicklungen nicht aus den Augen verlieren, was sich beim Kauf von Inhalten tut. Alternativen zum Inhalteverschenken rücken stärker in den Vordergrund: der Druck von im Printgeschäft wegbrechenden Umsätzen ist einfach zu groß. Zwar werden ständig neue Ideen auf den Markt gespült, um wegbrechende Printerlöse aufzufangen. Den Stein des Weisen aber scheint noch niemand gefunden zu haben. 

Jeder neue junge Text hat Eltern als Urheber in der Vergangenheit. Künstlichen Intelligenz (KI) bewirkt weltweit einen Umbau der Gesellschaften. Und vielleicht sogar ähnlich radikal wie vor Jahrtausenden durch die Erfindung der Schrift. Frage: Braucht man überhaupt noch Menschen, um Literatur, Bilder oder Musik zu schaffen? Was kann ein Künstler, was die Maschine nicht kann oder zumindest einmal können wird? 

Eigenverlegern reicht es nicht mehr, eine reine Plattform oder ein Vehikel für fremde Inhalte zu sein. Sie wollen eigene und exklusive Inhalte liefern, die Substanz haben. Es geht darum, Leser und Nutzer an sich zu binden, indem ihnen etwas geboten wird, das es sonst nirgendwo gibt. Inhalte als Monopol: Für Eigenverleger könnte sich hier eine Marktlücke auftun. Sie müssen eine Konkurrenz durch Netzwerke eher weniger befürchten.