1 mal Schule für immer - alles beginnt mit Lernkompetenz

 Intellektuelles Kapital hat auch immer mit Ausbildung zu tun. Eine Wissensvermittlung auf Vorrat von früher reicht aber heute bei weitem nicht mehr aus. Qualifizierung ist eine Hol- und weniger eine Bringschuld. Hierzu wird Lernkompetenz benötigt, die zwar mit der Erfahrung aber trotzdem nicht automatisch wächst. Ergebnisse schulischen Lehrens und Lernens sollten u.a. Kompetenz und Können sein. Schulen bewirken manchmal nicht das, was sie in ihren Plänen versprechen. Anleitungen zum entdeckenden und selbständigen Lernen unterstützen beim Wissenserwerb. Aufbau und Pflege von Lernkompetenz ist ein wichtiger Baustein der Personalentwicklung.

 

Auf Wissensmärkten besteht meist eine nur sehr geringe Markttransparenz. Die dort angebotenen/verfügbaren Informationen sind oft nur schwer miteinander zu vergleichen. Es müssen daher andere Spielregeln beachtet werden als in klassischen Beschaffungsmärkten. (z.B. Identifizierung von think tanks, die ggf. wertvolle Informationen liefern können).Das Prinzip der Arbeitsteilung gilt auch für die Ressource Wissen: durch Wissensexplosion und gleichzeitig Wissensfragmentierung ist man häufig nicht dazu in der Lage, sämtliches für den Erfolg notwendiges Knowhow aus eigener Kraft zu entwickeln, d.h. es muss zusätzliches Wissen von außen erlangt werden. Die Gesamtheit aus allem ist mehr als die Summe der einzelnen Teile, d.h. Kompetenznetzwerke ermöglichen das Zusammenbringen von Wissen. Da somit Wissen auch neu vernetzt wird, kann dadurch zusätzliches Wissen generiert werden. 

Personalbilanz - Beschäftigung und Tragfähigkeit
Personalbilanz - Beschäftigung und Tragfähigkeit

 Es werden immer mehr geschäftlich relevante Daten produziert und analysiert. 

Business Intelligence generiert vor allem Basisinformationen für zukunftsorientierte Prognosen und Planungen   

Mögliche Gefahr: Auswertungen immer größerer Datenmengen bringen nur abnehmende Zusatzerkenntnisse und verwässern eine bereits mühsam erarbeitete Wissensessenz

  

Die unablässige Suche nach immer mehr Informationen versperrt den Blick für das, was wirklich wichtig ist. Oft ist weniger mehr.

  

Bei der einseitigen Ausrichtung auf „harte“ Key Performance Indikatoren (KPI), gerät nur allzu leicht das eigentliche Management der „weichen“, qualitativen Erfolgsfaktoren in den Hintergrund

  

Die Jagd nach immer mehr Information ist manchmal nur der Vorwand, Entscheidungen aufzuschieben. Man gerät in eine Endlosschleife. 

Auch wenn bereits die relevanten Fakten auf dem Tisch liegen und man bereits in einem Wust der Irrelevanz unterzugehen droht, werden vielleicht noch neue Arbeitskreise gebildet oder Gutachten eingeholt  

Der Informationsflut droht eine Informationsverschmutzung im immer undurchsichtigeren Informationsdschungel

  

Ein Zuviel an Informationsmenge suggeriert leicht eine Sicherheit, die es so gar nicht gibt, nicht geben kann.

  

Für die Entscheidungsfindung werden zunehmend erfolgskritische Informationen auf Basis relevanter Kennzahlen eingefordert. 

Auch kleinere Unternehmen müssen im heutigen Wettbewerbsumfeld in der Lage sein, unterschiedliche Datenquellen zeitnah zu analysieren und strategisch nutzbar zu machen.  

Business Intelligence ist ein wirksames Gegenmittel gegen ungebremste Informationssammelwut

  

Abi63 - Ruderer im Gleichtakt der Blätter
Abi63 - Ruderer im Gleichtakt der Blätter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit einem Schritt in das schwankende Ruderboot verlässt man den Herrschaftsbereich des Alltags, gewinnt Abstand und lässt nach dem Ablegen vom Steg vieles hinter sich.

