Auch Schornsteinfeger unterliegen dem UWG

 

Das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb heißt UWG, ist eine historisch gewachsene Rechtsnorm, die Marktteilnehmer vor unlauterem Wettbewerb schützen soll. Dem Interesse der Allgemeinheit an unverfälschtem Wettbewerb soll Rechnung getragen werden. Unlauter und widerrechtlich ist „jedes täuschende oder in anderer Weise gegen den Grundsatz von Treu und Glauben verstoßende Verhalten oder Geschäftsgebaren, welches das Verhältnis zwischen Mitbewerbern und zwischen Anbietern und Abnehmern beeinflusst“. Zu den Tatbeständen eines unlauteren Wettbewerbs gehören beispielsweise besonders aggressive Verkaufsmethoden, Herabsetzung oder Irreführung. Dabei postuliert das Gesetz Belästigungshandlungen, die gegenüber Marktteilnehmern unzumutbar sind. Es gibt eine Reihe von normierten Verhaltensweisen, die nach Maßgabe des Gesetzes stets als wettbewerbswidrig eingestuft werden. Tatbestände einer Wettbewerbsverletzung lassen sich grob danach gruppieren, ob die Wettbewerbshandlungen gegenüber den Mitbewerbern oder Verbrauchern vorgenommen werden oder gegen Marktverhaltensregeln verstoßen.

 

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Manchmal braucht man eine Geschichte, um Zusammenhänge plastisch zu beschreiben. Erzählte Sachverhalte sind leichter verstehbar.

Eigenverleger, die mehrere (vielleicht sogar viele) Bücher erstellen (wollen), dürfen Entwicklungen nicht aus den Augen verlieren, was sich beim Kauf von Inhalten tut. Alternativen zum Inhalteverschenken rücken stärker in den Vordergrund: der Druck von im Printgeschäft wegbrechenden Umsätzen ist einfach zu groß. Zwar werden ständig neue Ideen auf den Markt gespült, um wegbrechende Printerlöse aufzufangen. Den Stein des Weisen aber scheint noch niemand gefunden zu haben. 

Jeder neue junge Text hat Eltern als Urheber in der Vergangenheit. Künstlichen Intelligenz (KI) bewirkt weltweit einen Umbau der Gesellschaften. Und vielleicht sogar ähnlich radikal wie vor Jahrtausenden durch die Erfindung der Schrift. Frage: Braucht man überhaupt noch Menschen, um Literatur, Bilder oder Musik zu schaffen? Was kann ein Künstler, was die Maschine nicht kann oder zumindest einmal können wird? 

Eigenverlegern reicht es nicht mehr, eine reine Plattform oder ein Vehikel für fremde Inhalte zu sein. Sie wollen eigene und exklusive Inhalte liefern, die Substanz haben. Es geht darum, Leser und Nutzer an sich zu binden, indem ihnen etwas geboten wird, das es sonst nirgendwo gibt. Inhalte als Monopol: Für Eigenverleger könnte sich hier eine Marktlücke auftun. Sie müssen eine Konkurrenz durch Netzwerke eher weniger befürchten.