Relation Management für Standorte und Kunden (J. Becker Denkstudio)

Während in der Makrosegmentierung eine strategisch relevante Auswahl des zu bearbeitenden Marktausschnitts (Zielgruppe) getroffen wird, wird mit Hilfe der Mikrosegmentierung festgelegt, welche Zielpersonen innerhalb der vorher definierten Zielgruppe angesprochen werden sollen. Beispiel: PKWs der Oberklasse werden von männlichen Kunden gekauft. Die Kundenzielgruppe „Männer im Alter 18 - 65 Jahre“ wäre nur unscharf und ohne ausreichend präzises Kundenprofil definiert. Entsprechend breit angelegte Werbemaßnahmen hätten dadurch zu große Streuverluste zur Folge. Wenn aber potenziell „gute“ Kunden mit speziell auf ihre Bedürfnisse ausgerichteten Angeboten umworben werden sollen, müssen diese Werbeaktivitäten auf noch trennschärfer strukturierte Personengruppen fokussiert werden. Die auf diese Weise gefundenen Segmente können dynamisch bewertet werden, d.h. sowohl hinsichtlich ihrer heutigen Ist-Attraktivität (z.B. gemessen anhand Bruttodeckungsbeitrag/ Jahr) als auch hinsichtlich ihrer Attraktivität über die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung (= Lebenszeitwert). Ursprünglich wurde die Auswahl von Zielpersonen nur anhand weniger Merkmale vorgenommen. Mit Hilfe einer verfeinerten „RFMR“-Methode werden auch Recency = Aktualtität des Kaufverhaltens, Frequency  = Kaufhäufigkeit oder Monetary Ration = Kaufwert einbezogen. Mögliche Kriterien für die kundenbezogene Mikrosegmentierung:

Denkstudio für strategisches Wissensmanagement zur Analyse mittelstandsorientierter Businessoptionen auf der Basis von Personalbilanzen und Standortbilanzen,

Jörg Becker Friedrichsdorf

Manchmal braucht man eine Geschichte, um Zusammenhänge plastisch zu beschreiben. Erzählte Sachverhalte sind leichter verstehbar.

Eigenverleger, die mehrere (vielleicht sogar viele) Bücher erstellen (wollen), dürfen Entwicklungen nicht aus den Augen verlieren, was sich beim Kauf von Inhalten tut. Alternativen zum Inhalteverschenken rücken stärker in den Vordergrund: der Druck von im Printgeschäft wegbrechenden Umsätzen ist einfach zu groß. Zwar werden ständig neue Ideen auf den Markt gespült, um wegbrechende Printerlöse aufzufangen. Den Stein des Weisen aber scheint noch niemand gefunden zu haben. 

Jeder neue junge Text hat Eltern als Urheber in der Vergangenheit. Künstlichen Intelligenz (KI) bewirkt weltweit einen Umbau der Gesellschaften. Und vielleicht sogar ähnlich radikal wie vor Jahrtausenden durch die Erfindung der Schrift. Frage: Braucht man überhaupt noch Menschen, um Literatur, Bilder oder Musik zu schaffen? Was kann ein Künstler, was die Maschine nicht kann oder zumindest einmal können wird? 

Eigenverlegern reicht es nicht mehr, eine reine Plattform oder ein Vehikel für fremde Inhalte zu sein. Sie wollen eigene und exklusive Inhalte liefern, die Substanz haben. Es geht darum, Leser und Nutzer an sich zu binden, indem ihnen etwas geboten wird, das es sonst nirgendwo gibt. Inhalte als Monopol: Für Eigenverleger könnte sich hier eine Marktlücke auftun. Sie müssen eine Konkurrenz durch Netzwerke eher weniger befürchten.