  

Im Gleichtakt der Ruderblätter und dem gurgelnden Wasser unter sich kann sich das Denken leichter verlieren, die Gedanken werden freier.  

Es ist viel von beruflichen und gesellschaftlichen Schlüsselfunktionen wie Sozialkompetenz und Teamfähigkeit die Rede.  

Auf der Wunschliste der Arbeitgeber stehen sie ganz oben und mit an vorderster Stelle.  

Das Rudern und nicht zuletzt in seiner hohen Form als gemeinsame Ruderwanderfahrt sind für die Vorbereitung, Aneignung und Übung solcher Kompetenzen ein bestens geeignetes Trainingsfeld.

   

Rudern ist zwar eine eigenartige Art der menschlichen Fortbewegung, dennoch vielleicht eine sehr philosophische: ein Ruderer fährt zwar vorwärts, blickt dabei trotzdem immer nur zurück.

  

Rudern ermöglicht durch gleichzeitiges Vorwärtsfahren und Rückwärtsschauen, mit dem Durchfahren einer schon verlassenen Gegenwart, eine besondere Wahrnehmung der Welt und sein Verhältnis zu ihr.

  

Ein Ruderer durchfährt eine Gegenwart, die schon hinter ihm liegt. 

Alles was er beim Vorwärtsfahren rückwärtsschauend wahrnimmt, ist schon vergangen.  

Mag sein, dass solches nicht nur die Wahrnehmung, sondern auch die Person eines Ruderers selbst zu prägen vermag

   

 Bei immer kürzeren Innovationszyklen wird die Qualität der Ausbildung zum strategischen Erfolgsfaktor. D.h. die Wettbewerbsfähigkeit einer Gesellschaft hängt nicht zuletzt von der Fähigkeit der Menschen ab, wie schnell diese in der Lage sind, auf neue Entwicklungen zu reagieren. Generelles Ziel für das Bildungsmanagement ist die Sicherung einer qualifizierten Nachwuchssicherung, Verbesserung der Qualifikation zur kompetenten Aufgabenerfüllung und Erhöhung des Qualifikationspotentials. Veränderten  Inhalte von Qualifizierungsmaßnahmen stellen Personalverantwortliche vor veränderte Herausforderungen. Mehr denn je werden Anleitung und Hilfe zum Selbstlernen im Mittelpunkt stehen. Die neuen Arbeitswelten stellen den Menschen einen Wandel „von der Muss-Arbeit zur Lust-Arbeit“ in Aussicht.

Angeblich soll Bismarck gesagt haben, dass er bei Richtern und Gesetzen vier Möglichkeiten sehe, nämlich: 1. gute Gesetze und gute Richter, 2. gute Gesetze und schlechte Richter, 3. schlechte Gesetze und schlechte Richter, schließendlich 4. schlechte Gesetze und gute Richter. Für den letzten Fall soll Bismarck der Meinung gewesen sein, dass gute Richter selbst schlechte Gesetze bei weitem aufwiegen und überkompensieren könnten. Überlegung: könnte die Sachlage beispielsweise bei Schule und Schülern analog gesehen werden ? D.h.: 1. gute Schule und gute Schüler , 2. gute Schule und schlechte Schüler, 3. schlechte Schule und schlechte Schüler, sowie 4. schlechte Schule und gute Schüler ? Ob ein Schüler wirklich gut oder schlecht wäre, sei dabei nicht allein anhand seiner Noten, sondern auch anhand seiner "soft skills", seiner Sozialkompetenz gemessen. Wäre Bismarck auch dann wohl der Meinung gewesen, dass in diesem Sinn gute Schüler auch eine schlechte Schule wettmachen und überkompensieren können ?

Abi63 - Bildungsvergleiche über einen Kamm geschoren
Abi63 - Bildungsvergleiche über einen Kamm geschoren

 Niemand ist eine Insel, auch eine Schule nicht, mag sie auch noch so sehr ihren eigenen Kosmos hegen und pflegen.  

