Hybride Räume: bevorzugt werden von der Kreativwirtschaft Räume in einem Übergangsstadium zwischen aufgegebener Nutzung und neuer Planung (z.B. Konversionsflächen, Infrastrukturliegenschaften). Kennzeichnend ist oft ein hoher Anteil von Bewohnern mit niedrigem Einkommen. Solche Quartiere weisen auch zahlreiche verstreute Leerstände auf, haben vielfach Läden in den Erdgeschosszonen oder ungenutzte Neben- und Hintergebäude (z.B. Reinigungen, Kopierläden, private Krippen, soziale Dienste, Szenegastronomie, Ateliers, Skateboardparks, Parkplätze, Handwerker, Werkstätten). Das Erscheinungsbild des öffentlichen Raums entwickelt sich dadurch meist negativ, das Image des Quartiers sinkt: sind aber die Nutzungskonditionen entsprechend günstig, können damit neue Entwicklungsprozesse in Gang gesetzt werden.