Ausufernde Arbeitsbelastungen verführen allzu leicht zu Heldengeschichten mit Superlativen
Solange es gut läuft, gilt der eigene Ansporn immer neuen Bestleistungen: bis dieses kämpfen, kämpfen um jeden Preis eines Tages nicht mehr geht und der Körper gewissermaßen die Notbremse zieht
Technologische Entwicklung: KI, Algorithmen und Automatisierung setzen neue Maßstäbe. Wer nicht Schritt hält, fürchtet, abgehängt zu werden. Das erzeugt einen subtilen Druck, sich permanent weiterzuentwickeln.
Der Drang nach Kontrolle: In einer Welt voller Unsicherheiten suchen wir nach Wegen, unser Leben zu steuern. Selbstoptimierung gibt uns das Gefühl, zumindest über uns selbst die Kontrolle zu haben.
Wer immer nur optimiert, verliert das Genießen. Vielleicht brauchen wir mehr Mut zur Unperfektion – und die Erkenntnis, dass wir nicht „besser“ sein müssen, um wertvoll zu sein.
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