Es geht von der Innen- zur Außenbetrachtung, daran geht kein Weg vorbei.  

Die Ausstattung mit der Schlüsselressource „Wissen“, d.h. hoch qualifizierten Arbeitskräften bestimmt zu einem wesentlichen Teil die zukünftigen Perspektiven eines Standortes (z.B. hinsichtlich Realisierung von Wachstumspotenzialen, Bewältigung des Strukturwandels zu wissensintensiven Wirtschaftsbereichen).

  

Es ist nicht zuletzt das Bildungsniveau der Beschäftigten von dem es abhängt, inwieweit an einem Standort technologische Neuerungen hervorgebracht und adaptiert werden können. Die Qualifikation ist eine grundlegende Voraussetzung für  

die Innovationsfähigkeit, 

einen notwendigen Strukturwandel zur Wissensökonomie.  

Die kritischen Stimmen zu der unter dem Markennamen Pisa bekannt gewordenen Kompetenzmessung von Schulen und Schülern werden lauter.  

Als Folge des Pisa-Effektes würden nationale Traditionen unterlaufen und dabei ein von der Wirtschaft entlehntes Qualitätsmanagement imitiert

  

Da über Pisa Druck ausgeübt werde, Erziehungs- und Bildungsangebote an den Erwartungen der Wirtschaft auszurichten, würden die Grenzen zwischen Bildung und Ökonomie überschritten.

  

Mit Pisa würde Unterricht zum Produktionsprozess degradiert

 

 

Lohn der Schule

 

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Abi63 - Bildungsideal, Kompetenz, Wirtschaftspraxis
Abi63 - Bildungsideal, Kompetenz, Wirtschaftspraxis

Nach dem humboldtschen Bildungsideal soll ein autonomes Individuum eine Person sein, die Selbstbestimmung und Mündigkeit durch ihren Vernunftgebrauch erlangt

 

Das Ideal nach dem Konzept von Business Intelligence ist die Gewinnung von Erkenntnissen, die im Hinblick auf bestimmte Ziele bestmögliche operative und strategische Entscheidungen ermöglicht und unterstützt

 

Schwachstellen der praktischen Umsetzung:

Man kann sie bis in das politische
Leben hinein verspüren: die Angst vor dem eigenen Urteil.

Selbst große Parteien verstecken sich
gerne hinter dem Urteil ihrer Wähler. Der Souverän hat es so gewollt, hat ja so
entschieden.

Ganz ähnlich wenn Manager nur oder vor allem nach Gewinn und Umsatz bewertet und entlohnt werden. Auch dann braucht man nicht sich selbst als Punktrichter zu verantworten.

 

Denn hierüber hat ja der Markt oder noch besser der Kunde als angeblicher König entschieden.

  

nach der langfristiges Denken laufend mit kurzfristig veränderten
Annahmen überlagert wird,

 

nach der ganzheitliches Denken von selektiven Wahrnehmungen verdrängt wird.

 

Nicht selten und nicht zuletzt in der Krise können die für die Managerbeurteilung
ausgewählten Marktindikatoren auch das genaue Gegenteil von dem anzeigen, was
die wirklichen Qualitäten einer Person ausmacht.

 

Explizites und implizites Wissen. Mit dem strategischen Gut „Wissen“ verantwortungsvoll umgehen: Erfahrungen zum Wissensmanagement zeigen, dass der Erfolg zu 80 Prozent von den sogenannten „soft factors“, d.h. Unternehmenskultur, den gelebten Werten und Normen der Organisation abhängig ist und nur zu etwa 20 Prozent von den genutzten Informations- und Kommunikationstechniken. Im Vergleich zu gut strukturierten Daten werden Wissen und Erfahrungen von Mitarbeitern in der Regel nicht explizit dargestellt. Genau diese Informationen sind aber für das Wissensmanagement von Bedeutung. Schwach strukturierte Prozesse, deren Ablauf nicht genau vorhersehbar ist, werden meist nur einmal in der gleichen Form durchgeführt. Gerade hierfür spielt die Erzeugung und Nutzung von Wissen die entscheidende Rolle.

