Schule unter dem Druck von Pisa

Es ist nicht zuletzt das Bildungsniveau der Beschäftigten von dem es abhängt, inwieweit an einem Standort technologische Neuerungen hervorgebracht und adaptiert werden können. Die Qualifikation ist eine grundlegende Voraussetzung für die Innovationsfähigkeit einen notwendigen Strukturwandel zur Wissensökonomie.Die kritischen Stimmen zu der unter dem Markennamen Pisa bekannt gewordenen Kompetenzmessung von Schulen und Schülern werden lauter. Als Folge des Pisa-Effektes würden nationale Traditionen unterlaufen und dabei ein von der Wirtschaft entlehntes Qualitätsmanagement imitiert. Da über Pisa Druck ausgeübt werde, Erziehungs- und Bildungsangebote an den Erwartungen der Wirtschaft auszurichten, würden die Grenzen zwischen Bildung und Ökonomie überschritten. Da Pisa in Form periodischer Messung erfolgt, wird im Maschinenraum ständiger Druck nach angeblichen Verbesserungen erzeugt. Die Frage nach dem Wie von Verbesserung bleibt unbeantwortet

 

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