Die Entwicklung hin zur Wissensgesellschaft sorgt nicht nur für partielle Veränderungen, sondern kündigt bereits die künftige Gesellschaft an. Die Halbwertzeit des Wissens sinkt dramatisch ab. D.h. ohne regelmäßiges Aktualisieren und Auffrischen ist Knowhow in kürzester Zeit nur noch die Hälfte wert.

Bei immer kürzeren Innovationszyklen wird die Qualität der Mitarbeiter zum strategischen Erfolgsfaktor. D.h. die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens hängt nicht zuletzt von der Fähigkeit der Mitarbeiter ab, wie schnell diese auf neue Entwicklungen zu reagieren in der Lage sind. Für die heutige „Lerngesellschaft“ ist es daher unzeitgemäß, Bildung in erster Linie als Kostenbelastung und nicht als Investitionschance zu begreifen.

Direkt zum Mittelstand:

https://www.beckinfo.de/mittelstand/

 

Direkt zur Wirtschaftsförderung:

https://www.derstandortbeobachter.de/wirtschaftsförderung/

 

  Direkt zum Katalog der

Deutschen Nationalbibliothek

https://portal.dnb.de/opac.htm?query=Becker+Lesebogen&method=simpleSearch

 

Foto Ernst Becker Hanau
Foto Ernst Becker Hanau

Das Angebot auf dem Markt für Aus- und Weiterbildung hält im wesentlichen alles bereit, was die Nachfrageseite benötigt. Dies gilt sowohl in thematisch-inhaltlicher Sicht als auch mit Blick auf die zeitliche und preisliche Gestaltung der Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen. Auf der Nachfrageseite scheuen manche davor zurück, durch die Teilnahme an Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen eigene Schwächen nach außen zu signalisieren.  Andere geben vor, ein für sie relevantes Angebot am Markt nicht identifizieren zu können. Zu diesen subjektiven Qualifikationsbarrieren kommt erschwerend das Problem der Unüberschaubarkeit eines höchst fragmentierten Angebots hinzu, zu dem sich dann noch das Problem der Qualitätsunsicherheit gesellt.

D.h. ohne regelmäßiges Aktualisieren und Auffrischen ist manches Wissen in kurzer Zeit nur noch die Hälfte wert. Vor diesem Hintergrund wird Bildung zu einer Muss-Investition. In diesem Sinne besteht die Aufgabe des Bildungscontrolling darin, Prozesse für die Qualifizierung bereitzustellen.

Jörg Becker: Tor von der Schule hinaus ins (Berufs-)Leben - Abi63
Jörg Becker: Tor von der Schule hinaus ins (Berufs-)Leben - Abi63

Schul- wie Bildungszeiten sind heute in Zeiten des Internets unabhängig von Ort und Zeit. Die Verfügbarkeit von Informationen ist nahezu unbegrenzt, die Informationsflut kaum noch zu bremsen. Die Gefahr einer Informationsverschmutzung nicht mehr von der Hand zu weisen. In dem Gestern war dies noch anders. Bildung war weitaus mehr als heute noch eine Holschuld.

 

Es gab weder Laptop noch Datenbanken, mit denen man sich wie heute fast beliebig Zugang zu Wissen verschaffen konnte. Wenn man aber die Zeichen richtig deutet, so hat sich beim Heute gegenüber dem Gestern wenig geändert, wenn es auf das Umfeld und Klima ankommt, in dem das Ganze stattfindet. Es gibt hierzu meterweise wissenschaftliche Untersuchungen, die gemeinsam immer eines versichern: Umfeld und Klima für Schul- und Bildungszeiten müssen anregend und fördernd sein. In der Theorie leicht dahin gesprochen, in der Praxis umso komplizierter.

Zum Buchmarkt zählen:

Selbständige Schriftsteller/innen Buchverlage Einzelhandel mit Büchern

Wissen ist und bleibt ein Rohstoff der Zukunft !

Mit dem strategischen Gut "Wissen" muss sowohl in Schul- als auch in Berufszeiten verantwortungs-bewusst umgegangen werden. Erfahrungen zeigen, dass der wirtschaftliche Erfolg heutzutage zu 80 Prozent von den sogenannten "soft factors", d.h. meist wissensbezogenen Faktoren abhängt. Im Vergleich zu gut strukturierten Daten werden Wissen und Erfahrungen von Personen in der Regel nicht explizit dargestellt. Genau diese Informationen sind für ein Wissensmanagement wichtig.

Claude Hermeret
Claude Hermeret

Finanzkrise = Wissenskrise ?

Vielleicht ist es kein Zufall, dass eine solche Finanz- und Wirtschaftskrise mit diesem Ausmaß ausgerechnet im Zeitalter des Internets stattfindet. D.h. dem Zeitalter der scheinbar unbegrenzten Daten- und Informationsfülle, dem Zeitalter der weltweit möglichen Daten- und Informationsabrufe. Die Fähigkeiten, Daten und Informationen zu Wissen verarbeiten zu können, haben mit der weltweiten Vernetzung offenbar nicht immer Schritt halten können. Im Gegenteil: an manchen Stellen scheint der Blick für das Wesentliche verloren gegangen zu sein.

Heinz Becker (Stettin) - Russischer Winter
Heinz Becker (Stettin) - Russischer Winter

Als Gegenstück zur Ökonomisierung in Kultur und Kunst bilden sich abseits des Marktes alternative Kunstszenen, quasi als künstlerisch formulierter Protest. Dieser manifestiert sich im Netz, als Aktion oder Performance und schlägt gezielt einen Bogen um den etablierten Kunstmarkt. Die Zahl der Kunststudenten hat sich in den letzten Jahren vervielfacht. Aber nur relativ wenige der Absolventen kommen auf dem Kunstmarkt an. Sie landen eher bei den sogenannten Creative Industries, d.h. den kunstverwandten Feldern. Viele der qualifizierten Künstler/innen arbeiten in der Mode, im Design, im Webdesign, in Architekturbüros, in Werbebüros oder auch in der Erwachsenenbildung. Aber auch wenn der Kunstmarkt von außen eher unübersichtlich zu sein scheint, von innen ist er übersichtlich.

 Welche Priorität haben die Bildungsausgaben im Budget der Länder ? Handlungsfeld: Ausgabenpriorisierung Wofür werden die Ressourcen im Bildungssystem eingesetzt ? Handlungsfeld: Inputeffizienz Wie hoch sind die durchschnittlichen Kompetenzen der Schüler in Mathematik, den Naturwissenschaften sowie beim Textverständnis ? Handlungsfeld: Schulqualität Inwieweit stärkt das berufliche Bildungssystem die Arbeitsmarktchancen durch erfolgreiche Berufsvorbereitung, ein großes Ausbildungsstellenangebot und erfolgreiche Abschlüsse sowie Fortbildungsbeteiligung ? Handlungsfeld: Berufliche Bildung und Arbeitsmarktorientierung Inwiefern stärken die Hochschulen in Relation zur Wirtschaft die Forschung ? Handlungsfeld: Forschungsorientierung

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Von heutigen Bildungspolitkern wird, mit zahlreichen Statistiken unterlegt, behauptet, dass in keinem Land der Bildungserfolg so sehr von der sozialen Herkunft abhängig sei wie in Deutschland.

Standortbilanz – Potenzialperspektive als strategischer Kern. Nicht alles was gemessen wird, muss deshalb auch von Bedeutung sein; nicht alles was wichtig ist, muss deshalb auch zu messen sein. Leitfragen für ein Standortbilanz-Projekt sind beispielsweise: herrscht eine ausgesprochen quantitativ-finanzorientierte Kultur vor oder wurde bereits mit qualitativen Methoden oder Erfolgsmessung gearbeitet ? sind bereits regelmäßig erhobene Daten oder ganze Meßsysteme verfügbar, die in Form einer Standortbilanz aggregiert werden könnten ? welche sind im speziellen Fall die Aktiva (Stärken, Chancen) und Passiva (Schwächen, Risiken) in einer Standortbilanz ?

Schwund an vermitteltem Wissen

In langjährigen Schulzeiten wird Klasse für Klasse, Lehrbuch für Lehrbuch und Fach für Fach Wissen in den Köpfen gespeichert und kumuliert. Wurde eigentlich jemals konkret ermittelt, welcher Teil hiervon über die Jahre hinweg erhalten blieb und Früchte trug? Wie hoch könnte etwa der Schwund, sprich Wertverlust pro Kopf sein ? Oder bezogen auf jene Schule im Hanauer Land? Wenn man sich nur vorstellt, dass hier Jahr für Jahr zahlreiche Schulzeiten abgeschlossen werden und man somit diese Zahl mit jener eines Wertverlustes pro Kopf multiplizieren würde. Überspitzt formuliert, steuert die Schule ihre Prozesse also im Blindflug. Keine wirtschaftlich denkende Organisation könnte sich eigentlich solches leisten. Dass hier ein Sinneswandel stattfindet ist an vermehrten Versuchen zur fundierten Kalkulation von Bildungs-Renditen abzulesen. Grundlage hierfür könnte ein bereits während des Festaktes zum 350-ten Geburtstag der Hohen Landesschule in Hanau geäußerter Satz sein:

"Das Schulwesen gehe allen anderen Dingen voran"!

Ein intensiver Austausch von Wissen trägt zur Bildung eines innovativen Milieus bei. Dieses wiederum begünstigt einen höheren Anteil junger Industrien, die meist innovativer agieren als reife Industrien. Insgesamt könnte dies einen positiven Ausschlag für die positive Entwicklung des Standortes geben. Durch Übertragungseffekte können auch andere Branchen von gewonnenem Wissen (dabei fließt generiertes Wissen in Innovationen anderer Unternehmen ein) profitieren. Hinsichtlich der Struktur der Betriebsgrößen ist weiter davon auszugehen, dass innovative kleine und mittlere Firmen beweglicher sind und somit für die Innovationsmaßnahmen des Standortes Vorteile bringen.

foto Ernst Becker - Jahre wie im Flug
foto Ernst Becker - Jahre wie im Flug

 

Hierzulande
ist eine richtige Bildungslaufbahn wichtig, weil von ihr in hohem Maß sowohl
der soziale Status als auch später das realisierte Einkommen abhängen

 

Lange Zeit konnte man eigentlich nur
etwas werden, wenn man einen bestimmten Abschluss vorweisen konnte. Ohne einen
solchen wurden einem manche Berufe sogar völlig verwehrt.
Was man in jungen Jahren an
Schulbildung verpasst hatte, konnte seinerzeit später meist nur sehr schwer
korrigiert werden

Die Universität schuf Möglichkeitsräume, die neue Horizonte eröffneten

 

Der Aufstieg ist heutzutage schwieriger
geworden

Die Gewissheit, jeder könne es nach
oben schaffen, wenn er sich denn nur heftig genug anstrenge, gilt nur noch
höchst eingeschränkt.

 

Bei denen,
die so in den 40er oder 50er Jahren vor der Jahrtausendwende geboren wurden,
gab es einen nur relativ geringen Zusammenhang zwischen Herkunft und später erreichter Position

 

D.h. jene hatten das Glück, dass ein Aufstieg durch Leistung relativ wahrscheinlich und
sicher sein konnte

 

Das Vertrauen, man könne seines eigenen
Glückes Schmied sein, war relativ hoch

 Heute dagegen herrscht Unsicherheit: für die, die unten sind, ist es relativ schwer geworden, auf der
sicheren Seite nach oben zu kommen

Damals wie heute gilt:

nur wer an seine Chance glaubt, wird sie auch wahrnehmen können

 

Auch heute noch sind Berechtigungen und die richtigen Schulabschlüsse ebenso
unabdingbar wie früher

 

Für eine Karriere sind sie aber alleine längst nicht mehr ausreichend. Fast überall
sind zusätzlich noch weitere, komplexe Fähigkeiten gefragt


Für einen Erfolg ist nicht nur eine
breite Basis aus Kompetenzen notwendig. Wichtig im Karrierepuzzle sind auch die
Bereitschaft und Fähigkeit zur Selbstvermarktung
 

Wo finden diese ein geeignetes Umfeld um sich weiter zu entwickeln ? Untersuchungen belegen, dass es Zentren des Wissens gibt, Hochburgen der Forschung, in denen sich das kreative Potenzial sammelt. Rohstoff „Wissen“: Anteil des Wissens an der Gesamtwertschöpfung der Wirtschaft. Der Umgang mit Wissen als Ressource wird für die Zukunft immer mehr zum entscheidenden Erfolgsfaktor, d.h. die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes wird vom bewussten und gezielten Umgang mit diesem immateriellen Rohstoff abhängen. Die Dynamik und Zukunftschancen des Standortes hängen auch davon ab, dass es auch in Zukunft Menschen gibt, die in der Wissenschaft und in wissenschaftlich orientierten Unternehmen eine Berufsperspektive sehen.

Der Erwerb von Wissen ist ebenso zu behandeln wie eine Investition im materiellen Vermögensbereich: beispielsweise können auch für Wissensinvestitionen unterschiedliche Amortisationszeiten berechnet werden. Durch den Ankauf von Wissensprodukten gelangt ein Unternehmen aber nicht automatisch in den Besitz der hierzu gehörenden organisatorischen Fähigkeiten: dieses Potential muss vielmehr erst noch durch sinnvolle Integration in die bestehende Wissensbasis aktiviert werden.

Für die Entwicklung von Humanfaktoren im Bereich Aus-, Weiterbildung und Fachqualifikationen könnten beispielsweise folgende Maßnahmen vorgesehen sein. Vorrang hat eine mittel- und längerfristige Betrachtungsweise: es kommt darauf an zu wissen, welche Talente gebraucht werden, wie man diese Talente erkennen und so fördern kann, dass sie dem Unternehmen möglichst lange erhalten bleiben. Ein solches systematisches Talentmanagement unterscheidet sich nicht vom Sport, d.h. bei der Jagd nach den Besten bildet eine Ansammlung von Stars nicht zwangsläufig auch eine gute Mannschaft. Vielmehr kommt es darauf an, gute Mitarbeiter ohne Starkult in die Kultur des Unternehmens zu integrieren.

 

Anzunehmen, dass es in einem Lehrerkollegium so viele gute und schlechte Mitarbeiter gibt, wie in jedem Büro einer Firma ansonsten auch. Von Lehrern aber wird immer mehr abverlangt: wie von einem Top-Manager eines Unternehmens wird von einem Lehrer ganzheitliche Optimierung verlangt, der analog zu Produkten maßgeschneiderte Schulabgänger hervorzubringen habe. Der Lehrer hat Verantwortung für einen reibungslosen Ablauf zu tragen, muss dafür sorgen, dass Schüler mit schlechter Bildungsperspektive nicht noch weiter abrutschen. Kommt es zu schlechten Leistungen oder sozialem Fehlverhalten, so denken manche, sei eben das schlechte Management des Lehrers daran schuld

 

Mit Blickrichtung auf ein mögliches Studium verliert die Schulart Gymnasium ihre bisherige Monopolstellung. Gymnasien, die ihre Anzahl an Parallelklassen halten wollen sind gezwungen, auch Schüler aufzunehmen, die man früher als nicht gut genug vielleicht abgelehnt hätte. Über den niedrigeren Notendurchschnitt werden dazu die Anforderungen für einen Übergang gesenkt. Noten sollten jedoch nicht das alleinige Kriterium bei der Beurteilung der Eignung für eine bestimmte Schulart sein: zumal Noten stark regionalbezogen und kontextgebunden vergeben werden.

 

Die scheinbar unbegrenzte Verfügbarkeit von Informationen auf jeglicher Art von Geräten überspült schlichtweg bisherige Barrieren von sogenanntem Herrschaftswissen. Die Anonymität der Masse wird von Lernplattformen mit individualisierten Angeboten ersetzt. Akademische Lehre wird damit aber nicht überflüssig. Im Gegenteil: für sie eröffnen sich neue Chancen.. Gefragt sind mehr denn je: Erklärer, Moderatoren, Motivatoren, Tutoren. Gefragt sind mehr denn je Lehrende, die Zusammenhänge, Sinn und Vernetzungen zielgruppenadäquat vermitteln können

Abi63 - Ziel und Einbeziehung
Abi63 - Ziel und Einbeziehung

Haben wir bereits einen Bewerbermarkt, auf dem die Konditionen von der Bewerberseite diktiert werden können ? Sind Bewerbungen damit quasi zum Selbstläufer geworden ?  Von Ausnahmen (vielleicht im Fußballsport ?) abgesehen, sind erhebliche Zweifel angebracht. Die Latte für begehrte Stellen liegt nach wie vor hoch. Der Wettbewerb ist nach wie vor unheimlich hart.   

Die Anforderungsprofile werden von immer mehr Menschen gleichzeitig erfüllt. Eine gute Ausbildung und Qualifikation sind alleine nicht mehr ausreichend.

  

Was folgt daraus ? Soll eine Bewerbung Erfolg haben, muss man sich etwas einfallen lassen. Denn zu viele wollen das Gleiche.

  

Es geht darum, die eigene Marke, das wofür ich brenne  und was mich von anderen unterscheidet, sichtbar zu machen. Personalberater sprechen von einem Konzept des „Human Branding“   

Karriere scheitert häufig an mangelnder Selbsteinschätzung und Kritikfähigkeit

  

Manchen High Potentials steht ihre eigene Selbstüberschätzung im Weg

      

Übertriebene Selbstdarstellung ist die eine Seite der Medaille. Falsche Bescheidenheit die andere. Dazwischen liegt das gesunde Selbstmarketing.

  

Professionelles Selbstmarketing, das sich nicht nur auf die Verbreitung des eigenen digitalen Profils beschränkt, ist ein Key-Karrierefaktor.

   

 Informationen alleine haben weder einen besonderen Wert noch einen Zweck an sich. Der Erfolg eines Bewerbers hängt davon ab, wie effizient er den Rohstoff Wissen zu nutzen weiß. D.h.: nur wenn es ihm gelingt, Daten zu Informationen und diese zu Wissen zu machen Wissen ist der Kapitalstock des Bewerbers. Aus Sicht eines Unternehmens bei dem sich jemand bewerben will ist Wissen nicht nur ein weiterer Produktionsfaktor neben den klassischen Faktoren Arbeit, Kapital, Grund und Boden – es ist vielmehr heutzutage der bedeutendste Produktionsfaktor überhaupt.  

 

Dinge der digitalen Revolution schleichen sich immer nach dem gleichen Muster in das tägliche Leben: es beginnt mit einigen Technik-Freaks, wird dann zum Statussymbol für wohlhabende Fortschrittsfreunde und macht dann selbst Kinder süchtig. Niemand möchte in den Verdacht geraten, mit dem rapiden „Fortschritt“ nicht im reinen zu sein. Von Nostalgie spricht man, wenn in der Erinnerung alles (vieles) schöner und besser war, d.h. vergangene Zeiten idealisiert und verklärt reflektiert werden, das sogenannte „Golden Age“. Nostalgie muss aber nicht heißen, dass man sich (noch) ein Leben ohne Apple-Uhr vorstellen kann. Nostalgie muss auch nicht heißen, dass man sich (noch) ein Leben mit Bargeld vorstellen kann. „Es gibt keinen anderen Fortschritt als den, den es gibt: die Gegenwart war schon alternativlos, als sie noch Zukunft war.“

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